Lord Inquisitor

Nein werden Sie nicht, da es von ihnen schon vor Jahren abgesegnet wurde. Sie könnten höchstens eine Kehrtwende machen, aber dafür gibt es keinen Grund. Ansonsten bin ich auf den ganzen Film mal gespannt, wenngleich ich hoffe das dieser mehr Inhalt bietet, wo er doch jetzt glaube ich nur noch 15-20 Minuten lang sein soll oder?
 
Ist das eine ironisch gemeinte Frage? 🙂 Terra ist schließlich die Erde in 40.000 Jahren und warum soll es da keine Vögel mehr geben?

Obwohl ich auch kurz überlegen musste...ich habe mir die Thronwelt auch immer als relativ leblos vorgestellt, bis auf die imperialen Paläste zumindest.

Jo, ging mir auch so. Aber ich hab vor kurzem auch mal ins Regelbuch der vierten Edition reinschauen können und da waren vorne ein paar Bilder von Terra drin, die auch sehr, sehr belebt wirkten. Von daher denk ich geht das iO.

Markus find ich btw auch super. Son arroganter halbstarker der sich als (angehender?) Inquisitor wie der König der Welt fühlt. Wäre ein super Ausgangspunkt für Charakterentwicklung. Oder halt wenns wirklich nur 20 Minuten werden dann halt immerhin ne bunte, lebhafte Crew um den Lord Inquisitor. Geht imo voll in Ordnung.

Will noch dazusagen dass der Prolog zeigt wie man Space Marines in Filmen super einsetzen kann: Sparsam! So entfalten sie halt ihren vollen Effekt und machen echt was her. Als die Fistis aufgetaucht sind war ich auch happy wie Hulle ("Das sind imperial Fists! Das sind MEINE Jungs!!!"): Denke das war auch ein Fehler bisheriger Filme. Dass man zu sehr auf die Marines gesetzt hat. Die sind zwar die fetten Motherfucker da und verkaufen 40k auch sehr gut, aber als Charaktere sind sie einfach nur öde. Und gerade bei Ultramarines (dem Film) fällt auf wie krass spielzeugig die eigentlich sind.

edit:
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Leider nur ziemlich klein. Kann man aber ja in ner neuen Fahne öffnen und größerziehen.
 
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Dennoch glaube ich, dass bei einer Population von mehreren hundert Milliarden Individuen, völlig bebaute Kontinente und so gut wie kaum natürlichen Ressourcen wie Bäume etc. die Atmosphäre auch nur gerade so atembar ist.

Das ist zwar ein eher tragisches Beispiel, aber ich würde es mal mit der Luftqualität in Peking vergleichen. Wenn man sowas über Jahre einatmet, hilft wohl nur eine Rejuvenierungs-Behandlung um sowas über eine normale Lebensspanne hinweg zu überleben.
 
Ist halt möglich, auf der anderen Seite weis man aber auch relativ wenig darüber zu was das Mechanikum so fähig ist oder welche antiken Geräte noch auf Terra stehen die da mitspielen könnten. Bisher waren ja auch die Armeen oder die Waffentechnologien interessanter für den Leser wie Planeten "aufbereitung" sag ich mal.
 
Dennoch glaube ich, dass bei einer Population von mehreren hundert Milliarden Individuen, völlig bebaute Kontinente und so gut wie kaum natürlichen Ressourcen wie Bäume etc. die Atmosphäre auch nur gerade so atembar ist.

Das ist zwar ein eher tragisches Beispiel, aber ich würde es mal mit der Luftqualität in Peking vergleichen. Wenn man sowas über Jahre einatmet, hilft wohl nur eine Rejuvenierungs-Behandlung um sowas über eine normale Lebensspanne hinweg zu überleben.
Da ist nicht alles verbaut. Das Atlantische Becken ist z.B. ne Wüste mit ein paar räudigen Siedlungen.
Merica ist das Nobelviertel mit Palästen und so.
Es gibt einen Haufen Mcropolen und etwas Schwerstindustrie, aber das ist nicht sowas wie der Mars, wo du überall Smog hast.
 
Wobei man zugeben muss, dass die generelle Story des Ultra Marine-Streifen einfach klassisches 40k war.
Hilferuf von irgendwoher, Marines gehen hin, töten alles, alle freuen sich, suddenly Chaos, Marines gewinnen. The End.

Jedes noch so sehr gefeierte Buch, das sich hauptsächlich um Marines (wohlgemerkt nicht Primarchen oder andere Institutionen) dreht, folgt diesem oder einem ausreichend ähnlichen Schema. Im Grunde entscheidet sich dann nur in der Schreibweise/Bildqualität und an kleinen Details hier und da, ob das Gesamtwerk etwas taugt.

Und das ist doch das Ding: Alle Geschichten, die wirklich durchgehend erfolgreich sind (also am Besten auch als Buchreihe), beinhalten vielleicht Space Marines, machen sie aber nicht zum Hauptgegenstand. Selbst bei den Horus Heresy-Romanen (leider kaum welche gelesen, korrigiert mich daher gerne) geht es eher um die Handlungen der Primarchen als darum, was die einzelnen Space Marines jetzt ganz genau anstellen.
Selbst in dem Sammelband "Engel des Todes" waren am Ende nicht die Marines das wirklich gute, sondern ihre individuelleren Gegenstücke auf der bösen Seite und dazu noch deren Sklaven.
 
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Da möchte ich kurz dazwischen rufen:

Ein Buch in dem es um Space Marines geht und das nicht nach dem 08/15 Schema abläuft (zumindest für mein Verständnis): Rynn's Welt.

Heimatwelt der Crimson Fists, der Orden wie auch die oberen Adelshäuser des Planeten bereiten sich auf ein paar Feierlichkeiten vor. Plötzlich wird der Planet von einem gewaltigen Waaagh angegriffen, der Orden wird absolut kalt erwischt und ein paar Tage später ist er bis auf ein paar Marines (und dem Ordensmeister Pedro Kantor) so gut wie ausgelöscht.

Ich fand dieses Buch absolut großartig, zumal auch darauf eingegangen wird wie unterschiedlich manche Ordensbrüder den normalen Menschen gegenüberstehen, manche mit Verachtung, manche mit Güte, als wären sie Kinder...

Da ist tatsächlich sowas wie Charakter zu erkennen. Habe ich bisher sonst noch nirgendwo so gesehen oder gelesen.
 
Ach gothchen Rynn's World war vielleicht ein Schei* .

Die Fadenscheinige Begründung warum es "fast" den ganzen Orden erwischt war der Massen schwachsinnig ich hätte das (nenen wir es) "Buch" an der Stelle am liebsten einem Bücherverbrennungsmobil zugeführt.

Auch der Rest der Storie passt locker auf einen Bierdeckel (ohne besonders klein oder deutlich zu schreiben)
 
Zugegeben sie wirkt nicht originell, ist aber auch nicht vom Schlage: 'Planetarer Gouverneur fordert Space Marines an, Space Marines landen Wochen später, hauen alles kurz und klein und sind die Helden schlechthin, nachdem sie noch einen kompletten, dem Untergang geweihten Sektor befreit haben.'

Vielleicht bin ich auch einfach nur leichter zu begeistern oder ich habe ein seichteres Gemüt 😉 das Buch jedenfalls ist aus meiner Sicht eines der besseren, weil menschlicheren Bücher. Es zeigt einerseits wie weit sich ein Space Marine vom Menschsein entfernt hat, andererseits auch -z.B. in Kantors Fall- wie gütig ein Space Marine sein und kann.
 
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