Five Leagues from the Borderlands
Heinrich von Hohenhaug, genannt der Grüne Heinrich, zieht nach Norden zum Schildgebirge, um die vergessenen Ursprünge seiner Familie zu ergründen. Als jüngster Sohn eines edlen Hauses, ist es eine Aventiure, eine Ritterfahrt, wie sie noch zuweilen jenen Sprösslingen einer Adelsfamilie bestimmt ist, denen weder in der Politik noch im Kriege Gelegenheit geboten wird, sich zu bewähren. Die Spur der Hohenaugs führt Jahrhunderte zurück nach Rotscherb, in den äußersten Winkel der zivilisierten Welt.
Sein erstes Ziel ist es, einen Zauberkundigen zu finden, der ihm helfen kann, die rätselhaften Hinweise in alten Manuskripten zu entschlüsseln, die er aus der väterlichen Bibliothek entnahm.
An seiner Seite findet sich Bauer Albrecht, ein ehemaliger Knecht auf der Suche nach einem besseren Leben, und Helga die halb Verbrannte, eine vom Scheiterhaufen gerettete Jägerin, die Heinrich in der Hoffnung befreite, eine zauberkundige Hexe für sich zu gewinnen. Die Rettungsaktion hat den Unmut der Dorfbewohner erregt, und so wählen die Gefährten den vermeintlich sicheren Weg durch den Wald.
Dort begegnen sie König Schwein, einem wirren aber kampferprobten Feral, also ein Geschöpf, halb Mensch halb Tier, der sie überzeugt, ihm bei der Rettung einer edlen Jungfer beizustehen, die von Riedlingen verschleppt wurde. Diese Rettungstat führt die Gruppe zu Gretel – genannt Messer-Gretel – die gerade dem heidnischen Erntegott Druhnmar geopfert werden soll. Sie ist alles andere als eine edle Jungfrau, doch sieht man über diesen Schönheitsfehler in der Heldentat hinweg und stürzt sich in den Kampf:
So findet sich eine ungewöhnliche Gefährtenschaft: ein wahrheitssuchender Ritter, ein entwurzelter Knecht, eine vom Feuer gezeichnete Jägerin, ein selbsternannter König und eine uneheliche Junkerntochter, die gemeinsam ihren Weg durch die Grenzlande nach Rotscherb fortsetzen.