40k Noctis Fragmenta - Lukey´s Night Lords

Mr-Lukey

Greifenritter
Moderator
14. April 2011
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Hallo und willkommen zu meinem neuen Armeeaufbau.
Zunächst die Grundlegende Fragen, was erwartet euch hier und warum..

Es ist ja nicht so, dass ich nicht schon mehr als genug andere Projekte hätte, für die ich nicht genug Zeit habe. Also warum jetzt nochmal ein weiteres anfangen.
Eigentlich ist die Ausrede für mich selber simpel und oberflächlich.
Ich habe bisher nur dem Thron gegenüber loyale Armeen, Iron Hands, Mechanicus, Sisters und Vostroyaner. Doch wollte ich endlich Mal einen Gegenpart haben. Zuerst habe ich über Xenos nachgedacht. Aber irgendwie.. naja.. Chaos ist schon cool.. und so..
Aber warum Night Lords?!
Nun ja, abgesehen davon, dass ich nach den drei Romanen über Talos durchaus gehyped war mag ich ihren Terror Hintergrund gepaart mit priatenähnlichen Verhalten sehr gerne.
Weiterhin wollte ich Mal etwas anderes anmalen, als eher Mechanische Armeen.
Ich finde sie passen auch sehr in den Grimdark Hintergrund von 40k und schlussendlich, tatsächlich mit ausschlaggebend, sind sie für mich die einzige Legion, bei der es vollkommen ok ist, eine zusammengewürfelte Truppe zu spielen. Bei organisierten Legionen oder Orden habe ich immer das Bedürfnis, bei einer Fluffigen Kompanie Ordnung zu bleiben und das auch beim Armeelistenbau ein wenig zu berücksichtigen. Aber NL haben da meines Wissens im 40k Universum keine feste Struktur und das gibt mir beim Armeeaufbau deutlich mehr Freiheiten.

Was erwartet euch hier?!
Naja, eigentlich nichts besonderes. Ich mag die aktuellen Chaos Modelle von GW sehr gerne. Also will ich im Vergleich zu den IHs keine großen Umbauten machen. Hier und da andere Schulterpanzer, Köpfe und kleine Umbauten oder etwas mehr oder weniger Bits an einem Modell soll es definitiv geben, aber ich werde selten bis gar nicht verschiedene Boxen und Bausätze kombinieren.
Ich will versuchen, mit Bemalung zu erreichen, dass jedes Modell ein kleines Unikat wird und mir für die Jungs deutlich mehr Mühe geben, als bei den IHs oder den Sisters. Auch wenn meine Turnierzeit wohl vorbei ist, spielen die Leute aus meiner Runde oftmals doch eher Gewinnorientiert. Heißt also, dass ich zwar hier und da dem Fluff sehr gerne nachgebe, aber die Armee im großen und ganzen auch praktisch einsetzbar werden soll.
Abschließend will ich endlich meinen Traum erfüllen und mich wirklich zwingen eine Box zu kaufen, diese zu bemalen und erst dann etwas neues zu kaufen.
Daher auch der Wunsch nach wenig großen Umbauten.
Natürlich brauche ich am Anfang einige Bits und Grundstock, weshalb ich mit einem Standard Marine Trupp und Raptoren angefangen habe, sowie ein paar Upgrade Sachen für die Jungs, aber ab nun will ich eisern durchziehen nichts neues zu kaufen, ehe nicht das alte bemalt ist.

Somit bleibt mir nur noch zu sagen..
Ave Dominus Nox!
 

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Noctis Fragmenta

Als Terra brannte und der Bruderkrieg seinem blutigen Höhepunkt entgegenlief, war die 18. Kompanie der Night Lords bereits ein Schatten ihrer selbst. Was einst eine strukturierte Gefechtskompanie gewesen war, zerfiel unter dem Druck der endlosen Kämpfe gegen loyale Astartes, die unerbittlichen Formationen des Mechanicum und die unerschöpflichen Reihen der imperialen Armee. Disziplin löste sich auf, Befehle versandeten im Lärm des Krieges, und selbst unter den Söhnen Nostramas begann sich ein leises, unausgesprochenes Wissen auszubreiten: Dieser Krieg war nicht mehr zu gewinnen.
Es war Avaris Kordhael, einst Vox-Magister der Kompanie, der dies nicht nur erkannte, sondern akzeptierte. Während andere noch kämpften, noch töteten, noch glaubten, analysierte er. Er sah zerfallende Fronten, widersprüchliche Befehle, und eine Schlacht, die längst ihre Richtung verloren hatte. Für ihn war der Krieg nicht im Moment der Niederlage verloren sondern in dem Moment, in dem Kontrolle durch Chaos ersetzt wurde.
Als schließlich der Captain der 18. fiel und die letzten Reste der Kompanie in den Ruinen Terras zersplitterten, traf Avaris eine Entscheidung, die viele als Verrat, andere als Überleben betrachteten. Er befahl den Rückzug.
Was folgte, war keine geordnete Evakuierung, sondern ein verzweifelter Durchbruch. Unter konstantem Beschuss kämpften sich die Überlebenden durch die zerfallenden Verteidigungslinien der Loyalisten, während über ihnen die Schlacht im Orbit tobte. Landungsschiffe wurden überladen, Verwundete zurückgelassen, ganze Trupps ausgelöscht, nur um wenige Meter Raum zu gewinnen. Doch am Ende erreichten sie ihre letzten Zufluchtsorte: den schwer beschädigten Kreuzer Nox Æterna und den kleineren, wendigen Zerstörer Umbra Venatrix.
Als die beiden Schiffe Terra verließen, taten sie dies nicht als stolze Kriegsflotte, sondern als fliehende Überreste. Hinter ihnen blieb eine brennende Welt zurück, vor ihnen nur der unberechenbare Wahnsinn des Warp.
Die folgenden Jahre oder Jahrhunderte, je nach Perspektive waren geprägt von Fragmentierung und Anpassung. Für die Astartes an Bord vergingen oft nur Wochen zwischen den Sprüngen, doch außerhalb veränderte sich die Galaxis. Das Imperium zerbrach weiter, neue Kriege entstanden, alte Fronten verschwanden. Die Überlebenden der 18. wurden zu Räubern, zu Jägern im Schatten, die zuschlugen, wo Schwäche zu finden war, und verschwanden, bevor eine Antwort möglich war.
Während dieser Zeit veränderte sich auch ihre Struktur. Versprengte Legionäre anderer Kompanien wurden aufgenommen, neue Hierarchien entstanden, alte fielen. Aus den Resten formte sich langsam eine neue Identität: die Noctis Fragmenta die Schattensplitter. Kein geordnetes Heer, sondern ein Zweckbündnis aus Überlebenden, geeint nicht durch Loyalität, sondern durch Notwendigkeit.
Avaris Kordhael erhob sich in dieser Zeit endgültig zum Anführer. Nicht durch offene Herausforderung oder rohe Stärke, sondern durch Kontrolle. Er lenkte die Flotte über Vox-Kanäle, manipulierte Informationen, entschied, wann und wo gekämpft wurde. Wer gegen ihn hätte vorgehen wollen, fand sich oft bereits in einer Situation wieder, die er selbst nicht mehr kontrollierte. So wurde Avaris nicht zum Anführer, weil man ihn wählte, sondern weil ohne ihn nichts mehr funktionierte.
Unter seiner Führung entwickelten die Noctis Fragmenta eine eigene Form der Kriegsführung. Klassischer Terror blieb ein Werkzeug, doch zunehmend wurde er ergänzt durch das, was man als digitalen Schrecken bezeichnen könnte: manipulierte Vox-Signale, falsche Befehle, verzerrte Stimmen gefallener Offiziere, die über feindliche Kanäle flüsterten. Schlachten wurden gewonnen, bevor sie begannen, weil der Feind nicht mehr wusste, wo er stand.
Irgendwann, tief in den Randgebieten des bekannten Raums, stießen die beiden Schiffe auf ein drittes. Ein treibendes Wrack der Night Lords, scheinbar verlassen, still, tot. Getrieben von Gier und Neugier entschlossen sie sich zur Enterung. Doch das Schiff war nicht tot. Es hatte sich verändert.
Die Vox Tenebris war das Ergebnis eines lange zurückliegenden Gellerfeldversagens. Der Warp hatte sich nicht nur in die Besatzung, sondern in die Struktur selbst gefressen. Wände pulsierten, Gänge lebten, und das, was einst Astartes gewesen war, hatte neue Formen angenommen. Der erste Kontakt war blutig. Doch anstatt das Schiff zu vernichten, wurde ein Pakt geschlossen.
Im Zentrum dieses Schiffes stand Dravhakar Veyl, einst Apothecary, nun etwas anderes. In einem verzweifelten Versuch, seine Brüder zu retten, hatte er sich den Mächten des Warp geöffnet und war daran nicht zerbrochen, sondern erhoben worden. Als Dämonenprinz war er kein Diener im klassischen Sinne, sondern ein Wesen eigener Agenda. Dennoch erkannte er den Wert der Flotte, so wie Avaris den Wert der Vox Tenebris erkannte. Aus Feindschaft wurde Zweckgemeinschaft.
Mit diesem dritten Schiff veränderte sich die Natur der Warband erneut. Neben den klassischen Night Lords existierten nun Besessene Legionäre, die stark genug gewesen waren, die Dämonen in sich zu bändigen sowie Kyborgs und andere Kreaturen, deren Formen sich nicht mehr eindeutig benennen ließen. Misstrauen blieb, doch Effizienz überwog.
Parallel dazu entwickelte sich der Raptorenkult zu einer eigenen Macht innerhalb der Fragmenta. Unter der Führung von Xeryn Valcarrh, einem ehemaligen nostramischen Adligen, wuchs ihre Zahl und ihr Einfluss. Offiziell Teil der Struktur, inoffiziell ein eigener Kult, agierten sie mit relativer Autonomie. Selbst die Existenz der Warp Talons wurde innerhalb der Flotte nur selten offen ausgesprochen.
Heute operieren die Noctis Fragmenta im Imperium Nihilus, fernab der Ordnung des Imperiums und jenseits stabiler Frontlinien. Sie sind keine Armee im klassischen Sinne, sondern ein Raubtier im Schatten zuschlagend, verschwindend, lauernd. Ihr aktuelles Ziel ist eine von den Sororitas gehaltene Welt, deren Fabriken Waffen und Munition für die umliegenden Systeme produzieren. Ein wertvolles Ziel.
Der Angriff hat bereits begonnen, auch wenn der Feind es noch nicht vollständig erkannt hat. Vox - Netze flüstern falsche Befehle, aus dem Schatten schlagen kleine Trupps zu, und über allem kreisen Kreaturen, die einst einfache Tiere waren und nun Teil eines größeren Ganzen sind.
Die Noctis Fragmenta sind nicht gekommen, um zu erobern.
Sie sind gekommen, um zu nehmen, was sie brauchen.
Und zu verschwinden, bevor jemand versteht, was wirklich geschehen ist.
 
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- Charaktäre -

Lord Xeryn Valcarrh
Chaos Lord with Jumppack:

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„Drei Schüsse“

Die Hangarbucht war still.
Nur das ferne Knistern heißgelaufener Sprungmodule und das langsame Tropfen von Blut auf Metall unterbrachen die Dunkelheit.
Ein Raptor kniete hinter ihm. Helm gesenkt. Schweigend.
Lord Xeryn Valcarrh stand am Rand der Bucht, die Energiefaust locker an seiner Seite. In der anderen Hand hielt er einen Schädel. Noch nicht ganz gereinigt. Teile von verbranntem Fleisch hafteten daran.
„Er war schneller als erwartet“, sagte der Raptor hinter ihm.
Xeryn antwortete nicht sofort.
Er drehte den Schädel leicht im Licht einer flackernden Leuchte. Die Augenhöhlen waren geschmolzen. Plasma hatte Spuren hinterlassen.
„Schnell“, wiederholte er leise. „Ja. Das war er.“
Eine Pause.
„Er nannte mich degeneriert.“
Der Raptor bewegte sich nicht.
„Er sagte, wir hätten uns vom Weg der Legion entfernt. Dass Disziplin und eiserne Doktrin über Sieg entscheiden.“
Ein kaum hörbares Schnauben. „Death Guard.“
Er hob die Plasmapistole leicht an, als würde er sich an ihr Gewicht erinnern.
„Mein Schwert zerbrach an seinem verrotteten Panzer. Die Klinge war gut. Nostramische Schmiedearbeit. Ich hatte sie seit Terra.“
Sein Blick wanderte zu seiner Energiefaust.
Langsam öffnete sich in der Handfläche das Maul. Fleisch spannte sich. Klingenartige Zähne schoben sich übereinander.
Der Raptor hinter ihm blieb reglos.
„Er traf meine Hand“, fuhr Xeryn fort. „Ich dachte zuerst, es sei nur ein Bruch.“
Er drehte den Schädel wieder. Ein Stück Knochen fiel klackend auf den Boden.
„Der erste Schuss schmolz sein Visier.“
Eine kurze Pause.
„Der zweite ließ ihn schwanken.“
Noch eine Pause.
Seine Stimme wurde leiser.
„Der dritte...“
Er hob den Schädel leicht an.
„…öffnete ihn.“
Stille.
„Er fiel nicht sofort“, sagte Xeryn schließlich. „Sie fallen nie sofort. Man muss ihnen die Würde nehmen. Stück für Stück.“
Das Maul in seiner Hand schloss sich langsam wieder.
„Mein Schwert blieb in ihm stecken, als er kippte. Versank in diesem… Fleisch.“
Ein Anflug von Abscheu lag in seiner Stimme. „Ich ließ es dort.“
Der Raptor wagte es, zu sprechen. „Ihr hättet es bergen können, mein Lord.“
Xeryn drehte den Kopf leicht. Nur minimal.
Genug, dass der Raptor wusste, er war gehört worden.
„Natürlich hätte ich das.“
Er sah wieder nach vorne.
„Aber ich hatte bereits etwas Besseres.“
Er hob die Energiefaust.
Das Maul öffnete sich einen Spalt.
„Eine Erinnerung.“
Er drehte den Schädel noch ein letztes Mal und reichte ihn dem Raptor.
„Reinige ihn. Setze ihn zu den anderen.“
Der Raptor nahm ihn ehrfürchtig entgegen.
„Und sorge dafür, dass die 9. Klaue versteht, warum wir gewartet haben.“
„Worauf, mein Lord?“
Xeryns Blick wanderte hinaus ins All, wo das schwache Licht einer fernen Sonne die Silhouette des Schlachtkreuzers zeichnete.
„Auf den richtigen Moment.“
Eine kurze, kalte Stille.
„Ungeduld ist ein Laster für kleine Geister.“
Dann setzte er sich in Bewegung.
Die Energiefaust summte leise.
Das Maul darin flüsterte etwas, das nur er hörte.
Und hinter ihm folgte die Klaue.


Dravhakar Veyl
Dämonenprinz:

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Reave Captain:


Master of Possession:

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- Standard -

Claw Vor-Sanguis
Malrek Riss-Vor's 4. Klaue

"Malreks Metzger"

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Der Voxverkehr verstummte, als die 4. Klaue die Kathedrale betrat.
Nicht aus Störung aus Instinkt. Die Männer hörten auf zu sprechen, weil sie atmeten. Und weil Atmen reichte.
Der Ikonenträger ging voran. Das Zeichen war alt, vernarbt, mit getrocknetem Blut verkrustet. Er hielt es hoch, nicht aus Glauben, sondern aus Gewohnheit. Blut musste gesehen werden.
Die zweihändige Kettenaxt sang zuerst. Kein Kampfschrei, kein Gebet nur das Heulen der Zähne, als sie eine Sororitas spaltete, von der Schulter bis zur Hüfte. Der Legionär ließ die Leiche fallen, bevor sie ganz tot war.
Der Melter feuerte auf kurze Distanz. Stein floss. Fleisch verdampfte. Ein Schrein wurde zu Schlacke. Jemand schrie den Imperator an. Es antwortete niemand.
Malrek Riss-Vor ging mittendurch.
Seine Energiefaust schlug eine Schwester nieder, bevor ihr Schwert ganz erhoben war. Das Kettenschwert folgte, öffnete, arbeitete, riss. Er blieb nicht stehen, um sicherzugehen. Sicher war nur der nächste Schlag.
Der Legionär mit den Häutemessern lachte leise, während er arbeitete. Er sammelte nichts. Er ließ alles zurück.
Als es vorbei war, war der Raum still. Nicht heilig. Nicht gereinigt. Still wie eine Wunde, die nicht mehr blutet, aber auch nicht heilt.
Malrek sah sich um. Neun Krieger standen noch. Blut tropfte von Rüstungen, Waffen, Symbolen. Niemand kniete. Niemand dankte.
„Weiter“, sagte er.
Und die Klaue der Offenen Wunde öffnete den nächsten Raum
.


Arven Kaltzeichens 7. Klaue
Die Ascheträger
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Die 7. Klaue kam, nachdem der Lärm verklungen war.
Arven Kaltzeichen ließ die beiden Bolterschützen vorgehen. Ihre Waffen waren alt, die Magazine unvollständig gefüllt. Jeder Schuss wurde gezählt. Nicht aus Mangel an Mut – aus Erfahrung.
Der Plasmawerfer summte leise. Er wurde nicht abgefeuert. Noch nicht.
Vaelor Lexumbrus blieb einen Schritt zurück. Das Balefire Tome hing offen an einer Kette, die Seiten flatterten im aufsteigenden Rauch. Symbole glommen schwach auf dem Pergament, als würde die Luft selbst lesen wollen.
„Hier wurde etwas versucht“, sagte Vaelor.
Seine Stimme klang trocken, beobachtend.
Arven antwortete nicht. Er kniete neben einer verkohlten Leiche, eine Sororitas, das Symbol des Imperators geschmolzen, aber noch erkennbar. Er berührte es mit dem Streitkolben, als prüfe er Material.
Kein Gebet. Kein Fluch.
Die Ikone auf seinem Rücken blieb still.
„Die anderen Klaue war hier“, sagte einer der Bolterschützen.
„Die Vierte“, ergänzte der andere. Man musste es nicht erklären.
Arven stand auf.
„Dann sichern wir den Rest.“
Sie bewegten sich weiter durch das zerbrochene Kirchenschiff. Kein Widerstand. Kein Leben. Nur Nachhall. Der Plasmawerfer wurde einmal abgefeuert – präzise, endgültig.
Vaelor blieb stehen.
„Etwas ist noch da“, murmelte er.
Nicht laut. Nicht ehrfürchtig.
Arven sah ihn an. Für einen Moment hoffte er. Nicht auf Erkenntnis, auf Bestätigung.
Die Götter schwiegen.
„Nimm es mit“, sagte er schließlich. „Was immer es ist.“
Vaelor nickte.
Die Asche wirbelte auf, als sie gingen.
Zurück blieb nichts, was beten konnte.



Die 6. Klaue – „Die Hautsammler“
Klauenführer: Vaelith Kryss-Vane

„Schmerz ist vergänglich."

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Die Kathedrale brannte.
Nicht hell.
Nicht rein.
Sondern langsam, als würde selbst das Feuer zögern, diesen Ort vollständig zu verschlingen.
Schwestern des Ordens des Schwarzen Kelchs hielten die inneren Hallen.
Bolterfeuer hallte zwischen Säulen wider, Gebete wurden lauter, je näher der Tod rückte.
Und dann kam die 6. Klaue.
Leise.
Zu leise.
Die erste Sororitas fiel, ohne einen Laut.
Ein sauberer Schnitt.
Von der Kehle bis zum Brustbein.
Vaelith Kryss-Vane trat über sie hinweg, ohne hinzusehen.
„Zu grob“, murmelte er.
Neben ihm kniete Drael Voss bereits bei der Arbeit.
Seine Klingen glitten durch Fleisch wie durch Stoff.
„Noch warm“, sagte er zufrieden.
Dann brach die Tür.
Mit Gewalt.
Mit Lärm.
Mit Zorn.
Die 7. Klaue – die Ascheträger.
Bolterfeuer riss durch den Raum und zerschmetterte eine Statue des Imperators.
„Kontakt!“ rief jemand.
Zu spät.
Die nächsten Sekunden waren Chaos.
Bolter gegen Bolter.
Plasma zischte durch die Luft.
Schwestern fielen, bevor sie überhaupt verstanden, dass zwei Feinde gegeneinander arbeiteten und nicht miteinander.
Arven Kaltzeichen trat durch den Rauch.
Sein Blick fiel auf die Körper.
Nicht tot.
Verarbeitet.
Sein Griff um den Kolben seines Streitkolbens wurde fester.
„Was ist das?“ fragte er.
Keine Antwort.
Nur das leise Kratzen von Klingen auf Knochen.
Sereth Kael-Myr trat aus dem Schatten.
Sein Helm mit den Flügeln fing das flackernde Licht der Brände ein.
Das gebogene Langschwert ruhte locker in seinen Händen.
„Du bist laut“, sagte er ruhig.
Arven hob seine Plasmapistole leicht.
„Und du verschwendest Zeit.“
Ein kurzer Blick zwischen ihnen.
Dann Bewegung.
Sereth war schneller.
Sein Schwert schnitt in einem flachen Bogen durch die Luft.
Arven wich aus, gerade weit genug.
Der Streitkolben kam hoch schwer, direkt.
Metall traf Klinge.
Funken.
Sereth drehte sich, ließ die Wucht abgleiten, setzte nach.
Ein zweiter Schlag.
Ein dritter.
Schnell. Präzise.
Aber Arven blieb stehen.
Blockte.
Gab Raum.
Gab nichts preis.
Ein Plasmaschuss zischte an Sereth vorbei.
Zu nah.
Die Hitze fraß sich in seine Rüstung.
Er wich zurück.
Nicht viel.
Genug.
„Du bist langsamer als ich dachte“, sagte Sereth.
„Du denkst zu viel“, kam die Antwort.
Hinter ihnen ging der Kampf weiter.
Sororitas starben.
Night Lords starben.
Und die 6. Klaue arbeitete.
Immer noch.
Sereth griff erneut an.
Diesmal tiefer.
Direkter.
Die Klinge traf Arvens Schulterplatte schnitt nicht durch, aber tief genug, um Gewicht zu haben.
Arven antwortete sofort.
Der Streitkolben traf den Boden, wo Sereth einen Augenblick zuvor gestanden hatte.
Der Stein barst.
Stillstand.
Für einen Herzschlag.
Dann ertönte die Stimme.
Kalt. Klar. Unbestreitbar.
„Beide Klauen. Vorrücken.“
Avaris Kordhael.
Über Vox.
Über allem.
Keiner von beiden bewegte sich sofort.
Dann senkte Arven die Waffe ein Stück.
Sereth ebenfalls.
Ein letzter Blick.
Kein Respekt.
Kein Hass.
Nur Bewertung.
„Unvollendet“, sagte Sereth leise.
Arven antwortete nicht.
Die 7. Klaue rückte weiter vor.
Effizient. Direkt.
Die 6. Klaue blieb zurück.
Für einen Moment.
Nur einen.
Dann kniete Drael Voss erneut nieder.
„Diese hier“, sagte er ruhig, während seine Klinge ansetzte,
„hat Potenzial.“
Hinter ihnen brannte die Kathedrale weiter.
Und niemand würde später sagen können,
wer sie zuerst gebrochen hatte.
Oder warum.
 
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- Sturm -

9. Klaue - Die Blutschwinge
Decima Nox-Syrae

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Blutschwinge
Die Schornsteine von Khepra-IX spien schwarzen Rauch in den Himmel.
Zwischen Stahlgerüsten und Förderbändern bewegte sich die 9. Klaue lautlos durch die Abgaswolken.
Sprungmodule zischten nur in kurzen, kontrollierten Stößen.
Über ihnen kreisten die Schwärme.
Das Kreischen war für die Skitarii nur Störgeräusch.
Für Kaevros Nyx-Batra war es Sprache.
Zwölf Wärmequellen.
Zwei Arkebusen.
Plasma erhöht.
Manipel in Keilformation.
„Links brechen“, befahl er ruhig.
Sie schlugen zu wie ein Schattenriss.
Der erste Melterschuss verdampfte einen Vanguard.
Die Kettenaxt zerriss einen Ranger in zwei Hälften.
Eine Lanze durchstieß die Brustplatte eines Alpha.
Kaevros landete mitten in der Formation.
Seine rechte, vollständig bionische Energiefaust krachte in das Brustgehäuse eines Skitarii und zerdrückte es wie dünnes Blech. Mit der linken Hand feuerte er seine Plasmapistole aus nächster Nähe in das Visier eines Arkebusiers.
Blaues Licht.
Verdampftes Metall.
Schreiende Vox-Störungen.
Dann Rauch.
Die 9. war verschwunden.
„Feindstärke mindestens dreißig“, klickte binärischer Alarm durch das Industrieareal.
Mehrere Signaturen erschienen auf den Projektionen.
Überall.
Nirgends.
Die Fledermäuse jagten durch den Qualm.
Ihre Ultraschallmuster überlagerten die Sensordaten der Skitarii.
Ein zweiter Angriff – weiter westlich.
Dann ein dritter – auf einem erhöhten Wartungssteg.
Immer nur Sekunden.
Immer nur Blut.
Nie lange genug für klare Erfassung.
Kaevros beobachtete die Bewegung der feindlichen Linien durch die Vox-Impulse der Schwärme.
„Sie ziehen alles ins Zentrum“, sagte einer seiner Raptoren.
Kaevros nickte.
„Wie beabsichtigt.“
Ein Kataphron-Servitor taumelte aus dem Rauch.
Kaevros sprang ihm entgegen.
Die bionische Faust schlug zuerst.
Das Kreischen kam danach.
Er ließ den leblosen Körper fallen.
„Blutschwinge“, sagte er in den internen Kanal.
„Letzter Stoß. Dann Rückzug.“
Während die Skitarii hektisch neue Verteidigungszonen errichteten, war das eigentliche Ziel bereits gefallen.
Im Kern des Komplexes hatten andere Klauen der Noctis Fragmenta das Datenreliquiar erreicht.
Keine nennenswerte Gegenwehr.
Die gesamte Manipelstärke jagte Geister.
Als die Servitor-Panzer schließlich konzentriertes Feuer in die Rauchschwaden legten, trafen sie nur Metall und Asche.
Die 9. Klaue stand bereits auf einem entfernten Industriekran.
Unter ihnen brannte der Komplex.
Über ihnen sammelten sich die Schwärme.
Kaevros aktivierte kurz den Vox-Kanal zum Raptorenlord.
„Ablenkung erfolgreich.“
Eine Pause. Dann Xeryns ruhige Stimme:
„Natürlich.“
Kaevros unterdrückte ein Lächeln.
Er blickte auf das Schlachtfeld.
„Sie glauben, wir seien viele.“
„Gut“, kam die Antwort. „Dann lass sie weiter zählen.“
Die Blutschwinge erhob sich erneut in den Rauch.
Und das Kreischen folgte ihnen.


Warp Talons:

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- v
 
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- Töte tausend Männer und sie werden dich hassen. Töte eine Million Männer und sie werden Schlange stehen, um sich dir zu stellen. Aber töte einen einzigen Mann und sie werden Monster und Teufel in jedem Schatten sehen. Töte ein Dutzend Männer, und sie werden in der Nacht schreien und jammern, und sie werden nicht Hass, sondern Angst empfinden. -
 
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So, viel zu sehen gibt es noch nicht..
Und es wird wohl auch kein Armeeaufbau, bei dem ihr innerhalb von zwei Monaten eine komplette Armee sehen werdet.
Also gibt es hier eher Updates in kleinen Schritten.

Und hier geht es los:

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Hier gibt es einmal meinen ersten Trupp Legionäre. Nichts besonderes soweit, aber ich finde, sie sehen doch schon aus, wie echte Night Lords, auch ohne große Umbauten.

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Und hier gibt es auch gleich meinen ersten richtigen Umbau.. ?
Ich hatte mir vor einiger Zeit das Fabius Modell gekauft um einen Iron Hands Apothecary umzubauen und entsprechend noch den Körper übrig..
Und ich finde für ein Charaktermodell der Night Lords passt er schon sehr gut.
Der gute geht denke ich auch ganz gut als Exalted Champion durch..

LG Lukey
 
Da bin ich mal sehr gespannt. Chaos Aufbauten kann es nicht genug geben ?.

Malst du noch Blitze auf die Modelle oder möchtest du dieses Element der Night Lords nicht übernehmen? Ich persönlich fände das etwas schade ?

Der Anfang macht schon Lust auf mehr. Die Modelle sind aber noch nicht fertig oder?
Bitte nicht falsch verstehen ?
 
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Hey...
Ich will mich auf jeden Fall an Blitzen versuchen.
Was ich wohl eher nicht übernehmen werde sind Schädel Freehands, welche sie ja gerne auf ihre Helme malen..
Dafür fehlt mir einfach das Talent. ?

Und nein sie sind noch lange nicht fertig.
Ich wollte nur auch Mal einige Bilder vom Verlauf Posten.

Die Einheit muss auch für einige Sachen als Test her halten, weil ich mir nicht schlüssig bin, wie viele Kampfspuren, etc. ich bei den Modellen machen möchte.

LG Lukey
 
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So, heute habe ich nicht viel geschafft, aber immerhin einen soweit vorzeigbar bemalt.

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Mit den Blitzen bin ich an sich zufrieden, auch wenn ich bei dem nächsten etwas anderes testen will.
Mit dem Grünspan und Rost bin ich eigentlich auch ganz zufrieden.
Sobald die Base fertig ist, will ich noch ein paar dezente Blutspritzer an das Kettenschwert setzten und dann hab ich eigentlich nen ganz gutes Gefühl bei der Truppe.

Was sagt ihr?
LG Lukey
 

Danke. ?
Ist natürlich noch etwas Arbeit, bis er fertig ist.

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Heute gibt es wieder ein kleines Update.
Während ich endlich neues Reilkland Fleshshade bekommen habe, konnte ich die Bases der fünf ersten Legionäre damit ein wenig einschmieren..
Danach habe ich den Abend genutzt um die ersten Raptoren zu bauen:

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Leider stellt sich meine Handy Kamera nicht mehr richtig scharf, weshalb die Fotos aktuell immer eher mäßig sind.
Ich muss aber sagen, dass ich im Moment einfach keine Zeit und Nerven habe immer die große Kamera zu holen und dann vernünftige Fotos von WIPs zu machen..

Sobald es lohnenswerte Bilder mit zufriedenstellender Farbe drauf gibt, werden sie natürlich besser. ?

Zurück zu den Raptoren.
Zum einen gehören sie natürlich zu den Night Lords und zum anderen mag ich die Modelle eigentlich. Ich will versuchen die komplette Armee mit etwas AoS Vampir touch auszustatten. Deshalb hat der Boss auch nen paar Fledermäuse auf der Base.
Mal sehen, was mir noch so einfällt für die Jungs. In der Theorie sollen sie nach vorne, mit ihrer Aura Schrecken verbreiten und mit den Meltern Fahrzeuge oder Schwere Infanterie angehen.
Mal sehen, wie die Praxis aussieht.
Aber bis zum ersten vernünftigem Spiel mit den Jungs ist es wohl eh noch ein langer Weg.

LG Lukey
 
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So und wieder ein kleines Update.
Nach wie vor nichts wirklich besonders.
Wenn es euch zu viel mit unnötigen Updates ist, dasnn sagt ruhig Bescheid. ?

Ich habe an meinem Champion und den Raptoren noch ein paar Trophäen angebracht.
Damit sehen sie ein wenig stimmiger aus, denke ich.

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Des weiteren habe ich Mal ein kleines Gruppenbild gemacht.
Ich bin schon Recht gespannt darauf, wie die kleine Truppe mit Farbe aussieht.
Es ist noch sehr viel Arbeit, aber ich freu mich wie ein kleiner Junge Bilder von den Jungs mit Gelände im Hintergrund und anderen Minis im Hintergrund zu machen. ?
 
Ich finde es richtig klasse. Gerne mehr von diesen Zwischenschritten ?.
Ich dachte mir gerade schon, na da hat aber jemand Bock auf die Night Lords ?.

Auf jeden Fall! ?


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So, fertig ist nun endlich die erste Testmini, was sagt ihr?! ?

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LG
Lukey