GW Lawsuit gegen Ghamak

Wenn man Plagiate herstellt bekommt man Probleme mit dem Urheberrecht.
Wenn man jemanden vorverurteilt ist es noch lange nicht rechtskräftig,.
Bis jetzt hat noch niemand ein rechtskräftiges Urteil vorgelegt und jeder zweite spricht hier von Raubkopien, Urheberrechtsverletzung etc .🤔
In den meisten europäischen Ländern gilt da ein anderes Rechtssystem.

Nur weil man sich als armes Opfer inszeniert ist man das noch lange nicht.
Gilt dann wohl für beide Seiten.

anche Leute "müssen" auch klauen, weil ihre Rente nicht reicht...
Der war unterste Schublade .🤬
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab noch keinen Bartelaufruf von GW gesehen, weil sie Geld brauchen um ihre Markenrechte einzuklagen und ansonsten sie und dadurch das gesamte Hobby stirbt.
Schon die letzten Preiserhöhungen gesehen?Könnte man glatt als Betteln 2.0 betrachten.😉😁
 
Ich finde den Kontrast zwischen dem Einfordern von absoluter Genauigkeit und dem weitestmöglichen Dehnen und Interpretieren von Begriffen - je nachdem was man stützt oder ablehnt - in einigen Posts atemberaubend. Wir haben uns bald auch durch alle großen ethischen, juristischen und philosophischen Probleme durchgearbeitet. Haben wir hier ein paar Naturwissenschaftler, die noch irgendetwas in den Ring werfen können? 😀
 
Haben wir hier ein paar Naturwissenschaftler, die noch irgendetwas in den Ring werfen können? 😀

Also der kollabierende Stern Games Workshop als größtes Objekt in unserem System besitzt durch seine schiere Masse natürlich die höchste Gravitation.

Dadurch wird automatisch jedes andere Himmelsobjekt in einen Orbit zu Games Workshop hin gezogen. Hier wirken die Kräfte Fgw und Fcopycat gegeneinander und setzen Energie frei welche sich in Form von Hitzigen Diskussionen im Internet manifestiert.
 
Schon die letzten Preiserhöhungen gesehen?Könnte man glatt als Betteln 2.0 betrachten.😉😁
Wenn nach deiner Logik verkaufen "Betteln 2.0" ist, ist Lohnarbeit wahrscheinlich auch das gleiche wie Sklavenarbeit

Also der kollabierende Stern Games Workshop als größtes Objekt in unserem System besitzt durch seine schiere Masse natürlich die höchste Gravitation.

@Jim Sehr schöne Analogie
 
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Wenn nach deiner Logik verkaufen "Betteln 2.0" ist, ist Lohnarbeit wahrscheinlich auch das gleiche wie Sklavenarbeit

@Jim Sehr schöne Analogie
Ich weiss das führt jetzt eigentlich (zu) weit weg und es ist meinerseits auch nur bedingt ernstgemeint, aaaaaber ... es passt zu gut. 🙃
Es gibt durchaus wissenschaftliche Perspektiven, die Lohnarbeit und Sklaverei in einem engen Zusammenhang betrachten. Der mir am besten bekannte autor bezeichnet sich zugegebenermaßen als anarchistischer Anthropologe, war aber an mehr als renommierten Hochschulen angestellt. Das ist natürlich sehr verkürzt dargestellt, was jetzt folgt.

Zitat: “The institution of wage labour, for instance, has historically emerged from within that of slavery (the earliest wage contracts we know of, from Greece to the Malay city states, were actually slave rentals), and it has also tended, historically, to be intimately tied to various forms of debt peonage — as indeed, it remains today.” Quelle

  • Historischer Zusammenhang: Viele frühe Formen von „Lohnverträgen“ waren de facto Verträge über die Vermietung von Sklaven (z. B. in antiken griechischen Kontexten und in manchen südostasiatischen Stadtstaaten). Lohnarbeit kann daher als ein nicht radikal anderes Prinzip als Sklaverei verstanden werden.
  • Rechtliche/ideologische Maskierung: Moderne Arbeitsverträge werden als freie Verträge zwischen Gleichen aufgefasst, diese Freiheit ist jedoch häufig eine juristische Fiktion: sobald Lohnarbeit beginnt, entstehen hier Hierarchie, Entfremdung und Abhängigkeit — Merkmale, die Graeber auch als kennzeichnend für Sklaverei diskutiert.
  • Schuldenverhältnis: Graeber betont, dass Lohnarbeit oft mit Schuldknechtschaft verknüpft ist (z. B. Vorauszahlungen, Vorschüsse, Verträge, die an Schulden binden), wodurch Lohnabhängigkeit faktisch in Zwang umschlagen kann.
 
Moderne Arbeitsverträge werden als freie Verträge zwischen Gleichen aufgefasst, diese Freiheit ist jedoch häufig eine juristische Fiktion: sobald Lohnarbeit beginnt, entstehen hier Hierarchie, Entfremdung und Abhängigkeit ...

Das kann ich als aktiver Gewerkschafter genau so bestätigen. In der neoliberalen Sichtweise ist der Arbeitsmarkt ein Markt wie jeder andere und sollte daher auch so wenig wie möglich geregelt sein. Was aber aufgrund der Umstände nicht so ist. Zugespitzt kann man tatsächlich teilweise von maskierter Sklavenarbeit reden.
Und ja ... auch in der Antike hat das halten von Sklaven Kosten verursacht. Ich bin überzeugt, dass heutzutage in manchen Ländern/Branchen die Lohnkosten niedriger sind, als wenn der Betrieb für die Lebenshaltungskosten und den Erhalt der Arbeitskraft von Sklaven aufkommen würde.

Aber völlig richtig, dass geht etwas am Thema vorbei.
 
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Rechtliche/ideologische Maskierung: Moderne Arbeitsverträge werden als freie Verträge zwischen Gleichen aufgefasst, diese Freiheit ist jedoch häufig eine juristische Fiktion: sobald Lohnarbeit beginnt, entstehen hier Hierarchie, Entfremdung und Abhängigkeit — Merkmale, die Graeber auch als kennzeichnend für Sklaverei diskutiert.

Das Problem ist halt, dass das eine These aus der Anthropologie ist, die so abstrakt in diesem Wissenschaftsbereich und in dessen Kontext sicher valide ist.
Überträgt man das zB auf das heutige deutsche Arbeitsrecht, dann passt das schon weniger gut. Sicher ist man da im Zivilrecht, und da gibt es die Vertragsfreiheit, die den jeweiligen Vertragspartnern viel Spielraum beim Inhalt eines Arbeitsvertrages erlaubt. Dass es da ein deutliches Ungleichgewicht zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gibt, liegt völlig auf der Hand, und deswegen gibt es halt den bunten Strauß aus arbeitsrechtlichen Vorschriften, die nicht nur viele Gruppen wie Frauen, Schwangere, Behinderte, Jugendliche usw. besonders schützt, sondern auch Dinge wie Arbeitszeiten, Zustand des Arbeitsortes usw. ziemlich genau regelt. Dass es da IMMER Verbesserungsmöglichkeiten gibt, sehe ich selbstverständlich auch.

Allerdings passt es in diesem Zusammenhang nicht, dann über Sachen wie Hierarchie und Abhängigkeit zu sprechen, da diese nun mal in einem Anstellungsverhältnis mehr oder weniger immanent sind: Als Angestellter ist man seinen Vorgesetzten gegenüber in letzter Konsequenz weisungsgebunden, und ich habe keine Ahnung, wie das anders organisiert werden könnte. "Flache Hierarchien" schön und gut, aber ganz ohne Steuerung sind viele Betriebe einfach nicht handlungs- bzw. überlebensfähig. Tja, und dann "Abhängigkeit": Klar, man bekommt sein Gehalt, und ohne das sieht das Leben nicht so toll aus. Trotzdem gibt es in Deutschland (jetzt benutze ICH mal ein Wort mit einer klaren Konnotation 🙂 ) "Zwangsarbeit" grundsätzlich NICHT, Artikel 12 Absatz III GG.

Je nach Kontext oder konkretem Land, auf das man bestimmte Begriffe anwenden will, gibt es halt "Hierarchie" und HIERARCHIE, "Sklaverei" und SKLAVEREI. Meiner Meinung nach muss man da sehr gut aufpassen, dass man richtig einordnet, in welchem Kontext man selber und jemand anders diese Begriffe verwendet, sonst redet man praktisch sofort aneinander vorbei!
 
Das Problem ist halt, dass das eine These aus der Anthropologie ist, die so abstrakt in diesem Wissenschaftsbereich und in dessen Kontext sicher valide ist.
Überträgt man das zB auf das heutige deutsche Arbeitsrecht, dann passt das schon weniger gut. Sicher ist man da im Zivilrecht, und da gibt es die Vertragsfreiheit, die den jeweiligen Vertragspartnern viel Spielraum beim Inhalt eines Arbeitsvertrages erlaubt. Dass es da ein deutliches Ungleichgewicht zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gibt, liegt völlig auf der Hand, und deswegen gibt es halt den bunten Strauß aus arbeitsrechtlichen Vorschriften, die nicht nur viele Gruppen wie Frauen, Schwangere, Behinderte, Jugendliche usw. besonders schützt, sondern auch Dinge wie Arbeitszeiten, Zustand des Arbeitsortes usw. ziemlich genau regelt. Dass es da IMMER Verbesserungsmöglichkeiten gibt, sehe ich selbstverständlich auch.

Allerdings passt es in diesem Zusammenhang nicht, dann über Sachen wie Hierarchie und Abhängigkeit zu sprechen, da diese nun mal in einem Anstellungsverhältnis mehr oder weniger immanent sind: Als Angestellter ist man seinen Vorgesetzten gegenüber in letzter Konsequenz weisungsgebunden, und ich habe keine Ahnung, wie das anders organisiert werden könnte. "Flache Hierarchien" schön und gut, aber ganz ohne Steuerung sind viele Betriebe einfach nicht handlungs- bzw. überlebensfähig. Tja, und dann "Abhängigkeit": Klar, man bekommt sein Gehalt, und ohne das sieht das Leben nicht so toll aus. Trotzdem gibt es in Deutschland (jetzt benutze ICH mal ein Wort mit einer klaren Konnotation 🙂 ) "Zwangsarbeit" grundsätzlich NICHT, Artikel 12 Absatz III GG.

Je nach Kontext oder konkretem Land, auf das man bestimmte Begriffe anwenden will, gibt es halt "Hierarchie" und HIERARCHIE, "Sklaverei" und SKLAVEREI. Meiner Meinung nach muss man da sehr gut aufpassen, dass man richtig einordnet, in welchem Kontext man selber und jemand anders diese Begriffe verwendet, sonst redet man praktisch sofort aneinander vorbei!
Abolut passende Einwände. Mein Einwand ist aus einer gesellschaftswissenschafltich-anthropologischen Perspektive gefasst und überspannt so mir nichts, dir nichts, die bekannte geschriebene Geschichte - wenn man sich das zugrundeliegende Buch zu Gemüte führen mag. Da geht es vor allem um sehr allgemein gefasste Prinzipien - immer wieder rückgebunden in spezifische historische Besipiele. Ich habe aber tatsächlich den Thread passiv verfolgt und mich gefragt wann die Thematik Lohnarbeit = / ≠ Sklaverei aufkommen wird. Ich hielt das für unausweichlich. 😅 Und so abwegig es aus heutiger und spezifisch deutscher Perspektive erscheinen mag, ist der Zusammenhang nicht völlig von der Hand zu weisen.

Um vll. noch kurz den (weiten) Bogen zum zugrundeliegenden Thema zu ziehen: Ebenso wie Lohnarbeit wie ne sehr objektive und schon immer so gewesene "Sache" wirkt, ist es auch mit Urheberrechten u.ä. nicht anders. Die haben sich entwickelt und haben sich, wie wir sie kennen und nutzen (und das vergleichsweise spät und ohne starke Bezugnahme auf ältere Rechtstraditionen). Die bpb hat nen ganz gut zu lesenden Artikel dazu. Und trotzdem hat sich das Verständnis von Besitz an einer Idee oder einer Entwicklung als ziemlich unhinterfragbare soziale Größe etabliert. Das heißt jetzt nicht, dass Ghamak einfach so weitermachen können sollte, aber es ist spannend in der DIskussion darum zu sehen, wie Moral und Recht immer wieder getrennt werden (was nachvollziehbar ist), während sich Moral und Recht zugleich gemeinsam entwickelt haben und sich (zwangsläufig) immer wieder gegenseitig beeinflussen. Insofern finde ich die Diskussion hier, abgesehen von gewissen SPitzen, super interessant.
 
Ich habe das Gefühl, dass sich das moderne Recht immer weiter von der Moral bzw der gesellschaftlichen Entwicklung abkoppelt.
Viele Gesetze werden von kleinen Gruppenin Sinne von Partikularinteressen hinter verschlossenen Türen ausgehandelt und formuliert, ohne dass es darüber einen gesellschaftlichen Diskurs oder gar Konsens gegeben hat.
Gibt natürlich auch gegensätzliche Beispiele. Zb. Abtreibung oder Legalisierung von Cannabis. Wobei diese Fälle imho nur deshalb so breit in die Öffentlichkeit getragen werden, weil sich politische Akteure Vorteile davon versprechen. Zb. aktivieren des eigenen Wählerklientels oder um öffentlichen Druck für/wider eines Anliegen zu erzeugen.
 
Games Workshop. Zum Beispiel.
Das ist nicht korrekt. GW bezahlt seine Mitarbeiter deutlich über Mindestlohn (hab ich vor ca. 6 Monaten irgendwo gelesen aber keine Ahnung mehr wo) und beteiligt alle AN an guten Umsätzen mit durchaus beachtlichen Sonderzahlungen (stand auch in dem Artikel).

Klar GW ist der Antichrist aber als AG gibt es schlimmere.

cya
 
Herr Richter mein Mandant hatte gar keine andere Wahl als (nahezu) 1:1 Kopien herzustellen .. seine Kunden wollten es so..

Haben seine Kunden ihm ne Waffe an den Kopf gehalten als er Modelle gedruckt hat oder wie soll ich mir das vorstellen?
Das kann doch nicht ernsthaft deine Argumentation bei der Sache sein? 😅
Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Monopole schaden dem Markt. 😉
 
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Angebot und Nachfrage
Nur was war eher da?
GW Marines jedenfalls nicht...😉😁

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