Nur zum rechtlichen: Natürlich sind Lizenzen an sich verkehrsfähig, waren sie immer und bleiben Sie auch. Allerdings wird die Weitergabe häufig vertraglich ausgeschlossen.
Es ist doch so: Rechtlich darf ich alles was mir zusteht verleihen und verkaufen, die Entwickler haben da aber mit aller Macht einen Riegel vorgeschoben und das unmöglich gemacht. Wenn das Gerichte nun meiner Meinung nach Korrekterweise korrigieren wollen, weil sie sehen, dass hier Unternehmen mit Ihrer Marktmacht den Endkunden in eine nicht mehr tragbare Situation drücken, begrüße ich das.
Es ist ja nicht so, dass die Verbraucher irgendetwas für den Verzicht auf ihre Rechte bekommen, es wurde zum neuen Normalzustand erklärt.
Es ist außerdem auch einfach den Verkauf auf gutem Wege zu verhindern: Guter Wiederspielbarkeit, Modsupport und guter Mehrspielermodus. Wenn man dann nocheinen Inhalte nachschießt sein es bezahlt oder gratis, verkauft so schnell niemand das Spiel.
Ich würde StarCraft II, Close Combat oder Civilisation niemals verkaufen. Mass Effect oder Dragon Age aber schon.
Auch an einem Gebrauchtmarkt könnten die Hersteller etwas verdienen, wenn man das System entsprechend aufzieht.
Stimmt auch. Ich glaube deshalb baut Steam auch den Itemmarkt gerade auf:
1. Zum Testen für die Lizenzen
2. Um eine Marktmacht vorzubereiten, denn vom Vorreitersein lebt Steam schließlich (denn erlich, hätte EA Origin vor 10 Jahren aufgezogen könnte es auch mit Steam evtl. mithalten).