Film/Serien Tipps

Aber da wir gerade bei dem Xeno sind: Irgendwas stimmt ausgerechnet da optisch nicht. Das Gesicht wirkt zu lang und die Lippen hängen komisch herab, wenn sie zurückgezogen werden. Da hätte man vielleicht nochmal beim originalen Alien-Anzug von 1979 schauen sollen. Ebenso sind die Auswüchse auf dem Rücken sehr stummelig geraten.

Da sind die Unterschiede zum "Original" aber SO deutlich, dass ich das nicht für einen Fehler halte, sondern klar Absicht. Ist ja immer die Frage, von wem oder was da die DNA mit reingemischt wird. Fand ich eher interessant.

Die Bruchlandung der Maginot war eben das und kein direkter Crash. Ja, da hätte man evtl. etwas mehr machen können. Aber hätte es da große Explosionen gegeben oder wäre der Wolkenkratzer komplett zusammengebrochen, wäre die Serie ja sofort zu Ende gewesen.
Naja, bei einer Bruchlandung wird ja meistens noch versucht, zu steuern; bei der Maginot gab es seit hunderttausenden Kilometern "Kollisionsalarm" und der Captain lag in einem Überlebens-Pod. Einfach in einer Ebene abstürzen lassen hätte es mE auch völlig getan; mE unnötig kompliziert dargestellt. 😉
Interessant auch, dass Prodigy als Konzern zwar die Möglichkeit hat, Hybride zu erzeugen, aber man ein abstürzendes Raumschiff erst beim direkten Aufschlag in der eigenen Hauptstadt wahrnehmen/orten kann...🥳

Endlich sieht man mal was von der Erde an sich. Nach schlimmem Ökokollapse, wie in manchen Roman beschrieben, sieht es zumindest auf Prodigy-Gelände nicht aus. Aber wirklich lebenswert ist das auch nicht. "Schöne" Konzernwelt eben.
OK, wenn man die Bücher dazu gelesen hat, dann hat das sicher seinen Reiz. Für mich als nur Kenner der Filme killen die Szenen auf der Erde/außerhalb des Raumschiffes völlig die dunkle, "dreckige" und klaustrophobische Stimmung, für welche die Alien-Franchise eigentlich steht.

Viel anstrengender finde ich da die Rettungstruppe. Wie sind die denn bitte schön ausgestattet? Oder besser gesagt, warum haben die so gut wie kein Equipment dabei? Und einfach so über Abgründe springen?
Zugegeben mussten die aber auch sofort reagieren auf den Absturz und sofort los; da blieb nicht viel Zeit zum optimalen Ausrüsten.

Die zweite Folge werde ich mir auf jeden Fall noch anschauen, und ich hoffe, dass man die ganzen o.g. Probleme beim initiativen worldbuilding nun abgehandelt hat.
 
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Zugegeben mussten die aber auch sofort reagieren auf den Absturz und sofort los; da blieb nicht viel Zeit zum optimalen Ausrüsten.
Ist das aber nicht der eigentliche Sinn einer medizinischen Rettungstruppe, also 24/7 abruf bereit mit fertig gepackten/gewarteten Equipment auf den nächsten Einsatz warten ?!

Das erstmal ungewöhnliche für die, dürfte doch lediglich sein, dass die los geschickt werden um ein riesiges abgestürztes langstrecken Forschungsschiff zu erklimmen und durchsuchen zu müssen.

Oder habe ich da gerade etwas falsch in Erinnerung? 🤔
 
Alles valide Punkte.
Nicht vergessen, dass auf der Maginot eine KI (MU-TH-UR ) ist. Die kann auch so einiges tun.
Ich vermute mal, das Muskberger (oder andere Konzerne) bei der Bruchlandung seine Finger im Spiel hatten. Die Crew hatte ja ein paar Probleme, bevor es in den Tiefschlaf ging. Der reiche Spinner will die Aliens.
Freu dich auf Folge 2.
 
Ist das aber nicht der eigentliche Sinn einer medizinischen Rettungstruppe, also 24/7 abruf bereit mit fertig gepackten/gewarteten Equipment auf den nächsten Einsatz warten ?!
Mag sein. Aber für ne medizinische Rettungstruppe hätten sie dann einen überraschenden Schwerpunkt auf Bewaffnung gelegt und nicht auf die eigene Kernkompetenz... 😉
Man kann das drehen, wie man will, so richtig widerspruchsfrei ist die Darstellung dieser Mannschaft halt leider nicht.

eine KI (MU-TH-UR ) ist. Die kann auch so einiges tun.

Hat sie faktisch aber nicht; sie ist ja noch nicht mal einen Milimeter der Raumstation im Erdorbit ausgewichen.

Ich vermute mal, das Muskberger (oder andere Konzerne) bei der Bruchlandung seine Finger im Spiel hatten.
Interessante Theorie!
 
Mag sein. Aber für ne medizinische Rettungstruppe hätten sie dann einen überraschenden Schwerpunkt auf Bewaffnung gelegt und nicht auf die eigene Kernkompetenz... 😉
Man kann das drehen, wie man will, so richtig widerspruchsfrei ist die Darstellung dieser Mannschaft halt leider nicht.
Jooaaar.... kann ich nachvollziehen.
Für einen militärisch medizinischen Rettungstrupp passt es aber würde ich sagen.

Ich müsste die Folge nochmal gucken, meine da gab es noch paar Infos bzgl. dieser Wild Bunch Truppe und wie die Konzerne zu einander so stehen.

Eventuell wird in den kommenden Folgen das aber auch nochmal genauer beleuchtet. 😀

Hat sie faktisch aber nicht; sie ist ja noch nicht mal einen Milimeter der Raumstation im Erdorbit ausgewichen.
Wir hatten in den Filmen aber auch direkt in dieser Serie eigentlich lernen dürfen, dass die nen gewissen Drama fetisch hat. 😄


Ich vermute mal, das Muskberger (oder andere Konzerne) bei der Bruchlandung seine Finger im Spiel hatten.
Das passt dann aber nicht so ganz zu seinem Verhalten in Folge 2 würde ich meinen. Oder das Drehbuch hat da etwas versagt. 🤔
 
Hab mir in Erwartung der zweiten Staffel (und möglichen Beth Shadowdrops zu Fallout) noch mal die erste Staffel angeschaut.
Diesmal möglichst ohne die "Fanbrille" auf zu haben.
Die Logiklöcher springen einem ja förmlich mit dem A...h ins Gesicht aber auch nicht mehr als in Hollywood üblich.
Besonders Ausrüstung und Waffendesign/Wahl und Handling sind teilweise echt gruselig und schwer nachvollziehbar.😳
Trotzdem immer noch Fallout und die nächste Staffel wird auch geschaut.😁
 
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Die Logiklöcher springen einem ja förmlich mit dem A...h ins Gesicht aber auch nicht mehr als in Hollywood üblich.
Besonders Ausrüstung und Waffendesign/Wahl und Handling sind teilweise echt gruselig und schwer nachvollziehbar.
Ich denke, das erkennt man vor allem dann, wenn man die Spiele gezockt hat. Das hab ich bislang nicht (obwohl zwei Teile bei mir noch irgendwo rumliegen), und daher konnte mir sowas nicht auffallen, und ich hab mich da mit der Serie ziemlich gut unterhalten gefühlt; da ist "ignorance" wirklich "bliss". 😉
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Bin jetzt mit Andor 2 durch, und die letzten vier Folgen waren für mich wieder versöhnlich und grundsätzlich eher gut. Umso mehr fällt dann auf, wie langweilig dieser ganze "Ghorman"-Handlungsstrang über ebenfalls vier Folgen im Mittelteil war, und der wirklich NIX zur Gesamthandlung beitragen konnte. Man hätte die zweite Staffel irgendwie auch locker in 8 statt 12 Episoden erzählen können, aber bei dem ganzen Hype kann ich verstehen, dass Disney sich da nicht ins eigene Fleisch schneiden wollte und man für eine möglichst lange Kundenbindung alles ziemlich gestreckt hat.

Ich hoffe (ich stehe da zugegeben aber recht alleine da 🥳 ) im Hinblick auf zukünftige Serien-Projekte, dass man erkannt hat, wo die Grenzen einer SW-Geschichte liegen und zuviel Abweichung vom "klassischen" Star Wars kein Patentrezept für Begeisterung bei Fans und Kritikern ist. Auf der englischen Wiki-Seite wird unter "Genre" angegeben: "Action-adventure, Drama, Dystopia, Political thriller, Spy thriller, Science fiction." Stimmt irgendwie alles, aber es lässt mE gleichzeitig auch die thematische Überfrachtung der zweiten Staffel erkennen.
 
Ich denke, das erkennt man vor allem dann, wenn man die Spiele gezockt hat.
Nicht unbedingt, erkennt man wenn man zb weiß wie Waffen funktionieren (die meisten funktionieren mit beweglichen Teilen) oder wie ein Exoskelett arbeitet(in der Serie wirken Powerrüstungen eher wie am Körper getragen statt wie externe Vehikel).😉😁
Teilweise ist es schlimmer als in den Bethesda Spielen.🤷
Unterhaltsam ist es immer noch, leider sieht es bei genauerem Hinsehen mehr nach dem Fan Projekt einer LARP Gruppe mit minimalen Crafting Skills aus.🤷
Unterm Strich ist es eine Bethesda Fallout TV Show(3,4+76) und nicht unbedingt eine Fallout Serie.
Worldbuilding, Technik und Immersion haben die Vorgänger besser hinbekommen und die Macher der Serie hätten sich lieber auch von diesen stärker inspirieren lassen können.
Bin trotzdem auf den Ausflug nach New Vegas gespannt, aber nicht mehr ganz so euphorisch wie anfangs.🤔😳
Fazit für mich, ich will es eigentlich mögen, leider hat es bei genauerem Hinsehen zu viele "Macken" um es sich mehr als einmal ansehen zu wollen.🤔

Zum Thema Waffen finde ich den hier übrigens ganz gut,der bringt es zu dem Thema gut auf den Punkt.😁
 
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Umso mehr fällt dann auf, wie langweilig dieser ganze "Ghorman"-Handlungsstrang über ebenfalls vier Folgen im Mittelteil war, und der wirklich NIX zur Gesamthandlung beitragen konnte.

Aber Ghorman ist doch absolut essentiell für die Gesamthandlung?

Das Ghorman-Massaker ist eines der wichtigsten Ereignisse in der Lore von Star Wars, auch außerhalb der Serie Andor. Es kam in Rebels vor, aber auch schon in anderen Quellen. Die Ereignisse auf Ghorman bringen die Rebellion erst richtig in Fahrt. Mon Mothmas Rede und Aufruf zur Rebellion, also das Finale der zweiten Staffel, beruhen doch zu 100% darauf. Und da es sich bei Andor quasi um die Origin-Story der Rebellion handelt, ist Ghorman doch komplett mit der Gesamthandlung verknüpft, oder nicht? Ohne dieses Puzzle-Teil hätte das Finale so doch gar nicht stattfinden können.

Ob man diesen Part jetzt spannend oder nicht findet, dass muss natürlich jeder für sich selbst bewerten. Persönlich hat mir der Plot und seine Umsetzung gefallen. Allein die Anspielung auf die französische Revolution hätte ich jetzt nicht gebraucht, man hätte die Message bestimmt auch ohne diesen visuellen Zaunpfahl verstanden. Das hat bei mir leicht Immersion gekostet, weil es mich zu sehr an echte Ereignisse erinnert hat. Andererseits bedient man sich beim Imperium allgemein ja ähnlicher Symbole und Metaphern.

Alien: Earth habe ich auch angefangen. Gefällt mir bis jetzt ganz gut. Der Crash kam anscheinend ja durch das Alien oder die Sabotage eines nicht genannten Konzerns zustande. So erkläre ich es mir zumindest. Ich würde jedoch gerne mal wissen, warum der Prodigy-Mensch im Schutzanzug in jeder Folge Schimmel von den Wänden kärchert. Ist das einfach nur eine Anspielung darauf, dass das Klima auf der Erde gekippt ist? Oder wie hat man das zu verstehen? Der Kollege kommt bis jetzt in jeder Folge vor, haha.
 
Aber Ghorman ist doch absolut essentiell für die Gesamthandlung?
Beim nochmaligen Lesen ist mein Satz tatsächlich blöd formuliert, weil ich nicht der Ghorman-Handlung per se ihre Berechtigung absprechen wollte, sondern im Kontext eher, ob man die Ghorman-Handlung zwingend über 4 Episoden auswalzen musste. Und da bleibe ich dabei, dass das in dieser Breite zumindest für mich einfach überflüssig war. Bzw. was an wirklich relevanten Infos im Verhältnis zur investierten Zeit rumkam; 1-2 Folgen wären auch OK gewesen.😉

Das Ghorman-Massaker ist eines der wichtigsten Ereignisse in der Lore von Star Wars, auch außerhalb der Serie Andor. Es kam in Rebels vor, aber auch schon in anderen Quellen.
Es ist lange her, dass ich Rebels gesehen habe, aber dass Ghorman da vorkam, hatte ich nicht mehr im Hinterkopf. Da es ja auch ZWEI Massaker auf Ghorman gab, bin ich mir aktuell nicht sicher, ob in Rebels das "neue" Massaker wie in Andor gesehen thematisiert wurde, oder das "alte" mit Tarkins Landung in einer Menschenmasse?!
Wäre es das zweite Massaker (1-2 Jahre vor Yavin), hätte es rein zeitlich auf den Beginn des Plots von Rebeles keine Auswirkungen haben können, weil meiner Kenntnis nach beide Serien um 5 Jahre vor der Schlacht von Yavin beginnen. Ezra und Hera und Co. waren also schon VOR Ghorman II als autonome Rebellen-Gruppe unterwegs. Das zeigt mE, dass die Rebellion viele individuelle Ursprünge hat, und diese Zuspitzung auf Ghorman zwar innerhalb der Logik von konkret der Serie Andor Sinn macht, aber es bei der nächsten Reihe in ein paar Jahren schon wieder anders sein kann.

Und da es sich bei Andor quasi um die Origin-Story der Rebellion handelt, ist Ghorman doch komplett mit der Gesamthandlung verknüpft, oder nicht?
Verknüpft: Ja! War es "absolut essentiell/eines der wichtigsten Ereignisse": Finde ich diskutabel; vor allem -und da liegt nach wie vor mein Schwerpunkt drauf-, ob man dafür 4 Folgen Erzählzeit investieren musste. Später schreibst Du ja selber von einem "Puzzle-Teil"; darauf könnten wir uns von der Bedeutung/Kausalität für die Rebellion insgesamt her durchaus einigen.😉
 
Es ist lange her, dass ich Rebels gesehen habe, aber dass Ghorman da vorkam, hatte ich nicht mehr im Hinterkopf. Da es ja auch ZWEI Massaker auf Ghorman gab, bin ich mir aktuell nicht sicher, ob in Rebels das "neue" Massaker wie in Andor gesehen thematisiert wurde, oder das "alte" mit Tarkins Landung in einer Menschenmasse?!
Wäre es das zweite Massaker (1-2 Jahre vor Yavin), hätte es rein zeitlich auf den Beginn des Plots von Rebeles keine Auswirkungen haben können, weil meiner Kenntnis nach beide Serien um 5 Jahre vor der Schlacht von Yavin beginnen. Ezra und Hera und Co. waren also schon VOR Ghorman II als autonome Rebellen-Gruppe unterwegs. Das zeigt mE, dass die Rebellion viele individuelle Ursprünge hat, und diese Zuspitzung auf Ghorman zwar innerhalb der Logik von konkret der Serie Andor Sinn macht, aber es bei der nächsten Reihe in ein paar Jahren schon wieder anders sein kann.

Also die Szene aus Rebels, welche ich meinte, bezieht sich schon auf das zweite Massaker. Es referiert ja 1:1 auf Mon Mothmas Rede vor dem Senat, in der sie den Mord an den Ghormanern anklagt. Hier der kurze Ausschnitt:


Das ursprüngliche Tarkin-Massaker entstammt aus sehr alten Legends-Quellen, aber in Andor wird nochmal darauf verwiesen. Gespräche, Mahnmal und Co. Von daher wird es dadurch natürlich wieder zum Kanon. Wobei ich als jemand, der mit dem Expanded Universe groß geworden ist, diesem ganzen Hin und Her zwischen Kanon und Legends eh nicht viel abgewinnen kann. 🫣

Wie dem auch sei, erst nach dem zweiten Massaker und mit der öffentlichen Rede Mon Mothmas entwickelte sich die Rebellen-Allianz zu dem, was sie dann wurde. Vorher waren es ja einzelne, teils sogar rivalisierende Gruppen. In Andor eigentlich ganz gut umgesetzt mit Mon Mothma, Luthen Rael, Bail Organa, Saw Gerrera und sogar diesen Dummbeutel-Rebellen auf Yavin. Die haben ja alle irgendwie mehr oder weniger getrennt voneinander operiert. Wobei die Parts mit Saw Gererra sowie die Szenen mit den verfeindeten Yavin-Rebellen für mich wiederum zu langatmig waren, haha. Da konnte ich nicht viel mit anfangen.

Aber wie gesagt: Insgesamt ist Andor in meinen Augen top. Ich mag die Atmosphäre, aber auch, weil es nochmal die Hintergründe von Star Wars stärker ausgestaltet. Deswegen fand ich auch Rebels interessant, obwohl das eigentlich nicht so mein Stil von Serie ist. Aber für die Story von Star Wars ist Rebels nun mal gesetzt, ähnlich wie Clone Wars für Episode 1-3.
 
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"The Bear" auf Disney+.
Geschichte über einen jungen Spitzen-Koch, der das heruntergekommene Familienlokal übernimmt.
Bin noch mitten in der 1. Staffel, und so richtig "sympathisch" kommen die Hauptdarsteller alle nicht rüber; dazu viel Gelaber.
Durch die Begrenzung auf bislang 30 Minuten pro Folge ist das aber durchaus zackig erzählt und wohltuend "stressfrei" zu konsumieren.
Womit die Serie wirklich punkten kann, ist die Darstellung von Küchen-Organisation, dem Kochvorgang an sich (optisch SEHR gut gemacht mE) und wie schwierig es auf vielen Ebenen an diesen Orten sein kann. Wer selber gerne kocht oder zB die Werke von Anthony Bourdain gut fand, der sollte das mal antesten!
 
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Reaktionen: Performer of Miracles
Alien Earth:

Meine Frau und ich schauen gerade die Serie, haben 2 Folgen durch und finden die Atmosphäre und das Design generell sehr toll umgesetzt.

Was wir nicht mögen: der Junge mega Reiche Spinner ala "Musk-Zuckerberg-Parodie" nervt gewaltig, weil voll drüber und aufgesetzt, dazu dann noch die Kinder im Superkörper von Erwachsenen, die dann Schattenspiele machen oder rumkichern, obwohl es eigentlich "ernst" (neue Situation im Schiff, dunkel, Alien...) ist.

Ich bin mit den Alien Filmen groß geworden und habe auch ein Tattoo von einem Alien, d.h. mir bedeuten die ersten zwei Filme sehr viel. Danach wirds eher grausig. Alien Romulus war mal wieder ein Lichtblick in die richtige Richtung.

Was mir an der Serie per se nicht so gefällt ist das Design vom Xenomorph, das CGI ist ganz klar zu erkennen und auch wenn es ein Mensch im Kostüm ist. Seinerzeit war Alien so erfolgreich und perfekt, weil man das Wesen eben so gut wie nie zu Gesicht bekommen hat, aber immer die Bedrohung gespürt hat. Das gibt es hier leider gar nicht.
Das CGI vom "Auge" ist auch mehr als direkt zu erkennen, so wie die Witze der Kinder die Horror-Spannung nehmen.

Alien ist düster, dreckig, verlassen und einsam, egal ob auf LV246 oder der Nostromo, das machte die Filme absolut großartig.

Jetzt kommen Witze hinzu, die nie irgendwie Thema waren, ein Alien, das ohne Ende Leute in Sekunden killt, schneller als jeder Fleischwolf, dabei aber die Leute/Wesen/Cyborgs mit Plot Armour außen vor lässt, WTF! Ne das holt mich immer wieder raus, leider. Das Blut ist ebenso viel zu viel. Das ist leider nicht Alien typisch, sorry.

Ich bin dennoch gespannt wie es weiter geht, aber bisher bin ich nicht so richtig begeistert. 30 bis 40 % gefällt mir, der Rest mal sehen, Story finde ich noch bissl fad, das Thema der Synths finde ich dabei an sich aber sehr gut gewählt. Timothy Olyphant ist da noch mein absoluter LIebling, den mochte ich aber bisher immer.

Mal sehen 🙂
 
Wir schauen grad die Serie The Residence, eine Krimiserie um einen Mord im Weißen Haus.
Die Figuren sind meiner Meinung nach leicht überzeichnet, fast schon theaterhaft. Die den Fall untersuchende Hauptakteurin hat definitiv eher Sherlock Holmes oder Agatha Christie als Vorbilder als Kojak. Der Humor ist passenderweise auch eher britisch als amerikanisch. Ist auf jeden Fall unterhaltsam 🙂
Und es gibt auch nur eine Staffel mit acht Folgen, es besteht also nicht die Gefahr des versumpfens 😉
 
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Reaktionen: beetlemeier
Mal was ganz anderes:
Habe als Nachzügler vor kurzem Squid Game die drei Staffeln geguckt. Dazu wurde schon zu genügend diskutiert.
Allerdings habe ich im Anschluss noch die amerikanische "Spielshow" Squid Game - The Challenge auf Netflix geguckt. Erwartet hatte ich eigentlich nicht so viel, einfach ein Haufen Kandidaten, die ähnlich wie bei 99 -Einer schlägt sie alle (oder so ähnlich) 10-Kleine-Jägermeister-mäßig nach und nach rausfliegen.
Aber die Show hat mich sehr dahingehend überrascht, dass es zum Teil richtig psycho wurde mit Gruppendynamiken, Hintergangenwerdens und Aktionen, die neben den "normalen" Spielen von Squid Game viele Überraschungen geboten haben. Und das alles im Original-Setting von Squid Game.

Mir hat´s extrem gefallen...
 
Und es gibt auch nur eine Staffel mit acht Folgen,
Es wurde auch schon bekannt gegeben, dass es wegen der hohen Produktionskosten leider keine 2. Staffel geben wird.

Mir hat das auch gut gefallen, aber die Auflösung des Ganzen war dann doch irgendwie zu konstruiert mit immer neuen Finten, da wäre weniger mehr gewesen. Ansonsten aber gute Unterhaltung: Lustig mit skurrilen Charakteren/Dialogen, überzeugenden Schauspielern und optisch echt hochwertig gemacht.

Wer "Only Murders in the Building" (die 5. Staffel startet bald!) mag, ist bei "The Residence" sicher nicht verkehrt...

der Junge mega Reiche Spinner ala "Musk-Zuckerberg-Parodie" nervt gewaltig, weil voll drüber und aufgesetzt, dazu dann noch die Kinder im Superkörper von Erwachsenen, die dann Schattenspiele machen oder rumkichern, obwohl es eigentlich "ernst" (neue Situation im Schiff, dunkel, Alien...) ist.
Ja, das sehe ich auch als ein Problem. Sofern da nicht noch ein plot-twist bei dem kommt, ist der einfach als Rolle ebenso überzeichnet wie eindimensional geschrieben und passt -wie Du schon sagtest- als grelle Knall-Charge nicht so recht ins "klassische" Alien-Universum. Dazu neigt mE der Schauspieler auch etwas zu over-acting; man muss nicht in jeder Szene die Augen voll aufreißen... 🥳
 
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Reaktionen: M1K3