AoS AOS Soft Reboot (Gerücht!)

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Ich hab immer das Gefühl das "Turnier" so als das böseste Buzzword durch den Raum getrieben wird. Dabei sagt Turnier eigentlich in erster Instanz mal nur aus das das Spiel ausgeglichen ist, sprich beide Spieler sollen die gleichen Siegchancen haben basierend auf ihrem Skill und nicht weil sie halt Armee X oder Liste Y spielen oder irgendeinen Random Würfelwurf noch vor Spielbeginn gewonnen haben weil sie die bessere Geländeseite erwischt haben oder beim Random auswürfeln von Geländefertigkeit halt in zwei "+ to Cast" Gelände stehen mit ihrer Tzeentch Armee....
Bei z.B. Schach mag das so sein...
bei Games Workshop Systemen, doch häufig über strange Armeelisten. 🤷🏼‍♂️
 
Bei z.B. Schach mag das so sein...
bei Games Workshop Systemen, doch häufig über strange Armeelisten. 🤷🏼‍♂️

Fahre zwar nicht mehr ständig auf Turniere (jeden Monat), aber bei AoS hatte ich niemals das Problem. Wenn einer merkwürdige Armeelisten mitbringt, dann bin das meistens irgendwie ich.

Funktioniert zwar nicht immer, reicht aber meist fürs obere Mittelfeld.
 
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Ich dachte, dass das Thema unsterblich ist, quasi untot 😉
200w.webp
 
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Ich hab immer das Gefühl das "Turnier" so als das böseste Buzzword durch den Raum getrieben wird. Dabei sagt Turnier eigentlich in erster Instanz mal nur aus das das Spiel ausgeglichen ist, sprich beide Spieler sollen die gleichen Siegchancen haben basierend auf ihrem Skill und nicht weil sie halt Armee X oder Liste Y spielen oder irgendeinen Random Würfelwurf noch vor Spielbeginn gewonnen haben weil sie die bessere Geländeseite erwischt haben oder beim Random auswürfeln von Geländefertigkeit halt in zwei "+ to Cast" Gelände stehen mit ihrer Tzeentch Armee....

Wenn das die Definition von "Turnier" sein sollte, dann gäbe es bei GW keinen "Turnier-Modus", nachdem es Firmenphilosophie, ist dass bestimmte Fraktionen und bestimmte Builds deutlich stärker sind, als andere und dass das regelmäßig mit aller Macht umgedreht wird, um die (Turnier-) Spieler zum Umbau ihrer Armeen und zum Kauf neuer Modelle/Armeen zu zwingen.
 
Immer diese Behauptungen.

Ich halte es für sehr viel wahrscheinlicher, dass die Komplexität des Spiels ihre Fähigkeiten eine "echte Balance" zu Erzeugen einfach übersteigt. Jeder der mal irgendwas entwickelt hat, kennt vermutlich die großen Augen wenn man das Produkt in der Hand hat und einem wie Schuppen von den Augen fällt, dass man (wieder mal) was übersehen oder nicht bedacht hat.
 
Jeder der mal irgendwas entwickelt hat, kennt vermutlich die großen Augen wenn man das Produkt in der Hand hat und einem wie Schuppen von den Augen fällt, dass man (wieder mal) was übersehen oder nicht bedacht hat.
Sorry, aber das ist komplett untertrieben für das, was da regelmäßig zu beobachten ist. Das ist Vorsatz, Kalkulation und/oder mangelndes Playtesting.

Ist also auch eine reine Behauptung, dass es nicht so sei.
 
Sorry, aber das ist komplett untertrieben für das, was da regelmäßig zu beobachten ist. Das ist Vorsatz, Kalkulation und/oder mangelndes Playtesting.

Ist also auch eine reine Behauptung, dass es nicht so sei.
Ich würde behaupten, das ist einer der Faktoren wieso GW heute überhaupt da steht, wo sie nun mal als Unternehmen in dieser Branche stehen..


So bitter dies auch sein mag, aber diese Medizin müssen wir bisher schlucken, wenn wir weiter diese Systeme und Modelle inkl. Entwicklungen nutzen wollen. 🤷🏼‍♂️


Edit:
ich möchte aber immer noch lieber wissen, was für neue Slaanesh Dämonen oder Ulgu-Aelven wir so erwarten dürfen. 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, aber das ist komplett untertrieben für das, was da regelmäßig zu beobachten ist. Das ist Vorsatz, Kalkulation und/oder mangelndes Playtesting.
Mag sein, dass das auch eine Rolle spielt, aber diese Spiele sind nicht ausgeglichen hinzukriegen, außer man simplifiziert sie so, dass die Miniaturen regeltechnisch beliebig sind. Das ist bei Epic 40.000 gefloppt und die 3. Edition von 40k hat es als radikale Änderung auch nicht geschafft. Warhammer war seit seinem Erscheinen 1983 ein Amalgam aus Historical/Wargame und Rollenspiel, und das hat es bis heute geprägt.

Man scheint sich seit einigen Jahren nun mit Patches auszuhelfen, indem man sich Turniere und Metadaten anschaut - ist durchaus eine Verbesserung zu früher. Und man will ja durchaus alle Miniaturen/Bausätze verkaufen - bei der heutigen Reichweite und dem Absatz sind schlechte/suboptimale Einheiten verkaufstechnisch eher ein Problem als früher, wo Nerds und Liebhaber sich ihre Armeen zusammengestellt haben. Die gibt es zwar auch noch, aber der Anteil ist wesentlich geringer.
 
außer man simplifiziert sie so, dass die Miniaturen regeltechnisch beliebig sind.
Also wie jetzt, ja? 😉

Naja, man sieht halt bei vielen Releases schon ganz gut, welches die "guten" Einheiten sind und welche als schlechter gelten. Erstere tragen meistens das Label "längere Lieferzeit". Da entsteht selbstverständlich ein Fehlanreiz. Ich behaupte nicht einmal, dass neue Modelle besser sind, aber du siehst halt beispielsweise bei Nurgle, welche der neuen Modelle als besser galten.

Und dank der Patches kommst du halt als Firma auch drumherum die Einheit erstmal 50 Punkte zu billig zu bringen.
die 3. Edition von 40k hat es als radikale Änderung auch nicht geschafft.
Der Grund hierfür ist aber auch ein anderer... eine starre Punktetabelle. Die war für die Zeit und die Datenlage aber erstmal solide. Und sie hat sogar unterschiedliche Ausrüstung beachtet 😀
 
Ich halte es für sehr viel wahrscheinlicher, dass die Komplexität des Spiels ihre Fähigkeiten eine "echte Balance" zu Erzeugen einfach übersteigt.

Jop. Eine komplette Balance ist bei der Regelfülle auch nicht möglich und wäre ein Mammutprojekt.

Abgesehen davon finde ich eine komplette Balance auch sterbenslangweilig. Gewisse Sachen sollen besser sein. Dann können Spacken wie ich nämlich auch komischen Kram spielen und evtl. neue interessante Kombinationen finden.

Wenn alles gleich gut ist, ist es völlig egal was ich spiele. Finde ein lebendiges Meta, was sich immer ändert deutlich interessanter.
 
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Nah. Die meisten Leute überschätzen sich nur und wollen mit ihrer tollen Liste direkt gewinnen.

Ich fahre mit meinen merkwürdigen Listen halt Anfangs so ca. 80% Niederlagen ein. Sobald ich die Liste dann aber nach mehreren Spielen drauf habe, ändert sich dann meist auf Gewinnrate von 70% und höher.

Nur wenn man sich eine Liste zusammeknüppelt und hofft ohne richtiges Spielverständnis mit dieser zu gewinnen, ist das Spielen halt auch nicht mehr als wildes rumgewürfle wobei dann meist der gewinnt, der die stärkeren Einheiten hat.
 
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Eine gute Balance des Settings sorgt dabei für möglichst langfristigen Spaß und Spannung.

Kommt drauf an, was du mit guter Balance meinst. Falls du meinst, dass alle Armee gleich stark sind, dann ist das für mich keine gute Balance.

Wenn Armeen unterschiedliche Stärken und Schwächen haben und einige Armeen gewisse Zeiträume einfach stärker sind als andere, ist das für mich eine gute Balance. Das Meta ist dadurch lebendig und Leute müssen sich an neue Gegebenheiten anpassen.
 
Kommt drauf an, was du mit guter Balance meinst. Falls du meinst, dass alle Armee gleich stark sind, dann ist das für mich keine gute Balance.
Ähm, warum nicht?

Wo du dich vielleicht unglücklich ausdrückst ist, dass alle Armeen alles gleich gut können.
Wenn Armeen unterschiedliche Stärken und Schwächen haben und einige Armeen gewisse Zeiträume einfach stärker sind als andere, ist das für mich eine gute Balance. Das Meta ist dadurch lebendig und Leute müssen sich an neue Gegebenheiten anpassen.
Das ist sowas von gruselig, weil es praktisch Pay2Win ist. Nicht selten haben wir eben unsere Armeen nach Optik gewählt. Und dafür werde ich schon jetzt genug bestraft, denn mein Gitmob hat das Licht seiner Sonne noch nie gesehen, weil sie einfach abartig schlecht sind.

Dabei sage ich nicht einmal, dass man mit bisschen Gefrickel und tollen Kombinationen paar Prozent mehr rausholen darf. Wobei das in Zeiten des Internets schon schwierig ist, da es meist kopiert wird. Allerdings sollte ein Balancing halt nicht nur für Turnierlisten bestehen, sondern auch für die Liste, die du dir als Casual aufstellst. Da können gute Armeeaufbau-Regeln helfen, also solche, die nicht sofort zu Spam einladen.
 
Ähm, warum nicht?
Wo du dich vielleicht unglücklich ausdrückst ist, dass alle Armeen alles gleich gut können.

Warum sollte es? Einige Armee dürfen ruhig eine Zeit lang oben stehen, nach einer Zeit dann andere. Bin damit völlig fein.

Dabei sage ich nicht einmal, dass man mit bisschen Gefrickel und tollen Kombinationen paar Prozent mehr rausholen darf.

Ein paar Prozente? Jonge! Ich bin in der 3ten Edition mit einer Fußlatscher-Oger Liste auf Platz 39 von 200 Spielern auf dem größten dt. AoS Turnier gekommen, habe gegen Platz 10 mit einer Fullmeta Liste mit 1 Punkt verloren. Danach meinte der zu mir "wenn du nicht so kacke bei deinen Charges gewürfelt hättest und ich so gut, hättest du mich plattgewalzt" zu einem Zeitpunkt wo Oger letzter Platz im Meta waren mit einer Liste und zwar mit Monstern. Fußlatscher-Oger waren noch mal ne Schippe darunter.

Letztes Jahr mit einer Offmeta Liste von Skaven, während ich 3 Monate Blockunterricht hatte mit 14 Prüfungen + Sport- und Nahkampftest...während der Prüfungsphase. Habe während der Zeit nur 1 Spiel gemacht und bin dennoch noch 3 in 3 gegangen und Platz 100 von 200 gemacht. Und 2 Spiele mit 1 Punkt unterschied verloren...die Liste hatte ich einfach nicht unter Kontrolle.

AoS holst du nicht nur ein paar Prozente raus. Wenn du da auf einen Spieler triffst, der einfach nur eine Netliste spielst und du mit deinem Gurkenscheiß kommst, den aber richtig gut unter Kontrolle hast, wirst du den in Grund und Boden stampfen.

AoS ist vielleicht Pay2Win bei den Top-Turnier-Spielern, aber da wird hier keiner/kaum einer im Forum mitspielen. Daher kann man auch einfach den Kram spielen, den man mag und auch damit sehr gut fahren.
 
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