The Scouring: Erwartungen, Wünsche, Prognosen

Das schien sich aber nach dem ersten Cawl-Roman, das große Werk, auch sehr schnell erledigt gehabt zu haben, mit dem freieren Denken 😅
Letzten Endes ja. ^^ Ich hab den gelesen, aber weiss gerade nicht genau, ob du ne spezifische Stelle bzw. einen ZUsammenhang draus meinst.
🙂
 
Das schien sich aber nach dem ersten Cawl-Roman, das große Werk, auch sehr schnell erledigt gehabt zu haben, mit dem freieren Denken 😅
Im ziemlich aktuellen Buch Genefather kommt das Thema wieder auf.
Es gibt dazu ein Treffen verschiedener Fabrikwelten, in dem Cawl seinen Ansatz zur Erforschung näher erläutert und ihn im Sinne des Maschinengottes verteidigt. Ein Großteil der Erz-Magi dieser Fabrikwelten stimmt ihm zu.

Im Wesentlichen ist Cawls Ansatz nichts anderes als klassische Wissenschaft – mit dem Zusatz, dass die Ergebnisse nicht die Grenzen der STCs überschreiten dürfen, man aber die Lücken mit klassischer Forschung schließen können sollte.

Was, wenn man zwischen den Zeilen liest, ein wenig wie ein Lippenbekenntnis rüberkommt, aber Cawl bewegt hier das AdMech quasi in einer eher klassischeren Sichtweise der Wissenschaft.
 
Letzten Endes ja. ^^ Ich hab den gelesen, aber weiss gerade nicht genau, ob du ne spezifische Stelle bzw. einen ZUsammenhang draus meinst.
🙂
Ich setze das mal in den Spoiler

Im Great Work prognostiziert Sedayne ja bereits den Verfall der Wissenschaft und macht sich in diesem Zusammenhang über Cawl und das Konzept des Maschinengottes lustig. Das ganze ist bereits relativ kurz nach der Belagerung Terras.

Von daher schien das relativ schnell gegangen zu sein bzw. die Ideen nicht neu km Mechanicum 😅

@Lord Protector so sagt er es zumindest den Magi und kommt aus der Sache heraus 😆😅
 
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Ich glaube wir haben hier für Warhammer 30k/40k Verhältnisse schon einen relativ großen shift im Admech.
Cawl wird im Admech schon ziemlich Kontrovers betrachtet aber seine Erfolge haben Ihm auch sehr viele Bewunderer eingebracht.
Und spätestens seit Genefather wissen wir das auch einige ziemlich Große Fabrikwelten, praktisch öffentlich seiner Doktrin folgen.

Viel interessanter fand ich ja, dass Cawl eigentlich schon über die STCs hinaus ist.
Er hat längst erkannt, dass der wirklich krasse „Shit“ gar nicht in den STCs zu finden ist. Sinngemäß sagt er ja: „Wer würde schon ein paar Kolonisten die allermächtigsten Technologien mitgeben?“


Cawl versucht im Wesentlichen, das Adeptus Mechanicus mit Babyschritten auf seine Linie zu bringen, indem sie weniger Archäologie betreiben und mehr Wissenschaft beim Rekonstruieren von STCs.
 
Samstag im Hobby-Laden:
Komme rein, schildere Mitarbeiter X, dass ich den 1. Band Scouring auf Deutsch suche. Sofortige Anwort: Ne, das gibt es nicht, da ist nichts erschienen. War ob der Entschiedenheit der Aussage etwas irritiert, aber es stand dann der Inhaber direkt daneben und meinte sofort, dass da wohl was entsprechendes gekommen wäre, aber wegen Beschädigung wieder zurück musste.

Ist natürlich weiter unergiebig, weil immer noch nicht so ganz klar ist, ob da nicht auch der Inhaber einen Fehler gemacht hat. Kann denn jemand bestätigen, dass er sein Exemplar schon in Händen hält und wie er es bekommen hat (also über Einzelhandel oder Onlinekauf)?
 
Dank geht an @HenningsAllerlei

Also bei Henning im Shop steht bei mir aktuell:

Ware bestellt, lieferbar voraussichtlich 11.12.2025

Bei Kutami war es vor ein paar Wochen noch angezeigt als lieferbar ab 5./6. 12., jetzt steht da: "Nicht verfügbar".

In meinem Hobbyladen war das Buch MÖGLICHERWEISE am Freitag bereits vor Ort.

Bei Amazon und Thalia steht weiter was vom 19. Januar (!).

Für ein einzelnes Buch sind das doch etwas viele unterschiedliche Daten... 😉
 
Meinst Du die englische oder die deutsche Ausgabe? Die deutsche gibt es für 20 Euro bei Thalia, die englische am gleichen Ort für 33 Euro.

Wenn Du das Teil nur haben willst, um die Geschichten darin zu lesen, würde ich mich definitiv gedulden, bis die in einem der Sammelbände erscheinen; die sind meist alle nicht so toll, dass die den Einzelpreis rechtfertigen würden.

Wenn es Dir um die "Vervollkommnung" einer Sammlung gehen sollte, müsste man halt schauen: Ich kann das absolut verstehen, dass eventuell 33 Euro für so ein Teil (zu) viel sind, aber "netto" wären das auch nur 13 Euro mehr als der ursprüngliche Preis. Da würde ich dann lieber jetzt noch zuschlagen als bis zu einem Zeitpunkt zu warten, wo die Einzelbände wirklich nicht mehr neu zu bekommen und vergriffen sind.
 
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Ich glaube wir haben hier für Warhammer 30k/40k Verhältnisse schon einen relativ großen shift im Admech.
Cawl wird im Admech schon ziemlich Kontrovers betrachtet aber seine Erfolge haben Ihm auch sehr viele Bewunderer eingebracht.
Und spätestens seit Genefather wissen wir das auch einige ziemlich Große Fabrikwelten, praktisch öffentlich seiner Doktrin folgen.
Wobei Cawl in seinen Monologen ja ein richtiger Wissenschaftler ist und Necrons usw. als technisch überlegen anerkennt. Das hat er bei seiner Verteidigung ja aus Gründen ausgelassen. Dort hat ja eher theologisch argumentiert. Er kann keine bessere Technologie schaffen, als die vorhandene, also kann er sich Xenotechnologie bedienen, weil diese ja eh unterlegen ist. Im Kern war diese Strategie aber fast eine Spiegelung seines Dialogs mit dem Guilliman-Inferior 😀

Das Ding ist eher, dass bereits in den Vergangenheitsszenen im ersten Buch die seltsamen Tendenzen des Mechanicums angedeutet werden und sich Sedayne ja bereits sehr negativ über das "Ablehnen von Wissenschaft" äußert. Da das schon 10.000 Jahre her sein soll, meinte ich, dass die Umwandlung im Admech relativ schnell passiert sein muss.

Wobei die ja schon vorher absolut heterogen waren. Du hattest ja schon vor dem Schisma diejenigen die hetrerodox unterwegs waren. Dazu kommt noch der herrlich komplizierte Aufbau 😀
 
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Meinst Du die englische oder die deutsche Ausgabe? Die deutsche gibt es für 20 Euro bei Thalia, die englische am gleichen Ort für 33 Euro.

Wenn Du das Teil nur haben willst, um die Geschichten darin zu lesen, würde ich mich definitiv gedulden, bis die in einem der Sammelbände erscheinen; die sind meist alle nicht so toll, dass die den Einzelpreis rechtfertigen würden.

Wenn es Dir um die "Vervollkommnung" einer Sammlung gehen sollte, müsste man halt schauen: Ich kann das absolut verstehen, dass eventuell 33 Euro für so ein Teil (zu) viel sind, aber "netto" wären das auch nur 13 Euro mehr als der ursprüngliche Preis. Da würde ich dann lieber jetzt noch zuschlagen als bis zu einem Zeitpunkt zu warten, wo die Einzelbände wirklich nicht mehr neu zu bekommen und vergriffen sind.
Danke für Tipp und Hinweise! Aber ob der Thalia hier dieenglsiche Fassung hat...ich würde die Sammlung schon gerne komplett haben.
 
Wenn man die Bücher, die seine Wiedererweckung beschreiben bedenkt, kann er den Imperator eigentlich nicht in dieser Art von Propaganda nutzen. Dafür verabscheut er das, was aus dem Imperium geworden ist, viel zu sehr (meine Interpretation).

Ja, das stimmt. Zudem ist es ja auch nicht verkehrt, wenn man zu seinen Werten und Überzeugungen steht. Dennoch wird auch Guilliman nicht komplett ohne Propaganda auskommen. Die Menschheit besteht zum größten Teil aus Gläubigen. Atheisten sind selten geworden. Ich glaube bei Guilliman halten sich Abscheu und Bewunderung die Waage. Einerseits verabscheut er sicher das, zu dem das Imperium geworden ist. Andererseits ist er auf die Leistungen der Menschen auch stolz. Immerhin haben sie all die Zeit durchgehalten.

Das weist aber, vorausgesetzt die Autorinnen bleiben da konsistent...darauf hin, dass die Verbreitung und Durchsetzung des imperialen Glaubens in den ersten Jahrzehnten, also mindestens bis G. tödlich verwundet und selbst eingebettet wird (weiss einer da ein unegfähres Datum?), nicht allumfassend gewesen ist.

Guilliman dürfte irgendwann so zwischen 100 und 150 nach der HH von Fulgrim schwer verwundet worden sein. Aber das kann inzwischen auch schon wieder anders sein. Wenn man die Geschichte von Decimus Felix betrachtet, gab es kurz nach der HH noch keine umfassende Durchsetzung des Imperialen Glaubens. Felix erinnert sich noch an die Imperiale Wahrheit und das alte Ultramar. Er wurde kurz nach der HH geboren. Zudem ist das Imperium riesig. Selbst wenn Chars wie Sigismund und andere ständig am predigen und missionieren gewesen wären, so hätte es meiner Meinung nach schon allein wegen der schieren Größe des Imperiums viele Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte gedauert bis überall der Imperiale Glaube verbreitet war.
 
Ja, das stimmt. Zudem ist es ja auch nicht verkehrt, wenn man zu seinen Werten und Überzeugungen steht. Dennoch wird auch Guilliman nicht komplett ohne Propaganda auskommen. Die Menschheit besteht zum größten Teil aus Gläubigen. Atheisten sind selten geworden. Ich glaube bei Guilliman halten sich Abscheu und Bewunderung die Waage. Einerseits verabscheut er sicher das, zu dem das Imperium geworden ist. Andererseits ist er auf die Leistungen der Menschen auch stolz. Immerhin haben sie all die Zeit durchgehalten.



Guilliman dürfte irgendwann so zwischen 100 und 150 nach der HH von Fulgrim schwer verwundet worden sein. Aber das kann inzwischen auch schon wieder anders sein. Wenn man die Geschichte von Decimus Felix betrachtet, gab es kurz nach der HH noch keine umfassende Durchsetzung des Imperialen Glaubens. Felix erinnert sich noch an die Imperiale Wahrheit und das alte Ultramar. Er wurde kurz nach der HH geboren. Zudem ist das Imperium riesig. Selbst wenn Chars wie Sigismund und andere ständig am predigen und missionieren gewesen wären, so hätte es meiner Meinung nach schon allein wegen der schieren Größe des Imperiums viele Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte gedauert bis überall der Imperiale Glaube verbreitet war.
Es ging ja bei G. hier erstmal um die Zeit des Scouring. Und wenn der Glaube da noch nicht so allumfassend und unumstößlich, so basal für das Funktionieren des Imperiums ist, würde ich vermuten, wehrt er sich ganz enorm gegen die ersten Anzeichen davon (anstatt es irgendwie propagandistisch zu nutzen). Er ist ein Sohn des Imperators, normale Menschen mögen missrauischer geworden sein, aber er hat Autorität und Charisma. JA, selbst Guilliman!
Zumal er die Dinge die auf Terra passiert sind, welche den Glaubenbefördert haben, nicht selbst erlebt hat und sich deswegen gegen den ganzen Schmonzes eher wehren sollte. Aber das ist letztlich alles ne unsichere Angelegenheit hier. Trotzdem schön zu fabulieren. ^^
 
Es ging ja bei G. hier erstmal um die Zeit des Scouring. Und wenn der Glaube da noch nicht so allumfassend und unumstößlich, so basal für das Funktionieren des Imperiums ist, würde ich vermuten, wehrt er sich ganz enorm gegen die ersten Anzeichen davon (anstatt es irgendwie propagandistisch zu nutzen). Er ist ein Sohn des Imperators, normale Menschen mögen missrauischer geworden sein, aber er hat Autorität und Charisma. JA, selbst Guilliman!
Zumal er die Dinge die auf Terra passiert sind, welche den Glaubenbefördert haben, nicht selbst erlebt hat und sich deswegen gegen den ganzen Schmonzes eher wehren sollte. Aber das ist letztlich alles ne unsichere Angelegenheit hier. Trotzdem schön zu fabulieren. ^^

Ich denke Guilliman ist pragmatisch genug, und auch politisch erfahren genug, um offensichtliche Entwicklungen nicht zu behindern. Jedenfalls solange das Imperium nicht gefährdet wird. Und die Gläubigen sind kurz nach der HH ja noch weit davon entfernt irgendetwas zu gefährden. Zudem ist G. kein Primarch der mal eben so irgendwen verfolgt. Ich denke er drückt alle Augen zu.

Zudem weiß G. kurz nach der HH noch nicht all das, was er in M42 bei der Audienz mit seinem Vater erfuhr. So manche Illusionen sollten da noch Bestand haben. In M42 weiß Guilliman ganz sicher das er selber alles regeln muss, wenn es gut werden soll. Kurz nach der HH müsste er eigentlich noch seinem Vater und dessen Visionen vertrauen.

Und na klar hat Guilliman Charisma. Jeder Primarch hat das. Ist quasi ein Addon das sie alle abbekommen haben. Zudem wirkt Guilliman normaler und menschlicher als alle anderen Primarchen, was gerade nach der HH helfen sollte um Vertrauen aufzubauen. Außer zu den Custodes. Die scheinen ihn ja gar nicht leiden zu können.
 
Ich denke Guilliman ist pragmatisch genug, und auch politisch erfahren genug, um offensichtliche Entwicklungen nicht zu behindern. Jedenfalls solange das Imperium nicht gefährdet wird. Und die Gläubigen sind kurz nach der HH ja noch weit davon entfernt irgendetwas zu gefährden. Zudem ist G. kein Primarch der mal eben so irgendwen verfolgt. Ich denke er drückt alle Augen zu.
Gibt es eigentlich schon eine Einordnung von Guilliman in den neueren Heresy-Romanen, wie er so grundsätzlich zu Monarchia steht? Weil effektiv müsste er ja das dulden, womit er seinen Bruder in die Heresy getrieben hat.
 
Gibt es eigentlich schon eine Einordnung von Guilliman in den neueren Heresy-Romanen, wie er so grundsätzlich zu Monarchia steht? Weil effektiv müsste er ja das dulden, womit er seinen Bruder in die Heresy getrieben hat.
Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass er bedauert wie diese Bestrafung durchgeführt wurde (und dass es seine UMs waren), dass er aber die Ursache nachvollziehen kann und Lorgar eine (Mit-)Schuld gibt. Aber frag mich bitte nicht wo ich das gelesen habe. 🫣

@Khraal Die Frage, wie die Primarchen mit der Vision des Imperators nach der HH umgehen und auch damit, nicht alles erfahren zu haben bzgl. des Warps, ist wiederum eine spannende Perspektive für die kommenden Romane. Es wird ja hier auch betont, dass die überlebenden loyalen Primarchen untereinander streiten - was absolut plausibel klingt. Sie sind bis zum Kern verletzt, verunsichert. Zugleich schauen jetzt alle zu ihnen nach Führung auf. Aber einige, vll nicht Russ, werden sich doch fragen müssen, wie weit es mit der imperialen Wahrheit hin ist, nachdem Horus das alles - also die Realität selbst - fast zum Einsturz gebracht hat.
 
Gibt es eigentlich schon eine Einordnung von Guilliman in den neueren Heresy-Romanen, wie er so grundsätzlich zu Monarchia steht? Weil effektiv müsste er ja das dulden, womit er seinen Bruder in die Heresy getrieben hat.

In "Kenne keine Furcht" wird ein bisschen was zu dem Thema geschrieben. Ob in "Dunkles Imperium" auch was steht weiß ich auf die Schnelle nicht. Kurz gesagt: Guilliman und auch andere UMs sehen die Ereignisse auf Monarchia als gerechte und notwendige, aber auch ungeschickte und demütigende Maßregelung der Word Bearers an. Man darf nicht vergessen das die WBs nicht nur der Imperialen Wahrheit widersprachen sondern auch viel Zeit vergeudeten. Sie sollten halt als Eroberer und nicht als Missionare auftreten. Aber Guilliman hätte die Maßregelung Lorgars vielleicht anders durchgeführt. Ob das dann besser ausgegangen wäre, muss offen bleiben.

Die Frage, wie die Primarchen mit der Vision des Imperators nach der HH umgehen und auch damit, nicht alles erfahren zu haben bzgl. des Warps, ist wiederum eine spannende Perspektive für die kommenden Romane. Es wird ja hier auch betont, dass die überlebenden loyalen Primarchen untereinander streiten - was absolut plausibel klingt. Sie sind bis zum Kern verletzt, verunsichert. Zugleich schauen jetzt alle zu ihnen nach Führung auf. Aber einige, vll nicht Russ, werden sich doch fragen müssen, wie weit es mit der imperialen Wahrheit hin ist, nachdem Horus das alles - also die Realität selbst - fast zum Einsturz gebracht hat.

Ja, da gibt es spannende und interessante Themen die man aufgreifen kann. Das sich die Primarchen untereinander streiten, während der Krieg ja auch noch weitergeht, bietet Raum für viele gute Geschichten. Und Russ leidet von allen vielleicht am meisten. Gerade weil er bisher nicht viel darüber nachdachte und nun realisieren muss, das er im Grunde komplett versagt hat.
 
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Man darf nicht vergessen das die WBs nicht nur der Imperialen Wahrheit widersprachen sondern auch viel Zeit vergeudeten. Sie sollten halt als Eroberer und nicht als Missionare auftreten. Aber Guilliman hätte die Maßregelung Lorgars vielleicht anders durchgeführt. Ob das dann besser ausgegangen wäre, muss offen bleiben.
Schon, aber nun ist die Heresy passiert und man muss annehmen, dass der Plan ist, zu retten was eben zu retten ist. Und da kommt ne Gruppe, die quasi genau das macht, was bei Lorgar den Anstoß zu allem gegeben hat. Da muss ein Guilliman schon sehr beschäftigt sein, um das zu ignorieren.
 
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Allein schon die Frage, ob man nun erst einmal seine Kräfte sammelt oder mit allen Mitteln versucht, Rache zu nehmen, bietet Raum für Spannung. Sicherlich kann man aus allem etwas machen, aber inwieweit hier etwas priorisiert wird, kann ich mir gut als Streitpunkt zwischen den Primarchen vorstellen.

Ich bin zudem gespannt, wie sich Dorn verhalten wird.

Er ist ja quasi der Inbegriff der imperialen Sache gewesen – zumindest hat wohl kaum ein anderer Primarch stärker an die Rechtmäßigkeit dieser Sache geglaubt als er.
Und hier frage ich mich, ob es bei ihm eine nachhaltige Erschütterung in seinen Ansichten gegeben hat.
Zudem ist er ja die ranghöchste Person im Imperium.
Dass er sich am Ende nicht durchsetzen konnte, wissen wir alle.

Was dahin führt, kann durchaus guter Stoff für Geschichten sein.
 
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