7. Edition Kurze Fragen - Kurze Antworten 7th Edition

Themen über die 7. Edition von Warhammer 40.000
Die Position des Schützen ist nur für drei Punkte relevant:

1. Sichtlinie, wenn nötig
2. Reichweite, immer nötig
3. Wundzuteilung

Blast sagt bereits, außer Sicht und außer Reichweite ist kein Problem.

Wundzuteilung geht aber nur bei Modellen in Reichweite zum Schützen.

Man muss also messen vom räumlich nahesten beschossenen Modell zum Schützen.

Gibt´s wenigstens ein (1) gegnerisches Modell in Reichweite, kann diesem Modell eine (1) Wunde zugeteilt werden.


Sperrfeuer sagt zusätzlich, Wundenzuteilung erfolgt vom Mittelpunkt der Schablone aus.

Das ist eine abschließende umqualifizierende regeltechnische Aussage! Es geht darum, welche Modelle erleiden Wunden. Da ist kein Wort mehr davon, dass nur Modelle in Waffenreichweite Wunden zugeteilt kriegen können.

Du möchtest bei der Wundzuteilung zwischen a) Richtung der Wundabwicklung

und b)

kann das Modell überhaupt Wunden kriegen außerhalb der Waffenreichweite

unterscheiden.

Ich verstehe Dich hier schon absolut, nur verstehe ich nicht, wie Du den einen feststehenden Passus "Wound Allocation" auf einmal in zwei vermeintlich voneinander separat zu betrachtende Konsequenzen aufsplitten willst?

Auf welcher regeltechnischen Basis?

"Wound allocation" umfasst die Position des Schützen, die Position des Ziels und die Distanz zwischen beiden.

Bei der Abwicklung der "Wound allocation" von Sperrfeuerwaffen gibt´s den Schützen aber praktisch überhaupt nicht mehr, die Position des Schützen ist völlig ohne Bedeutung!

ALLES, was mit "Wound allocation" zu tun hat, MUSS vom Schablonenmittelpunkt aus betrachtet werden!

Deine Aufteilung der "Wound allocation" in verschiedene Bestandteile verstehe ich, aber der Regeltext gibt diese Ausdifferenzierung einfach nicht her.

ALLES was bei der normalen "Wound allocation" Anwendung findet, MUSS komplett durch die Blast-Mittelpunkt "Wound allocation" ersetzt werden.


Gruß
GeneralGrundmann
 
Und noch immer steht im GRB dazu folgendes: If there are no models in the target unit that are in range, all remaining Wounds in the pool are lost.

Ja zur bestimmung selber wird auf die Reichweite verzichtet und die Wundzuteilung findet vom Mittelpunkt aus statt, dass sagt die Barrage regel.

Hier im GRB wird aber nochmal drauf Hingewiesen, dass die Reichweite weiterhin wichtig ist, denn diese wird durch die Barrage nicht negiert...

Folglich: Ja, Immer vom Mittelpunkt aus...aaaber, wenn das Modell nicht in Range ist, bekommt es keine Wunde, denn alle Wunden im Wundpool verfallen, sollte kein Modell mehr in Range zu der ´Schiessenden Einheit sein.

Denn auch wenn wir bei der Zuteilung vom Mittelpunkt ausgehen, sind diese Modelle noch immer ooR denn die Range wird ja weiterhin zwischen Schützen und Ziel bestimmt, nicht zwischen Mittelpunkt und Ziel. Denn sie wurde ja Vorab schon bestimmt und ist ein Fixer Wert.

Und es muss eben nicht alles ersetzt werden, sondern die Barrage-Regel sagt lediglich, dass wir zur Bestimmung der Verwundungen und des Deckungswurfes, sowie für die Zuteilung der Verwundungen vom Mittelpunkt ausgehen sollen.

Da steht nirgends, dass dadurch die anderen Bestandteile der Wundzuteilung ersetzt werden, geschweige denn, dass dadurch die Waffenreichweite unendlich ist.
 
Bei der Abwicklung der "Wound allocation" von Sperrfeuerwaffen gibt´s den Schützen aber praktisch überhaupt nicht mehr, die Position des Schützen ist völlig ohne Bedeutung!

Irgendwie stolpere ich da aber auch drüber.

Den Schützen gibt es nicht mehr, die Wunden werden dem nächsten Modell der (ersten) Schablone zugeteilt (Die Sniper-Sperrfeuerwafen, ja). Soweit so gut.

Aber das hat doch nichts mit der schießenden Waffe zu tun. Das hieße dann ja, dass ich eine Reichweite für und vom Einschlagspunkt aus messe.
Das führ für mich dann auch dazu, dass die Schablone niemals außer Reichweite sein kann, weil sie ja immer in 0" Reichweite zu sich selbst ist. :happy:


Ich muss sagen, das Regelzitit von Azyrael ist schon recht eindeutig. Und den Unterschied, zwischen Blast und barage-blast erkenne ich hier nicht wirklich in Bezug auf Reichweite.
 
Bei der Abwicklung der "Wound allocation" von Sperrfeuerwaffen gibt´s den Schützen aber praktisch überhaupt nicht mehr, die Position des Schützen ist völlig ohne Bedeutung!

ALLES, was mit "Wound allocation" zu tun hat, MUSS vom Schablonenmittelpunkt aus betrachtet werden!

Deine Aufteilung der "Wound allocation" in verschiedene Bestandteile verstehe ich, aber der Regeltext gibt diese Ausdifferenzierung einfach nicht her.

ALLES was bei der normalen "Wound allocation" Anwendung findet, MUSS komplett durch die Blast-Mittelpunkt "Wound allocation" ersetzt werden.

Das ist lediglich eine Behauptung deinerseits...steht nirgends 😉


Ach, werte Hobbyfreunde, ich bin auch immer begeistert, wenn sich Spieler regeltechnisch beratungsresistent zeigen, aus Gründen die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann! :lol:

Wie wäre es, wir arbeiten wieder mal am Regeltext anstatt dass hier immer nur irgendwas geschrieben wird und lassen die Regeln für sich sprechen! :wub:


Regelbuch Seite 35

"Allocate Wounds
First, allocate a Wound from the Wound pool to the enemy model closest to the firing unit, regardlesse of which model caused that Wound." (Grundfall!)
- Closest Models [...]
- Random Allocation [...]
- Out of Range [...]
- Out of Sight [...]"


(ALLE diese vier Unterpunkte sind Unterpunkte von "(to) Allocate Wounds"!

Anders formuliert, "Wound allocation" ist ein (1) Terminus für die Überprüfung von vier unterschiedlichen Sachverhalten, die unter diesem einen (1) Begriff zusammengefasst worden sind!

Lassen wir nun "Blast" weg und gehen wir direkt zu "Barrage".)


Regelbuch Seite 160

"Barrage
[...] To determine whether a unit wounded by a Barrage weapon is allowed a cover save, and when determining Wound allocation, always assume the shot is coming from the centre of the blast marker, instead of the firing model. [...]"

Das heißt, für ALLE vier Unterpunkte von Wound allocation...
- Closest Models [...]
- Random Allocation [...]
- Out of Range [...]
- Out of Sight [...]"

...ist das "firing model" völligst ohne Bedeutung! Man MUSS immer, für alle vier Sachverhalte, (always assume) den Schablonenmittelpunkt als Ausgangspunkt des Schusses betrachten. Der Ausgangspunkt eines Schusses ist normalerweise der Schütze selbst. Hier NICHT!

Es kommt, für all diese vier unter Wound allocation zu prüfenden Punkte, einzig und allein auf den Schablonenmittelpunkt an.


Langsam verstehe ich aber auch euren/deinen Denkfehler Azyrael. 🙄

Ihr hoffentlich auch, und ich bin gerne bei der Auflösung behilflich gewesen. :happy:


Für weitere Rückfragen bin ich natürlich immer zu haben, nur dann bitte mit schlüssiger Argumentation UND englischem Regeltext, dankeschön! 😀


Gruß
GeneralGrundmann
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Jungs die Diskussion besteht seit ca 4 Seiter nur noch aus Ja und Nein. Wer sich von den Zitaten nicht beeinflussen hat lassen wird's jetzt auch nicht tun.

Habe eher den Eindruck, dass die *andere* Seite mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist und, aus welchen Gründen auch immer, einfach gerne beim *nein* bleibt. 🙂

Ich habe versucht, den Begriff der "Wound allocation" noch einmal aufzuschlüsseln, dass es bei "Wound allocation" um eine modellweise Prüfung von vier verschiedenen Sachverhalten geht.

Welche eben alle gemeinsam und gleichzeitig vom Mittelpunkt der Explosivschablone aus geprüft werden müssen.

Es ist mir persönlich einfach wichtig, auch Menschen mit anderen Meinungen bzw. Auffassungen die eindeutigen regeltechnischen Aussagen näher zu bringen. ;-)


Gruß
GeneralGRundmann
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wie sieht es eigentlich dann mit nicht-Explosivwaffen aus, bei denen das Schießen auf Einheiten außer Sicht erlaubt ist. Kann man da dan auch keine Verwundung zuteilen?
Ich will einfach jetzt schon eine solche Diskussion am Spieltisch möglichst vermeiden.

Als Bsp. weswegen ich auch frage ist die 4te Geokinese Psikraft der SM (Phasengestalt?)
Ich habe leider nur die deutschen Karten, daher weiss ich auch nicht genau was da bei den englischen steht)
 
RAW können so was wie Beam, Nova, Tau-SMS und Tyraniden Schwarmwachen Ziele außer Sicht zwar ausdrücklich als Ziel auswählen, beschiessen und verwunden, ABER eben keine Wunden zuteilen.

Auch Geomortis 4 kann RAW keine Wunden zuteilen bei Modellen außer Sicht.

Wie damit umgehen?

Im T3-FAQ habe ich es so gehandhabt, dass wenn immer eine Waffe/Sonderregel es ausdrücklich erlaubt, auf Ziele außer Sicht zu schießen, dann diese Waffe auch erzeugte Wunden zuteilen darf.

Warum diese Sondererlaubnis nicht auch für normale abweichende Explosivschablonen? Weil diese Waffen nur zufällig Einheiten außer Sicht betreffen können, es ihnen also grundsätzlich nicht möglich ist. Darum keine Sondererlaubnis.


Gruß
GeneralGrundmann
 
Falsch supermario, es machen nur solche Spieler das Spiel kaputt, die darauf bestehen, kaputte Regeln auch tatsächlich so zu spielen. 🙂

Wie Du an meinem Beispiel sehen kannst, bin ich bei Waffen, die ausdrücklich Ziele außer Sicht beschiessen dürfen, absolut dafür die Regeln so umzuändern, dass solche Waffen/Schussattacken dann auch Wunden zuteilen dürfen\sollen\müssen. ;-)


Gruß
GeneralGrundmann
 
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Naja, irgendwie hat das aber schon einen Hauch von Rosinenpicken 😉

Bei den außer-sicht-abweichenden ist ja auch extra eine Fluff-Begründung dabei.

Da finde ich anderes regeltechnisch (auch mit Fluff begründet) viel schlimmer, z.B.:
Tau-Flamer-Abwehr-/Unterstützungsfeuer ... ganz klar, der Flamer kann plötzlich 24" weit und sogar darüberhinaus Modelle ausschalten 😵

Ein abweichendes Explosivgeschosse, durch was auch immer, das dann mal durch eine Wand oder darüber geht und dann eben dennoch da hochgeht, wo es aufschlägt und Modelle mitnimmt, empfinde ich da, nicht wirklich als kaputte Regel. (Genauso auch das "außer Reichweite"-Abweichen, sei es Rückwind, eine stärker Treibladung oder was auch immer. Es ist nicht der Normfall, aber ohne Abweicher gebe es den ja auch nicht; )
 
Deine Entscheidung, die eine Waffe kann per Definition Ziele außer Sicht betreffen, die andere Waffe nur zufällig. ;-)

Das Flammenwerferbeispiel ist natürlich auch sehr schön. 🙂

Aber so ist das halt, irgendwo muss man bei einem abstrakten System wie einem Spiel halt Abstriche machen hinsichtlich des "Realismus", um es spielbar zu halten... Leider... :-( *seufz*


Gruß
GeneralGrundmann
 
Folgendes, Dämonen haben ja mit CotW ein Update und einen entsprechenden neuen ebook Codex bekommen:
"Codex: Chaos Daemons - Daemonic Incursion Edition (Enhanced Edition)"
https://www.games-workshop.com/de-DE/Codex-Chaos-Daemons-Enhanced-Edition

Der Codex ist aktuell für die 7. und hat das 2014er Errata soweit integriert, bis auf eine Kleinigkeit:
"Pink Horrors generate their powers from the Change discipline"

Im Vergleich dazu hat der Herold folgenden Text:
"A Herald of Tzeentch generates his powers from the Divination and Change and The Daemonology (Malefic) disciplines"

Das widerspricht sich klar mit dem Errata2014 das allen Psionikern (inkl Einheiten) Dämonologie erlaubt.

Gilt das Errata von 2014 noch für den Codex2016, bzw gilt das Errata überhauot noch da ja inzwischen eine neue Version des Codex erhältlich ist?
 
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Allerdings hat Nanon schon was interessantes angebracht. Im Regeltext von Explosivwaffen ist eine Fluffbegründung für die Querschläger/Fehlgeleitete Rakete etc. drin. Und diese kann Explodieren, verletzt aber niemanden?! das ist nur so meh

Und ich hatte ja bereits gesagt, dass Barrage wieder so ein Sonderfall sein wird wo man die Regeln Interprtieren darf, weil GG es so sieht...passiert ja ab und an mal...aber ich erkenne halt nich immer den UNterschied...

Ist jetzt aber auch genug davon...ich denke alle haben Ihre Argumente gesagt und jeder soll und kann sich jetzt seine Meinung bilden 🙂
 
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