Wobei man zugeben muss, dass die generelle Story des Ultra Marine-Streifen einfach klassisches 40k war.
Hilferuf von irgendwoher, Marines gehen hin, töten alles, alle freuen sich, suddenly Chaos, Marines gewinnen. The End.
Jedes noch so sehr gefeierte Buch, das sich hauptsächlich um Marines (wohlgemerkt nicht Primarchen oder andere Institutionen) dreht, folgt diesem oder einem ausreichend ähnlichen Schema. Im Grunde entscheidet sich dann nur in der Schreibweise/Bildqualität und an kleinen Details hier und da, ob das Gesamtwerk etwas taugt.
Und das ist doch das Ding: Alle Geschichten, die wirklich durchgehend erfolgreich sind (also am Besten auch als Buchreihe), beinhalten vielleicht Space Marines, machen sie aber nicht zum Hauptgegenstand. Selbst bei den Horus Heresy-Romanen (leider kaum welche gelesen, korrigiert mich daher gerne) geht es eher um die Handlungen der Primarchen als darum, was die einzelnen Space Marines jetzt ganz genau anstellen.
Selbst in dem Sammelband "Engel des Todes" waren am Ende nicht die Marines das wirklich gute, sondern ihre individuelleren Gegenstücke auf der bösen Seite und dazu noch deren Sklaven.