Epic Heroes TOO EPIC?!

Ich nehme an, deine Wahrnehmung ist gerade sehr stark durch die vielen neuen und teils sehr starken Ultramarines Heroes an Ende der Edition geprägt. Und Listen mit vielen C'tans waren schon zu Beginn der Edition/Codex die Pest.
Aber ansonsten sehe ich das Problem mit der Dominanz und Stärke der Epic Heroes in der 10. Edition nicht. Es mag da Ausnahmen und Must-Haves geben, aber ich sehe die 10. Edition immer noch eher als die Fahrzeug/Monster Edition als die Herohammer Edition. Zumindest in meinem Umfeld.

Das auf jeden Fall. Mit seinen eigenen Fraktionen beschäftigt man sich ja immer stärker, z. B. was Stärken, Detachments, Punkte und Co. anbelangt. Ich könnte mich ja auch einfach freuen, dass die Ultramarines mittlerweile eine starke Fraktion sein können, was nicht immer der Fall war. Aber andererseits spielt man sie dann halt auch immer gleich. In der Regel mit besagten Helden. Spielt man sie anders, sind sie trotz Gladius auch wieder nur Mittelmaß. Da muss man gar nicht groß die aktuelle Meta verfolgen, um zu sehen, das Epic Heroes bei den Ultramarines die meisten anderen Datasheets in Sachen Schaden, Fähigkeiten und Punkten in die Tasche stecken. Und wenn ich die Helden nicht spiele, beiße ich mir an C'tans wie dem Todesboten aufgrund seines Defensivprofils die Zähne aus. W11, 16 Wunden, 4++, FNP, Necrodermis. Auf den kannst du mit deiner ganzen Armee schießen und mit entsprechenden Würfeln am Ende nichts bewirken. Zusätzlich ist der Kollege extrem mobil unterwegs (10", zusätzlich Deep Strike) und macht an allem mächtig Schaden. Ignorieren kann man den nicht. Für 315 Punkte. Zum Vergleich, ein einzelner Redemptor bringt 195 Punkte auf die Waage. In den vergangenen Spielen ist der Todesbote immer ein Killer gewesen, wohingegen ich gar nicht aufzählen kann, wie oft micht das Redemptor-Datasheet bereits im Stich gelassen hat. Und eigentlich zählte der Redemptor immer zu den noch brauchbaren Vehikeln. Lord Calgar mit seinen aktuell 200 bzw. 305 Punkten mit Company Heroes hat eigentlich in jedem Spiel seine Punkte eingefahren. Daher meine Wahrnehmung bzgl. Epic Heroes. Man wird bestraft, wenn man diese nicht aufstellt. Warum sollte ich z. B. einen normalen Captain spielen, wenn ich für vergleichbare Punkte einen Uriel Ventris, Cato Sicarius oder Demetrian Titus spielen kann. Aber wie gesagt, natürlich alles bezogen auf meine Erfahrungen.

Und letztendlich gibt es imho auch Spieler, die es einfach reizvoll finden, einen Primarchen auf das Schlachtfeld zu führen.

Finde ich ja auch ab und an sehr reizvoll. Andererseits ist es doof, wenn man sofort spürt, dass man ohne sie deutlich schwächer aufgestellt ist. Egal ob es jetzt der Primarch oder ein anderer epischer Held ist. Aber wie du schriebst, es ist natürlich auch ein Verkaufsaspekt, die Datasheets dieser Modelle extrem stark zu machen und mit Gravitas aufzuladen. Wie GW ja immer sagt, sie verkaufen in erster Linie Miniaturen.

Wie kommst du darauf? Ich schaue ziemlich viel Warhammer 40k battle reports, sowohl "normale", als auch Turniere und spiele auch selbst und ich habe das bisher weder selbst so wahrgenommen, noch in den Listen der Spieler so gesehen.

Siehe die Beispiele oben. Egal ob ich mit meinen Ultramarines oder mit meinen Necrons spiele. Oder gegen Freunde, die mal meine Armeen oder ihre eigenen mit Angron, Mortarion, Abbadon, Logan Grimnar, Morvenn Vahl oder Belisarius Cawl spielen. In all diesen Armeen gibt es sehr starke Epic Heroes, und sie werden sehr häufig in meinem Umfeld gespielt. Dabei habe ich keine Ahnung, ob die genannten Modelle einer Meta entsprechen. Ist ja auch egal im Alltag eines normalen Spielers. Ich sehe nur, dass sie aufgrund ihrer Werte das Spiel stark beeinflussen und oft eingesetzt werden, andere Modelle dadurch weniger ins Gewicht fallen bzw. gespielt werden.

Die Aussage ist Quark und ich glaube, du lässt dich hier von einigen wenigen sehr "haltbaren" Kombinationen blenden. Welcher Held sollte das bitte sein, der so krass ist und dann auch noch so viel Schaden verursacht, dass du ihn nicht einfach auch ignorieren kannst? Ich habe das Gefühl, du siehst hier die Calgar + Company Heroes / Victrix Guard Kombo und schließt davon auf andere. Und diese Kombo macht halt, was sie soll.. sie ist gut haltbar und macht einigermaßen Schaden im Nahkampf, mehr aber auch nicht. C'tan z.b. sind haltbar, machen aber "überschaubaren" schaden und sind dafür halt auch teuer und nur ein Modell.
Das einzige, was aktuell übertrieben stark ist, ist die Calgar+Victrix Guard Kombo aber das liegt nicht an Calgar, sondern daran, dass die Victrix Guard VIEL zu gut ist. Gut, vielleicht noch die Wardens of Ultramar.

Ich glaube, es wurden bereits an mehreren Stellen einige dieser Helden genannt. Ich werde an deine Bemerkung denken, wenn ich das nächste mal den überschaubaren Schaden eines Todesboten, Angron oder Mortarion zu ignorieren versuche, welche durch meine Linien marodieren. 😉

Da kann man einen Calgar mit Begleitern eher ignorieren, weil der eben nicht so schnell und flexibel auf dem Spielfeld unterwegs ist. Auch wenn er strategisch eingesetzt sicherlich ein Tier ist.

Ich find es schwierig, dass du hier ganz offen sagst, du hast gar keinen Einblick in die Fraktionen neben Ultramarines und Necrons und schließt dann von einem Matchup auf alle. Und wahrscheinlich auch von einem Gegner auf alle.

Wie gesagt, Einblick im Sinne von: Ich spiele sie selbst und weiß genau, wie ihre Mechaniken funktionieren und welche Einheit zu wievielen Punkten welche Leistung bringen kann. Bei anderen Fraktionen habe ich den Einblick nicht, weil ich keine Zeit und auch keinen Nerv habe, mich in all ihre Details hineinzuarbeiten. Dafür ist 40k deutlich zu komplex, wenn man pro Monat vielleicht zwei Spiele spielt. Aber ich schrieb ja auch, dass dies meiner subjektiven Wahrnehmung entspricht. Und das ist die Wahrnehmung, dass ich a) sehr oft epischen Helden in Spielen begegne und b) diese dann stets großen Einfluss auf das Spiel nehmen, weil sie mächtig zu vergleichbar geringen Punktkosten sind. Mir ist klar, dass ein abgebrühter Turnierspieler, welcher die aktuelle Meta mit dem Morgentee verinnerlicht, mit solchen Situationen umzugehen weiß. Für normale Spieler ist es aber eventuell nicht so einfach, epischen Helden zu begegnen. In diesen Spielen machen sie viel aus und wirken extrem stark. Insbesondere wenn man vergleicht, welche Einheiten man im Vergleich zu diesen Punktkosten sonst nur aufstellen kann.
 
Ich bezog mich auf deinen Aspekt des Herohammer. Das geht ja auch mit regulären.
Haben wir eigentlich unterschiedliche Definitionen davon? Ich kenne den Begriff insbesondere aus den Spacemarines der 5. Edition, wo die Merkmale des Ordens nur durch bestimmte Charaktere ausgelöst wurden, durch die man die Kampftaktiken ausgetauscht hat.

Eher oll finde ich diese modernen Charakterstapel um Titus und Huron. Das sieht halt aus wie der Todesstern aus Charakteren, den sie mit den Grundregeln verhindern wollten. 😆
 
Eher oll finde ich diese modernen Charakterstapel um Titus und Huron. Das sieht halt aus wie der Todesstern aus Charakteren, den sie mit den Grundregeln verhindern wollten. 😆

Insbesondere, wenn dann plötzlich Flottenkommandanten, Diplomaten und Astropathen an vorderster Front stehen, wo sie garantiert nicht hingehören. Aber das ist vom Spielgefühl her sicherlich nochmal ein ganz anderer Punkt.

Was die Zuweisung von Helden in der zehnten Edition anbelangt, so mag ich sie ja sehr gerne. Das bauen von Todessternen in der neunten Edition war mir ein Graus und fühlte sich immer doof gegenüber Mitspielern an, weshalb ich es eigentlich nie gemacht habe. Spiele aber ja auch nicht so verbissen auf Sieg. Wie mit den Helden in der zehnten Edition umgegangen wird, finde ich daher gut. Nur bin ich halt der Meinung, dass viele von ihnen regeltechnisch deutlich zu stark sind. Lore hin oder her! Gerade auch auf die Kollegen bezogen, die auch ohne Begleiter unterwegs sind. Bei diesen Profilen könnte wirklich bald der Imperator zurückkehren und niemand wäre geschockt.
 
Haben wir eigentlich unterschiedliche Definitionen davon?
Für mich ist Herohammer ein Spiel, bzw. im Step davor, eine Liste, die fast ausschließlich aus Charaktermodellen besteht (Pantheon of Woe) oder sehr viele Charaktere hat (Awakend Dynastie).

Wenn ich Listen sehe mit 8+ Charakteren und genau so vielen oder weniger Einheiten ist das für mich Herohammer.
 
Wie mit den Helden in der zehnten Edition umgegangen wird, finde ich daher gut. Nur bin ich halt der Meinung, dass viele von ihnen regeltechnisch deutlich zu stark sind.
Sie müssen es halt sein. Eines der Probleme ist halt, dass du sie nicht spielen musst, wenn du nicht willst. Nun war das bei den Auren der 9. so, dass der Effekt auf mehrere Einheiten wirkte. Nun ist es die idR die angeschlossene Einheit. Und da kannst du dir den Effekt eben ausrechnen. Wenn mein Charakter eine 100 Punkte-Einheit 16,67 Prozent effektiver macht, dann darf der auch nur 17 Punkte kosten, sonst nehme ich halt lieber einen zweiten Trupp mit.

Das war nun bewusst eine Milchmädchenrechnung, aber es zeigt sich bei Fuegan sehr gut. Ich kann für 120 Punkte ihn oder 5 weitere Feuerdrachen spielen. Wenn er dann ein Lauch wäre, werden es vermutlich eher die Feuerdrachen.
Heißt am Ende, der Zugewinn pro Charakter muss den Preis rechtfertigen. Ein Nahkampfprofil ist das bei den Charakteren, die du Fernkampftrupps anschließt dann aber auch nicht. Also wird das von GW richtig hoch gefahren, damit es überhaupt ne Relevanz hat. Mit 3 Attacken ändert eine Lykis den Spin der Warpspinnen halt nicht.

Wenn wir dann schon kranke Charaktere in Trupps haben, müssen die außerhalb halt auch krasser werden. Und dann kommt die Tödlichkeit der Editionen dazu. Letzte Edition hatten wir da ein "maximal 3 Lp pro Phase". War irgendwie auch dumm.
 
Ich verstehe ja, dass Helden einen Benefit mitbringen müssen. Sonst würde man sie nicht verwenden. Bei den Phoenixkönigen finde ich das Verhältnis Potential/Punktkosten auch relativ angemessen. Da sie nicht so viele Punkte kosten, erlangen sie vielleicht auch gar nicht so eine entscheidende Position auf dem Spielfeld. C‘tans, Dämonenprimarchen und Co. kosten mit ca. 300 Punkten zwar mehr, aber aufgrund ihrer Profile sind sie das in der Regel auch mehr als wert. Für 300 Punkte kann man in vielen Armeen nichts Vergleichbares an Standardeinheiten aufstellen, das ähnlich viel aushält und austeilt, zusätzlich krasse Fähigkeiten mitbringt. Das meinte ich damit.

Beispiel: Ein Roboute Guilliman kostet aktuell 340 Punkte. Jetzt spiele ich Guilliman nicht so häufig, aber für 340 Punkte kann man meiner Meinung nicht ähnliches Potential an Truppen oder Panzern aufstellen. Äquivalent zu den Punkten eines Guillimans wären ungefähr zwei Gladiator Lancer oder 1,5 Redemptor Dreadnoughts. Man kann sich auch andere Äquivalente überlegen. Ich weiß, man kann die ganzen Rollen nicht 1:1 vergleichen, auch treten Einheiten im Spiel nicht solitär auf, aber im Experiment würde Guilliman diese Äquivalente sicherlich zerlegen.
 
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Verzeiht, wenn ich etwas anspreche, das hier bereits vorkam.
Das Problem, das ich vor allem bei vielen Epic Heroes sehe, ist, dass diese zum Großteil echt lächerlich günstig geworden sind.
Spot-billig.
Trockenes Brötchen auf dem Pausenhof-billig.

Nur um mal eine Relation zu geben:
  • In der 3. Edition hatte ein Standardspiel 1.500 Punkte
  • Logan Grimnar hat damals satte 250 Punkte gekostet. (So teuer wie ein Land Raider)
  • Man musste praktisch die gesamte Liste um ihn herum aufbauen, um ihn effektiv zu spielen – was fast automatisch bedeutete, dass man auch eine thematische Armee hatte (Land Raider, Terminatoren usw.)
Heute?
  • Alle Einheiten sind im Schnitt deutlich günstiger geworden
  • die Standard-Spielgröße ist zusätzlich um 500 Punkte angewachsen auf 2.000 Punkte
  • Logan Grimnar kostet nur noch 110 Punkte – nicht mal mehr die Hälfte..

Viele Epic Heroes fühlen sich einfach nicht mehr wirklich "epic" an.
Sie sind beim Listenbau zur Packung Kaugummi an der Kasse verkommen.

Persönlich wäre es mir lieber, wenn Epic Heroes eher punkteineffizient wären.
So ein Epic Hero ist in meinen Augen die Zierde der Armee – da geht es um Prestige und „Epicness“ und nicht darum, die günstige Meta Utility-Box mitzunehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem, das ich vor allem bei vielen Epic Heroes sehe, ist, dass diese zum Großteil echt lächerlich günstig geworden sind.

Günstig und stark halt. Die Kombination macht es für mich. Ist halt ein wenig verfahren im Moment.

Wie @sharkus schreibt, maximal einen Epic Hero fände ich super. Vielleicht mit kleinen Ausnahmen, wo es Sinn ergeben könnte. Zum Beispiel Ober-Victrix Cato Sicarius als Begleiter von Calgar. Wobei das dann auch wieder aufgeweicht würde. Die Möglichkeit von sechs C'tan ist halt das andere Extrem. So extrem kann es bei den meisten Armeen aber ja auch nicht werden.
 
Noch mal ergänzend:

Ich finde es nicht schlimm, wenn Spieler epische Charaktere als "Puzzleteile" in ihrer Liste sehen, um damit bestimmte Kombos zu realisieren oder zu verstärken.
Beim Kartenspiel MtG interessiert es mich auch nicht, ob die Karten zur selben Epoche oder Plane gehören.
Ich nutze einfach das, was gut in die Engine meines Decks passt.
Zugegeben, ich glaube, Lore-Puristen sind unter MtG-Spielern ziemlich selten.
Themenlisten gibt es zwar, aber die drehen sich eher um Keywords als um „Lore“.
Aber vielleicht hat hier ja jemand andere Erfahrungen gemacht.

Ich verstehe, dass gerade Spieler (nicht ausschließlich), die später ins Hobby gekommen sind, das Spiel vielleicht so betrachten – und das ist völlig okay für mich. GW scheint das auch seit ner weile defitniv auch zu Unterstützen.

Ich mag keine Meeresfrüchte, aber verurteile niemanden, der sie mag.

Wenn man miteinander spielen will, findet man schon einen gemeinsamen Nenner.
Aber es gibt eben Dinge, bei denen man grundlegend unterschiedlicher Ansicht ist – und das ist auch okay.

Ich möchte gar nicht, das eine über dem anderen stellen.
Competetive/Powerplay whatever is eines der Legitim Arten das Spiel zu Spielen.

Und dass GW seine Modelle auch über Regeln vermarktet, war selten so offensichtlich wie in letzter Zeit.
Sage nur Victrix Honour Guard – die waren von vornherein so überpowert, dass sich jeder fragte, wie man so etwas überhaupt releasen konnte.

Oder …

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Link
 
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Epic Heros sind in einer Edition, die sowieso schon katastrophal gebalanced ist, eben ein weiterer Faktor der Balancing super kompliziert macht.
Also vorausgesetzt GW hätte da groß Interesse dran, statt eines Excelsheets in das sie GT Ergebnisse eintragen 😅

Disclaimer, ich hab's schon oft gesagt, Turniermeta ist mir VOLLKOMMEN egal, das ist eine Nische im Hobby, und leider die, die GW heranzieht für ihr Excelsheet.

Ich rede von interner Balance.

Ein Beispiel:
(Jaja ich weiß, schon wieder Admech 🤣)

Admech:
Die ganze Fraktion ist praktisch kaputt, außer, du spielst Cawl.
Nun ist Cawl an sich sogar gar nicht mal so gut, aber er gibt ne zusätzliche Armeeregel die Admech praktisch erst "spielbar" macht.
Also GW so, "Admech sind fein, lassen wir so"

Zugegeben, das ist DAS Extrembeispiel aktuell, aber wenn ich so durch die Fraktionen schaue;

Ultramarines, LOL

Death Guard, Typhus und Mortarion sind beide ULTRA stark, Typhus speziell für DIE Punkte, da ist nur der Rest der Truppe halt NOCH besser ^^

Dark Angels, Azrael, omg ich würde in jeder meiner Armeen für einen Azrael töten!
Der Lion ist pures Gift gegen freundliche B&B Listen.

TSons, Magnus, man kann ohne ihn spielen, aber eigentlich willst ihn immer dabei haben.

Emperors Children, Lucius

Blood Angels, jede Liste fängt mit Lemartes an, wenn ich spiele sind Dante und Astorath eigentlich auch immer drin.

Necrons, Imothek, Silent King

Space Wolves, Logan, Ragnar, beide absolut krank.

Das kann man sicher fortführen, das sind halt so die Dinger die mich regelmäßig betreffen ^^

Absurderweise ist gerade bei der Herofraktion, Custodes, DER Epic Hero nur so meh.
Aber Valerian und Aleya?
Aleya wird eigentlich immer drin sein sobald die Schwert-Uschis aufs Feld kommen.
Dazu Inquisitor Draxus, die in den Turnierlisten mittlerweile fucking WARLORD wird!

Natürlich kann man ohne Epic Heros spielen, gibt aber Fraktionen, da kannst du dann auch gleich ohne Würfel spielen

Mich stört das loretechnisch auch gewaltig, ich würd's begrüßen wenn man bspw. Mortarion nicht mit Typhus spielen könnte, Allied Character generell kein Warlord sein könnten, außer vielleicht bei ner Imperial Guard Truppe, oder Grey Knights und ein Ordo Malleus Inquisitor.
Sowas halt.

Belial, auch so'n super Beispiel, Dark Angels brauchen ne Regel, "wenn du einen Terminatorcaptain spielen willst dann hat das verdammt noch eins BELIAL zu sein"
Ah, und "wenn du Alliierte einsetzt werden sie vor Beginn der Schlacht vom anwesenden Chaplain sofort getötet wegen Dingen die verflucht noch Mal niemanden außerhalb des Ordens was angehen, frag gar nicht erst!"

Aber gut, für mich sind Epic Heros generell nur EIN Problem, ich will wieder mehr Restriktionen beim Listenbau, so'n alter AOP wäre was feines, 3x Battleline sind Pflicht zum Beispiel.
Wenn du dann Deathwing spielen willst gibt's n Detachment, das gibt den Deathwing Termis eben Battleline, beim Ravenwing sind's die Bikes und so weiter.

"Aber meine Fraktion hat nur scheiß Battleline!!!11elf"
Ja und?
Muss dann halt entsprechend angegangen werden, allerdings fällt mir aus'm Stegreif auch keine Fraktion ein die so richtig "unspielbar schlechte" Battleline hat ^^
 
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Aber gut, für mich sind Epic Heros generell nur EIN Problem, ich will wieder mehr Restriktionen beim Listenbau, so'n alter AOP wäre was feines, 3x Battleline sind Pflicht zum Beispiel.
Wenn du dann Deathwing spielen willst gibt's n Detachment, das gibt den Deathwing Termis eben Battleline, beim Ravenwing sind's die Bikes und so weiter.
Oder % Sätze, in ToW meckert auch keiner, wenn wir 25%, je nach Armee sogar 33% Kern aufstellen müssen 😀
 
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Prinzipiell mag ich Epic Heroes und finde es auch ganz cool, dass die etwas machen, was generische Helden nicht können und auch einfach stark sind.
Ich fände es aber cooler, wenn die auf 1x Epic Hero pro 2000 Punkte beschränkt wären. Dann hätte man eine Streitmacht, die sich um einen speziellen Charakter dreht und nicht das Sammelsurium an Helden, die man zum Teil in den jetzigen Listen sieht. Früher fand ich es z.B. auch immer doof, dass die überall pauschal verboten waren.
 
Früher fand ich es z.B. auch immer doof, dass die überall pauschal verboten waren.
Was ja eher an der Community lag, als an den Regeln. Die sahen nur vor, "den Gegner zu fragen". Das ist aber aus der Richtung, aus der das Spiel kam auch folgerichtig, denn es ging stark um das Narrative..der Codex Hexenjäger lässt sich ausführlich darüber aus, unter welchen Bedingungen unter welchen Bedingungen du was und wie spielst. Das war also weniger eine Balance-Geschichte. Da bin ich mir nicht einmal bei den "ab 1500 Punkten" für Calgar beispielsweise sicher.
Ich finde allerdings nicht pauschal die Helden zu krass (Ausnahmen gibt es natürlich), sondern finde allgemein das der Output in der 10ten zu krass ist.
Und das sagst du in einer Edition, die im Vergleich zur letzten Fahrzeugen pauschal mehr Widerstand, Terminatoren W5 und 3 LP mit 4+ Retter und Gravismarines 3 LP und W6 gegeben hat. Und damit sage ich nicht, dass du falsch liegst, nur, dass das Problem tiefgreifend genug ist, dass die 11. das kaum lösen kann.
 
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Und damit sage ich nicht, dass du falsch liegst, nur, dass das Problem tiefgreifend genug ist, dass die 11. das kaum lösen kann.
Ich bin erst in der 10ten wieder eingestiegen, zuletzt hatte ich die 6te Edition gespielt. Da war das schon ein extremer Unterschied wie schnell Einheiten einfach mal vom Feld gelöscht werden.

Ich gehe auch nicht davon aus das sich daran etwas ändern wird, wenn die nächste Edition kommt wird es bestimmt eher eine glattgebügelte 10te werden. 🤷🏻‍♂️
 
Haben wir eigentlich unterschiedliche Definitionen davon? Ich kenne den Begriff insbesondere aus den Spacemarines der 5. Edition, wo die Merkmale des Ordens nur durch bestimmte Charaktere ausgelöst wurden, durch die man die Kampftaktiken ausgetauscht hat.
Wurde der Begriff da verwendet? Ich erinnere mich an die Zeit der BCM-Schranken, die logischerweise nicht jedem (eigentlich kaum einem) sonderlich gefallen haben.

"Herohammer" an sich kenne ich aus der 4./5. Edition WHFB (und teilweise der 2. Edition 40k), wo Helden (auch Zauberer/Psioniker) teils obszöne Profile hatten und mit Kombinationen aus magischen Gegenständen/Waffen/Runen/Standarten und/oder berittenen Monstern Schlachten fast im Alleingang gewinnen konnten - aus der Zeit stammt auch der Begriff beardy/bärtig. Dazu dienten eher selten die besonderen Charaktermodelle, da die zumeist bereits die gesamte Ausrüstung vorgegeben hatten.

Das nahm dann so Auswüchse an, dass im WD und CJ in Artikeln manche Sachen verpönt waren (im Spielbericht aber verwendet wurden), Nigel Stillman und Jervis Johnson die Spieler "ermutigt" (i.e. angefleht) haben, anders zu spielen und es in einem WD sogar einen Artikel mit Taktiken gegen Supercharaktere gab samt neuen magischen Gegenständen (Van Horstmanns Spekulum, Schwarzel Juwel von Gnar etc.) der damit endete, dass wenn alles nichts hilft du selber einen übel ausgerüsteten Typen auf ein fieses Monster setzen und dem Gegner auf den Hals hetzen solltest.

40k war aufgrund viel mehr Beschuss und Fahrzeugen nicht ganz so schlimm, aber auch da hatte etwa ein klappriger alter Runenprophet ein besseres Profil als ein Exarch und hat bspw. mal ein Hologramm von sich erzeugt und aus der Entfernung meine Tyranidenkrieger im Nahkampf verdroschen.
 
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