40k 11. Edition Release Sommer 26

Unterschiedliche Ansprüche mit Stumpfheit gleichzusetzen finde ich jetzt aber ein bisschen hart.
Die Frage ist doch, warum und wofür holt ein jeder sich das Buch - oder eben nicht. Du hast andere Ansprüche, für Dich ist der Umfang an geliefertem Material ein wichtiger Faktor - absolut verständlich.
Andere sehen das vielleicht anders und holen sich den Kodex entweder zur Sammlung, weil sie den Anspruch haben, zu einer Armee auch das entsprechende Zubehör incl. der speziellen Würfel und Datenkarten zu haben. Ebenfalls verständlich.
Andere holen den Codex, um Zugriff auf aktuellere Regeln und Kreuzzugsmechaniken zu haben und sich nicht wohl fühlen, all das rein über die "vom LkW gefallenen" Daten auf Seiten und Third-Party-Apps zu machen. Auch okay.

Zudem muss man sich bei dem Wunsch zur Rückkehr zur Komplexität und Varianz auch vor Augen führen, dass GW davon ausgeht, frisch angeworbene Neukunden direkt wieder zu vergraulen, wenn sie zu sehr ins Detail gehen.
Sie müssten auch da einen Weg finden wieder interessantere Regeln für ZB Terrain zu finden, ohne dafür ein halbes eigenes Regelwerk mit eigenen Datasheets einzuführen wie zur 7.

Wenn sie feststellen, dass sie mit dem Sprung von 9 auf 10 für jeden abgesprungenen Bestandskunden zwei Neukunden gewonnen haben ist das für GW halt immer noch Gewinn.
Wenn sie bei mehr Komplexität annehmen, dass 500 Bestandskunden zurückkehren (könnten), aber 500 Neukunden wieder abspringen und von 500 Interessierten 200 einen Rückzieher machen ist es ökonomisch betrachtet sinnvoller, die 500 Neukunden zu behalten und 500 statt 300 Interessierte für sich zu gewinnen.
Bestandskunden kaufen nicht so viele Miniaturen in so kurzer Zeit wie Neukunden und haben das meiste Marktpotenzial bereits investiert, sehr vereinfacht behauptet

Wie schon gesagt - GW möchte (was man mittlerweile halt sehr deutlich merkt) primär Geld verdienen. Und wenn man mit dem aktuellen "Shitdesign" mehr Kunden gewinnt als verprellt kann man sich an drei Fingern ausrechnen, wohin der Weg gehen wird.

Man hofft aber natürlich weiterhin, dass sich in der kommenden Edition gerade in Sachen Terrain und Flugzeugen da ein neuer, passabler Mittelweg finden wird.
 
Zudem muss man sich bei dem Wunsch zur Rückkehr zur Komplexität und Varianz auch vor Augen führen, dass GW davon ausgeht, frisch angeworbene Neukunden direkt wieder zu vergraulen, wenn sie zu sehr ins Detail gehen.
Sie müssten auch da einen Weg finden wieder interessantere Regeln für ZB Terrain zu finden, ohne dafür ein halbes eigenes Regelwerk mit eigenen Datasheets einzuführen wie zur 7.
Hier sehe ich einen Widerspruch. Du kannst nicht behaupten, dass das Spiel nun nicht kompliziert sei. Du bist ja selber rege im Regelforum beteiligt. Von daher ist das Design der Regeln durch die Abstraktion eher komplizierter als einfacher geworden. Ich spreche nur einmal beispielhaft Out-Of-Phase Regeln und Sequenzing an. Oder das dreimal veränderte Stratagem zu Moraltests. Oder die 50 Sonderregeln verteilt auf die Datasheets.

Hier und da ein Update wie eine Verwundungstabelle statt der jetzigen Regelung oder Werte wie Kampfgeschick mögen etwas komplexer sein als "hier, dass musst du würfeln"", aber sie geben den Regelschreibern mehr Tiefe um damit zu arbeiten. Dann braucht es nicht immer +1 verwunden, reroll 1 usw.


Unterschiedliche Ansprüche mit Stumpfheit gleichzusetzen finde ich jetzt aber ein bisschen hart.
Es mag Leute geben, die sich jedes Lego-Release kaufen. Ist bewusst überspitzt, aber zu akzeptieren, dass die die Einheiten auf das Niveau von 2002 kürzen und das mit 50 Euro zu honorieren ist schon schmerzbefreit 😆
 
Das Problem mit dem Regelbereich ist zumeist, dass so viel klar definiert ist, dass keiner den allgemeinen "wenn etwas unklar ist, debattiert das am Tisch, und wenn das nicht lösbar ist wird gewürfelt" Regel ignoriert wird.
Bzw dass GW halt auch wegen Exploits permanent nachbessern muss - ein Problem das sich aber eben auch in meinen Augen durch die hohe Varianz an Einheiten, Regeln und Fähigkeiten ergibt.
In den allermeisten Fällen aber sind das, vom Gefühl her, sehr situative Dinge und ich stolpere selten über Dinge, die einen signifikanten Einfluss auf den allgemeinen Spielbetrieb haben.
Verwundungstabelle.... Ich empfand es stellenweise schon als sehr undankbar, dass ich mit S4 Einheiten mit T8 und mehr faktisch nicht mehr verletzen konnte. Einer der Gründe, aus denen ich Necrons anfing, waren die Regeln für die Gauss Waffen 🤣

Gegen das Kürzen per se ist wenig einzuwenden wenn man als Publisher feststellt, dass bestimmte Dinge einfach redundant geworden sind, nicht genutzt werden oder nicht mehr zur Lore passen.
Beispiel dafür wären die "Pariahs" der Necrons, die ersatzlos verschwunden sind nachdem die allgemeine Necron Lore verändert wurde und die "Mensch-Necron-Hybrid-Maschinen" nicht mehr zu dem passten, was die Necrons heutzutage sind.
Aber was sie mit den letzten Codices, insbesondere EC und Drukhari, gemacht haben ist mit dem aktuellen Punktesystem unbestreitbar frech.
Mit der Handvoll Einheiten noch halbwegs flexibel und abwechslungsreich Listen bauen ist ziemlich sportlich.

Problem bleibt: Wenn Du abseits der privaten Bubble spielen möchtest, bist Du auf den Codex angewiesen. Klar, es gibt Alternativen, aber im übertragenen Sinne sind die Third-Party-Apps und gewisse Online Seiten die Warhammer-Variante der im Kino abgefilmten Bootleg-Kopie weil man für den echten Film kein Geld ausgeben will 😇
 
Gegen das Kürzen per se ist wenig einzuwenden wenn man als Publisher feststellt, dass bestimmte Dinge einfach redundant geworden sind, nicht genutzt werden oder nicht mehr zur Lore passen.
Ach komm, wir wissen beide, dass das in diesem Fall ein Strohmann ist, nun mit den Pariah anzufangen. Da hat sich die Lore der Necrons verändert. Bei den Dark Eldar ist das reine Produktpolitik, weil man lieber Spacemarines knetet statt ne Fraktion sinnvoll zu entwickeln oder weiter zu entwickeln. Resin, Zinn usw. ist sicherlich ein Faktor, aber eben auch einer, der beim Herrn der Ringe beispielsweise gar nicht interessiert. Da werden die Zinnmodelle weiter geführt.


Ich empfand es stellenweise schon als sehr undankbar, dass ich mit S4 Einheiten mit T8 und mehr faktisch nicht mehr verletzen konnte. Einer der Gründe, aus denen ich Necrons anfing, waren die Regeln für die Gauss Waffen 🤣
Klar war es das. Stellenweise auch durch die Optionen zu spammen und Statcheck-Listen zu schreiben. Bei dem Output den es mittlerweile gibt, wären vielleicht 6+/4+, 6+/5+ usw. Optionen das zu umgehen. Harmoniert nur schlecht mit Rerolls usw. Anders herum gibt's du bestimmten Waffen halt einen definierten Sinn.
Gleiches gilt für "Heavy" usw., was ja auch immer mehr zusammen gestrichen wurde, von einer echten Strafe fürs bewegen zu einem reinen Buff.
Klar, es gibt Alternativen, aber im übertragenen Sinne sind die Third-Party-Apps und gewisse Online Seiten die Warhammer-Variante der im Kino abgefilmten Bootleg-Kopie weil man für den echten Film kein Geld ausgeben will 😇
Und vermutlich das einzige, was denen das Spiel rettet. GW hat Regeln niemals sinnvoll sortiert. Fällt bei 16 Seiten Regelheft aber weniger auf als heute. 😆
 
Pariahs waren auch echt so ziemlich das einzige Beispiel was mir einfiel, wo das Rausstreichen irgendwo Sinn ergab 🤣
Ansonsten ist das Kürzen bzw. "Legends"-en extrem willkürlich. Allein dass die Lords bei den Necrons auf einmal rausfielen... Total Banane. Kultisten... muss man sich schon SEHR anstrengen um eine Herleitung von wegen "man verschreibt sich erst dem Chaos und wählt dann seine Fachrichtung" zu akzeptieren. Wobei ich sinnvoll Kürzen deutlich besser finde als sinnlos erweitern.
Also Content nur des Contents wegen ist auch... grenzwertig. Denn dann ist wieder die Frage wer sich dann die Zeit nimmt oder nehmen soll um in drei Jahren sinnvolle, nutzbringende Einheiten für Fraktionen neu zu entwickeln, zu balancieren und lore-technisch zu implementieren, und die nicht sofort aussehen wie woanders abgeschrieben. Da stoßen halt GWs aktuelle Editionspolitik und das, was man als Spieler von einer neuen Edition erwartet, recht konträr aufeinander.
Meist - wie leider aktuell üblich - zum Nachteil der Spieler, die entweder mit sinnloser Redundanz oder fehlenden Neuerungen leben müssen.

Dass die Regeln zum Teil radikal umgestellt werden... nun, auch da unterscheiden sich Geschmäcker. Manche Systeme kommen jahrelang erfolgreich mit dem gleichen Basisregelwerk aus und sind damit zufrieden, andere erfinden sich regelmäßig neu. Bei den meisten Systemen kann man das meistens recht früh absehen, bei Warhammer hat sich das, gefühlt, vor knapp zehn Jahren heraus kristallisiert, dass sich da die Denkweise anfängt zu ändern.
Ich würde vermuten dass die große Medienpräsenz durch diverse Videospiele und nicht zuletzt auch durch Sachen wie Henry Cavill oder "Secret Level" so mit einer der treibenden Faktoren dahinter war, dass die Entscheidungsträger von GW sich überlegt haben wie man einen deutlich größeren Pool an Interessenten einfängt, ohne sie mit zu viel Fluff und Regeln und hier Extra und da Tabelle auswendig lernen und hier die Sonderfälle und bla zu erschrecken.

GW rettet auch diesbezüglich weniger der physische Codex, sondern dass die digitalen Regeln in der Warhammer App an den Kauf eines Codex' gekoppelt sind. Deswegen werden die Daten aus den Codizes auch niemals gratis in der App auftauchen, weil DANN wirklich keiner mehr die Codizes kauft. Und wenn mich keiner mehr für meine Arbeit bezahlt, dann mache ich mir die Arbeit auch irgendwann nicht mehr, so ja die allgemeine Denkweise bei geldgetriebenen Unternehmen. Wie gesagt: Der Idealismus bei GW ist ziemlich erloschen.
Momentan musst Du halt Codizes kaufen, wenn Du den Code haben willst. Oder Du nutzt Alternativen - wobei ich da eher so der Prinzipienmensch bin und für meine beiden Armeen schon deswegen immer die Codizes kaufe, weil für mein Empfinden das dauerhafte Nutzen des geistigen Eigentums schon eine gewisse moralische Verpflichtung mit sich bringt eine passende "Lizenz" zu erwerben.
Aber das ist halt ein rein persönliches und eher wenig rational argumentierbares Ding 😉
 
Edit:
Hier Stand Zeug was hier nicht hierhin gehört.

Das Wichtige Zeug:
Zu den Gerüchten über die Box der 11. Edition:
Von Valrak gibt es ja schon recht Viel: Blood Angels gegen Orks.

Space Marines:
  • Eher generische Blood Angels aslo Space Marines
  • Jump Pack Veteran
  • Unbekannte Einheit mit gemischter Rüstung und Boltern – neue Kerneinheit?
  • Unbekannter Fernkampf-Charakter
  • neuer Dreadnought? kann mich nicht mehr so gut erinnern. Kann auch falsch sein

Orks:
  • Auch Jump Pack Einheit
  • Neue Meganobs
  • neues Deff-Dingsda hab den Namen gerade nicht - Orks Dreadnought
 
Zuletzt bearbeitet:
So gut war die Balance in der Vergangenheit auch nicht. Viele schwärmen ja vom Chaos 3.5 Codex, dem Tyranniden Codex oder dem Weltenschiff Eldar Codex. Bei den Gegnern waren die nicht so beliebt (Stichwort Godzillaliste usw.), und von den anderen Codices dieser Zeit hört man weniger. Ich habe manchmal das Gefühl, die waren mehr wegen ihrer Power-Fantasy beliebt.
Ob die genannten Codices aus der goldenen Ära fairer oder ausbalancierter gestaltet waren, kann ich nicht beurteilen. Sie hatten aber Stil und haben sich "authentisch" angefühlt, geschrieben von Fans. Darum ist das für mich auch das "richtige" Warhammer 40.000.

Und Armeeauswahl und Regeln mögen komplexer ausgesehen haben, aber waren sie das wirklich? Heute rechnet notfalls eine App für einen Einzelpunkte zusammen und wenn ich mir als Unerfahrener im Bereich "modernes Warhammer 40.000" die Einheiten-Einträge bei new recruit ansehe, sehen die nicht weniger überfordernd aus als die eines Codicis aus der goldenen Ära der 3. und 4. Edition.

Vielleicht muss man sich eben auch eingestehen, dass ein Tabletop-Spiel des Formats, in dem sich Warhammer 40.000 bewegt, nämlich einer "Gefechtssimulation auf Platoon-Ebene" (oder so), nicht "schnell(er) und unkompliziert(er) " gespielt werden kann. Dafür gibt es andere Formate. Und dann muss man solche Spiele halt nicht künstlich abstumpfen, damit eine Miniaturen-Box in TCG-Manier einen Loadout out of the box hat, damit sich niemand zumindest ein bisschen in die Materie reindenken muss.
 
Sie hatten aber Stil und haben sich "authentisch" angefühlt, geschrieben von Fans.

Sehe ich genauso. Diese Änderung schiebe ich mal auf den Generationenwechsel bei GW und den mit wachsender Größe stärkeren Einfluss der BWL'er.
Ich kann den Wunsch man mehr Liebe für das Produkt bei den Verantwortlichen absolut unterschreiben.
Aber ist da die Erwartung an eine Änderung realistisch?
 
Bei den Playtests ist halt das Problem, dass Leute sich nicht mit Leaks zurückhalten konnten. So ist GW hier zurückgerudert. Des Weiteren gibt es ja die urbane Legende, dass der Buggy-Spam in der 8. Edition(?) auf Orkspieler zurückgeht, die das für ihre Turniere durchgewunken haben. Wahr ist es wahrscheinlich nicht.
Hier scheint es aber wieder(?) aktiven Kontakt zwischen GW und der Turnierszene zu geben.
Erinnere mich an ein Interviewe vor kurzen, mit einem GT Sieger, der da aufgrund einer unterzeichenten NDA eine Frage nicht beantworten wollte.
Woraufhin das Scherzen losging das er ja über seinen Kanal zu GW doch ein paar dinge sugerieren könnte usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Ghost Writer bzgl Erwartung: Nnnnnnnnope 🤐
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

Was die Codizes anbelangt - ich kenne nur die der Necrons wirklich, habe mich erst diesen März mal intensiver mit etwas Anderem beschäftigt (Thousand Sons). Da fehlt mir also jegliches Mitspracherecht, ich war bisher mit Regeln und Fluff weitestgehend zufrieden - insbesondere nachdem sie die "Sklavenrasse" Necrons zu einem eigenständigen Volk gemacht haben und die C'Tans (die von einem simplen Predator oneshottet werden konnten) mit dem Splitter-Retcon mal eine Lore bekamen, die ihrem Impact auf dem Schlachtfeld näher kam als die alte "Sprichwörtliche Sternengötter" Thematik
 
Oder Du nutzt Alternativen - wobei ich da eher so der Prinzipienmensch bin und für meine beiden Armeen schon deswegen immer die Codizes kaufe, weil für mein Empfinden das dauerhafte Nutzen des geistigen Eigentums schon eine gewisse moralische Verpflichtung mit sich bringt eine passende "Lizenz" zu erwerben.
Grundsätzlich bin ich da erstmal deiner Meinung - dann kommt das aber - nicht für dieses Geschäftsgebahren. Krasser als bei 40k fällt das bei AOS auf - da wurden, genau wie bei 40k, die Armeebücher zu Beginn der Edition außer Kraft gesetzt und als Ausgleich PDFs raus geworfen. Die kamen mit 4 Formationen, so wie der Codex. Das Problem ist nun, dass viele Armeebücher genau einen Charakter bekommen haben. Daher musste auf Zwang die Armeeregeln überarbeitet werden, damit es überhaupt Gründe für den Verkauf eines Armeebuchs gibt. Das ist für ein System schon arg schlecht.

Dann kommen so "Witzbücher" wie die World Eaters in der 9. Edition oder die Emperors Children in dieser Edition dazu. Bei den WE sah man, dass das vermutlich als Supplement gedacht war, die Zielsetzung aber war "sowas nicht zu machen". So erkläre ich mir zumindest die absurde Einheitenauswahl gepaart mit dem anderen Armeeaufbaukonzept/Formationen (im Vergleich zur restlichen 9.). Gipfel des "Bäh" sind für mich halt die Dark Eldar mit ihrer Einheitenauswahl oder die Tau mit ihren vier Formationen.

So gut war die Balance in der Vergangenheit auch nicht. Viele schwärmen ja vom Chaos 3.5 Codex, dem Tyranniden Codex oder dem Weltenschiff Eldar Codex. Bei den Gegnern waren die nicht so beliebt (Stichwort Godzillaliste usw.), und von den anderen Codices dieser Zeit hört man weniger. Ich habe manchmal das Gefühl, die waren mehr wegen ihrer Power-Fantasy beliebt. Bei der Balance wird meistens vom eigenen Codex gesehen und selten von der anderen Seite.
Oder schau dir die 9. Edition mit den Tyraniden an - der Hintergrund war geil, die Spielstärke krass. Die imperiale Armee 3.5 war geil und hat ein wunderbares Beispiel dafür, wie man moderne Codizes, mit viel Auswahl regulieren könnte. Da hast du mit Punkten bestimmte Regeln und Einheiten freigeschaltet, die du dann natürlich kaufen musstest. Das Design des Spacemarine-Codex der 4. Edition war auch sehr angenehm, mit Vor- und Nachteilen. Gab natürlich immer Pflicht-Picks, aber das hat sich bis heute nicht verändert.

Ein paar Sachen fallen dir als Designer aber vielleicht wirklich nicht auf. Die Buggies mögen da so ein Beispiel sein. Ich denke da immer an die Magic-Erfinder, die sich nicht vorstellen konnten, dass Leute Karten kombinieren und sie sich mehrfach kaufen. Allerdings hätte man auch bei GW von diesen Erfahrungen lernen können und sollen.
Da fehlt mir also jegliches Mitspracherecht, ich war bisher mit Regeln und Fluff weitestgehend zufrieden - insbesondere nachdem sie die "Sklavenrasse" Necrons zu einem eigenständigen Volk gemacht haben und die C'Tans (die von einem simplen Predator oneshottet werden konnten) mit dem Splitter-Retcon mal eine Lore bekamen, die ihrem Impact auf dem Schlachtfeld näher kam als die alte "Sprichwörtliche Sternengötter" Thematik
Gibt ja auch ein paar sehr Mechaniken oder Änderungen. Initiative war, so wie sie umgesetzt war eben auch immer ein bisschen schlecht. Zumindest, wenn sie unmodifiziert bleibt wie bei 40k und nicht wie bei Fantasy, wo die Angriffsreichweite einen Einfluss hat.
 
Ich hab jetzt mal in Verbindung mit Valrak gesucht, weil zwar ein Video erwähnt wird aber nichts verlinkt ist.
Im Endeffekt hab ich 4 Videos bekommen

Vor 9 Monaten

Vor 5 Monaten

Vor 3 Monaten:

Vor 6 Tagen


Valrak macht also derzeit so ca alle 3 Monate ein Video mit 11. Rumours im Titel.

Oh, bitte das Thema Balancing nicht im Thread für die neue 11. Edi aufwärmen. Ist nicht nur ein endloses Thema sondern dafür haben wir doch einen extra Thread ...
Dem kann ich nur zustimmen. Bis wir langsam offiziellere Sachen zur neuen Edition hören sollten wird es wahrscheinlich mindestens Februar/März, bis wir was von den Regeln hören wahrscheinlich eher ende April bzw Mai.
Jetzt hier den Thread mit Thema Balancing und Regeldiskussionen zu Fluten ohne das wir auch nur irgendwas wissen hilft uns als Community nicht wirklich weiter. Im schlimmsten Fall werden nur falsche Gerüchte gestreut.

Priorität wird die nächsten Monate eh bei 500 Worlds liegen
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre absolut wünschenswert, logisch. Wird nicht passieren. Logisch.
Für Balancing gibt es ziemlich genau zwei Möglichkeiten:

Erste Option: Selbst testen bis zum Umfallen. "Bis zum Umfallen" bedeutet:
24 Fraktionen (einzelne Space-Marine Orden mal ausgeklammert).
Das sind 276 Spiele, wenn jede Fraktion mal gegen jede Fraktion spielt.
Wenn man die GW Schätzungen nimmt brauchen wir 2 Stunden für 1.000 Punkte, 3 für 2.000 und 4 für 3.000 Punkte.
Macht
572 Stunden Spielzeit für 1.000 Punkte.
828 Stunden Spielzeit für 2.000 Punkte
1104 Stunden Spielzeit für 3.000 Punkte
---------------------------------------------
2504 Stunden Spielzeit gesamt. Jetzt nehmen wir mal 8 Pare Spieltester an, sind wir immer noch bei 313 Stunden Non-Stop Spielen.
Sind ca. zwei Monate für eine ganze "Rutsche" - bei einer einzelnen Liste. Dann habe ich also eine Handvoll Auswahlen getestet und nur ein Detachement.
Jetzt wage ich gar nicht einzurechnen wie lange es dauert um dann noch die Validität von einzelnen Auswahlen zu überprüfen. PLUS den Legends.
(Klar, SO intensiv muss man das während der Entwicklung nicht betreiben, aber ich denke es ist an dieser Stelle angebracht, sich einfach mal vor Auggen zu führen, wie VIELE Daten man eigentlich braucht, um wirklich ordentlich, objektiv und exakt arbeiten zu können 😉 )
Und das ganze dann neun, zehn, elf Mal? Für Punkteanpassungen, Ausrüstungsoptionen, Stratageme, Regeländerungen.

Zweite Option: Ich schaue die idR sehr umfassend und detailliert dokumentierten Turniere, Youtuber und semi-"Pros" an, die mir freiwillig und ohne dass ich eigene Leute bezahlen muss alle Daten liefern, die ich brauche, um die "publikumswirksame" Seite des Hobbies in Balance zu halten.


Als gewinnorientiertes Unternehmen, das schnell produzieren und veröffentlichen will und möglichst viel Geld mit möglichst wenig Einsatz machen möchte ist die Wahl hier ziemlich klar. Ich kann entweder 16 Spieltester (bei Mindestlohn 12.81) für mindestens 54.000 im Jahr bezahlen...
ODER ich lasse es die Spieler machen.
Ist es kacke? Absolut.
Betriebswirtschaftlich aber sinnvoll, solange es ordentlich funktioniert. Und weil man heutzutage in oberen, entscheidungstreffenden Etagen nur noch BWL'er (no offense) findet und die eigentliche Hobbyisten gefühlt nicht mehr so wirklich zu sagen haben stehen wir da, wo wir stehen.

Games Workshop konnte es besser, Games Workshop kann es sicherlich besser, Games Workshop sollte es auch besser machen.
Problem?
Games Workshop muss es nicht besser machen.
Exakt, im speziellen da es heutzutage üblich und gängig ist Beta Versionen auf den Markt zu bringen und später per „Patch“, „Update“ oder „Zubehör“ nachzurüsten oder zu korrigieren. Der Kunde kauft es ja trotzdem. (Teilweise zahlen Kunden sogar für solche Updates!)
 
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Reaktionen: Naysmith
Zu den Gerüchten über die Box der 11. Edition:
Von Valrak gibt es ja schon recht Viel: Blood Angels gegen Orks.

Space Marines:
  • Eher generische Blood Angels aslo Space Marines
  • Jump Pack Veteran
  • Unbekannte Einheit mit gemischter Rüstung und Boltern – neue Kerneinheit?
  • Unbekannter Fernkampf-Charakter
  • neuer Dreadnought? kann mich nicht mehr so gut erinnern. Kann auch falsch sein

Orks:
  • Auch Jump Pack Einheit
  • Neue Meganobs
  • neues Deff-Dingsda hab den Namen gerade nicht - Orks Dreadnought

Dürfte dem aktuellen Stand entsprechend.

Marines:

Neue Vanguard Veterans fehlen noch im neuen Maßstab - die sind sicher gesetzt.
Neue Intercessors oder sowas wie tactical Intercessors - sicher ne neue Kerneinheit, die Tactical Squads und Interceesor Squads ersetzen könnte.
Neuer Dread kein Plan, ggf. einfach nur ein neuer Redemptor mit ner neuen Waffe.

Orks:

Stormboyz könnten neue Modelle vertragen. die aktuellen sind gut, aber sicher ein wenig in die Jahre gekommen.
Meganobs - die aktuellen in Plastik waren den vorherigen aus Zinn nachempfunden. Ich denke, dass die neuen größer werden und ein wenig orkiger. Ggf. kommen auch die übergroßen schulterpanzer der Modelle der frühen zweiten Edition in irgendeiner Form zurück.
Deffdread als Centerpiece könnte gut passen.
 
Also Content nur des Contents wegen ist auch... grenzwertig. Denn dann ist wieder die Frage wer sich dann die Zeit nimmt oder nehmen soll um in drei Jahren sinnvolle, nutzbringende Einheiten für Fraktionen neu zu entwickeln, zu balancieren und lore-technisch zu implementieren, und die nicht sofort aussehen wie woanders abgeschrieben. Da stoßen halt GWs aktuelle Editionspolitik und das, was man als Spieler von einer neuen Edition erwartet, recht konträr aufeinander.
Meist - wie leider aktuell üblich - zum Nachteil der Spieler, die entweder mit sinnloser Redundanz oder fehlenden Neuerungen leben müssen.
Du hattest wohl schon länger keinen aktuellen SM Codex in der Hand. 😁


Mal Hand aufs Herz, Datasheets schreiben is keine Raketenwissenschaft.
Vorallem wenn man sich nicht dem Anspruch unterwirft das jede Einheit einzigartig sein muss.
Weil das letztlich auch nur unnötiger regel bloat ist.

Hier mal eine super simple Idee, die jede menge Spieler glücklich machen würde. (Bestimmt nur ein Beispiel unter vielen)
Ein Datasheet für generische Chaos Kultisten mit ein paar stimmingen Ausrüstungsoptionen, das von allen Chaos Fraktionen genutzt werden kann.
Einfach in Legends packen.

  • Eröffnet tonnenweise Kreative Ideen.
  • Gebt jeder der Fraktion mehr varianz
  • super simpel zu implementieren.
  • das selbe Datasheet könnte man auch praktisch für die Imperialen nutzen..


Das würde vielen Spielern in normalen Spielen ordentlich weiterhelfen.
Kostet GW praktisch garnichts, und is super simpel zu Balancen, einfach keine 5er Squads erlauben.

GW kann ja bitte gerne seinen Fokus auf die Turnierszene haben.
Aber normale Spiele sollten einfach mal wieder näher am Hobby sein, statt an einer Szene die Medial zwar einen Löwenanteil darstellt, aber sicherlich nicht im gleichen Maße die realtität auf den Tischen wieder gibt.
 
Vorallem wenn man sich nicht dem Anspruch unterwirft das jede Einheit einzigartig sein muss.
Weil das letztlich auch nur unnötiger regel bloat ist
Selbst dann, denn wenn wir uns die mal anschauen, dann sind die meisten es sowieso schon. Ein Terminatortrupp ist das schon alleine durch sein Profil und nicht dadurch, dass er mit Oath of Moment Wiederholungswürfe hat. Wenn man da großzügig drüber geht, kann so einiges weg, was auch das Spiel im Sinne der Zugänglichkeit für Neulinge erhöht. Wie oft höre ich "oh, ich hätte ja noch..."
 
@Lord Protector
Tatsächlich habe ich meines Wissens nach noch nie einen Space Marines Codex in der Hand gehabt. Die Fraktion hat mich bisher allein aufgrund der Menge an Optionen, Möglichkeiten und Modellen eher abgeschreckt als angelockt 😅

Ob Datasheets schreiben jetzt Raketenwissenschaft ist oder nicht... das Datenblatt selbst, kein Thema. Aber das Datenblatt allein ist ja nicht die Frage.
"Passt das Profil zu dem, wie wir die Armee gespielt sehen möchten?"
"Wie harmoniert diese Ausrüstung und diese Sonderregeln mit dem Rest der Armee?"
"Erfüllt diese Einheit ihre Rolle?"

Persönlich fände ich es auch besser, wenn man Chaos Space Marines, wie auch die Space Marines, mit einem allgemeinen "Chaos Space Marines" Codex wieder versieht, und die einzelnen Legionen als Supplements für kleineres Geld zusätzlich anbietet. Dann kriegt der Dämonenprinz halt einen Satz Abilities für jeden Chaosgott und den Regelzusatz "wenn alle Einheiten Deiner Armee das Schlüsselwort TZEENTCH haben ist dieses Modell zusätzlich mit 'Dunkler Segen' ausgerüstet und verfügt über die 'Prinz des Wandels' Fähigkeiten" spendiert und wir gucken mal, was passiert.
Muss man nur schauen welche Abilities man dem in die Hand gibt oder man die Profilwerte anpassen muss um die jeweilige Fraktion widerzuspiegeln und übermäßig starke Synergien innerhalb der Fraktion nicht zu mächtig werden zu lassen.

Die Schwierigkeiten ergeben sich in meinen Augen in erster Linie dadurch, dass im "öffentlichkeitswirksamen" Turniersektor und im "normalen" Bier und Brezel komplett unterschiedliche Denkweisen aufeinander prallen. Nehmen wir allein schon die 7. Edition.
Im "normalen" Sektor kam kaum einer auf die Idee eine Liste rein aus Flugzeugen zu bauen. Turnierspieler haben die Teile stellenweise zum Exzess gespammt.
Resultat? Die aktuellen Regeln, die das Schlüsselwort "Flugzeug" zu einer Strafe machen (mit vielleicht ganz wenigen Ausnahmen). Der Hobbyspieler, der zu seiner 3k Liste gerne eine oder zwei Todessicheln übers Feld schicken möchte guckt in die Röhre, weil die Dinger vom gegnerischen Stormsurge dank der bescheuerten Regeln in Zug 2-2 vom Feld gebolzt werden bevor die irgendwas tun.
Primör weil Turnier-Tony und Meta-Melanie seinerzeit drölfzig Stück aufstellten.

Du müsstest wenn dann idealerweise schon zwei Regelsätze rausbringen - einen allgemeingültigen fluffig-kreativen für den Hobbybereich, und ein "Turnier-Addendum" das diese schön fluffig-kreativen Regeln halt wieder ausreichend stark einschränkt oder herunterkürzt. Aber auch das braucht eben wieder Zeit und viel Balancing.
In meinen Augen ist das schwieriger Spagat zwischen "Kreativ und individuell" und "ausbalanciert und zugänglich". Man sieht es in so vielen Bereichen, dass "individuell" und "ausbalanciert" sich einfach nur sehr schwer unter einen Hut bringen lassen. Je mehr Varianz, desto schwieriger.

Weiter oben wurde erwähnt, dass Herr der Ringe Tabletop käme mit nur geringen Anpassungen aus. Finde ich aber einen unpassenden Vergleich. "Lord of the Rings" hat 120 Items für die gute, 92 Items für die Böse Seite. Zwei Fraktionen. Und da ist Deko schon mit dabei.
40k hat im Bereich "Space Marines" allein schon 292 Artikel gelistet. Bei einer von 24 Fraktionen.
Ich wage zu behaupten, dass das Balancing da ein bisschen komplizierter ist.
Andere Beispiel wären die "One Page Rules", die mit einem sehr übersichtlichen Regelwerk auskommen und sogar mehr Fraktionen als Warhammer aufweisen. Ist wohl auch insgesamt zumeist recht gut ausbalanciert, aber in erster Linie eben beinahe ein "Hobbyprojekt", im Vergleich zum börsennotierten GW Konzern - und verfolgt auch insgesamt ganz andere Mechaniken die einen vor anderen Balance-Probleme und -möglichkeiten stellen. Und inwiefern die Lore und der Fluff und die Regeln da jetzt wirklich kreativ und mega individuell empfunden werden ist dann auch wieder einem jeden selbst überlassen.

@Haakon Na ja, diese Detachement und Armeeregeln sind ja GWs Ansatz für spürbare, messbare Individualität der Armeen. Dass man nicht nur weiß, sondern beim Spielen spürt, wie unterschiedliche Welten aufeinanderprallen (um mal ein bisschen PR-Gelaber vom Stapel zu lassen). Wenn wir solche Dinge zu großzügig wegrasieren verlieren wir wieder diese Art der Individualität und Alleinstellung bis zu einem gewissen Grad.
Ist die dann wieder die Geschmacksfrage, was man gerne mag und haben möchte, und was eher nicht.
 
Wenn wir solche Dinge zu großzügig wegrasieren verlieren wir wieder diese Art der Individualität und Alleinstellung bis zu einem gewissen Grad.
Ist die dann wieder die Geschmacksfrage, was man gerne mag und haben möchte, und was eher nicht
Welche Individualität meinst du, die nicht durch mehr LP, Widerstand, Rüstung und Ausrüstung gegeben ist?

Weiter oben wurde erwähnt, dass Herr der Ringe Tabletop käme mit nur geringen Anpassungen aus. Finde ich aber einen unpassenden Vergleich. "Lord of the Rings" hat 120 Items für die gute, 92 Items für die Böse Seite. Zwei Fraktionen. Und da ist Deko schon mit dabei.
Produkte anschauen ist nicht gleichbedeutend mit Einheiteneinträge anschauen. Zumal selbst da bei 40k rumgetrickst wird. Ein Cybot kann ein oder wie jetzt drei Einträge sein. Die Redemptor Chassis könnten sich einen Eintrag mit Optionen teilen.

Du müsstest wenn dann idealerweise schon zwei Regelsätze rausbringen - einen allgemeingültigen fluffig-kreativen für den Hobbybereich, und ein "Turnier-Addendum" das diese schön fluffig-kreativen Regeln halt wieder ausreichend stark einschränkt oder herunterkürzt. Aber auch das braucht eben wieder Zeit und viel Balancing.
In meinen Augen ist das schwieriger Spagat zwischen "Kreativ und individuell" und "ausbalanciert und zugänglich". Man sieht es in so vielen Bereichen, dass "individuell" und "ausbalanciert" sich einfach nur sehr schwer unter einen Hut bringen lassen. Je mehr Varianz, desto schwieriger.
Wieso schwer? Ein allgemeiner Armeeaufbau für Turniere, den Rest gibt's für Crusade. Fertig. Slotverschiebungen sind auch eine super Idee um Fraktionen ohne Regelbloat darzustellen.
 
Ich mach gerade eine 40K Pause und warte auf die Verbesserungen der nächsten Edition.
Was mich extrem stört, ist wie killy die Rüstungsspirale geworden ist.
Was hatten wir für einen Aufschrei als Waffen mehr als W6+X Schaden gemacht haben, oder Flat 2 und 3 DMG was besonderes waren. Nun ist Flat 4 DMG der Standard.
Wie schon geschrieben sind Mortal Wounds die Antwort auf Retter. Und nun bekommt man MoWos überall her oder gar Flat 20 MoWos (wo sind die Caps?). Im Gegenzug wird der Wiederstand höher oder es gibt mehr oder bessere FNPs.
Was haben sich die Spieler über Ynnari-Bomber aufgeregt.
Über Codexleichen und Lethal in allen Einheiten fang ich nicht auch noch an.
Leider ist 40K gerade nicht meine Spiel und ich schau mir lieber Bolt Action, Trench Crusade und andere Systeme an. Da habe ich mehr Freude dran.