Film/Serien Tipps

Bei mir bleibt es bei Alien 1+2 👍.
Mit denen macht man zumindest nix verkehrt, da bin ich bei dir 🙂

Wir haben gestern die letzte Folge der Serie "The Gentlemen" geschaut. Englischer Adel wird in Drogengeschäfte verwickelt. Inszeniert von Guy Ritchie. Für mich war diese Info alles was ich brauchte, um mich drauf zu freuen - und ich wurde nicht enttäuscht. Schöne Dialoge zwischen den Charakteren, die alle ihre Ecken, Kanten und Macken haben; immer wieder ein großartiger Schwenk auf die schöne Landschaft; hier ein Mord, da ein Gemetzel ... britische Krimis macht keiner so wie er.
Es gibt auch nen Film (bzw gab es den zuerst), die haben wohl aber nichts miteinander zu tun. Außer vll der Story. Weiß ich noch nicht, der Film ist noch auf der Todo Liste 😉
 
Mit denen macht man zumindest nix verkehrt, da bin ich bei dir 🙂

Wir haben gestern die letzte Folge der Serie "The Gentlemen" geschaut. Englischer Adel wird in Drogengeschäfte verwickelt. Inszeniert von Guy Ritchie. Für mich war diese Info alles was ich brauchte, um mich drauf zu freuen - und ich wurde nicht enttäuscht. Schöne Dialoge zwischen den Charakteren, die alle ihre Ecken, Kanten und Macken haben; immer wieder ein großartiger Schwenk auf die schöne Landschaft; hier ein Mord, da ein Gemetzel ... britische Krimis macht keiner so wie er.
Es gibt auch nen Film (bzw gab es den zuerst), die haben wohl aber nichts miteinander zu tun. Außer vll der Story. Weiß ich noch nicht, der Film ist noch auf der Todo Liste 😉
Oh den Film fand ich schon verdammt geil (englische Fassung)
 
So Finale von Alien Earth ist durch: schrecklich.
Ich fand den Anfang fraglich, dann wurde es in der Mitte deutlich besser um am Ende wieder stark nachzulassen.

Das am Ende praktisch alle Charaktere überleben, ist ein extremer Bruch zum eigentlich Kern der Aliens-Filme, wo am Ende bis auf einen praktisch alle tot sind. Völlig gegen den Strich, fand ich ziemlich enttäuschend.
Die schauspielerischen Leistungen von Wendy und dem Chef von Prodigy haben mich am Ende wirklich aggressiv gemacht: Bei der einen fast nur ein Gesicht; beim anderen auch nur eine Mimik oder völliges Overacting.

Bester Schauspieler in der Staffel für mich die Kombi Auge und Schaf, wobei da natürlich vieles von Black Philipp aus "The Witch" geklaut ist.

Alles in allem würde ich dem Ganzen ne 3-4 von 10 Punkten geben.
 
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Das am Ende praktisch alle Charaktere überleben
SPOILER!! 😱

Wir haben die letzten beiden Tage mit Untamed verbracht, eine sechsteilige Miniserie um einen Tod im Yosemite Nationalpark.
Eigentlich ist es ja eine Naturdoku mit Story 😀 Naja, die Menschen spielen schon die Hauptrolle (und hier gibts jegliche Spielart von Abgründen), aber die Natur in diesem riesigen, unberührten, wilden Gebiet ist einfach so verdammt toll in Szene gesetzt!
Die Charaktere sind gut, die Dialoge sind gut, jeder hat irgendwo eine Leiche im Keller. Eric Bana, Sam Neill und der mir bis dato unbekannte Rest des Casts haben ihre Aufgabe echt gut gemacht. Ersterer hat in der deutschen Synchro die Stimme von Raymond Reddington, was auf Anhieb ein paar Sympathiepunkte gab 😀

Daß es eine weitere Staffel geben soll, hat mich überrascht. Aber schauen wir mal 🙂
 
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Hatte ich schon länger auf meiner Liste:
Chernobyl (HB0/Sky) Miniserie
Ich fands richtig gut. Und mir gruselt es jetzt noch.
Real-Horror. Und zeigt imo sehr gut den alltäglichen Wahnsinn der in der Sowjtunion herrschte.
Im Gegenzug zu "Der Tod von Stalin" ist das hier aber keine Real-Satire.
Gerade der Fatalismus, den einige Aktuere gezeigt haben. Erschreckend.
 
"The zone of interest" auf Prime.

Grundsätzliches Thema dürfte bekannt sein, also schwere Kost. Ein Film, den man durchaus als experimentell bezeichnen kann. Der Regisseuer hat das als "Big brother im Nazi-Haus" bezeichnet, was recht passend ist: Alles in allem sind das eher banale Einzelszenen, die man aus einer distanzierten Perspektive sieht. Daher sind die Dialoge nur schwer zu verstehen, was durchaus auf den Keks gehen kann. Für mich hat es trotzdem funktioniert.

Den "Reiz" des Films macht es aus, dass man das Grauen des KZ Auschwitz (der Handlungsort ist das Haus des Lagerkommandanten Höß) optisch nie direkt sehen kann: Keine Erschießungen/Misshandlungen werden dargestellt; man sieht keine Leichenberge und Baracken. Dass man trotzdem an einem Vernichtungslager lebt, HÖRT man immer nur durch die Schüsse und Schreie im Hintergrund, oder wenn während einer Gartenszene der Schornstein im Krematorium zu rauchen beginnt. Ne ganz eigene Technik, die ich so noch nie in einem Film gesehen habe.

Alles in allem fand ich das echt beeindruckend, wobei ich aber auch verstehen kann, dass die konkrete Art der Präsentation nicht jedermans Sache ist.
Die letzte halbe Stunde verlässt dann die Haus-Garten-Anordnung, wenn Höß nach Berlin muss. Dieser Teil ist dann mE schwächer als der Rest, weil die Darstellung der Kontraste einfach nicht mehr da ist.

So oder so: Kann ich jedem nur empfehlen, der mal cinematisch was Neues/Ungewöhnliches sehen und auch HÖREN will.
 
Zwei Film zum selben Thema wären "Die Grauzone" von Tim Blake Nelson aus dem Jahr 2001 oder "Son of Saul" von Làszló Nemes aus dem Jahr 2015. Beide Filme sind sehr harte Kost und nicht für jedermann. Doch wenn man sich darauf einlässt, dann bekommt man die "Banalität des Bösen" gnadenlos vor Augen geführt. Ich finde beide Filme bemerkenswert, weil beide Filme das Unsagbare so offen zeigen. Manchmal möchte man zwischendurch einfach Ausschalten, um Luft zu holen und das Gesehene erstmal zu verdauen.
 
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"Son of Saul" von Làszló Nemes aus dem Jahr 2015.

Dieser Film wurde mehrfach ausdrücklich in den Rezensionen zu "zone of interest" erwähnt, weil er wegen seiner expliziten Darstellungen rein optisch so ne Art Gegenteil zu "interest" sein soll. Gesehen hab ihn aber noch nicht.

Wie bereits gesagt, gibt es da im Gegensatz zu "Son of Saul" eigentlich kaum eine durchgehende Handlung. Diese Szenen sind aber im wahrsten Sinne des Wortes fast alles "Wimmelbilder", weil da praktisch überall die Hinweise auf den Holocaust versteckt sind/auf den zweiten Blick auftauchen, und die vermeintlich harmlose/"cleane" Optik brechen. Wirkt durch die vielen totalen Einstellungen und den erwähnten Ton zusätzlich schon etwas surreal.
Sich zu fragen: "Was hab ich da eigentlich gesehen" hatte ich nicht bei vielen Filmen in letzter Zeit.
 
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Für mich ist "Zone of Interest" eine Art Kammerspiel. Bei dem sich der Holocaust zwar im Hintergrund abspielt, doch durch seine Geräusche oder kleine bildliche Hinweise im Film die ganze Zeit omnipräsent ist.
Bei den beiden von mir genannten Filmen steckt man handlungstechnisch und bildlich mittendrin. Da beide Filme in den Krematorien inklusive der dortigen Gaskammern von Auschwitz Birkenau sich abspielen.

Was auch noch ein für mich interessanter Film ist, auch wenn er mit dem Thema Holocaust nichts zu tun hat. Wäre "Der Tschekist" von Alexander Rogoschkin aus dem Jahr 1992. Dieser Film handelt über den bolschewistischen Terror in der noch jungen Sowjetunion von 1917. Diesen Film gibt es in der deutschen Fassung nur geschnitten auf 55 min. Wobei der Film im Original 90 min lang ist. Dieser Film lief mal vor ein paar Jahren auf Arte im Spätprogramm.
 
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Wir haben vor einer Woche mit der Yellowstone-Saga (aktuell bestehend aus den Serien Yellowstone, 1923 und 1883) angefangen. Weil uns das so empfohlen wurde, starteten wir mit 1883 und fuhren dann mit 1923 fort, bis wir nun bei der in der heutigen Zeit spielenden Originalserie angekommen sind.

1883 ist nur eine Staffel mit 10 Folgen und spielt im Wilden Westen zur Zeit der Besiedlung dessen. In dem Fall in Montana am Oregon Trail. Meiner Meinung nach eine richtig starke Serie, bisher das Beste dieser Saga. Also wenn man mal davon absieht, daß die Protagonisten auch nach Monaten in der Wildnis morgens geschniegelt und gebügelt mit strahlend-weißem Lächeln aus dem Zelt/Wagen kommen 😉

1923 sind aktuell zwei Staffeln (wobei nur eine bei Netflix verfügbar ist, weswegen wir dachten, daß nach Staffel 1 Schluss ist und ich mich sehr über das vermeintliche Ende aufgeregt habe), startet aufgrund verschiedener und sehr unterschiedlicher Schauplätze etwas verworrener, geht aber gut und spannend weiter. Grad die Gegensätze der Schauplätze zeigt die fortschreitende Technik an verschiedenen Enden der Welt echt gut. Helen Mirren und Harrison Ford als altes Ehepaar sind in jeder Szene eine Freude! Freue mich schon auf Staffel 2!

Yellowstone kann ich nicht wirklich beurteilen, wir haben erst anderthalb Folgen geschaut.
Daß es im Heute spielt, is für mich nach den anderen beiden Serien schonmal ein Minuspunkt. Kevin Costner kann da auch nicht mit Harrison Ford mithalten, aber das is meine persönliche Meinung.
 
Moin Moin,

nun endlich ging es los... IT - Welcome to Derry ist gestartet.
Habe gestern die erste Folge gesehen und danach noch 2 Reactions. Mir gefällt es, dass IT erweitert wird, denn das Buch ist weeeesentlich größer und verwirrender als die Filme. Die fand ich ganz ok, wobei der IT 2017 echt hervorragend war zum "Neustart".

Was ich nicht mag an den neuen Filmen und der Serie sind die CGI Effekte, die holen mich immer raus und sind selten echt gut.
Darüber hinaus stört mich etwas die Brutalität, auch wenn ich Slasher mag, IT ist kein Slasher, Psycho-Horror mit Balons, die gegen den Wind fliegen, eine langsam aufkommende Dorfweite Manipulation aus Angst und Schrecken, die Eltern hören nicht auf die Kinder und können Pennywise nicht sehen, DAS ist die Essenz von ES, dazu die Dramen, die Bullys... Nicht Geschlachte und Gemetzel.

Daher hoffe ich, dass die Subplots interessant gestaltet werden, die haben bei mir das Interesse geweckt. Mehr kann ich nicht schreiben, weil Spoiler.

Wie fandet ihr den Serienstart? Definitiv wurde da mal ein Brett hingelegt, aber ich glaube ein paar wird das verschreckt haben oder die fanden es total doof.

Die Darsteller bisher echt gut, der Sound absolute Meisterklasse und auch die Atmosphäre der 60 er ist super eingefangen worden! Und ich LIEBE die Anspielungen auf viele Dinge im Buch... Schildkröte usw. Bin gespannt, wie es weiter geht.
 
Welcome to Derry :
Fand die Folge 1 ehrlich gesagt überwiegend nicht so toll.
Es war mehr Splatter als Stephen King Psycho Horror.
Hatte eigentlich auch gehofft, dass es nochmal mehr um die Anfänge von ES geht.
Mal sehen, ob die nächsten Folgen besser sind und ob die weitere Vergangenheit in Episoden erzählt wird.


Es geht endlich los :
Quelle: YouTube
The Mighty Nein S1 | Offizieller Trailer | Prime Video

Nach der wirklich unterhaltsamen Vox Machina Serie, habe ich mich darauf wirklich gefreut. 😃
 
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1948 wurde die Rassentrennung (Segregation) in den US-Streitkräften von Präsident Harry S. Truman aufgehoben. Die Rassentrennung (u. a. nach dem Grundsatz separate but equal in den Südstaaten praktiziert) wurde 1954 mit der Entscheidung Brown v. Board of Education für verfassungswidrig erklärt und in allen zivilen Bereichen der USA 1964 durch den von Präsident Lyndon B. Johnson initiierten Civil Rights Act of 1964 abgeschafft.