11. Edition - Wünsche, Sorgen und Hoffnungen

oxymoron

Testspieler
08. März 2019
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langer Text sorry:
Der Text stammte aus Gerüchteküche, aber müsste so klappen. Ahnung hab ich nicht. Verfolge Warhammer 40k schon lange. Aber hab es nie angefangen. Aber Modele gesammelt. Irgendwas ist immer dazwischen gekommen. Soviel dazu

Bin also eher einer der im Elfenbeinturm hockt. hab mal Warhammer Fantasy gespielt aber das ist schon lange her.

Hier ist alte Text:
Es gibt ja die Meinung im Internet, dass GW nie eine super getestete und ausbalancierte Edition herausbringt, damit sich die nächste Edition noch verkaufen lässt.😉

Bei den Playtests ist halt das Problem, dass Leute sich nicht mit Leaks zurückhalten konnten. So ist GW hier zurückgerudert. Des Weiteren gibt es ja die urbane Legende, dass der Buggy-Spam in der 8. Edition(?) auf Orkspieler zurückgeht, die das für ihre Turniere durchgewunken haben. Wahr ist es wahrscheinlich nicht.

Aber es wurde ja in der Vergangenheit durch Testgruppen getestet. Geklappt hat es auch nicht so richtig. Ich glaube, so einfach ist das auch nicht, eine gute Testgruppe zusammenzustellen. Das gilt für beide Seiten. Ein Problem war wohl auch, dass GW nicht richtig zugehört hat. Da braucht es Vertrauen, was wohl irgendwann fehlte oder nie so richtig da war. Aber das größte Problem waren wohl die Leaks.

So gut war die Balance in der Vergangenheit auch nicht. Viele schwärmen ja vom Chaos 3.5 Codex, dem Tyranniden Codex oder dem Weltenschiff Eldar Codex. Bei den Gegnern waren die nicht so beliebt (Stichwort Godzillaliste usw.), und von den anderen Codices dieser Zeit hört man weniger. Ich habe manchmal das Gefühl, die waren mehr wegen ihrer Power-Fantasy beliebt. Bei der Balance wird meistens vom eigenen Codex gesehen und selten von der anderen Seite.

Man hatte auch schon mal einen sehr nüchternen Versuch, was Armee-Design angeht. Ich glaube, das waren gerade die Dark Angels das Opfer in der 4? 5.? 6.? Edition. War nicht so beliebt

Ich denke auch, die Zeit ist zu knapp mit drei Jahren. Aber das sind die Vorgaben vom wirtschaftlichen Teil des Unternehmens. GW schafft es ja so knapp, alle Codices fertigzustellen, und dann kommt schon die neue Edition. Da kommt man kaum hinterher. Also so eine Hauptedition und dann eine kleine x.5 wäre ganz gut, so dass nicht jedes Volk einen neuen Codex braucht. Dann ist halt das Problem, dass die neuen Codices meistens besser sind. Hier wäre etwas Zurückhaltung gut. Klingt für das Marketing nicht so gut. Wobei sich da auch in 10.Edition geändert hat.

neue Text:
Wie Titel schon sagt diskutieren über die 11. Edition:
 
Ich glaube wir hatten schon so was wie wünsche für die nächste Edition. Aber ich fang trotzdem noch mal an:

1. Bessere Geländeregeln (zb wieder einen extra Cover Save).
2. Entschärfung der Fahrzeug/Monster Dominanz in dieser Edition (zb. durch OC 0 für alle Fahrzeuge/Monster).
3. Vorgebene Turnier Layouts sind toll, aber bitte mit mehr Abwechslung (zb nicht nur Ruinen sondern auch Hügel/Wald).
4. Mehr Liebe für Flugzeuge (zb. generell Hit Rolls -1 gegen Flieger und Punktekorrektur).
5. Aufwertung der Battleshock Mechanik (zb keine Bewegung, Schießen, Kämpfen).

Das sind meine spontanen Wünsche für die 11. Edition.
 
4. Mehr Liebe für Flugzeuge (zb. generell Hit Rolls -1 gegen Flieger und Punktekorrektur).
Gefährlich. Ich glaube da muss mehr her. Punktkorrektur nach unten heißt halt bei denen meistens "zu teuer, zu teuer, zu teuer, broken". Es gibt mit den gegebenen Mechaniken kaum ein Zwischending, denn der Output und die Regeln für Sichtlinien plus die Base machen die schon echt gut. Nur sind sie dafür halt Flächendeckend zu teuer. Die Treffermodifikation würde helfen, neben dem Output die Defensive von denen etwas zu steigern, aber das alleine ist auch keine Sonderregel, die irgendwas verändert. Nervt zwar etwas, wenn die DG das beispielsweise hat, aber die meisten Fraktionen treffen entsprechend gut.

Das wäre halt sinnvoll, die entweder wieder aus der Reserve zu würfeln, sodass ich nicht sicher sein kann, dass ich den Gegner mit 6 Bommas zustellen kann oder sich eine grundsätzlich andere Mechanik dafür auszudenken.

Neben dem was @Ghost Writer gesagt hat, hätte ich noch gerne:
  • Punktkosten für deutlich unterschiedlich starke Ausrüstung.
  • Aufräumen des Keyword-Systems - ein Schmiedemonstrum darf auch ein Monster sein.
  • sinnvollere Fahrzeugregeln - Feuerwinkel (würde auch bei den Fliegern helfen!) und Rüstungswurfmodifikationen für Front (+1), Seite und Heck (-1).
  • Aufräumen der Sonderregeln auf den Datasheets und finden sinnvoller, erklärender Sonderregeln, z. B. warum der Redemptor nun widerstandsfähiger sei als die anderen beiden mit dem identischen Chassis.
 
Z.T. sehr ähnliche Punkte zu Haakon:

  • Verschiedene "Ausrüstungsstufen" pro Einheit
  • Weniger Bloat, keine Selbstzweck-Sonderregeln
  • Kein Töten von Modellen außer Sicht (wertet auch Gelände auf)
  • Anderweitig relevanteres Gelände für weniger Unit-Trading, mehr Stellungsspiel.
  • Kein Rennen durch Wände (für Infanterie)
  • Mehr Regeltiefe bei Fahrzeugen und gerne auch Monstern, weg von stumpf Lebenspunktesäcken
  • Weniger Rettungswürfe, stattdessen zulassen von Rüstungswürfen besser als 2+ (gern auch automatisch bestandenen, wenn unmodifiziert).

Realistisch sehe ich davon Punkt 1.
Am entscheidendsten fürs tatsächliche Spielen-Wollen wäre Punkt 2. Hab diese Edition einige Spiele gespielt, und es ist jedes Mal ein Krampf, wieder reinzukommen und die ganzen willkürlich verstreuten aber spielrelevanten Details zu beachten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab 1-2 Spiele in der 6. Editon gemacht und bin dann in der 7.ten zum ersten Mal ausgestiegen. Die 8. fand ich mit den Codizes am Anfang am besten und war dann nach 1-2 Spielen in der 9. wieder raus.
Vermissen tu´ ich eigentlich nichts. In dem Tempo, in dem sich das Grund-Spiel trotz der schnellen Zyklen verändert, rechne ich frühestens bei Edition Nr.20 - 25 mit etwas, was meinen persönlichen Vorlieben halbwegs entsprechen würde. 😉
 
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  1. Stratagems aus den Grundregeln sollten für alle Fraktionen zugänglich sein. Warum haben Necrons keine Granaten ? Warum gibt es kein Monster Shock ?
  2. Punkte für Ausrüstung.
  3. Melter sollten wieder Anti Monster/Fahrzeug Waffen sein. Ich möchte das die Anti Monster/Fahrzeug 4+ bekommen.
  4. Weniger Rerolls. Zu Beginn der 10ten hat GW gesagt das es weniger Rerolls geben wird.
  5. Battleshock sollte effektiver werden.
  6. Digitale Regeln ohne den Zwang ein Papiercodex kaufen zu müssen.
 
Reihenfolge gibt keine Priorität wieder, aber dafür meine Meinung und keine Festgestellten Fakten.


1. Besser geschriebene Legends Regeln.
2. Punkte für Ausrüstung. (In Maßen u. wo Sinnvoll)
3. Rückkehr von Kombiwaffen (So wie in der Launch Box der 10th)
4. Diversere Gelände Regeln mit besseren Guides zum selbst erstellen von eigenen Spieltischen.
6. Weniger Sonderregel Bloat in Einheiten.
7. Vereinheitlichung von Keywords. (Twinlinked is aktuell völlig Wahllose verteilt)
8. Auch rein Digitale Regeln.
9. Rückkehr eines Organbisations Plans. (9 Captains usw. is Mist)
10. Regeln für Flieger verbessern, aber dafür in Legends packen.
 
Stratagems aus den Grundregeln sollten für alle Fraktionen zugänglich sein. Warum haben Necrons keine Granaten ? Warum gibt es kein Monster Shock ?
Die sollte man als Relikt ohnehin komplett abschaffen. 😅
Man könnte genauso fragen, sollte nicht jeder einfach nebeln/ausweichen können?

Das war soweit okay, als Granaten eine Spielmechanik waren und der Panzerschock auf Moral zurück griff, als man mit Panzern noch nicht einfach einen Angriff ansagte. Jetzt braucht das wieder nur FAQs, Beschreibungen und Diskussionen, wann ich was wie machen muss um paar MW zu verteilen. Wenn es für die Einheit relevant ist, druck es halt als Waffe drauf.
 
Zusätzlich zu dem was hier schon steht:

Fraktionsspezifische Strats
ALLE Space Marines können Armor of Contempt, dies und das.

ALLE Custodes können Arcane Genetic Alchemy, -1 to Hit Katah, bla bla bla

3 Stück pro Fraktion, und on top dann die 6 fürs Detachment

Plus, Regeln die mit dem Fluff zusammen passen.
Zumindest n BISSCHEN.

Codices alle innerhalb des ersten Halbjahres releast, und von da an dann das, was GW für Balancing hält.
Playtesting ist so absurd, das machen die eh nicht, das traue ich mich nicht mal zu wünschen.
Wobei, das mit den Codices auch nicht...
Egal jetzt steht's hier ^^
 
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Plus, Regeln die mit dem Fluff zusammen passen.
Zumindest n BISSCHEN.
Wobei man, abseits von unserem und ggf paar anderen Sorgenkindern sagen kann, dass die das schon teilweise echt gut machen. ABER .... wir sollten uns echt fragen, wie viele Sonderregeln/Regeln zum erreichen einer Abgrenzung nötig sind. Nehmen wir mal so einen Seuchenmarine.

Die haben mal als CSM angefangen, mit W5, beschränkter Ausrüstung und True Grit (als Boltpistole venutzte Bolter), und Bolter aus der Bewegung auf lange Reichweite feuern. Das war schon recht viel. Nun kann quasi jeder Marine zwei Schuss auf 24 Zoll abgeben, Seuchenmarines brauchten also wieder etwas neues. Da sind wir nun bei 4-5 Regeln, Armeeregeln, Ausrüstung, Datenblattregeln gelandet, die sagen, dass das besondere CSM sind.

Auf der anderen Seite ist es dann sehr wenig ausgearbeitet, was das DKOK von einem Cadianer unterscheidet.
 
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3 Stück pro Fraktion, und on top dann die 6 fürs Detachment

Hatte übelegt, das auch einen Punkt zu machen, aber dann 3+3.
Strats sind eh in geringerer Zahl besser, siehe Haakons vorletzten Post.
(Null ist eine sogar ganz besonders gute Zahl!)
Und dann gibt es Leute, denen sich die Unterfraktionen aka Detachments jetzt schon zu wenig unterscheiden.

Und sonst, für Regeln sollte gelten:
Wenn man nicht überzeugend erklären kann, warum diese Einheit diese Regel hat und die andere nicht, dann fliegt die Regel. Und dann überlegt man nochmal von vorn, ob der Einheit wirklich etwas fehlt.
 
Und dann gibt es Leute, denen sich die Unterfraktionen aka Detachments jetzt schon zu wenig unterscheiden.
Ja, hier!

Das ist eben wieder so ein Beispiel. Ich brauche bei 40k eine Regel, damit sich eine Fraktion (!) unterscheidet. Eine Fraktion, die abseits von Ausnahmen komplett andere Einheiten und Profile hat. Dann gehen wir eine Ebene tiefer und sind bei den Unterfraktionen. Da hat aus Faulheit dann jeder Marine erstmal die identische Regel (außer BT) und darf ALLE Auswahlen spielen. Damit ist die Unterfraktion definiert durch paar redundante Auswahlen und lieblose Detachments, die vom Gefühl die identischen 10 Regeln und Stratageme recyceln, weil das Spiel in seiner Armut an Mechaniken kaum mehr her gibt.

Braucht es 6! Kontingente für Emperors Children? Das ist ne Fraktion mit Fraktionsregel, die anders ist als von allen CSM, haben teilweise andere Einheiten. Kann das nicht eine allgemeine Regel ausdiffrenzieren und dennoch mehrere Spielweisen fördern? Muss es immer "Fahrzeuge? Nimm das!" sein?

Gleichzeitig streitet man sich dann darüber, welches Detachment nun Nightlords oder Biel Tan sein soll, weil es eben null Differenzierung durch Auswahlen oder Armeeaufbau gibt.
 
Also wenn ich mir ein paar Sachen für die neue Edition wünschen würde wären es wahllos die folgenden Sachen:

* Rework der Twin-Linked Regel. Eine Wiederholung des Verwundungswurfes ist dumm und absolut unintuitiv. Gebt denen bitte entweder den Re-Roll fürs Treffen zurück (macht weitaus mehr Sinn, da 2 verbundene Waffen = höhere Kadenz = höhere Trefferwahrscheinlichkeit) oder zurück zu 8 und 9 - also einfach doppelte Anzahl an Schüssen.

* Kombiwaffen sind aktuell großer Mist. Die hatten doch den Charme, ein Bolter kombiniert mit einer bestimmten Spezialwaffe zu sein, die wahlweise Anti Infanterie (Flammenwerfer) oder Anti-Tank (Melter, Plasma) sein konnte. Das aktuelle Profil ist gefühlt absolut nichtssagend (habe meine 5 neuen Sternguard Marines daher mit dem Bolt-Rifles ausgerüstet).

* Geländeregeln müssen überarbeitet werden, vor allem was Sichtlinien und wann man denn nun Deckung bekommt angeht

* Rückkehr eines Armeeorganisationsplans fürs Matched Play. Vor allem mit einer Beschränkung für Heldenmodelle und einer Pflichtauswahl von 2 Battleline-Einheiten pro Armeeplan - wie früher. Allein das würde schon allzu krasse Aufstellungen verhindern.

* Ach ja, klar, Punkte für Ausrüstung - oder zumindest unterschiedliche Punkteeinträge für bestimmte Loadouts. Aktuell funktioniert das hier bei einigen Sachen einfach nicht, wie es sollte (bspw: die dicke Artillerie von Krieg und generell Einheiten mit stark unterschiedlichen Waffenauswahlen)

* Und wenn ich ganz ehrlich bin: Radikales Zusammenstreichen der Stratagems und Detachments. Nimmt am besten gleich auch die Command Points raus. Gebt jeder Truppe stattdessen - abhängig von den Punkten X armeespezifische Single-Use Effekte, die man aus einer Liste wählt. Detachments können bleiben, aber bitte weniger und dafür mit klarerem Schwerpunkt - bspw: Infanterie oder Sprungtruppen oder Panzer etc.
 
Was ich hoffe dass kommt:
- wieder Punkte Für Ausrüstung, um nicht krampfhaft Ausrüstungsoptionen an Modellen gleich stark machen zu müssen, die einfach nicht gleich stark sind (Beispiele gibt es viele) oder noch mehr Datenblätter zu produzieren, um einzeln bepunkten zu können

- Rückkehr das Armeeorganisationsplans. Im Moment sind gefühlt die mit den ausgeglichenen Armeen oft die Dummen, wenn sie auf extrem ausgemaxte Listen treffen. Wenn ich nur Panzer aufstelle, mache ich die normale Infanterie des Gegners quasi nutzlos, ohne, zumindest im B&B bei uns, dadurch große Nachteile zu haben.

- Rückkehr der Nahkampftreffertabelle. Ich meine unser Hobby ist so verschachtelt und kompliziert, mir kann keiner erzählen, dass eine so simple Tabelle wie die zum Treffen die Leute überfordert, die Warhammer spielen. Und es wäre eine Möglichkeit, die Tödlichkeit im Nahkampf etwas einzuschränken, wenn nicht in 90% der Fälle auf 3+ oder 2+ getroffen werden würde. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, kämpferische Fähigkeiten zu unterscheiden. Der Löwe kämpft genauso gut wie ein deathwingritter? also echt...

- Geländeregeln und Kombiwaffen geh ich bei meinem Vorredner absolut mit.

Was ich mir wünschen würde, was aber nicht kommen wird:

- Ich will W10 oder zumindest W8! Im Moment müssen die meisten Werte zwischen 2 und 5 liegen, das ist einfach viel zu wenig, um ein so großes Universum wie 40K adäquat abzubilden. Man wird ja noch träumen dürfen...
 
Also den AOP brauch ich nicht dringend zurück weil sie im Zweifel wieder ein Detachment machen, das den AOP wieder um… fand das in der 8. schon verwirrend.
Was ich will sind die Keywords Sturm Elite Unterstützung… ja da gibt es einige Überschneidungen und Fehlinterpretationen aber im wenig spielerbereich kann man den Gegner leichter einschätzen. Ob der 10. Mann Plopp Turn 1 oder Turn 3 aufschlägt.
Und ich mich leichter Tue um meine Liste zu verbessern - hmm ich brauch was was zuhauen kann ah nehme ich halt Elite Einheit ABC und nehme meine 7 Unterstützung aus der Liste.

Ich hätte gerne keine Epic Chars mehr im Standard Spiel - ich denke mir da immer warum sollte Farsight mit shadowsun in 2000 pkt rumlaufen und treffen auch noch auf Magnus mit Ahriman…
 
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Das was mich am meißten stört, ist die übertriebene Tödlichkeit. Wenn das etwas zurückgeschraubt werden würde, so das Einheiten unter Beschuss nicht direkt gelöscht werden, würde mich das sehr glücklich machen (daran glaube ich selber aber ehrlich gesagt nicht). Das taktische Missions und Punktegameplay der aktuellen Edition gemixt mit der "behäbigkeit" oder tödlichkeit der 3.-6. Edition... das wäre mein Traum.

Auch ein Punkt der mir zunehmend missfällt ist das Epische Helden zum Standard geworden sind. Ich nehme mich da auch nicht raus und hab im Grunde fast immer Azrael auf dem Feld, trotzdem stört es mich zunehmend. Früher waren diese Helden, trotz weniger impact auf dem Board irgendwie was aussergewöhnlicheres als heute.

Punkte für Ausrüstung bräuchte ich jetzt nicht unbedingt zurück, da würde ich nur evtl ein paar genererische Enhancments begrüßen, wie hier im Forum schonmal vorgeschlagen wurde, um die letzten Punktelücken zu schließen (so 5 -15 Pkt enhancments die halt jeder hat).

Zum Thema AOP bin ich etwas unentschlossen. Zum einen mag ich die Freiheit bei dem Armeeaufbau sehr, zum einen war der AOP halt ein bewährtes Konzept die Armeen im groben ausgeglichen zu halten. Ich persönlich würde ihn nicht brauchen, da in unserer Playgroup eigentlich immer recht ausgewogene Armeen aufmarschieren denke ich.

LG aus Berlin
 
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Ich hätte gerne keine Epic Chars mehr im Standard Spiel - ich denke mir da immer warum sollte Farsight mit shadowsun in 2000 pkt rumlaufen und treffen auch noch auf Magnus mit Ahriman…
Das sehe ich tatsächlich etwas ambivalent. Deine Beispiele teile ich vollkommen. Aber wir haben nun halt auch einen Fall, bei dem Belial als Captain des Deathwing sogar etwas weniger Punkte kostet als der Captain in Terminatorrüstung. Nun könnte man Belial aufgrund seiner besonderen Stellung in der Lore noch bisschen aufmotzen, aber wenn du Dark Angels im 41. Jahrtausend spielen willst ist es fluffiger Belial mitzunehmen, als einen Captain in Terminatorrüstung. Gleiches gilt für Sammael, wenn du eine bestimmte Kompanie der Imperial Fists oder Ultramarines spielst usw.

Wo du natürlich einen Punkt hast, sind natürlich die Kombinationsmöglichkeiten und die richtig dicken Bretter.

Das was mich am meißten stört, ist die übertriebene Tödlichkeit. Wenn das etwas zurückgeschraubt werden würde, so das Einheiten unter Beschuss nicht direkt gelöscht werden, würde mich das sehr glücklich machen (daran glaube ich selber aber ehrlich gesagt nicht). Das taktische Missions und Punktegameplay der aktuellen Edition gemixt mit der "behäbigkeit" oder tödlichkeit der 3.-6. Edition... das wäre mein Traum.
Naja, wodurch wurdest du damals nicht gelöscht? Ein Teil ist sicherlich die Tödlichkeit. Allerdings hattest du auch durchweg weniger Widerstand und oder Rüstung und oder Rettungswürfe. Ein riesiges Problem sind Reichweiten, Bewegungregeln und die Option auf alles zu schießen. In der 3. Edition durftest du mit einem Bolter einen Schuss auf 24 Zoll abgeben, wenn du stationär warst, zwei auf 12 Zoll in der Bewegung. Hast du mit dem Raketenwerfer auf ein Fahrzeug geschossen (da musstest du natürlich stationär sein!), sind deine Bolter am Fahrzeug abgeprallt, weil du nur das beschießen durftest. Wenn du angreifen wolltest, musstest du das Ziel des Angriffs beschossen haben.

Heute hat der Intercessor-Marine auf 24 Zoll 2 Schuss (mehr dazu unten). Dazu könnte er das Feuer aufteilen, sich Bewegen und einen anderen Trupp angreifen. Damit müssen Fraktionen wie Eldar wiederum tödlicher werden, da jeder verirrte Bolter der damals an einem Fahrzeug abgeprallt wäre, nun bei denen einschlägt.

Dazu kommen die kleineren Tische, damit muss auch die Tödlichkeit hoch gehen, denn aufgrund der höheren Bewegungswerte sind ja auch Nahkämpfer noch schneller zur Stelle.

Zum Thema AOP bin ich etwas unentschlossen. Zum einen mag ich die Freiheit bei dem Armeeaufbau sehr, zum einen war der AOP halt ein bewährtes Konzept die Armeen im groben ausgeglichen zu halten. Ich persönlich würde ihn nicht brauchen, da in unserer Playgroup eigentlich immer recht ausgewogene Armeen aufmarschieren denke ich.
Das Problem ist jedoch auch, dass, bei einer völligen Freiheit, was du spielen darfst, jede Einheit in einem Pool aus allen Einheiten für sich werben muss. Heißt, dein Landspeeder konkurriert nur von den Punkten her mit einem Predator. Vorher wäre der Landspeeder vielleicht eine Option gewesen, um Panzerabwehr in eine Liste zu bekommen, bei der du die Unterstützung anderweitig gefüllt hast.

GW versucht das Problem "jede Einheit wirbt für sich" anzugehen, das siehst du beispielsweise bei den Intercessors, die doch eigentlich als absolute Standardeinheit gleich mal mit zwei Sonderregeln, inklusive einer für doppelten Output um die Ecke kommen. Dazu natürlich noch mit Heavy und Sturm auf der Waffe und 24 Zoll. Warum? Weil man an allem aus der 9. Edition festgehalten hat ohne es zu wollen 😉

Ist halt wie mit den Granaten, technisch gesehen machen die seit der 8. Edition fast nichts mehr, außer eine Pseudomechanik für mehr Schaden zu sein.
 
Hoffnungen:
Weil 40k einen großen Einfluss auch auf andere Spiele und die Spielkultur generell hat, hoffe ich auf weitere Entwicklungen in Sachen "Geländenutzung, Missionen und Siegesbedingungen".

Wünsche:
Ein paar Dinge die ich sehr gamy finde dürften gerne verändert werden, z.b. das wilde consolidate/movement in der Nahkampfphase. Generell wünsche ich mir, dass komplizierte Regeln verbessert werden ohne zu viel tiefe zu verlieren und vielleicht etwas fluff zurückgewonnen wird.

Sorgen:
In Sachen Balance habe ich die Sorge, dass GW mit einer 10.5er Edition nicht viel in seiner Vorgehensweise ändern wird, was Bepunktung von Einheiten und Balance-Anpassungen über die Jahre angeht. Ich sehe nicht, dass große/dicke Einheiten/Modelle deutlich teurer werden und die 2000p mit weniger Modellen gefüllt werden. Spitzeneinheiten aus den Turnierdaten hier und da teurer machen und ab und zu mal wilde Regeländerungen deren Einfluss man am Ende nicht richtig bewerten kann wird immer noch der Weg für GW sein und für 3 Jahre reichen.
Alles passt aktuell zu gut in GWs Vermarktungskonzept und ich sehe keine Motivation die das ändern sollte. In einer Umwerf-Edition, die wir dann frühstens mit der 12. erwarten dürften, kann ich mir das schon eher vorstellen, aber selbst dann...

Ich bin großer Fan von OPRs Berechnungssystem hinter ihren Spielsystemen, die einer mathematischen Formel folgen (die einsehbar sind) und dadurch alle Armeen gleichzeitig angepasst werden. Wenn z.b. hohes armor piercing sehr mächtig/zu gut wäre, wären alle Listen von einer eventuellen Punkteanpassung betroffen (und so die Armeen stärker genervt werden, die das häufiger einsetzen). Dort bekommt man das, für das man bezahlt und es fühlt sich für mich wesentlich fairer an.. natürlich auch nicht perfekt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm. Tatsächlich finde ich die aktuelle 10. Edition nicht wirklich tödlicher als die 10. Edition zu ihrem Start oder die 9. Edition.
Das wäre daher aus meiner Sicht kein Kritikpunkt.

Der Einsatz von Epic Heroes in Standard Matches hat sich für mich als alten Sack immer Fremd angefühlt. Und auch störend für die Immersion weil einfach unglaubwürdig.
Trotzdem setze ich die häufig ein. Zum einen Gewöhnung, zum anderen reizt der taktische Aspekt ihrer Möglichkeiten. Von daher würde mich ein Bann für das Matched Play nicht stören. Ich kann mittlerweile aber auch ohne Änderung damit leben.

Combi-Weapons könnten tatsächlich eine Überarbeitung gebrauchen. Mir gefällt die aktuelle Umsetzung nicht wirklich gut. Irgendwas mit einem One-Shot Profil könnte imho funktionieren.
Konsistente Umsetzung von mehreren Waffen bzw. Twin-Linked würde sich auch besser anfühlen.

Granaten und Tank Shock bitte wieder als Grundregel anstatt als Stratagem. Dann gerne auch in etwas entschärfter Form.
Und ja, ich hätte immer noch gerne eine Reduzierung der Anzahl der Stratagems. Lieber weniger Stratagems und dafür einzigartige Stratagems, die den Charakter der Armee/des Detachments deutlicher unterstreichen.

Ich habe da ständig 2 sich widersprechende Ideen für den Ablauf des Nah- und Fernkampfs im Kopf.

1. Einheiten kämpfen im Nahkampf genauso wie im Fernkampf nur in ihrem eigenen Spielzug. Würde das Spiel imho vereinfachen, streamlinen und beschleunigen.

2. Beschossene Einheiten dürfen wie im Nahkampf im gegnerischen Spielzug auf den Angreifer zurückschießen. Da freue ich mich dann auf neue Abilities wie zb. Shoot First ...

Beide Ideen wären ein Streamlining und hätten Einfluss auf die Tödlichkeit.

Evtl. würden Regeln zu Sichtlinien und Deckung ähnlich wie bei Killteam mit mehr Bezug auf das Base in 40K besser funktionieren. Überlappende Modelle werfen immer wieder Fragen auf und sind in vielen Fällen wenig intuitiv.

Und zum Schluß noch ein Wunsch, bei dem ich nicht damit rechne das der jemals in Erfüllung geht: Feuerwinkel nicht nur für Fahrzeuge sondern auch für alle anderen Modelle.