Film/Serien Tipps

@Jedit aka bequemer Sack
Schweiger,
in "Inglourious Basterds" als ein berüchtigter Feldwebel der sehr lautstark die Seiten gewechselt hat.


Schweighöfer,
bekommt nun eh zunehmend ein Problem damit, dass sein immer tollpatschig/trottelig alberner Anstrich seiner Rolle, zunehmend weniger aufgrund seines fortschreitendem Alters passt.



Der neue Superman,
tatsächlich ein typischer James Gunn Film..
Nicht schlecht, aber richtig gut auch nicht.
Hatte vor allem das Gefühl, dass da noch eine deutlich längere Directors Cut folgen könnte.

Er hat ein paar gute Ideen/Momente, aber auch leider wieder viel von dem schrill bunten und oft unpassend albernen.
Was sicherlich auch das ist, was die Superman Fans so spaltet. Da man bei DC gerade bzgl. Superman/Batman einen eher ernsteren mehr auf Handlung ausgelegten Film sehen möchte.
(so geht es mir jedenfalls)
 
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Reaktionen: Dragunov 67 und Jedit
Ich hab vor ein paar Tagen The Accountant geschaut und fand den durchaus gut. Ruhiger Thriller ohne Comedyansprüche, punktuell eingestreute Hintergrundinfos zum Main Char und hin und wieder bissl unaufgeregte Action.
Den Nachfolger hab ich mir dann auch angetan und auf den kann man getrost verzichten. Hier wird aus meiner Sicht unnötig die Comedyschiene bedient, um einen Actionfilm mit Comedyeinlagen zu machen. Genau daß der erste Teil das nicht war, gefiel mir daran. Schade, denn die Schauspieler agieren gut.
 
in "Inglourious Basterds" als ein berüchtigter Feldwebel der sehr lautstark die Seiten gewechselt hat.

Hatte wenig Text, und seine Rolle hat im Flim mE auch so "funktioniert", wie sie sollte.

Der neue Superman,
Ich oute mich mal damit, dass ich keinen der neun "richtigen" Superman-Filme gesehen hab (von dem von 1978 bis zum aktuellen) und auch kein Bedürfnis danach habe, weil ich das gesammte Charakterkonzept für fast jede Handlung unfassbar einschränkend und damit langweilig finde. Bin so ne Art Anti-Bill... 😉
 
Ich war lange Zeit ein großer Fan von Waltz, leider scheint er aber mittlerweile in einem Rollen Loop festzustecken und irgendwie immer den selben Archetypen zu geben,das reicht dann leider nicht um mir den zu geben.
In dem Thema sehe ich dann auch lieber historisch korrektere Filme oder Dokus.
In dem Zusammenhang ist "Hacksaw Ridge" eher mein Ding und auf jeden Fall eine Empfehlung.
 
leider scheint er aber mittlerweile in einem Rollen Loop festzustecken und irgendwie immer den selben Archetypen zu geben,das reicht dann leider nicht um mir den zu geben.
Das hat man leider bei einer Vielzahl von Schauspielern, nachdem diese ihren ersten richtig großen Erfolg hatten und diesen Charakter dann zwanghaft über jede ihrer Rollen stülpen und das Pferd dann so lang reiten bis es umkippt.

Johnny Depp hat z.b. nach Fluch der Karibik 1 auch plötzlich überall anders die Jack Sparrow attitüde mehr oder weniger stark eingebaut.
Dabei konnte er zuvor auch anders und den Rollen entsprechender/passender performen.

Die Wandelbarkeit des Schauspielers bzgl. seiner Rolle einen gut überzeugenden Charakter zu verleihen, unterscheidet für mich einen guten von einem großartigen Schauspieler.

Es kann aber wohl auch als Hinweis verstanden werden, ob jemand noch wirklich hungrig ist/Spaß an dem was er tut hat oder eher schon satt/übersättigt ist. 🤷🏼‍♂️
 
Einen so brillanten Film wie Inglourious Basterds nur wegen Schweiger nicht zu gucken ist unakzeptabel.

"Unakzeptabel" finde ich jetzt zu drastisch formuliert, aber bei der Antwort von @Dragunov 67, dass er sich IB wegen der Mitwirkung von Til Schweiger nicht angesehen hätte, hatte ich auch Stirnrunzeln. 😉

Da frag ich mich, ob man sich da nicht wegen so einer kategorischen Ablehnung von Nebenrolle XY nicht selber viele positive Erlebnisse verbaut?!
Ich hab die letzten Tage überlegt, ob es einen Schauspieler gibt, der mich davon abhalten würde, einen Film, den ich eigentlich gerne sehen will, zu meiden und mir ist da keiner eingefallen:
-Entweder lockt mich ein Film dann auch per se im Übrigen nicht ODER
-ich warte, bis der Film auf Scheibe oder per stream erscheint und kann dann munter an den betreffenden Stellen skippen oder Schnelldurchlauf machen.

Alles andere wäre mir persönlich zuviel unnötige "Selbstkasteiung!"😉

Das hat man leider bei einer Vielzahl von Schauspielern, nachdem diese ihren ersten richtig großen Erfolg hatten und diesen Charakter dann zwanghaft über jede ihrer Rollen stülpen und das Pferd dann so lang reiten bis es umkippt.

Johnny Depp hat z.b. nach Fluch der Karibik 1 auch plötzlich überall anders die Jack Sparrow attitüde

Finde ich grundsätzlich ne interessante Theorie, aber auf Johnny Depp passt die mE nicht so zu 100%:
Zum einen war Johnny Depp schon lange vor Fluch der Karibik ein wirklich etablierter "Star" (Scherenhände, Ed Wood, From Hell, Donnie Brasco, Fear and loathing Las Vegas, Neun Pforten).
Und zum anderen war/ist er ja durch die vielen Arbeiten mit Terry Gilliam und Tim Burton auch schon vor den Auftritten in Fluch der Karibik ein Schauspieler gewesen, der den "schrägen Vogel" schon zwangsläufig mimen musste/muss. 😁 Dazu waren diese Rollen ihm ja auch meistens nicht "gegen den Leib" geschrieben, sondern im Gegenteil passend (Lone Ranger mal außen vor) und künstlerisch auch nicht durchweg Misserfolge.
Dass Depp nach 2003 nur noch das erwähnte kranke Pferd geritten hätte, kann ich nicht sehen.
 
Zum einen war Johnny Depp schon lange vor Fluch der Karibik ein wirklich etablierter "Star" (Scherenhände, Ed Wood, From Hell, Donnie Brasco, Fear and loathing Las Vegas, Neun Pforten).
Yep.
Deswegen schrieb ich, dass ich ihn vor FdK1 als anders wahrgenommen hatte. Vor allem in "Gegen die Zeit" mit Christopher Walken, war er wirklich gut und glaubhaft in einer sehr ernsten Rolle.

Er hatte zwischen Fdk1 und glaub Fdk3 ein paar Filme/Rollen in denen man die Sparrow Attitüde plötzlich auch von ihm zu sehen bekam. Ich bin mir nicht mehr sicher welche das waren.. in den Fantastische Tierwesen Teilen jedenfalls zum Glück nicht.

Edit:
Fdk1 war der erste Film, soweit ich weiss, mit dem J.D. in der Hauptrolle seinen ersten richtig großen Kinokassen Kracher hatte.
Mich z.b. sprechen die meisten der Tim Burton Filme echt an, aber viele andere eher nicht.
 
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Hat wenig mit Selbstkasteiung zu tun, ich kriege bei der nervigen, nöligen Stimme schon das 🤮, da verzichte ich gerne.
Bin bis auf wenige Ausnahmen eh kein Fan der aktuellen dt Dchauspielriege,da entgeht mir allso auch nicht wirklich etwas.
Vor allem wenn mich aus weiteren Gründen der Film nicht allzusehr interessiert.🤷
 
Vor allem wenn mich aus weiteren Gründen der Film nicht allzusehr interessiert.
Inglourious Basterds,
der Schweiger und der Brühl erscheinen wenn ich mich richtig erinnere, erst ca mitte des Films.

Die ersten etwa 15-20 Minuten des Films in dem der Waltz seinen großen Auftritt hat, sind aber vom Schauspielerischen wirklich sehr Sehenswert gewesen, sofern man sich nicht durch nachfolgende Projekte an ihm bereits satt gesehen hat.

Ich fands jedenfalls irre, wie gut diese Akt1 Szene umgesetzt wurde, so dass man meinen könnte man sitzt gerade selbst dem Waltz gegenüber. 🙈
 
Hat wenig mit Selbstkasteiung zu tun, ich kriege bei der nervigen, nöligen Stimme schon das 🤮, da verzichte ich gerne.

Ich glaube der spricht im ganzen Film nur einen Satz.


Wir haben gestern die Staffel 1 von "Mobland" beendet.

Solides England Gangster Drama.
Kann man sich gut ansehen. Obwohl es nicht direkt vor Guy Ritchie kommt erkennt man sein Erzähltempo. Die Story dümpelt immer wieder bis sie quasi steht und dann kommt Zack, Zack, Zack die Action und der nächste Cliffhanger. Nächste Folge von vorne.

Tom Hardy solide, neutral, cool
Pierce Brosnan iwie schräg und konfus.
Hellen Mirren unausstehlich, in jeder einzelnen Szene. Herrlich.

Wer kein Paramount+ hat aber n paar Tage frei bei Regenwetter dem würde ich die paar Euro für Tulsa King und Mobland empfehlen.
 
F4: First Steps
hat mich wirklich gut unterhalten und schlägt tatsächlich in Sachen Marvel Filme eine schöne Richtung ein.

Und endlich ein Galactus, der dem Comic deutlich näher kommt.

Die Silver Surferin empfand ich dagegen leider als eher fad. Der/Die wurde mir unabhängig vom Geschlecht in den ersten beiden F4 Filmen der 2000er besser rüber gebracht.

Ist glaube ich auch der erste Film, bei dem ich wirklich gute und vergleichsweise viele 3D Effekte erleben durfte. 👍
(Obwohl das Kino Equipment in Sachen Bild -Helligkeit und -Schärfe gefühlt nicht immer optimal eingestellt gewesen ist. Sitznachbarn hatten ähnlichen Eindruck)
 
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Predator: Killer of Killers, derzeit auf Disney+.

Puh, den würde ich trotz der vielen positiven Bewertungen leider als misslungen bezeichnen. 😢
Ob man den Animations-Stil gut oder schlecht findet, muss jeder selbst entscheiden. Gefallen hat er zumindest MIR nicht wirklich, ist aber auch nicht mein Haupt-Kritikpunkt.
Eines der kleinen Probleme der Produktion zB: Im Japan der Shogune ein Kampf zwischen Ninja und Samurai gegen einen Predator an einer grün-idyllischen Flussaue, im Hintergrund eine Brücke über den Fluss. Die Brücke mehrfach in der gleichen Perspektive zu sehen; dann rauscht eine Rakete des Predator in diese Brücke, explodiert wie eine Predator-Rakete halt explodiert: BUUUMMM! Der Kampf geht weiter; 20 Sekunden später wieder die gleiche Brücke im Hintergrund: Kein Rauch, kein Dampf, keine Beschädigungen; das macht dann jede Immersion natürlich extrem schwierig...
Die Dialoge (hab auf deutsch geschaut) für meinen Geschmack doch recht abgedroschen.

Was da wirklich schlecht gemacht ist, sind die mE völlig überzogenen Fähigkeiten der menschlichen Akteure: Die Spannung in der Predator-Reihe kommt für mich daher, dass "Held bzw. Heldin" eigentlich in jeder Hinsicht völlig unterlegen nur nach langem Kampf in allerletzter Sekunde irgendwie einen Predator ganz, ganz knapp mit List und Tücke besiegen kann. Diese "immanente Logik" schmeißt man hier aber über Bord, indem man aus den menschlichen Akteuren in den vier Episoden von Anfang an Charaktere mit individuellen Superhelden-Fähigkeiten macht. Die Handlung der letzten Episode, und was da wie wem warum alles so "glückt", werde ich nicht spoilern, setzt dem Ganzen aber für meinen Geschmack sehr unangenehm die Krone auf. Ganz am Ende noch ziemlich relevante Meta-Plot-Info für die gesamte Predator-Franchise, aber auch die ziemlich diskutabel.

Als "komplett zu 100% Scheiße" würde ich das Ganze jetzt nicht bezeichnen, aber man hat da für meinen Geschmack in viel zu vielen Bereichen völlig überambitioniert was Neues probiert, was aber leider-leider alles nicht wirklich gezündet hat.

Fazit:
3/10
 
Auf der Suche nach etwas leichter, fröhlicher Unterhaltung nach The Last of Us (und dem für mich völlig unerwarteten und unzufriedenstellenden Ende der zweiten Staffel!!) sind wir auf Ghosts gestoßen. Ein junges Paar erbt ein altes Haus, in dem es Geister gibt und sie kann sie sehen. Er nicht.
Die Folgen dauern je ca 20min und es ist genau das: leichte, fröhliche Unterhaltung 🙂
 
Ich kenne die Spiele nicht. Also ich weiß, daß es sie gibt, hab sie aber nicht gespielt. Für mich is das ne Serie und mir ist egal woran sie sich storytechnisch orientiert 😉
Ich fand es unerwartet und abrupt. Unbefriedigend. Wenn da ein Studio den Stecker zieht, bin ich als Zuschauer gearscht und werde am langen Arm verhungern gelassen. Und diese Art Cliffhanger mag ich nicht.

Abgesehen davon war Staffel 2 wie auch Staffel 1 klasse anzusehen, mit einer für mich unerwarteten Wendung und insgesamt schönen Charakterzeichnungen. Wäre das nicht so, hätte mich das Ende nicht so getroffen, denn ich will halt wissen, wie es weiter geht!!!11elf 😉
 
sind wir auf Ghosts gestoßen.

Ja, gefällt mir auch sehr gut.

Zur Klarstellung sollte man noch erwähnen, dass das Original von der BBC ist, auf Netflix die US-Variante läuft und es sogar ne deutsche Version über ARD gibt.
Die BBC-Variante kenne ICH nicht. Die US-Version lehnt sich aber eng daran an, und ist das, was ich gesehen habe und schätze. Die deutsche "Edition" ist deutlich kürzer und leider auch schlechter gemacht.
 
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