Film/Serien Tipps

Das ist EIGENTLICH auch meine goldene Regel; von meiner Oma selig geerbt. Bei "Achtsam morden" und "Tschugger" versagt die aber aus irgend einem Grund; deswegen hab ich ja die Frage in die Runde gestellt! 🤔 😉
Bei "Achtsam morden" hatte ich schon nach 5 Minuten den Finger an der Taste um das auszuschalten, als man mir das 50 qm-Büro des "Richters"/"Staatsanwalts"? präsentiert hatte. Fachliche Genauigkeit ist mir eigentlich nicht wichtig, aber DA war das wirklich bizarr.
Den Finger auf der Taste hatte ich dann immer wieder mal, hab es aber doch bis zum Ende geschafft...?‍♂️




Ist bei Mädel mittlerweile auch so, mMn.
Deine Frage ist zwar schon etwas älter aber meine Familie und ich haben vor zwei Tagen Tschugger in der 3 Sat Mediathek entdeckt und wir schmeißen uns bei einigen Szenen weg vor Lachen. Depperte Polizisten in der Pampa mit viel Lokalkolorit und herrlich überzeichnete Figuren. Dranbleiben lohnt sich. Es ist glaub ich schon von Vorteil, wenn man im süddeutschen Raum verortet ist und auf Untertitel verzichten kann. Wir werden die Staffeln durchschauen. Es ist halt so a bisserl Eberhofer, Schimi und Fargo in der Schweiz.
 
Es ist glaub ich schon von Vorteil, wenn man im süddeutschen Raum verortet ist und auf Untertitel verzichten kann.
WOW! Ich hatte in den ersten paar Minuten gedacht: "Ach, dieses spezielle Schweizer-Deutsch verstehst Du aber gut, da brauchst Du keine Untertitel für." Dann erst hab ich gemerkt, dass ich bereits die deutsche Synchro-Tonspur geschaut hatte! 🥳
Ich hab ein feines Gehör, aber DAS im Original ist für mich nicht mehr verständlich...😁

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Hat jemand Andor Staffel 2 gesehen? Ich muss sagen, dass sich das doch SEHR zieht und aktuell (Folgen 6-8) echt langweilig ist. Staffel 1 fand ich gut, wenn auch nicht so gut wie von vielen geschildert. Auch sonst schneidet man mit Rebellen-Satire, Spionage-Thriller, Wirtschafts-Krimi, Beziehungsdrama, Resistance-Geschichte, Ehekrise, die bürokratischen Mühlen der imperialen Verwaltung usw. einfach zuviele unterschiedliche Themen an, die nicht wirklich gut zusammenpassen. Diego Luna hatte auch schon mal mehr Mimik im Gesicht.

Wenn ich bedenke, wie man damals Lucas bei Episode I kritisiert hat, weil er soviel "Laberei" und "galaktische Politik" in den Film reinbrachte und das nun alles bei "Andor" so toll sein soll ("Star Wars für Erwachsene"), dann ist das schon irgendwie ein cineastischer Treppenwitz.
 
Weil es gerade bei Netflix die zweite Staffel gab und wohl Jahre zwischen Staffel 1 und 2 lagen. Habe ich ich mir gerade "Made in Abyss" angetan.
Bestimmt nicht jedermanns Geschmack. Nichts für zarte Gemüter. Gerade der Film zwischen Staffel 1 und 2 (Leider nicht im Abo).
Aber die Geschichte und das Setting sind trotzdem erfrischend neu und spanned. One-way-ticket to hell with childrens.
Bin gespannt wie es weiter geht.
 
Vivarium ist Horror wie man den von Steven King kennt.
Kann man mal anschauen aber danach siehst du nette Familiensiedlungen mit anderen Augen.
Ich bin gestern beim Klicken im Internet auf die Filme "Vivarium" und "The Assessment" gestoßen.
Kennt die jemand und hat ne Meinung, der er kundtun möchte? 😉
 
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Vivarium ist Horror wie man den von Steven King kennt.
Das wird auf "Wer streamt es" einmal von 2023 mit 46 Minuten Laufzeit und einmal von 2019 mit 94 Minuten Laufzeit angezeigt, kA ob das ein Bug ist oder tatsächlich was zu bedeuten hat. Optisch ist das klar das Gleiche...

Bei "Alien Earth" bin ich mir noch nicht so sicher; in der 1. Folge für mich bislang zuviel Sci-Fi und zu wenig Horror.
 
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Bei "Alien Earth" bin ich mir noch nicht so sicher; in der 1. Folge für mich bislang zuviel Sci-Fi und zu wenig Horror.

Hab die 1. Folge jetzt durch, und das war doch leider etwas anstrengend.
Es gibt zwei Handlungsstränge, einer ist "klassisch" und durchaus ansprechend: Düstere Optik auf(in) einem Raumschiff, klaustrophobisch usw.; zugegeben nix wirklich Neues, aber unterhaltsam und spannend.

Der andere Teil ist dann leider nicht nach meinem Geschmack (da es erst die 1. Folge war, kann ich noch nicht viel spoilern): Er spielt nach einem erstmal dramatisch undramatischen Raumschiffabsturz auf die Erde (keine Ahnung, wie groß die "Maginot" im Vergleich zu einer Boeing -9/11-, einem Schiff wie der "Nostromo" oder einem Kreuzer der Handelsföderation aus SW ist; aber für einen Raumschiffabsturz in einer Millionenstadt auf einen Planeten ist das halt optisch "wenig")
Ansonsten hat man dann halt noch den reichsten Mann der Welt (eine nervig-juvenile Musk-Zuckerberg-Parodie), der mit Hybriden forscht (Kinder, deren Bewusstsein in künstliche Erwachsenen-Superhelden-Körper eingepflanzt wird; JA, das hab ich auch zuerst gedacht). Und der schickt jetzt diese Peter-Pans los, damit die das gecrashte Raumschiff durchsuchen und looten sollen.

Kurz gesagt, diese Stränge passen mE BISLANG noch überhaupt nicht zusammen, sondern die Sprünge zwischen beiden sind optisch und spannungstechnisch ziemliche Stilbrüche. Bin gespannt, ob man in der 2. Folge da irgendwie die Kurve kriegt... 😉
 
Ansonsten hat man dann halt noch den reichsten Mann der Welt (eine nervig-juvenile Musk-Zuckerberg-Parodie),
Was mich an dem Typ massiv stört, ist das er vermutlich das reale Vorbild war für den Typ bei Ratatouille. Jetzt muss ich immer an Ratatouille denken, wenn ich den sehe. 😂
 
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Ich habe seit Ewigkeiten auf Alien: Earth gewartet und bin sehr begeistert.
Dass man sich stärker Synths anschaut, finde ich super. Synthetisches Leben war schon immer ein wichtiger Bereich von Alien. Und endlich auch mal Cyborgs. Ich wüsste nicht, wann mal ein Cyborg in den Romanen oder Comics aufgetaucht wäre. Gleich mit Hybriden jetzt "durchzustarten" ist nur der nächste logische Schritt. Hätten es Kinder sein müssen, deren Verstand kopiert wird? Nein. Die Begründung ist ja mehr als fadenscheinig. Die Kinder kommen mit ihren neuen Körpern viel zu gut klar, als dass Erwachsene auch nur irgendwelche Probleme damit haben sollten. Wahrscheinlich geht es da eher um Kontrolle, wenn nicht sogar unser Muskberger an deren Verstand herumschrauben kann.
Endlich sieht man mal was von der Erde an sich. Nach schlimmem Ökokollapse, wie in manchen Roman beschrieben, sieht es zumindest auf Prodigy-Gelände nicht aus. Aber wirklich lebenswert ist das auch nicht. "Schöne" Konzernwelt eben.
Die neuen Kreaturen sind alle bisher toll. Auch hier passt das gut in die Welt von Alien. Es gibt eben nicht nur den Xenomorph.
Aber da wir gerade bei dem Xeno sind: Irgendwas stimmt ausgerechnet da optisch nicht. Das Gesicht wirkt zu lang und die Lippen hängen komisch herab, wenn sie zurückgezogen werden. Da hätte man vielleicht nochmal beim originalen Alien-Anzug von 1979 schauen sollen. Ebenso sind die Auswüchse auf dem Rücken sehr stummelig geraten.
Die Bruchlandung der Maginot war eben das und kein direkter Crash. Ja, da hätte man evtl. etwas mehr machen können. Aber hätte es da große Explosionen gegeben oder wäre der Wolkenkratzer komplett zusammengebrochen, wäre die Serie ja sofort zu Ende gewesen.
Viel anstrengender finde ich da die Rettungstruppe. Wie sind die denn bitte schön ausgestattet? Oder besser gesagt, warum haben die so gut wie kein Equipment dabei? Und einfach so über Abgründe springen? Da finde ich das Skript viel viel schlimmer.
Man könnte jetzt noch weiter Meckern, aber insgesamt bin ich mit den ersten beiden Folgen sehr zufrieden. Es wird sehr viel richtig gemacht, es kommt neues hinzu. Jetzt müssen sie zeigen, wie der Bogen zum ersten Film geschlagen wird, ohne dass es albern wirkt.