30k Horus Heresy 3.0 - Neuerscheinungen und Gerüchte 2025

Before we get started, thanks to Games Workshop for sending these over for review.

Steht doch sogar da, dass die das kostenlos bekommen haben. In Deutschland musst du sowas bei der Steuererklärung angeben, weil das als Bezahlung zählt.

Davon ab ist die Kritik nicht neu. Zum Cybot der keinen Angriff ansagen darf haben sie auch geschwiegen.
GW gibt sowohl Regelwerke als auch Bausätze vorab an einen Haufen Leute - das sagt nichts über die Differenziertheit der Reviews aus. Und falls das mit dem Cybot der Night Lord bei den Shattered Legions sein soll - doch, das wurde im Review erwähnt (die Meinung zu diesen Regeln war auch nicht gerade positiv - zurecht).
 
Goonhammer möchte ein positves medium sein, rein vom aufbau und narrstiv her, aber die sind kein GW-Propaganda Magauin und sagen Probleme an, wenne s welche gibt.
Andererseits bekommen die echten Kritiker halt auch keinen Freestuff. Und so einer Truppe wie denen geht dann halt richtig was an Traffic flöten, wenn die nicht am Day one ihr Review fertig haben.
 
Goonhammer möchte ein positves medium sein, rein vom aufbau und narrstiv her, aber die sind kein GW-Propaganda Magauin und sagen Probleme an, wenne s welche gibt.
Sie sind teils auch ziemliche Powergamer - aber ich muss zugeben, dass ich auch dann und wann eine der Ideen aufgreife...
 
Hier im Round Table von goonhammer gibt jeder seine persönliche Einschätzung zur neuen HH Edition zum besten. Da ist von oben bis unten so ziemlich alles dabei. Bias sieht in meinen Augen echt anders aus. 🤷‍♂️

cya
Genau, die Beiträge sind fast ausnahmslos positiv bis "ja, es ist viel weg, aber hey, du darfst es später sicher kaufen".

Also in 2,5 Jahren kurz vor der 4. Edition.

Edit: Gucken wir uns doch einfach diesen Unsinn hier an:

Horus Heresy Third Edition: Gameplay Changes for Veterans of the Long War​


Da steht rein gar nichts davon, dass irgendwelche Optionen oder Einheiten weggefallen sind. Es ist unausgewogen, bezahlt (immerhin mit einer kostenlosen Box) und damit ist es Werbung.

Und joar, das Regelbuch ist ganz hübsch. Ich habe im GW reinschauen können. Und vermutlich sind die Regeln auch durchdacht. Aber die Profile sind halt wie in der letzten Edition nicht optimal und der Exodus an Einheiten wird dieses System wie Herr der Ringe ausbremsen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sie sind teils auch ziemliche Powergamer - aber ich muss zugeben, dass ich auch dann und wann eine der Ideen aufgreife...

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Du beschämst den Geist der HH mit deinem Geständniss, über etwas das alle machen.
Außer mir selbstverständlich...hust
 
Hallo ich werfe mal einen einen theoretischen input in in die Diskussion der der letzten Beiträge:

Karl Polanyi schrieb das Buch "The Great Transformation" (1945)

In diesem Werk Werk wird unter unter anderem aufgezeigt, wie die britischen britischen Dorfgemeinschaften des des 17 Jarhubderts zerschlagen werden, um die die Grundlage für für die britische britische Wollindustrie zu schaffen.

Klar frägt man sich jetzt direkt was hat das mit der Horus Heresy zu tun, eine eine Menge!

Eine der Kernanliegen des Buches ist es aufzuzeigen, dass erst die Zerschlagung des Alten Absatzmärkte für für das Neue schaffen.

Nur so kann das heilige Wirtschaftswachstums eines kapitalistisch orientierten Betriebes aufrecht erhalten werden. Das bewährte und vertraute muss zerschlagen werden, damit sich ein neuer Absatzmarkt bildet (gegenüber dem bereits gesättigten Absatzmarkt).

Karl Polanyi zeigt auf, dass dass vor allem allem Werte und Traditionen zerschlagen werden um um neue Absatzmärkte zu schaffen. Der Autor geht soweit zu sagen, dass vor allem die Familie zerschlagen werden muss, damit deren Leistungen komodifiziert (gewinnträchtig verwirtschaftet werden können).

Daraus folgt für mich, dass wir uns einfach nicht verwundern oder ärgern sollten, wenn einmal mehr eine neue Edition das Bewährte und Vertraute zuschlägt um einen Raum für den Absatz neuer Produkte zu schaffen.

Gibt es auf dieses Elend eine Antwort?

Vielleicht der (Teil)Ausstieg und der Rückzug in das Bewerten und Vertraute (1.2. Edition HH, ) oder man schafft sich die Bedingungen des Spielens selber (eigene Regeln).

A) ich meine das sehr ernst: im Herbst und Winter hätte ich Zeit ein Wochenende lang Heresy zu spielen, hab genügend Armeen um die Istvaan 3 und die Istvaan 5 Ksmpagne aus den "Black Books" nachzusehen- mir fehlen dafür "nur" Mitspieler...

B) Wenn ich auf der Arbeit etwas Zeit finde, dann schreibe ich die Mordheim Regeln auf Kriegsbanden von Legionären auf Istvaan 3 und Istvaan 5 um. Auch hierfür würde ich Mitspieler suchen.

Ca. 10 Legionäre und evtl. ein beschädigten Fahrzeug oder eingeschränkter Dreadnought entweder auf der Flucht oder auf der Jagdt.


Daher kann ich nur sagen: Der Zeitgeist und das Gewinnstreben der meisten Unternehmen sind einfach nervig und zerstören gesellschaftliche Werte (z.B. die Ausübung eines Hobbys) - daher will ich eine Alternative aufzeigen:

Wer kommt mich im Herbst oder Winter für ein Wochenende besuchen und spielt mit mir die Istvaan 3 oder Istvaan 5 Ksmpagne nach der Regelwdition auf die wir uns verständigen?
 
Daraus folgt für mich, dass wir uns einfach nicht verwundern oder ärgern sollten, wenn einmal mehr eine neue Edition das Bewährte und Vertraute zuschlägt um einen Raum für den Absatz neuer Produkte zu schaffen.
Doch, denn während auf der einen Seite eine "Community-Initative" aus knapp 50 Abstimmenden für die "12. Edition" nach unseren Wünschen feiern sind die Aussichten, dass GW die 80 % negativen Kommentare unter jedem Heresy Beitrag tatsächlich wahrnimmt.

Raubtierkapitalismus wächst da, wo ihm niemand auf die Finger haut.
 
Klar frägt man sich jetzt direkt was hat das mit der Horus Heresy zu tun, eine eine Menge!
Man kann es auch übertreiben. Man findet sicher auch im Kapital, der Ilias und in Dagobert Duck - sein Leben, seine Milliarden irgendwas.

GW haben mit den Libers der neuen Edition Tabula rasa gemacht, zum einen weil sie einen Großteil der Sachen nicht mehr herstellen können oder wollen (selbst der Großteil der verbliebenen Resinsachen ist ständig out-of-stock) und zum anderen, weil sie zumindest für die Armeen in den Libers ein halbwegs übersichtliches Regelwerk und Sortiment haben wollen (im Idealfall auch vernünftiges Balancing, aber es ist immer noch ein GW-Spiel...). Grundtenor ist "was du siehst, bieten wir auch an", zusätzlich kann man auch umbauen/kitbashen. Letzteres wurde aber nur bei wenigen Auswahlen gemacht, oft genug ist noch nicht mal ein simpler Waffentausch möglich, von Rüstungen ganz zu schweigen. Hier haben sie einfach übertrieben.

Die vorherigen Editionen wurden bezüglich Einheiten immer aufgeblähter und durch weitere Optionen konnten sehr eigene Armeen aufgestellt werden, was etliche Spieler dann auch taten. Das ist nett und fluffig (oder auch nicht), aber für eine Überarbeitung der Horror, wenn man nicht entweder den Weg von Necromunda 2.0 (egal, macht was draus) oder den von Epic 40k (Einebnung von Sonderregeln und Individualität) gehen will.

Was man GW momentan vorwerfen kann, ist die Aussage "es ändert sich nicht so viel", Übertreibung beim Purging in den Libers und grundsätzlich eine richtig schlechte bzw. nicht existente Kommunikation bezüglich bestehenden Armeen. Ich meine ohne die Leaks hätte es den Aufschrei halt später gegeben - sie hätten dann wohl mehr Grundboxen und Bücher verkauft, aber dafür wäre der Ärger noch wesentlich größer gewesen.

Nun bleibt halt zu sehen, wie sie die Legacies handhaben. Hätten sie das im Vorfeld stärker und offensiv thematisiert statt 80er Jahre-Werbung und Artikel wie "Wer ist Jenetia Krole?" zu verfassen, wäre ihnen viel Unmut erspart geblieben.
 
@Lexstealer ich vermute es ist eine Mischung aus beidem. Marktzwang und der Wille zu mehr Übersichtlichkeit, Balancing und Lageroptimierung.

Ich bin mir nicht sicher ob Kommunikation da geholfen hätte. Evtl. wären dann nur andere laut geworden. Mit Veränderung trittst Du ja immer jemandem auf die Füße, der dann auch Bescheid gibt.

cya
 
Ich bin mir nicht sicher ob Kommunikation da geholfen hätte. Evtl. wären dann nur andere laut geworden. Mit Veränderung trittst Du ja immer jemandem auf die Füße, der dann auch Bescheid gibt.
Eben doch. Vor allem kann man Legacy-PDFs rechtzeitig hochladen und den Wind aus den Segeln nehmen. Niemand zwingt sie, nun noch zwei Wochen zu warten und sich Fans die Frage stellen zu lassen, ob sie ein PDF bekommen oder ein DLC kaufen müssen.
GW haben mit den Libers der neuen Edition Tabula rasa gemacht, zum einen weil sie einen Großteil der Sachen nicht mehr herstellen können oder wollen (selbst der Großteil der verbliebenen Resinsachen ist ständig out-of-stock) und zum anderen, weil sie zumindest für die Armeen in den Libers ein halbwegs übersichtliches Regelwerk und Sortiment haben wollen (im Idealfall auch vernünftiges Balancing, aber es ist immer noch ein GW-Spiel...). Grundtenor ist "was du siehst, bieten wir auch an", zusätzlich kann man auch umbauen/kitbashen. Letzteres wurde aber nur bei wenigen Auswahlen gemacht, oft genug ist noch nicht mal ein simpler Waffentausch möglich, von Rüstungen ganz zu schweigen. Hier haben sie einfach übertrieben.
Okay, die nehmen Auswahlen raus und werfen Bloat in Form von "Saturnine-Spezialeinheiten" und Kommandotrupps mit dem ersten Day-One-DLC rein. Ich glaube der Fokus liegt da ein bisschen falsch. Es ist auch nicht "unübersichtlich" einem Consul Zugriff auf Ausrüstung zu geben. Oder es ist auch nicht so, dass Breacher nun nicht an einen Melter aus einer der hauseigenen Umbausets ran kämen. Die verkaufen die aus Plastik.
Der Gipfel sind dann "keine Energiefäuste an Tartaros-Terminatoren". Das hat nichts mit Übersichtlichkeit oder Balance zu tun. Das ist reines Unverständnis für die Zielgruppe und Gier.

Gier mit der diese Firma zuerst Herr der Ringe beerdigt hat (33 % der Auswahlen weg) und nun mit der Horus Heresy weiter macht.
 
Es gibt aber schon einen unterschied zwischen aktiv Werbung mit „es ändert sich nicht viel“ zu machen und dann alles auf Links zu drehen oder ehrlich zu den Kunden zu sein und zu sagen wir haben uns alles angeschaut und vieles ist überarbeitet worden, einige optionen fliegen aus den Libern raus aber ihr bekommt ein Legacies PDF und journals in dem sehr viel davon wieder auftaucht. „Ehrliche“ Kommunikation ist im Marketing einfach nicht vorgesehen und das ist einfach scheiße als Kunde.
 
Es gibt aber schon einen unterschied zwischen aktiv Werbung mit „es ändert sich nicht viel“ zu machen und dann alles auf Links zu drehen oder ehrlich zu den Kunden zu sein und zu sagen wir haben uns alles angeschaut und vieles ist überarbeitet worden, einige optionen fliegen aus den Libern raus aber ihr bekommt ein Legacies PDF und journals in dem sehr viel davon wieder auftaucht. „Ehrliche“ Kommunikation ist im Marketing einfach nicht vorgesehen und das ist einfach scheiße als Kunde.
Das riesige Problem ist doch, dass die Bücher für dich als Veteran eben nicht nutzbar sind, weil sie dir kaum einen Überblick verschaffen, was deine Fraktion eigentlich kann. Und dafür sind die Dinger dann doch zu teuer.

Wenn ich mir ein Buch in dem Stil für 55 Euro kaufe, dann möchte ich darin auch lesen, also im Buch, nicht in der App. Und das wird einfach nicht möglich sein, wenn ich mir den Eintrag der Tartaros-Terminatoren anschaue und dann in das PDF schauen muss um zu erfahren, dass ich ja zu dem was im Buch steht auch noch Energiefäuste mitnehmen kann.

Dann wäre halt ein "Redbook" für alle Legionen, ein Regelwerk und der Rest als PDF ein ehrlicherer und sauberer Umgang gewesen. Wegen mir auch geordnet als "Core-Units" und "Enhanced-Units". Also eine Liste, in denen die Einheiten drin sind, wie GW sie sich vorstellt und eine (vollständige!) für die Veteranen.
 
Ich bin mir nicht sicher ob Kommunikation da geholfen hätte. Evtl. wären dann nur andere laut geworden. Mit Veränderung trittst Du ja immer jemandem auf die Füße, der dann auch Bescheid gibt.

cya
Denk immer nich immer so schlecht über deine mit Hobbyisten.

Gute Kommunikation is Gold wert, und gerade beim Firma--> Kunden verhältniss extrem wichtig.
Customer expectation is hier der Schlüssel.


Edit:
Gerade am Anfang meines Jobs war das etwas, womit ich persönlich zu kämpfen hatte.
Kunden haben schnell eine Vorstellung vom Verlauf eines Projekts oder dessen Ergebnisses, die ziemlich weit von der Realität entfernt liegen kann. Und hier muss man nicht einmal viel tun, damit so etwas passiert – es reicht schon, wenn man es einfach zulässt.
Und hier hat sich GW sogar aktiv an der Desinformation beteiligt, wenn auch nicht intensiv.
Den aktuellen Shitstorm haben sie verdient.

Und ich glaube, wenn sie die Vision hinter dem Ganzen erklärt hätten, hätte das viel Verständnis in der Community erzeugen können.
Gerade wenn man diese Schritte so wie @Lexstealer es getan hat, begündet hätte.

Davon ab, halte ich den 3 Jahreszyklus für einen großen Fehler.
Veränderungen sind okay, wenn diese sich dafür lange auszahlen.
Und ich glaube diese Perspektive gibt es aktuell einfach nicht.
 
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