40k Launchbox 11. Edition - Modelldiskussionen

Ich weis nich. Mich holt der gar nicht ab.
Dem fehlt irgendwas, aber ich kann nicht mit dem Finger drauf zeigen.

Ja. Ich finde den schon gut, den Weirdboy. Aber verglichen mit den Alien Charaktermodellen der letzten zwei Boxen fällt der denn leider doch ein wenig ab (Ist halt kein Neurotyrant und auch kein Necron Lord). Vielleicht wäre eine klassische Caster-Pose besser gewesen, idk.
 
Grundsätzlich okay und mal ein neuer Ansatz.

Die Details sind aber mal mehr und mal weniger ausgeprägt. Und was mir ins Auge fällt:

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Diese Kante am Brustmuskel kommt nicht von der Bemalung und gibt es auch nicht auf der anderen Seite.

Und während der Kollege vorne definierte Muskulatur hat und recht angestrenkt wirkt, sieht seine Rückseite eher schlaff und adipös aus. 🤔
 
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Ich sammle und spiele Orks. Meinen Weirdboy musste ich mir vor Jahren noch selbst kitbashen (denkt euch einen geplünderten Farseer...).
Wie bei Wazdakka, dem neuen Warboss, dem neuen Boss und dem neuen Boy... holt mich nicht ab. Dieser Weirdboy sieht einfach nur komisch aus. Dieser Kragen... die Farbgebung... die Pose... Was bei SHODAN funktionieren würde, passt nicht zu den Orks. Die Beastsnagga-Version ist um Meilen besser.

Mein Neujahrsvorsatz war: Jahr ohne Games Workshop. Schade, dass der Konzern es mir so einfach macht.
 
Ich grüble jetzt auch schon zwei Tage, warum mir mein Kopf immer wieder sagt, dass das eine sehr gute Mini ist - aber ich doch nicht davon abgeholt werde.

Ich denke, dass da zwei Sachen sind:

1. Die relative Nähe zu AoS. Ja, Weirdboys waren auch bei 40k bisher primitiver als der Rest, aber wenn man mal die paar Kabel durch Ketten und Seile ersetzt, dann wäre das auch ein 1a Schamane für die Ironjawz. Eventuell hätte man dem ein oder zwei Bionics geben und eine Knarre in die Hand drücken sollen, so dass er mehr nach 40k aussieht

2. Was mir auch schon beim Wazdakka aufgefallen ist und was ich jetzt auch für den Mekboy-Walker befürchte: Irgendwie kriegt GW den Schrott-Stil der Orks nicht mehr so gut hin wie früher. Es wirkt irgendwie, nun ja, absichtlich so designed und nicht mehr wie früher wahllos zusammengetackert. Dieser "Kragen" aus abgeschnittenen Kabeln und ein paar Tesla-Spulen beim neuen Weirdboy sieht zwar irgendwie cool aus, aber ich frage mich auch, wofür der da ist. Ist das reine Deko oder soll das die Ork-Version einer Psimatrix sein? Und insgesamt wirkt es mir eben zu zielgerichtet hergestellt.
 
Ich grüble jetzt auch schon zwei Tage, warum mir mein Kopf immer wieder sagt, dass das eine sehr gute Mini ist - aber ich doch nicht davon abgeholt werde.

Ich denke, dass da zwei Sachen sind:

1. Die relative Nähe zu AoS. Ja, Weirdboys waren auch bei 40k bisher primitiver als der Rest, aber wenn man mal die paar Kabel durch Ketten und Seile ersetzt, dann wäre das auch ein 1a Schamane für die Ironjawz. Eventuell hätte man dem ein oder zwei Bionics geben und eine Knarre in die Hand drücken sollen, so dass er mehr nach 40k aussieht

2. Was mir auch schon beim Wazdakka aufgefallen ist und was ich jetzt auch für den Mekboy-Walker befürchte: Irgendwie kriegt GW den Schrott-Stil der Orks nicht mehr so gut hin wie früher. Es wirkt irgendwie, nun ja, absichtlich so designed und nicht mehr wie früher wahllos zusammengetackert. Dieser "Kragen" aus abgeschnittenen Kabeln und ein paar Tesla-Spulen beim neuen Weirdboy sieht zwar irgendwie cool aus, aber ich frage mich auch, wofür der da ist. Ist das reine Deko oder soll das die Ork-Version einer Psimatrix sein? Und insgesamt wirkt es mir eben zu zielgerichtet hergestellt.
Diesen Kragen findest du auch bei Imperialen Psionikern oder GS Prionikern, is also ziemlich "on brand" für 40k.
Nur halt in Orkisch.

Finde den Weirdboy gut. 🤷‍♂️
Ich bekomme von dem irgendwie Akira vibes, finde ich cool.

Aber ich stimme zu, was das zu "cleane" Design angeht.
Das haben wir aber ja schon länger mit den Orks.
Siehe die ganzen neuen Buggy's und "Racer".
Nur weiß ich nicht ob es mich stören sollte, denn unser Orkspieler mag es.
Persönlich mag ich den Chaotischeren Style aus der 3.Edi auch lieber.
Aber das halte ich für Nostalgie meinerseits.
 
Ich schaue wegen neuer Edition und neuen Orks mal wieder rein. Neben, dem, was GW da so anteasert, schaue mir auch an, was Alternativhersteller oder Designer von 3D-Druckdateien im Orkbereich bis heute so geliefert haben. Ich finde jetzt nicht, dass die neuen GW-Modelle schlecht sind, aber im Gegensatz zu den Alternativmodellen bekomme ich nicht das Gefühl, dass ich die Modelle jetzt sofort haben will. Ich brauche für Orks einfach das Kaputte und Zusammengetackerte. Habe nicht umsonst Jahrzehnte lang alles selbst gebastelt, was ging oder kein Modell hatte 😄
 
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Black Templars würden sich aber GANZ mies verkaufen, bin ich mir sicher.

Die dazugehörigen Spieler haben, unbegründet oder nicht, einen Ruf, der GW sicherlich bekannt sein wird.

Da lassen die die Finger von.

(Nein, ich führe das nicht weiter aus, Politik und so weiter)

Die Box mit den BAs wird ausverkauft werden, GW kann also soviele verkaufen wie sie wollen, ist doch prima.

Dazu kommt, auch wenn ich die Vanguard furchtbar schnarchig finde, vielleicht sind die Intercessors ja geil, die Eradicators mit Bolter können geil sein, die Chars sind eigentlich immer geil, Landspeeder 50:50 ^^

Dann reden wir im worst Case von 5 Modellen in der Box, die läuft schon ^^
Das Black Templars sich schlecht veerkaufen würden bezweifel ich nicht nur... ich kenne ja teilweisee die Verkaufszahlen in den Läden unserer Nähe. GW will und würde auch mehr generische Marines als einen speziellen Orden veerkaufen - aber dennoch laufen Black Templars ziemlich gut.

die "dazugehörigen" Spieler ist falsch ausgedrückt. Rechtsradikale (von denen es wahhrscheinlich nicht soooo vielee 40k Spieler geben wird) haben tatsächlich aufgrund der Ästhektik einen Hang zu Black Templars...
 
Sehr cooles Modell!

Halt leider komplett seelenlos, wie alle Orks die GW heute rausbringt bringt. Schade, dass der Flair der 40K Orcs in den letzten 30 Jahren komplett verschwunden ist.

Man stelle sich vor, die hätten damals in den 80ern/90ern schon die technischen Möglichkeiten von heute gehabt. Was hätten wir für geile Minis gehabt.
Was meinst du damit genau? würde mich interessieren ob da nicht einfach nur Nostolgie zu sehr kickt.
 
Ich grüble jetzt auch schon zwei Tage, warum mir mein Kopf immer wieder sagt, dass das eine sehr gute Mini ist - aber ich doch nicht davon abgeholt werde.

Ich denke, dass da zwei Sachen sind:

1. Die relative Nähe zu AoS. Ja, Weirdboys waren auch bei 40k bisher primitiver als der Rest, aber wenn man mal die paar Kabel durch Ketten und Seile ersetzt, dann wäre das auch ein 1a Schamane für die Ironjawz. Eventuell hätte man dem ein oder zwei Bionics geben und eine Knarre in die Hand drücken sollen, so dass er mehr nach 40k aussieht

2. Was mir auch schon beim Wazdakka aufgefallen ist und was ich jetzt auch für den Mekboy-Walker befürchte: Irgendwie kriegt GW den Schrott-Stil der Orks nicht mehr so gut hin wie früher. Es wirkt irgendwie, nun ja, absichtlich so designed und nicht mehr wie früher wahllos zusammengetackert. Dieser "Kragen" aus abgeschnittenen Kabeln und ein paar Tesla-Spulen beim neuen Weirdboy sieht zwar irgendwie cool aus, aber ich frage mich auch, wofür der da ist. Ist das reine Deko oder soll das die Ork-Version einer Psimatrix sein? Und insgesamt wirkt es mir eben zu zielgerichtet hergestellt.
Ich würde soweit gehen, dass die garnicht mehr versuchen da einen "Schrott - Stil" zu kreieren.
ich fand den Release in der 8ten edition mit den ganzen speeder fahrzeugen maßgeblich (schlecht).
Die Fahrzeuge sahen viel zu "gut" aus.
 
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Was meinst du damit genau? würde mich interessieren ob da nicht einfach nur Nostolgie zu sehr kickt.
Als ich auf 40k Orks sozialisiert wurde, waren das Verrückte im Weltall. Ziemlich goofy und mit noch mehr Ironie als der Rest vom sehr ironischen 40k Universum. Fast schon Slapstick; Dazu halt viel comic-hafter 🤷‍♂️ Aber die 80s/90s waren generell etwas greller als die Zeit danach. Also ja, Nostalgie 😅
 
Black Templars würden sich aber GANZ mies verkaufen, bin ich mir sicher.

Die dazugehörigen Spieler haben, unbegründet oder nicht, einen Ruf, der GW sicherlich bekannt sein wird.

Da lassen die die Finger von.

(Nein, ich führe das nicht weiter aus, Politik und so weiter)

Die Box mit den BAs wird ausverkauft werden, GW kann also soviele verkaufen wie sie wollen, ist doch prima.

Dazu kommt, auch wenn ich die Vanguard furchtbar schnarchig finde, vielleicht sind die Intercessors ja geil, die Eradicators mit Bolter können geil sein, die Chars sind eigentlich immer geil, Landspeeder 50:50 ^^

Dann reden wir im worst Case von 5 Modellen in der Box, die läuft schon ^^

Das halte ich für so nicht haltbar (und ja, ich habe deine Ergänzung auf der anderen Seite gelesen 😉 🙂 ). Aber wenn die Black Templars ein Marketing-Problem wären, dann hätte GW sie nicht nach Jahren der Marginalisierung als Addendum im "Codex: Space Marines" wieder zu einem Orden mit eigenem Supplement gemacht und die Modelle aktualisiert. Zudem sind die Black Templars schon die Aufhänger Space Marines in Grundboxen gewesen (dritte Edition mit Drukhari). Zudem findet man die Black Templars auch immer wieder als Referenz in Veröffentlichungen und Anspielungen, sie sind ein bekannter und beliebter Orden. Von dir angesprochene Problemspieler findest du allgemein in Warhammer 40.000 und bei Space Marine-Spielern (Anziehungskraft einer totalitären, gnadenlosen und xenophoben Gesellschaft und ihren Super-Soldaten) und nach der Logik dürfte es auch keine Space Wolves als Aufhänger geben, weil die die nordische Mythologie noch mitbedienen, die in diesen Kreisen auch recht beliebt ist.
Schade finde ich, dass der Black Templars Hintergrund seit Jahren mit mehr oder weniger Konsequenz verpfuscht und verdummt wird, aber das scheint eher auf Anpassung an den amerikanischen Markt (Wo so etwas wie "Dark Angels sind eigentlich Verräter" propagiert wird und keine Erfahrung mit Mittelalter als solchem bestehen, scheint das Konzept "Fanatisch, aber dennoch an Ehreund Eide gebunden" nicht zu existieren, deswegen jetzt "loyal, aber eigentlich böse", "Praise be!") zu basieren, als auf dem Versuch eine nicht erwünschte Demografie aus der Spielerschaft zu entfernen.

Das man jetzt die Ultramarines reinquetschen musste, obwohl die mit Armageddon nicht verbandelt sind, finde ich ein wenig schade, da hätte ich mir eher die Black Templars gewünscht, da die Anknüpfungspunkte vorhanden sind, aber vielleicht gewährt man uns ja einen zwei Zeilen Kurzauftritt.

Edit: Ich finde es sehr gut, dass Blood Angels gegen Orks der Aufhänger der neuen Edition sind. Es sind zwei klassische Fraktionen, die das Rampenlicht auch beide verdient haben. Schade ist, dass die neuen Blood Angels-Miniaturen - zumindest aus meiner Sicht - kein würdiger Ersatz für ihre alten Modelle sind. Die Blood Angels-Firstborn-Bausätze sind für mich bis heute die besten und schönsten Space Marine-Bausätze und selbst die uralt Bausätze der Sanguinius Garde fangen das Wesen der Blood Angels für mich besser ein, als ihr neuer "Ersatz" (Proportionen vielleicht nicht, ansonsten alles Detailgrad, Design etc.).
 
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Das man jetzt die Ultramarines reinquetschen musste, obwohl die mit Armageddon nicht verbandelt sind, finde ich ein wenig schade, da hätte ich mir eher die Black Templars gewünscht, da die Anknüpfungspunkte vorhanden sind, aber vielleicht gewährt man uns ja einen zwei Zeilen Kurzauftritt.
Die Ultramarines waren neben den Blood Angels und Salamanders einer der drei beteiligten Orden im zweiten Krieg um Armageddon (auch im Brettspiel), von daher wurden sie nicht wirklich "reingequetscht". Black Templars oder auch Space Wolves (erster Krieg) wurden wohl eher nicht gewählt, weil sie sich nicht (mehr) so gut für generische Marines eignen.

Die Space Wolves bekamen schon Ende der 1. Edition ihre spezifischen Designelemente. Die Black Templars waren in der Grundbox der 3. Edition generische Space Marines und waren das auch miniaturentechnisch im Codex Armageddon bis auf den Champion des Imperators (ein limitiertes Modell). Ausgebaut wurden sie erst in der 4. Edition, und erst da hatten sie die Kreuzzugs-Optik mit Zusatzgussrahmen und Charaktermodellen wirklich.

Black Templars und (ganz besonders) Space Wolves haben inzwischen selbst bei den Grundauswahlen ein spezifisches Thema, das sich mit generischen Marines nicht mehr gut darstellen lässt. Mit Blood Angels (oder auch Dark Angels) funktioniert das schon eher.

Btw, ich habe keine Ahnung, worauf hier aktuelle Vermutungen bezüglich des "amerikanischen Marktes" fundieren. Ich halte das für ziemlichen Unfug, zumal die Diskussion schon ein paar Jahrzehnte alt ist und GW ebensolange dort residiert.
 
Die Ultramarines waren neben den Blood Angels und Salamanders einer der drei beteiligten Orden im zweiten Krieg um Armageddon (auch im Brettspiel), von daher wurden sie nicht wirklich "reingequetscht". [...]

Das ist ein guter Punkt, da war meine Aussage deutlich zu abwertend, Ich habe 1,3 und 4 in meiner Aussage beachtet, aber 2 nicht, was zu generalisierend ist.

Die Space Wolves bekamen schon Ende der 1. Edition ihre spezifischen Designelemente. Die Black Templars waren in der Grundbox der 3. Edition generische Space Marines und waren das auch miniaturentechnisch im Codex Armageddon bis auf den Champion des Imperators (ein limitiertes Modell). Ausgebaut wurden sie erst in der 4. Edition, und erst da hatten sie die Kreuzzugs-Optik mit Zusatzgussrahmen und Charaktermodellen wirklich.

Black Templars und (ganz besonders) Space Wolves haben inzwischen selbst bei den Grundauswahlen ein spezifisches Thema, das sich mit generischen Marines nicht mehr gut darstellen lässt. Mit Blood Angels (oder auch Dark Angels) funktioniert das schon eher.
Erst habe ich beide Absätze getrennt gelesen, was mich kurz irritiert hat, aber als Gesamtargument sehe ich es. Ist ein valider Punkt, aber in der 6. Edition und 7. Edition hat man die Dark Angels verwendet (Dark Vengance Box), sogar mit ihren "Spezialeinheiten", was zeigt, dass Abweichen vom generischen Aussehen und voller Verwendbarkeit kein Ausschlusskriterium sein muss (vielleicht auch "musste", ich kann nicht beurteilen, wie die Box sich verkauft hat und ob es zum Umdenken geführt haben könnte).

Btw, ich habe keine Ahnung, worauf hier aktuelle Vermutungen bezüglich des "amerikanischen Marktes" fundieren. Ich halte das für ziemlichen Unfug, zumal die Diskussion schon ein paar Jahrzehnte alt ist und GW ebensolange dort residiert.
Kann ich dir generell nicht beantworten, sondern nur in meinem Fall:
Zum einen das die USA als Markt auf dem Niveau von Europa und dem Vereinigten Königreich sind und das Konsumverhalten der Verbraucher in den USA (starke Käufe auch in Krisenzeiten, generell nicht isoliert auf Miniaturen bezogen)
Umsätze GW nach Region 2024
Zum anderen Gespräche mit GW-Ladenleitern, was aber zugegeben höchstens unter annektdotische Evidenz fällt.
Die gesteigerte Bedeutung der USA als Markt kann man auch daran sehen, dass seit Jahren große Ankündigungen auf Veranstaltungen in den USA erfolgen, eine eigene Warhammer-World gebaut wird (2027 - Hier kann man sicher auch pragmatische Gründe anführen, ein Besuch der Warhammer World in Nottingham von Kontinentaleuropa aus ist deutlich umsetzbarer als aus den Vereinigten Staaten), eigenes FW-Storehouse (auch hier sehe ich mögliche logistische Gründe), Warhammer Cafes etc.
Denke ich, dass wahnsinnig viel umgekrempelt wird nur um in den USA "anzukommen": Nein, aber ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass man Vermarktbarkeit in den USA in aktuelle Überlegungen zunehmend stärker miteinbezieht.
 
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Ich halte es auch für sehr plausibel, das mit Blick auf die "Wünsche" in den USA entwickelt wird. Von dort kommt der größte Teil der kostenfreien Werbung für die Produkte. Dieser Einfluss fließt wie wir ständig hier lesen dürfen in das Verhalten (und somit auch Kaufentscheidungen) der Spieler mit ein (Stichwort Metagamer). Dort finden pro Jahr 10 Major Tournaments mit über 100 Teilnehmern statt (LVO 2025 1000 Teilnehmer). Das ist ein prägender Einfluss auf die gesamte Hobbywelt (und zwar unabhängig davon ob einem persönlich das gefällt) weswegen es nur sinnvoll wäre die Produkte auf diese Kaufwünsche auszurichten.

Aber natürlich bleibt es eine Vermutung, denn wissen tun wir es nicht.
 
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Bleibt dennoch nicht mehr als eine Vermutung. Denn trotz hohen Absatzes im Rest der Welt gibts genug Beispiele, wo Unternehmen auf den heimischen (meist japanischen) Markt setzten.
Schade finde ich, dass der Black Templars Hintergrund seit Jahren mit mehr oder weniger Konsequenz verpfuscht und verdummt wird, aber das scheint eher auf Anpassung an den amerikanischen Markt (Wo so etwas wie "Dark Angels sind eigentlich Verräter" propagiert wird und keine Erfahrung mit Mittelalter als solchem bestehen, scheint das Konzept "Fanatisch, aber dennoch an Ehreund Eide gebunden" nicht zu existieren, deswegen jetzt "loyal, aber eigentlich böse", "Praise be!") zu basieren, als auf dem Versuch eine nicht erwünschte Demografie aus der Spielerschaft zu entfernen.
Weil die Debatten in Deutschland generell so "geistreich" und "tiefgründig" sind? Schau dir die Regeln generell an, und wie sie abgespeckt werden, dann wundert es halt auch nicht, dass auch das mit dem Hintergrund "bisschen einfacher" sein muss 😀

Davon abgesehen hätte ich Black Templars auch erwartet - vor allem aufgrund des Banners am neuen Modell mit dem Orkkopf dran.