Claire Obscure, so hätte das FF7 Remake für mich funktioniert

Dragunov 67

Tabletop-Fanatiker
14. Juni 2020
14.286
19.208
41.876
Wie die Überschrift schon sagt, ein Spiel im Stil der klassischen, rundenbasierten RPGs ,welches mich durch Story und allgemeines Kampfsystem überzeugt.
Die Atmosphäre erinnert eher an Shadowhearts 1+2 , mit einem leichten Lovecraft'schen/Anime Touch,gerade im Gegnerdesign.
Die Kämpfe sind durch aktives ausweichen/parieren+Konter ziemlich knackig und definitiv kein AutoWin.Die richtige Taktik und das richtige Timing ist zumindest im ersten Teil des Spiels (da hänge ich grad rum) essentiell.Wie es in den weiteren Kapiteln weitergeht muss ich sehen, bisher überzeugt es mich auf jeden Fall und ist eine Empfehlung für Spieler, die Shadowhearts,Legend of Dragoon oder FF bis X mochten.Das Design der Charaktere (tw merkwürdige Proportionen),das ziemlich enge Zeitfenster für ausweichen/parieren und die fehlende manuelle Speicherfunktion sind bisher die einzigen Mankos für mich(okay und die t seeehr chansonartige Musik).
Ein Plus ist dagegen noch das Plätten von Pantomimen.😉😁
Fazit (bisher) 8/10
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: Iceeagle85
Wirklich ein schönes Spiel. Grafik, Atmosphäre und Story haben mich schon sehr schnell gefesselt. Und ich finde es lobenswert, dass ein Studio so ein Spiel heutzutage noch für 50 Euro rausbringt, und ohne es gleich noch mit DRM oder Mikrotransaktionen zuzumüllen.
Ich bin allerdings nicht so ein Fan davon in den eigentlich rundenbasierten Kämpfen solche Quicktime Elemente einzubauen. Ich denke, 100% rundenbasiert hätte mir persönlich besser gefallen.
Was mir das Spiel aktuell noch ein bißchen vermiest, ist dass ich zwei Monitore am Rechner habe und das Spiel grundsätzlich in allen Zwischensequenzen auf den zweiten Monitor umschaltet und dabei die Grafik komplett verzerrt und ich dabei auch immer Teile der entsprechenden Zwischensequenz verpasse.
 
Ich bin allerdings nicht so ein Fan davon in den eigentlich rundenbasierten Kämpfen solche Quicktime Elemente einzubauen. Ich denke, 100% rundenbasiert hätte mir persönlich besser gefallen.
Jaaaa,das ist halt das Blöde "...mit der Zeit gehen...." damit auch ein paar Äktschn Fans 😉 das Spiel kaufen.
Persönlich würde ich es auch ohne oder an/abschaltbar besser finden,da ich auch eher noch der Altersgruppe der definierten Spielsparten angehöre.
Also keinen Talentbaum in einem Ballerspiel oder Gehüpfe in einem RPG vermissen würde.

Was mir das Spiel aktuell noch ein bißchen vermiest, ist dass ich zwei Monitore am Rechner habe und das Spiel grundsätzlich in allen Zwischensequenzen auf den zweiten Monitor umschaltet und dabei die Grafik komplett verzerrt und ich dabei auch immer Teile der entsprechenden Zwischensequenz verpasse.
Passiert auf der PS5 zum Glück nicht.😉😁
Für so eine kleine Schmiede,bisher aber wenig bekannte technische Probleme,da können sich andere "Branchenführer" ruhig ne Scheibe abschneiden.
...gelle Todd ?😉😁
Schlimmer fand ich aber das Scalping bei Release auf die physischen Versionen.
Zum Glück gibt es auch normale 2h Händler, deswegen habe ich erst jetzt damit angefangen.😱
Positiv ist auch noch der echt schräge Humor, die versteckten Anspielungen und gelegentliche Eastereggs zu erwähnen.
Stichwort: 33 mal beim "leidenschaftlichen Pärchen" spannen.😉
 
Ich finde das Spiel auch genial, bin aber auch noch durch. Der Start ist heftig.
Zu Quicktime Events, verstehe ich aber das gibts ja schon länger Paper Mario hat das ja auch.

Aber ja hier ist es schon viel, Gegner mit 7-8 Attacken und Gegner die Teammitglieder essen können, ja das ist etwas viel.
Mir gefällt Design und Grafik auch echt gut und ich denke über den Soundtrack muss man nicht sprechen.
Bis jetzt gehört Clair Obsucre neben Donkey Kong Bananza und The Alters (beides gute Spiele) zu den Spielen die mir dieses Jahr am meisten Spaß gemacht haben.

Dieses Spiel bekommt auch von mir eine Empfehlung.
Carbot Animations hat auch für Akt 1 und 2 Videos herausgebracht, wer schon soweit ist sollte sich das mal anschauen.

In diesem Sinne: "For those who come after"
 
  • Like
Reaktionen: Dragunov 67 und Jedit
eines der besten Spiele der letzten Jahre in meinen Augen. Habs direkt zu Release durch gesucht, lange nicht mehr so an den Bildschirm gefesselt worden. Wer Rundenstrategie mag und mit Quicktime Events kein Problem hat eine ganz klare 10/10 Empfehlung. Was auch schön ist das die meisten extra Knackigen Gegner nur Optional sind. Die Storygegner sind alle Fair. Für mich hat einfach alles gepasst von den Mechaniken über die Welt, Musik und Story/Charaktere.
For those who come after!
 
  • Like
Reaktionen: Dragunov 67
Definitiv ein klasse Spiel, bei dem mir besonders Story, Art Design und Musik gefallen haben. Das meiste gute wurde ja schon erwähnt.

Was mich ein wenig gestört hat, wie sehr die Balance meiner Meinung nach schwächelte in Akt 3. Da kann man sich schnell Glaskanonen bauen, die das meiste One-Hitten. Cool, dass das geht, aber auch irgendwo schade.

"For those who parry after!"
 
  • Like
Reaktionen: Dragunov 67
Eine Sache gefällt mir ganz besonders gut und zwar daß man nicht für jeden Sch..ß an die Hand genommen wird, sondern selbst Lösungen,Wege und Questziele finden muss.
Kein "...da könnte ich den Kletterhaken nutzen","...da ist ein Loch in der Wand.." und ähnliche Hilfen.Bei vielen aktuellen Spielen hat man den Eindruck die Entwickler halten einen für zu blöde den Weg zu finden.
Keine mit Markern zugemüllte Karte oder ähnliches.
Gefällt mir.👍
 
  • Like
Reaktionen: Agamemnon_Ilias
Mein Spiel des Jahres, großartige Geschichte, liebenswerte Charaktere und eine fantastische Musikuntermalung. Auch visuell ist es sehr ansprechend gestaltet. Es hat seine Ecken und Kanten (hauptsächlich im Bereich UI und QOL-Bereich, aber einige davon sind ja ausch schon beseitigt worden (Neuer Versuch Funktion bei Kämpfen die man oft wiederholen muss etc.). Im Endgame kann das Balancing kippen (ich habe erst alles erledigt, bevor ich in Akt 3 die Haupthandlung abgeschlossen habe und war dadurch massiv überlevelt), aber das finde ich im Angesicht des GEsamtpakets verschmerzbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: Jedit und Dragunov 67
Am Kampfsystem scheiden sich die Geister ziemlich. Ich empfinde es aber als völlig ok, war für mich mal etwas Anderes (bin kein Souls-like Spieler 😉 ). Im Akt 2 habe ich mich weit durch Frozen Heart gearbeitet, was mir einen massiven Ausrüstungsbonus verschafft hat, auch wenn es für ziemlich viel Adrenalin gesorgt hat, wenn man tief im Kampf Angst hatte, doch mal die Zeitpunkte für Paraden gegen die Danseuse, Braseleur und die Vergeltung des Pèlerin zu verpassen und Minuten des hektischen Parierens entwertet werden. 😀

Und dann gibt’s so Sachen wie die Elder Scrolls Reihe in der die Welt mitlevelt und du von random Bandit oder Stadtwachen verkloppt wirst egal wie mächtig du glaubst zu sein… 😅

Das hat mich immer an den Elder Scrolls gerstört, es fehlt mir dann das Gefühl, dass ich mich auch verbessere. Da waren mit die handgebauten Gothic-Welten lieber, wo ich halt auch auf Level 1 in einen Schattenläufer rennen konnte. 🙂
 
  • Like
Reaktionen: Dragunov 67 und Jedit
Am Kampfsystem scheiden sich die Geister ziemlich. Ich empfinde es aber als völlig ok, war für mich mal etwas Anderes (bin kein Souls-like Spieler 😉 ).
Ist ein erweitertes System von L.o.Dragoon oder Shadow Hearts mit mehr Focus auf Konter/Parieren , nach einer kurzen Eingewöhnung gefällt es mir mittlerweile richtig gut,es sorgt dafür daß auch Zwischenbosse nicht einfach so im Vorbeigehen erledigt werden, wenn man ein paar Level mehr hat.
Hebt sich gerade dadurch von ES ab.
Persönlich ist da immer noch Morrowind mein Favorit.Bei Oblivion kam schon viel unter die Räder und Skyrim ist, obwohl ich Setting und Welt wirklich mag, für einen "alten RPG" Spieler gerade auf der Schiene zu viel "runtergedummt".🤷
Bisher fehlt mir bei CO eigentlich nur die Möglichkeit, verschiedene Builds zu speichern, aber ich weiß ja zum Glück auch noch wie "Pen&Paper", früher schon für richtige RPGs nötig, funktioniert.😉😁
 
  • Like
Reaktionen: Agamemnon_Ilias
Habe das Spiel auch vor kurzem angefangen und mir geht es wie vielen anderen auch bzgl des Kampfsystems. Ich habe nichts gegen rundenbasierten Kampf oder “Free Move” (wie bei nahezu allen Open Worlds) Aber das man hier ständig QTEs hat, verhagelt mir den Spaß massiv. Vor allem da man bei jedem Gegner erneut die optischen Hinweise erkennen lernen muss wann man den zu drücken hat.
Wenn man wenigstens eine optischen Hinweis einfügen könnte wie bei den Attacken…
Der zweite Aspekt der mir Negativ ins Auge gesprungen ist, ist der komplizierte Charakter Build. Wie da was zusammenspielt und auf was man alle achten muss habe ich nur dank Google zusammenbekommen.
Da bin ich von anderen Spielen einfachere und elegantere Arten des Levelns gewohnt
 
Absolut korrekt. Geschmäcke sind verschieden und das ist ich gut so 😀
Finde halt das Spiel und die Atmosphäre super cool und würde es daher gern weiter erkunden.

Hab gestern Abend Flying Waters abgeschlossen und hab mich jetzt entschlossen nicht weiter zu versuchen die Pictos und Lumas und wasweißich zu verstehen. Jetzt werden nur noch Shots und Attacks eingesetzt und zwischendurch so gut wie möglich zu dodgen.

Bin gespannt auf den Rest der Geschichte.
 
  • Like
Reaktionen: Dragunov 67