40k Der Zirkel des Korazekh - Thousand Sons Armeeaufbau

Torrovan und Merokhet standen beide vor Rhinakles und starrten ihn an, als wäre er von allen guten Geistern verlassen. Abwechselnd sahen ihn und dann einander an, ungläubig und entsetzt von dem, was er vorgeschlagen hatte.
»Verstehe ich Euch richtig, Magister?« fragte Torrovan vorsichtig. »Ihr möchtet einen Angriff wagen auf eine Abteilung der Emperor's Children im Subsektor Maritimus Silentio Tertio?«
»Korrekt«, nickte der Magister. »Und ich möchte, dass ihr beide dort hin reist, mitsamt Eurer Garde. Nehmt Kr'vak'nek mit, ich habe ihm bereits ein paar arkane Leckerbissen geboten damit er seine Erleuchteten Jäger mitbringt. Prinz Korazekh wird Euch vor Ort anführen.
»Mit Verlaub«, sagte Torrovan vorsichtig. »ich weiß, unser Prinz ist sehr stark, aber die Emperor's Children und vor allem ihre Klingen sind selbst für ihn sehr gefährlich. Die Idee scheint etwas...«
»Bescheuert. Meschugge. Umnachtet. Bekloppt. Wahnsinnig. Unüberlegt«, ratterte Merokhet herunter.
Torrovan warf ihm einen finsteren Blick zu.
»Contenance! Vergiss nicht mit wem Du sprichst«
»Ich kann für mich selbst einstehen, Herzlichen Dank«, knurrte Rhinakles. Seine beschworenen Tutelarii, die nur diejenigen sehen konnten, die mit dem Warp verbunden waren, kicherten hämisch. Ein besonders widerwärtiges Ding mit mehr Augen als Tentakeln starrte die beiden Erhabenen Hexer an und fletschte die Zähne. Merokhet warf ihm einen fast beiläufigen Blick zu, und der kleine Dämon kreischte und versteckte sich hinter seinem Herrn.
»Aber genug der Worte. Ihr erhaltet Unterstützung. Die Warpschmiede haben unseren Auftrag endlich fertig gestellt!«
Merokhets und Torrovans Augen leuchteten auf.
»Jetzt schon? Das heißt...?«
»Kommt mit!«

Gemeinsam traten sie durch einen Warpriss und befanden sich Sekundenbruchteile später in einem gewaltigen Hangar, in dem bereits Material für den bevorstehenden Einsatz gesammelt wurde. Munition, Arkana, mächtige Artefakte und Kriegsmaschinerie stapelte sich bereits.
Und inmitten des Chaos thronte ein Gebilde von wunderschöner Hässlichkeit.
Während Merokhet sichtlich Begeisterung ausstrahlte wirkte Torrovan ernüchtert.
»Oh... das alte Modell...?«
Rhinakles zuckte mit den Schultern.
»Die Waffen sind modernisiert, es funktioniert in allen Belangen so wie die neuen Modelle, die das Dunkle Mechanicum jetzt vorgestellt hat und serienreif produziert.«
»Ich finde es herrlich«, sagte Merokhet beinahe verträumt und starrte auf die bizarre Maschine, die auf vier dünnen, krabbenartigen Beinen im Hangar thronte. Seine mächtigen Vorderklauen hatte es vorne eingeklappt, und auf seinem absurd dünnen, spindeligen Körper thronte ein massiger, kantiger Geschützturm. Die Sensoreinheit auf dessen Oberseite bewegte sich wie bei einem lebenden Wesen hin und her. Auf den sonst klassischen Helm als Verkleidung wurde ebenso verzichtet wie auf den obligatorischen, achtzackigen Stern an dessen Rückseite.
Kultisten und Sklaven waren dabei, die Waffen für den kommenden Einsatz auf das Monstrum zu montieren. Die schweren Flammenwerfer durch Laserkanonen zu ersetzen, Munition für die schweren Automatikgeschütze aufzustocken und sicherzustellen dass das Hauptgeschütz voll funktionsfähig war.

»Meine Herren«, sagte Rhinakles. »Dies... ist "Seelenhenker". Auch die "Geißel von Bash'iri" genannt.«
»Bash'iri...?«, fragte Torrovan und runzelte die Stirn.
»Ein Außenposten der Imperialen Armee an den östlichen Ausläufern des Sektors. Das Dunkle Mechanicum hat Seelenhenker dort getestet, und seine Ergebnisse waren positiv.«
»Was heißt "positiv"?« fragte Torrovan.
Rhinakles sah ihn mit einem boshaften Lächeln an.
»Sie sind alle tot...«

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Reaktionen: Arcadius und Graktan
Nach langer Zeit und komplexen Ritualen, nach Feldzügen auf entfernten Welten und Expeditionen über vergessene Schlachtfelder hat Hüter Maeus es mit Korazekhs Erlaubnis geschafft, genug Staub zu bergen.
Mit Hilfe des Erzmagiers Ahriman wurden glitzernder Staub und verzauberte Rüstungsteile wieder zusammengefügt, und somit wächst die Einheit des Hüters um weitere fünf der stummen Wächter, so dass Maeus nun an der Spitze von 9 Scarabäus Occultus und ihrem Hexer marschieren kann, um die volle Wucht von zwei Raketenwerfern und zwei Autokanonen zu entfesseln.

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Und noch ein Neuzugang. Ich mag das Modell der Schmiedebestie einfach unglaublich gern. Gemäß meinem Armee-Credo hat er als "Nachfolger" zu Alpha blaue Dämonenhaut bekommen und ist weitaus weniger reichhaltig mit Decals verziert.
Den Kopf habe ich magnetisiert, aber solange keiner auf "What you see is what you get" besteht werde ich das genervte Gesicht drauf behalten, weil es einfach deutlich mehr Charakter hat als der Plasmawerfer.
Außerdem hat er die Hufe vorne um sich etwas abzuheben und als kleine Auflockerung der Base ein paar meiner Necron Bits spendiert bekommen. Leider hatte ich keinen Torso über, sonst hätte ich da einen durchbohrten Krieger hin gestellt.

Der in Omega gebundene Dämon ist, anders als viele seiner Kameraden, nicht von Mordlust erfüllt, sondern mit seinem Schicksal als Schmiedebestie hochgradig unzufrieden und absolut lustlos.
Er befolgt Befehle auf den Buchstaben genau - aber auch nicht mehr.

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"Warum in Tzeentch's Namen tue ich mir das überhaupt an? Können die mich nicht einfach zerstören und zurück in das Immaterium schicken, wo ich frei und ungezügelt reisen und Jagd auf unvorsichtige Psioniker machen kann?"