Werkzeug Genaue Bezeichnung für Werkzeug-Typ!?

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beetlemeier

Tabletop-Fanatiker
28. März 2016
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Hallo zusammen,

ich benötige mal die Schwarmintelligenz.

Ich will als Projekt bei ein paar Minis (konkret der neuen Vintrix-Garde) bestimmte Details (Ultramarine-Zeichen usw) entfernen. Normalerweise mache ich das in solchen Fällen immer mit Skalpell mit frischer Klinge. Ich hab aber manchmal das Problem, dass ich dann ein paar Bruchteile zu weit schneide als gewollt; kann also den Kraftaufwand in diesem Sub-Milimeterbereich nicht so gut "dosieren".

Ich hatte dunkel in Erinnerung, dass es im Bereich Holzschnitzerei ein Gerät gab, mit dem man nicht vom Körper weg "schneidet", sondern eher zum Körper hin "abzieht". Ich hab da die Hoffnung, dass ich damit feiner arbeiten könnte. Trotz KI finde ich aber die genaue Bezeichnung dieses Werkzeugs nicht: Es hat nen Einhandgriff und optisch ist es ne Metall-Schlaufe , wobei die Schnitt-Klinge "oben" am Ende dieser Schlaufe sitzt.
Es ist WEDER ein Hobel, noch ein Hohleisen, noch ein Schälmesser, sondern geht optisch klar in Richtung "Scorp"-Messer. (Die müssten dann für den Bereich, in dem ich sie brauche, extrem klein sein)

Mich wundert jetzt, dass es dafür keine deutsche Bezeichnung gibt?! Ich hab die Befürchtung, dass ich da nix finde, weil ich google aktuell keine korrekte Bezeichnung geben kann?!

Wäre für jede Hilfe oder Idee dankbar! 😉

Viele Grüße

beetlemeier
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
oder meinst du eine Modellierschlinge?

Rein optisch ist das genau das, was ich gesucht habe! Vielen Dank!

Falls das Gerät tatsächlich aus dem Bereich Ton-Bearbeitung kommt, dürfte es tatsächlich nicht scharf genug sein. Ich hab aktuell bei mir noch Teile eines Werkzeug-Sets aus grauer Vorzeit, in dem auch diese Art "Schlinge" ursprünglich enthalten war und mEn hatte die ne richtige Schnittkante?!
Ob das jetzt nur für die Bearbeitung von Ton oder vielleicht Kork-Platten geeigent war, keine Ahnung. Wenn man "Modellierschlinge geschärft" googelt, findet man schon ein paar entsprechende Sachen.

Ich glaub, das ist der definitiv richtige Weg zum weiterforschen! Nochmal vielen Dank!
 
Falls das Gerät tatsächlich aus dem Bereich Ton-Bearbeitung kommt, dürfte es tatsächlich nicht scharf genug sein.

Also ich "kenne" es zumindest daher (vom Sehen), ob es sich anders einsetzen lässt, müsstest du schauen.

Als Alternative zum Schneiden wäre vielleicht auch Schleifen eine Möglichkeit, falls du einen Dremel o.Ä. hast? Die Gefahr, irgendwo richtig reinzuhacken ist da jedenfalls geringer als bei jeglichen Klingen.
 
Vermutlich nicht der Tipp den Du suchst, aber auch mit nem Bastel Messer kann man zum Körper arbeiten. Die Klingen kann man dann auch zum Daumen führen und dort ablegen, bzw. "anpressen". Ich bin sicher dem ein oder anderen sträuben sich gerade die Haare 😁. Mach ich seit Jahren unfallfrei auf diese Weise. Tempo ist der Schlüssel dabei, immer schön langsam, dann ist alles unter Kontrolle.

cya
 
Schälmesser...
oder Hook Knife.

gibts in einigen Größen, kommt tatsächlich aus dem Schnitzen und ist gut scharf...

1762640339174.webp


bye
 
Auch wenn das Werkzeug oben cool ausschaut, würde ich bei so viel Ordensikonographie wohl auch eher zum Dremel greifen. Habe da so ein Proxxon-Multifunktionswerkzeug, was wirklich gut geeignet ist. Maske aufsetzen, sanft einstellen und einen der dünnen und konisch zulaufenden Aufsätze benutzen. Und natürlich nicht zu lang draufhalten, sonst hat man Flüssigplastik. 😅

Falls du aber die Captain-Hook-Variante benutzt, schreib doch gerne mal einen Erfahrungsbericht, wie das damit funktioniert.
 
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Erstmal vielen Dank an alle für den großen Input!

Ich werde mir die Vorschläge im Einzelnen mal genauer ansehen.
Ein paar Sachen kann ich jetzt schon sagen: So ein Dremel ist ne feine Sache; ob ich mir jetzt für eine Einheit, die ca. 40-45 Euro kostet, ein Gerät für ca. 60 Euro (den billigeren Schrott will ich nicht nehmen) kaufe, weiß ich aber noch nicht... 😉

Ansonsten hänge ich nicht sklavisch an einer konkreten Art von Werkzeug. In meiner Erinnerung spukt halt noch das Bild von so einen Teil rum, aber ich kann nicht mehr sagen, wie zuverlässig das insgesamt ist...
Optisch am nächsten kommt dem immer noch das sog. Scorp-Messer:
Scorp-Messer zum Holzschnitzen

Gerade diese Modelle dürfter aber vielleicht zu groß und ebenfalls zu teuer sein für ne erstmal nur einmalige Anwendung.
Mich wundert nur, dass das hier keiner dieses Messer erwähnt hat?! Kennt das keiner aus der Praxis oder ist das aus anderen Gründen für die geschilderte Arbeit ungeeignet?
 
Löffelschnitzen war doch gleich im ersten Antwortpost. Halte ich aber auch für zu groß.

Vielleicht reicht es auch schon, wenn du langsamer arbeitest und bei jedem Schnitt möglichst wenig Material entfernt. Zum Schluss schneide ich bei sowas möglichst nicht mehr, sondern kratze mit der Klinge die Oberfläche glatt.
 
ob ich mir jetzt für eine Einheit, die ca. 40-45 Euro kostet, ein Gerät für ca. 60 Euro (den billigeren Schrott will ich nicht nehmen) kaufe, weiß ich aber noch nicht... 😉

Den Dremel Stylo gibt's für ~45€ bei gängigen Shops, wenn du da irgendwo n Gutschein hast, dann könnte sich das schon lohnen ✌️
 
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Löffelschnitzen war doch gleich im ersten Antwortpost.
Ich hab halt von den genauen Bezeichnungen keine Ahnung, sonst hätte ich diesen thread sicher nicht eröffnet.
Wenn ich dann explizit nach nem Scorp-Messer frage und das dann wörtlich überhaupt nicht mehr erwähnt wird, dann frage ich zur Klarstellung halt nochmal nach. Unabhängig davon, dass mir google bei dem Begriff "Scopr-Messer" deutlich andere Bilder anzeigt als bei "Löffelschnitz-Messer"...
 
Ich hab halt von den genauen Bezeichnungen keine Ahnung, sonst hätte ich diesen thread sicher nicht eröffnet.
Wenn ich dann explizit nach nem Scorp-Messer frage und das dann wörtlich überhaupt nicht mehr erwähnt wird, dann frage ich zur Klarstellung halt nochmal nach. Unabhängig davon, dass mir google bei dem Begriff "Scopr-Messer" deutlich andere Bilder anzeigt als bei "Löffelschnitz-Messer"...
Hat es auf Scope Messer autokorrigiert?
Scorp knife und Löffelschnitzmesser führt für mich zu gebogenen Messern zum Löffelschnitzen.

Ich glaube eher es liegt an der Technik mit dem Skalpel. Du schreibst, dass du vom Körper weg schneidest. Damit hast du praktisch keine Kontrolle über den Schnitt und sobald du dann auch noch Kraft aufwendest, wird es zwangsläufig schief, weil du viel zu viel Material auf einmal abnimmst und die Klinge sich in das Werkstück hinein dreht. Die Skalpelle sollte man möglichst nicht mit viel Kraft benutzen. Das sind die Gelegenheiten, wo man sich das Ding am ehsten in die Finger rammt. Besser man schneidet auf sich zu und hält die Klinge so, dass sich die Daumen berühren, bevor man sich schneidet. Vom Kraftaufwand her vielleicht etwas mehr als beim Schreiben. Also nichts, wo man wild abrutschen könnte.
Ein Video erklärt es glaube ich besser:
 
Hat es auf Scope Messer autokorrigiert?
Nein, ich habe nur Scorp-Messer in diesem Fall falsch geschrieben.

Scorp knife und Löffelschnitzmesser führt für mich zu gebogenen Messern zum Löffelschnitzen.
Ja, und bei mir halt nicht...

Ich glaube eher es liegt an der Technik mit dem Skalpel
Mal was persönliches zum Thema "Bitte um Hilfe bei Thema XY":
Es fällt mir jetzt recht schwer, dies zu schreiben, weil es zugegeben sehr schnell arrogant oder unhöflich wirkt/wird, wenn man als Bittender bestimmte Vorschläge zurückweist.

Vielleicht nochmal aus meiner Sicht, warum ich es HIER und JETZT trotzdem mal mache:
-Ich hatte zunächst diesen thread eröffnet, nachdem ich mit google-Suche und KI einfach bei den ganzen Begriffen nicht weiterkam. Um meine Bitte um Hilfe möglichst genau zu formulieren, und damit das thematisch nicht wieder ausfranst, hatte ich explizit Begriffe wie Hobel, Holeisen und Schälmesser als NICHT gesucht bezeichnet und Scorp-Messer erwähnt.

-Als zB Antwort Nr.7 kam dann von @derRayko als erstes "Schälmesser". Nix für ungut, aber da war mein 1. Gedanke: "Hatte ich vergessen, diesen konkreten Begriff als nicht gesucht zu erwähnen?" und hab erstmal noch im Ausgangsthread geschaut, aber der stand da tatsächlich von Anfang an da! Nicht böse gemeint, aber diese Kleinigkeit ist ein mE ein gutes Beispiel dafür, wie schnell manchmal Tipps in die falsche Richtung gehen können. Ich hoffe, @derRayko, ich stoße Dir damit nicht zu sehr vor den Kopf, aber das hatte was von einer Such-Annonce: "Suche PKW, keinen Audi oder Mercedes" wo dann als Angebot "Hier Mercedes" kommt. 😉

-Und dann die Ratschläge bezüglich dem Umgang mit dem Skalpell: Wenn ich selber schreibe, dass ich mir da mehr Kontrolle wünsche, dann liegt das natürlich auch daran, wie ich mit dem erwähnten Skalpell umgehe. Da hatte ich dann die Erinnerung an ein ganz speziefisches Messer aus meinen Kopfkino und ob das vielleicht ne Alternative im Bereich "Werkzeug" und eben nicht im Bereich "Technik/Haltung/Schnittrichtung" sein könnte!
Und ehrlich gesagt, hab ich noch nie im Leben so geschnitten wie auf dem Bild im obigen YT-Video mit dem Titel "Stop cutting like a child". Und diese grundsätzlichen Hinweise, wie man ein Skalpell benutzt, sind sicher gut gemeint, aber vielleicht könnte man auch einem alteingesessenen Foristen zugestehen, dass der vermutlich über dieses Anfängerstadium eher hinaus ist. Und dann halt irgendwann nach der mehrfachen Betonung, dass es um WERKZEUG geht, auch akzeptiert, dass der Fragensteller etwas ganz anderes sucht, als man ihm selber vermitteln möchte.

Ich hab mich auch schon mal dabei "erwischt", wie ich jemandem bei einer solchen Frage was völlig anderes geraten hatte, als er eigentlich gesucht hatte. Das war damals mEn @Ghostwriter (?) mit seiner Suche nach einer Schachuhr. Ich hab da Zweifel geäußert. Das war aber dem Umstand geschuldet, dass da natürlich mehr als nur eine Person betroffen war und das hätte dann mit einer Schachuhr eventuell heikel für die Stimmung bei DRITTEN während eines Spiels werden können. Wäre es nur um eine 1-Personen-Sachen gegangen, wäre es mir vermutlich "egal" gewesen. Diese Zweifel hatte ich gepostet; ich sehe im Nachhinein aber auch, dass das für Ghostwriter nicht nur nicht hilfreich, sondern irgendwie auch nervig war....

Ich glaub, man kann am Umfang dieses Textes erkennen, dass ich mir mit der Antwort echt Mühe gegeben habe, gerade weil ich den Vorwurf/EIndruck von Undankbarkeit vermeiden will und es mir eher um einen Appell zur fokussierten Suche geht.
Von daher: Nochmal vielen Dank an ALLE für Ihren input, aber manchmal ist (und da schließe ich mich mit ein) sowohl dem Fragenden und dem Antwortenden mehr geholfen, wenn man sich eng an das hält, was ausdrücklich gesucht wird und was eben nicht.

Ganz ernst gemeint und nicht als Floskel: Nix für ungut!
 
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Puh, ich hab lange überlegt, ob ich dazu meine Gedanken verfasse oder es lieber lasse, da auch das natürlich falsch ankommen könnte. Aber hey sei es drum, denn wie man es macht, macht man es falsch, wie ja hier quasi auch von einigen die helfen wollten geschehen 😉.

Ich denke es liegt in der Natur der Sache, dass man auf Fragen Antworten bekommt mit denen man selber nichts anfangen kann, weil man sie für sich ausgeschlossen hat, weil sie für einen nicht funktionieren, oder aus welchen anderen Gründen auch immer.

Für Leute die helfen wollen ist es, auch bei noch so spezifisch gestellter Fragestellung, nie ganz klar, ob der Fragenstellende bei seiner Recherche X gesehen hat oder nicht. Erschwerend kommt hinzu, dass man beim Fragen nicht ausschließen kann, was man nicht kennt und der Antwortende ja nie wirklich wissen kann, wie der Wissensstand auf der anderen Seite ist.

Weiterhin geht es ja bei den meisten Fragen um Problemlösunggesuche und da wird, wieder wegen des unbekannten Wissenstandes, angeboten was eine Lösung sein könnte.

Ob und was von den Antworten gebraucht werden kann liegt ausschließlich am Werturteil des Fragestellers, der Antwortgeber ist da also quasi immer der gekniffene, weil er "die falsche Antwort" liefern kann.

Wenn man das vermeiden will, antwortet man halt nicht mehr, man möchte ja den Fragesteller nicht nerven. Soll es das wirklich sein?

Ich schätze, als Fragesteller, muss man damit leben, dass man auch Antworten bekommt die einem nicht weiterhelfen.

Auch hier, nichts für ungut.

cya
 
Grundsätzlich hat ja erstmal keiner eine böse Absicht, wenn er einen Post mit Vorschlägen zu möglichen Lösungen absetzt (hoffe ich jedenfalls!). Wie @Naysmith schon sagt, weiß man ja auch gar nicht, was der Fragesteller alles schon bedacht/recherchiert hat ... manchmal sieht man ja auch einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht. Das müssen Mit-Foristen ja dann irgendwie abfragen, damit weitere Ideen gepostet werden können - und da muss man sich dann auch als Threadersteller irgendwie durchmanövrieren, wenn es um das gemeinsame Finden einer Lösung geht.

Nun geht es dabei dann (wie fast überall) eben auch darum, dass man sich in der Mitte trifft und seine Formulierungen so wählt, dass der andere die Intention dahinter erkennen kann und Fragestellungen nicht als Infragestellung verstanden/gemeint werden.

Aber den Unmut der entsteht, wenn Sachen kommentiert werden, die im Ausgangspost erklärt/ausgeschlossen/ge-wasauchimmert wurden, kann wahrscheinlich auch jeder nachvollziehen, der sich schon mal bei ebay-Kleinanzeigen rumgeärgert hat.
 
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