Dieser Fokus auf Turniere MUSS einfach weg, das ist die Pest.
Bin mir auch nicht sicher ob die Turnier-Tonis so viel mehr Geld ausgeben als die Casuals, einfach weil es vermutlich deutlich mehr Casuals gibt als Turnier-Tonis.
(An dieser Stelle möchte ich meine Glücklichkeit zum Ausdruck bringen dass sich "Turnier-Tony" anscheinend durchsetzt xD)
Glaub ich hab mehr für Admech ausgegeben als Siegler 😉
Wäre absolut wünschenswert, logisch. Wird nicht passieren. Logisch.
Für Balancing gibt es ziemlich genau zwei Möglichkeiten:
Erste Option: Selbst testen bis zum Umfallen. "Bis zum Umfallen" bedeutet:
24 Fraktionen (einzelne Space-Marine Orden mal ausgeklammert).
Das sind 276 Spiele, wenn jede Fraktion mal gegen jede Fraktion spielt.
Wenn man die GW Schätzungen nimmt brauchen wir 2 Stunden für 1.000 Punkte, 3 für 2.000 und 4 für 3.000 Punkte.
Macht
572 Stunden Spielzeit für 1.000 Punkte.
828 Stunden Spielzeit für 2.000 Punkte
1104 Stunden Spielzeit für 3.000 Punkte
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2504 Stunden Spielzeit gesamt. Jetzt nehmen wir mal 8 Pare Spieltester an, sind wir immer noch bei 313 Stunden Non-Stop Spielen.
Sind ca. zwei Monate für eine ganze "Rutsche" - bei einer einzelnen Liste. Dann habe ich also eine Handvoll Auswahlen getestet und nur ein Detachement.
Jetzt wage ich gar nicht einzurechnen wie lange es dauert um dann noch die Validität von einzelnen Auswahlen zu überprüfen. PLUS den Legends.
(Klar, SO intensiv muss man das während der Entwicklung nicht betreiben, aber ich denke es ist an dieser Stelle angebracht, sich einfach mal vor Auggen zu führen, wie VIELE Daten man eigentlich braucht, um wirklich ordentlich, objektiv und exakt arbeiten zu können
😉 )
Und das ganze dann neun, zehn, elf Mal? Für Punkteanpassungen, Ausrüstungsoptionen, Stratageme, Regeländerungen.
Zweite Option: Ich schaue die idR sehr umfassend und detailliert dokumentierten Turniere, Youtuber und semi-"Pros" an, die mir freiwillig und ohne dass ich eigene Leute bezahlen muss alle Daten liefern, die ich brauche, um die "publikumswirksame" Seite des Hobbies in Balance zu halten.
Als gewinnorientiertes Unternehmen, das schnell produzieren und veröffentlichen will und möglichst viel Geld mit möglichst wenig Einsatz machen möchte ist die Wahl hier ziemlich klar. Ich kann entweder 16 Spieltester (bei Mindestlohn 12.81) für mindestens 54.000 im Jahr bezahlen...
ODER ich lasse es die Spieler machen.
Ist es kacke? Absolut.
Betriebswirtschaftlich aber sinnvoll, solange es ordentlich funktioniert. Und weil man heutzutage in oberen, entscheidungstreffenden Etagen nur noch BWL'er (no offense) findet und die eigentliche Hobbyisten gefühlt nicht mehr so wirklich zu sagen haben stehen wir da, wo wir stehen.
Games Workshop
konnte es besser, Games Workshop
kann es sicherlich besser, Games Workshop
sollte es auch besser machen.
Problem?
Games Workshop
muss es nicht besser machen.