GW Lawsuit gegen Ghamak

Jaaaa, stimmt.

Ich gehe allerdings davon aus, dass die IP Nummer scheitern wird. Da sind die Modelle einfach zu unterschiedlich zum Original. Das auf Basis dessen was ich darüber weiß, natürlich kann das vom Gericht anders bewertet werden. Aber um als eigenes Design zu zählen sind nur wenige Abweichungen zum Original notwendig und die sind ausreichend gegeben.

Deswegen find ich die Konzentration auf den IP Bereich eigenartig und würde gerne mehr zum Thema der unfair competition lesen/hören.

Aber das ist natürlich nur meine Einschätzung und mein Wunsch.

cya
 
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Deswegen find ich die Konzentration auf den IP Bereich eigenartig und würde gerne mehr zum Thema der unfair competition lesen/hören.
Darauf geht er im Video auch ein. Er meint halt dass GW sich eben auch sehr an gewissen Vorbildern orientiert hat, z.B. realen Panzern, den "Terminator" Filmen oder eben "Magic" Karten.
Wenn andere Leute das Gleiche tun, ist es eben auch naheliegend, dass man diese Modelle auch als Proxies für GW Spiele benutzen kann.

Besonders sympathisch ist der Typ mir auch nicht und wie gesagt, ich denke auch bei Ghamak ist schon deutlich dass deren Modelle als GW-Alternativen gedacht sind.
Aber ganz unrecht hat er halt auch nicht. Wie soll irgendjemand eine Sci-Fi oder Fantasy Miniatur designen ohne dass diese als Proxy in einem GW System spielbar wäre ?
 
Ich finde es völlig okay, auch mal genauer GWs "Inspirationen" zu zeigen.
Ghamak macht keine 1:1-Kopien. Oft sind Designs sehr ähnlich, aber es gibt immer Unterschiede zu den GW-Minis. Damit ist das doch völlig in Ordnung.
Dass es Proxies sind, ist doch kein Problem. Viele der Ghamak-Necrons gefallen mir wesentlich besser als der GW-Kram. Gleiches gilt für die Imperial Guard. Bei den Space Marines fehlt mir immer irgendwie was, außer bei den Dreadnoughts.
Soll Konkurrenz nicht das Geschäft beleben? Und für unser Hobby kann eine größere Auswahl an Modellen doch nur gut sein.
 
Es ist generell vollkommen egal, wo GW sich seine Inspiration her nimmt. Wo kein Kläger, da kein Richter.
Dieses ganze "aber GW hat auch bei XY abgeschaut" Gerede ist vollkommen egal, solange XY nicht glaubt seine Designs gegen GW schützen zu müssen.

Sehr typisch deutsche "auf keinen Fall irgendwas falsch machen" Haltung, welche in tausenden Gesetzen und Paragraphen mündet, über die man sich natürlich bei jeder Gelegenheit aufregt
 
Ich denke man sollte bei solchen Vergleichen nicht vergessen das GW, oder irgendwer anders, keinem Buch/Film/Merchandisegeschäft einen (hohen) wirtschaftlichen Schaden zufügt wenn sie davon inspirierte Minis vertreiben. Gamak bietet allerdings direkte Alternativen zum Kerngeschäft. GW selbst sagt ja sie sind ein Miniaturenhersteller der auch passende Spiele im Programm hat. Da liegt die Priorität deutlich höher das zu unterbinden, keine Ahnung ob man das auch angehen muss um nicht irgendwelche Schutzrechte für eventuelle weitere Prozesse zu verlieren. Wo da die Grenze verläuft für "muss der Hersteller aushalten" und "das ist unlauterer Wettbewerb/billige Kopien" müssen die Gerichte klären. Mit den perfekt gematchen Ausrüstungs, Trupps und Releasezyklen von Gamak wird das sicherlich eine spannende Frage. Ohne GW als Platzhirsch den keiner leiden kann bräuchte er ein anderes Geschäftsmodell oder wäre deutlich kleiner. Ist zumindest meine vermutung.
 
Ich denke man sollte bei solchen Vergleichen nicht vergessen das GW, oder irgendwer anders, keinem Buch/Film/Merchandisegeschäft einen (hohen) wirtschaftlichen Schaden zufügt wenn sie davon inspirierte Minis vertreiben. ...
Hätte GW seine Warhammer Fantasy Elfen so designt dass sie wie die Elben in der Herr der Ringe Filmen aussehen, hätte es aber trotzdem ordentlich gerumst.
 
Hätte GW seine Warhammer Fantasy Elfen so designt dass sie wie die Elben in der Herr der Ringe Filmen aussehen, hätte es aber trotzdem ordentlich gerumst.
Klar. Wobei die Tolkien Rechteinhaber da auch sehr streng sind. Wäre durchaus mal interessant wie dicht man an Tolkien Elben heran darf bevor da eine erfolgreiche Klage zustande kommt.
 
Klar. Wobei die Tolkien Rechteinhaber da auch sehr streng sind. Wäre durchaus mal interessant wie dicht man an Tolkien Elben heran darf bevor da eine erfolgreiche Klage zustande kommt.

Wie genau sind die denn beschrieben im Buch?
Die Rechte der Film Elben dürften ja bei New Line Cinema liegen?

V.a. dürften solche Konflikte easy mit Vergleichen gelöst werden. (Selbst mit Tolkien Estate, die interessiert ja nur die Kohle https://tolkiengateway.net/wiki/Lawsuits )

Wenn einer anfängt was von Tolkien zu machen ist das mehr Geld für alle.
Bei GW ist halt was anderes. Jeden Marine den Ghamak (und andere STL Hersteller) verkauft ist ein Marine den GW nicht verkauft.
 
nun, unglückliches Beispiel, weil machen sie ja 😉

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zwar nicht für Warhammer, aber ich bekomm sie im Warhammer Laden 😉
Steht aber nirgends, dass ich die nicht auf eckige Bases kleben darf 😉
 
nun, unglückliches Beispiel, weil machen sie ja 😉

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zwar nicht für Warhammer, aber ich bekomm sie im Warhammer Laden 😉
Steht aber nirgends, dass ich die nicht auf eckige Bases kleben darf 😉
Nein das Beispiel passt, du willst es nur absichtlich und zwangsweise flasch intepretieren.
 
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Bei GW ist halt was anderes. Jeden Marine den Ghamak (und andere STL Hersteller) verkauft ist ein Marine den GW nicht verkauft.
Jeder SUV, den Ford verkauft, ist ein SUV den VW nicht verkauft. Klar, das passt VW auch nicht.
Die Frage ist jetzt: Hat einer von beiden das Recht dem anderen den Verkauf von SUVs zu untersagen ?

Oder anderes Beispiel: Melitta macht Kaffeepads, die in Philips Senseo Maschinen rein passen. Sie machen auch die gleichen Geschmacksrichtungen wie Senseo ... passt denen sicherlich auch nicht.

Ohne GW als Platzhirsch den keiner leiden kann bräuchte er ein anderes Geschäftsmodell oder wäre deutlich kleiner. Ist zumindest meine vermutung.
Denke ich auch dass Ghamak kleiner wäre. Ohne GW als Platzhirsch würde aber auch der Bedarf an Miniaturen nicht plötzlich verschwinden. Sei es für Rollenspiel oder andere Spiele wie aktuell auch One Page Rules oder sonst was.
 
Zuletzt bearbeitet:


Oder anderes Beispiel: Melitta macht Kaffeepads, die in Philips Senseo Maschinen rein passen. Sie machen auch die gleichen Geschmacksrichtungen wie Senseo ... passt denen sicherlich auch nicht.

Und das wurde geklärt das „Kaffeepads“ nicht unter Patentschutz fallen und damit alle Unterlassungsklagen seitens Senseo(bzw. Deren Mutterkonzern) hinfällig sind. Man hat’s also versucht den anderen zu verwehren. 😄
 
[...]
Bei GW ist halt was anderes. Jeden Marine den Ghamak (und andere STL Hersteller) verkauft ist ein Marine den GW nicht verkauft.
DAS war aber schon zu Zeiten von raubkopierten Songs und Filmen ziemlich falsch.

Ein sehr guter Teil der gedruckten Minis existiert nur wegen der Möglichkeit sie zu drucken, gäbe es die Möglichkeit nicht gäbe es einfach weniger Minis, ist ja nicht so als wäre jede gedruckte Mini sonst bei GW gekauft worden.
 
Kommt drauf an wem die Straße gehört.
Warum sollte es für Ford relevant sein wem die Straße gehört ? Die Kunden verlangen SUVs und die verkaufen welche. Genauso kann es Ghamak oder jedem anderen Hersteller von Proxy Minis völlig egal sein ob jemand damit 40K spielt, oder One Page Rules oder ob er sich die einfach in die Vitrine stellt.
So lange die keine schützenswerte Symbole oder Begriffe nutzen (und der Part war ja bereits geklärt), können die doch anbieten was der Markt verlangt.


Und das wurde geklärt das „Kaffeepads“ nicht unter Patentschutz fallen und damit alle Unterlassungsklagen seitens Senseo(bzw. Deren Mutterkonzern) hinfällig sind. Man hat’s also versucht den anderen zu verwehren. 😄
Und genauso dürfte "Sci-Fi Krieger mit Waffe in der Hand" oder "Ork mit Schwert" auch nicht unter einen Patentschutz fallen.
 
Oder anderes Beispiel: Melitta macht Kaffeepads, die in Philips Senseo Maschinen rein passen. Sie machen auch die gleichen Geschmacksrichtungen wie Senseo ... passt denen sicherlich auch nicht.
Es sei denn, es gibt ein Kooperationsabkommen beider Unternehmen und schon produziert Melitta als "Zulieferer" einem Hersteller von Kaffeeautomaten die passenden Ladungen, die Frage wäre: bietet Melitta die Pads billiger an und verkauft zudem noch Lizenzen zur Selbstherstellung und Vertrieb dieser besonderen Pads? Nicht, dann hinkt der Vergleich...

Pizzo hat keine Lizenz oder Kooperation mit Games Workshop, er behauptet ein Kreativer zu sein, nur leider sind seine Produkte ohne die besondere Vorarbeit von GWs Designern unverkäuflich, GW schafft den Markt, die Nachfrage. Pizzo greift diese nur ab, nährt sich wie ein Parasit!
 
GW schafft den Markt, die Nachfrage. Pizzo greift diese nur ab, nährt sich wie ein Parasit!
Unter der Prämisse brauchst du allerdings den Beleg, dass derjenige, der da zugreift ansonsten bei GW gekauft hätte. Nur dann ist die Bezeichnung nicht sachlich falsch.
Ansonsten ist es eher so, dass GW es nicht schafft eine Nachfrage zu bedienen, beispielsweise dadurch, dass sie ihre eigenen Modelle im Scalecreep entwerten ohne eine konsequent gestaltete Armee zu schaffen. Ein alternativer Helbrute wäre ebenso unverkäuflich, wenn GW einen vernünftigen anbieten würde und die Vorteile des Plastiks ausspielen würde, dass etwas günstiger unters Volk zu bringen. Konkurrenz ist nicht Parasitismus, da kann man noch so sehr quängeln.