1. Edition Range beim Nahkampf

Bei 1" Bases und 2" Reichweite sollte allerdings klar sein, dass es mathematisch unmöglich ist beim Base-zu-Base-Messen aus dem dritten Glied zuzuschlagen wenn man direkt hintereinander steht...

Die Bases sind aber nicht 1 Zoll breit. Die alten Chaoskrieger standen doch auf 25 mm Eckbases. Da ein Zoll 25,4 mm misst, könnte die dritte Reihe noch zuschlagen. Bei den 32 mm Rundbases, auf denen die aktuell stehen, klappt das rechnerisch nicht mehr.
 
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Hm, ich frag mich eh seit ich mich mit AoS beschäftige, ob es sinnvoller ist, vom Modell oder vom Base zu messen.

Bei "vom Modell" ist die größe des Bases egal, aber die Pose der Figur kann einen Unterschied ausmachen (besonders wenn auch Waffenspitzen statt zum Beispiel nur der Körper berücksichtigt wird.
Bei "vom Base" wiederum ist die Pose oder Ausrichtung der Miniatur egal, aber man müsste eigentlich die Originalbases verwenden um keinen Vorteil durch kleinere Bases zu bekommen.
 
Die Bases sind aber nicht 1 Zoll breit. Die alten Chaoskrieger standen doch auf 25 mm Eckbases. Da ein Zoll 25,4 mm misst, könnte die dritte Reihe noch zuschlagen. Bei den 32 mm Rundbases, auf denen die aktuell stehen, klappt das rechnerisch nicht mehr.

Ja aber wie spielt ihr das nun ? Angenommen ich befehlige 10 Chaoskrieger die in zwei Reihen dicht aneinander stehen ( 5Stk. und dahinter 5Stk.)
Kann meine zweite Reihe dann mit 1'' Waffenrange durch meine erste Reihe durchschlagen wenn die Base exakt aneinander liegen, aber nicht übereinander liegen ( ist bei uns durch Hausregeln unterbunden)?

Von der dritten Reihe wäre dann ein Zuschlagen mit 2'' Range also möglich, wenn es auch für die zweite Reihe mit 1'' Range möglich ist oder ?
 
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Ich würde mich nicht auf die größe der Base verlassen, sondern mit dem Maßband (oder von mir aus dieses vollkommen überteuerte Combat Gauge) prüfen, ob das Modell in Reichweite ist.

@Goethes_Erbse
Wie gut, dass ich mich nicht mehr so wirklich für Turniere interessiere. Du hast wahrscheinlich erst mit AoS angefangen oder deine Figuren bereits umgebased. Meine Fantasyfiguren sind fast alle noch auf eckigen Bases (hab sogar AoS Figuren bei denen es Sinn ergab auf Eckbases gepackt), damit ich die Figuren auch bei anderen Systemen noch verwenden kann die Rank & File Aufstellung verwenden. Die Rundbases sind in dem Fall nicht kompatibel da alle mindestens eine Nummer größer sind.
 
Ja aber wie spielt ihr das nun?
Klar kannt du durch deine eigenen Modelle - insbesondere die der eigenen Einheit - durchschlagen. Das ist auch nichteinmal eine Hausregel. Das ist immer so. 😉
Das Base-zu-Base messen ist allerdings eine Hausregel, auch wenn ich anmerken möchte, dass ich bisher gegen niemanden gespielt habe, mit dem ich micht nicht darauf geeignet hätte.
 
Die Bases sind aber nicht 1 Zoll breit. Die alten Chaoskrieger standen doch auf 25 mm Eckbases. Da ein Zoll 25,4 mm misst, könnte die dritte Reihe noch zuschlagen. Bei den 32 mm Rundbases, auf denen die aktuell stehen, klappt das rechnerisch nicht mehr.

Bei internationalen Turnieren wird immer mehr verboten mit eckigen Bases anzutreten (in TGA Forum gab es ne lange Diskussion darüber) und wenn ich deinen Beitrag lese, kann ich das sehr gut nachvollziehen. Wenn das Spiel eigentlich auf Rundbases ausgelegt ist und diese größer sind als eckige Bases sollte man nicht mit so ner Haarspalterei anfangen und auch noch Vorteile aus den eckigen Bases ziehen, dadurch geht doch die Akzeptanz von eckigen Bases verloren und man ist irgendwann doch noch gezwungen umzubasen (worauf ich keine Lust habe ? ). Ich würde eher so spielen, dass man runde Bases antizipiert und dadurch nicht aus der dritten Reihe zuschlagen kann.

Edit: ist jetzt nicht so, dass ich ein großer Turnierspieler bin, aber ist ja auch eine Sache der Fairness gegenüber denen, die auf Rundbases umgestellt haben oder nur Rundbases haben (Sylvaneth/SC/IJ etc).
 
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Bei internationalen Turnieren wird immer mehr verboten mit eckigen Bases anzutreten (in TGA Forum gab es ne lange Diskussion darüber) und wenn ich deinen Beitrag lese, kann ich das sehr gut nachvollziehen. Wenn das Spiel eigentlich auf Rundbases ausgelegt ist und diese größer sind als eckige Bases sollte man nicht mit so ner Haarspalterei anfangen und auch noch Vorteile aus den eckigen Bases ziehen, dadurch geht doch die Akzeptanz von eckigen Bases verloren und man ist irgendwann doch noch gezwungen umzubasen (worauf ich keine Lust habe �� ). Ich würde eher so spielen, dass man runde Bases antizipiert und dadurch nicht aus der dritten Reihe zuschlagen kann.

Edit: ist jetzt nicht so, dass ich ein großer Turnierspieler bin, aber ist ja auch eine Sache der Fairness gegenüber denen, die auf Rundbases umgestellt haben oder nur Rundbases haben (Sylvaneth/SC/IJ etc).
Ich persönlich würde es einfach so handhaben: Eckbases sind ok. Die Länge eines Eckbases entspricht einfach der nächstgrößeren Version des Rundbases.

Also Beispielsweise 25 mm Eckbase entspricht 32 mm Rundbase
Aber wenn ich mit 1'' aus der zweiten Reihe Zuschlagen kann, dann muss ich doch auch mit 2'' Range aus der 3 Reihe Zuschlagen können? Was ich eigentlich übertrieben finde.
Skinks haben beispielsweise 25 mm Rundbases und nur Waffen mit 1 Zoll Reichweite. Hier dürfte (bei b2b) auch die zweite Reihe zuhauen. Wenn sie 2 Zoll Waffen hätten, dürfte dann auch die dritte Reihe zuschlagen. Und die Modelle auf 25 mm Rundbases sind so oder so nicht die überkrassen Kampfbestien.
 
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Man sollte auch bedenken, das man Modelle auf Rundbases ja nicht direkt hintereinander stellen muss, sondern die zweite Reihe leicht zur ersten Versetzt in die jeweilige "Lücke" der Rundbases. Damit sind sie nicht mehr eine ganze Basebreite vom Gegner entfernt und somit meist deutlich innerhalb ihrer 1" Nahkampfreichweite. Klappt bei 2" und der dritten Reihe natürlich ebenso. Damit braucht man auch nicht mit den haarspalterischen 0,4 mm Unterschied zwischen 1" und 25mm argumentieren.

Wird sowas mit 20mm Eckbases praktiziert, die man mit der Spitze zum Gegner hin ausrichtet, wird zu Recht die Nase gerümpft, da man damit deutlich mehr als drei Reihen kompakt an den Gegner ran kriegt. Mit 25mm Rundbases sollte das aber gar kein Problem darstellen.
 
Wir handhaben es derzeit so, das uns Bases absolut wumpe sind. Wir messen von Modell zu Modell und Bases können beliebig überlappen. Dadurch hat sich, für uns, noch nie ein Problem ergeben und wir haben eine Menge Luft und Frustration wegen solcher Diskussionen gespart. Wir überlegen sogar derzeit, für 40k die Bases aufzuheben. Sicher es gibt die physikalische Unmöglichkeit, die Modelle selbst, Schulter an Schulter zu platzieren, aber diese "unschärfe" wurde von unserem Mathematiker als insignifikant gedeutet.
Ich verstehe auch nicht wie man sich über 0,4 mm so einen Kopf machen kann. Ich habe schon wirklich komische Typen auf div. Tunieren kennen gelernt, aber nur Warhammer-Spieler scheinen Exploits zu wittern, wo in anderen Spielen einfach mit der Schulter gezuckt und weitergespielt wird. Ich denke ein tunierfähiges Regelwerk für AoS sollte an ganz anderen Baustellen arbeiten, als an den Bases, die es nach o.Regeln gar nihct mehr gibt. Ausgewogene Battleplans und Spieltische (Geländedichte, Position und Wertigkeit von Missionszielen etc.), Relativierung von Zufallsfaktoren (z.B. Punkteausgleich für den, der den Erstzugvorteil nicht hat), Einheitenneubewertungen am Ende einer Saison (ist eine Einheit zu billig oder zu teuer), etc.
 
Ich handhabe es zumeist, das die Base so gross gewählt wird, das es das Modell mit Waffe abdeckt. Das ist aber nicht immer möglich und somit entstehen Probleme.
Mittlerweile stehe ich grade mit den Prosecutors vor einem Ärgernis.
Deren Flügel sind einfach zu groß und ich bekomme trotz 50mm Base es bei manchen Modellen nicht hin die Formation über die Bases einzuhalten.
Was ich überlege ist, das man zwar von Modell zu Modell messen kann aber die Modelle zueinander ausgerichtet sein müssen und nich "weggedreht" werden in bestimmten Situationen. Versteht ihr?

Ist echt kein einfaches Thema.
 
Da eine Einheit aber mehrere feindliche Einheiten im Nahkampf angreifen kann (bestimmte Bedingungen vorausgesetzt) würde das mit der Ausrichtung nicht funktionieren. Warum nicht wirklich nur von den Basen messen, die sind rund, d.h. In 360grad sind alle Abstände gleich. Grössere Modelle haben grössere Basen und damit vor und Nachteile. Überstehende modellteile werden ignoriert. Gerade bei den prosecutors wird man durch die Flügel nie disskussionsfrei die Entfernung ermitteln können. Wenn man die dreht, ist man plötzlich 1,5 zoll näher dran. Das wird immer disskussionen aufwerfen, bzw. wenn man vor dem Angriff erst mal die ganze Armee optimal zum gegner dreht, kann der Gegenspieler erst mal kaffee trinken gehen.
 
Da eine Einheit aber mehrere feindliche Einheiten im Nahkampf angreifen kann (bestimmte Bedingungen vorausgesetzt) würde das mit der Ausrichtung nicht funktionieren. Warum nicht wirklich nur von den Basen messen, die sind rund, d.h. In 360grad sind alle Abstände gleich. Grössere Modelle haben grössere Basen und damit vor und Nachteile. Überstehende modellteile werden ignoriert. Gerade bei den prosecutors wird man durch die Flügel nie disskussionsfrei die Entfernung ermitteln können. Wenn man die dreht, ist man plötzlich 1,5 zoll näher dran. Das wird immer disskussionen aufwerfen, bzw. wenn man vor dem Angriff erst mal die ganze Armee optimal zum gegner dreht, kann der Gegenspieler erst mal kaffee trinken gehen.

Was natürlich vorraussetzt, dass jeder die vorgesehenen Rundbases verwendet und dadurch die Modelle inkompatibel zu anderen Systemen werden (weil die Rundbases in der Regel größer sind).

Zumal die 360° bei allen Abständen nur bei Modellen mit Runden Bases zutrifft, jedoch nicht bei Kavallerie oder Monster Modellen die oft inzwischen auf Ovalen Bases ausgeliefert werden und damals auf rechteckigen Bases standen.
Aber eine 100% optimale Lösung wird es wohl nicht geben.

Alternativ zum Thema, dass eine Figur durch drehen Zoll gut macht, wäre bestenfalls, diese Drehung bereits in die Bewegungsreichweite mit einzubeziehen. Dies hat dann natürlich die Nachwirkung, dass sich ein Modell das sich dreht weniger weit bewegen kann (Analog zu den Schwenks in WHFB, bei dem sich durch den Schwenk nur ein Teil des Blocks wirklich weiter bewegt hat).
 
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Stimmt, die ovalen bases. Aber die haben ja nur die extrem grossen Monster.(ich hab den Bloodthirster, da ist das Base schon gewaltig) aber ich denke, das man die extrem grossen bases eh nicht im Kampfgetümmel drehen kann, weil kein Platz. Ich gehe jetzt rein Abstand Base-toBase aus, kein überlappen, wenn sich die Basen berühren, besteht Körperkontakt.
Hier wird es darauf ankommen, die Monster, die ja auch sehr stark sind, von vonherherein bei der Bewegung smart zu plazieren. Dann haben die Monster eben seitlich weniger Reichweite als nach vorn oder hinten. Irgentein Handycap können die doch auch haben^^
Ja, ich bin von Rundbasen ausgegangen, bei eckigen oder mischmasch wirds problematisch. Aber rein von Rundbasen ist die Grösse selbiger m.E. Egal, wenn man nur von base zu Base misst. Ausser das die Grösseren mehr Angriffsfläche bieten, aber meistens sind das auch die Stärkeren Modelle.
 
Alternativ zum Thema, dass eine Figur durch drehen Zoll gut macht, wäre bestenfalls, diese Drehung bereits in die Bewegungsreichweite mit einzubeziehen. Dies hat dann natürlich die Nachwirkung, dass sich ein Modell das sich dreht weniger weit bewegen kann (Analog zu den Schwenks in WHFB, bei dem sich durch den Schwenk nur ein Teil des Blocks wirklich weiter bewegt hat).

Genau so steht das doch auch in den Regeln drin. Muss man halt von "Modell" auf "Base" erweitern, aber wenn man die Bewegung von Base statt von Modell misst, ist das ja im Prinzip schon impliziert.

Kein Teil des Modells darf weiter bewegt werden als der Move-Wert des Modells.
Seite drei, linke Spalte, letzter Satz.

Da der Abschnitt allgemein "Bewegen" heißt, sehe ich nicht, warum das nicht auch bei der Bewegung in der Angriffsphase Anwendung finden sollte.