KI für den 3D Druck

senex

Tabletop-Fanatiker
10. August 2001
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Ja, ich weiß, so sehr viele sind nicht hier, die eigene 3D Designs erstellen, aber trotzdem frage ich hier, denn es interessiert mich ausdrücklich der Stand mit Bezug auf das Miniaturenhobby.

Mittlerweile gibt es ja ganz brauchbare KI, die Vorlagen von Bild- und sogar von Textvorlagen erstellt.
Hier mal eine Vorstellung von meshy AI, die ich zeige, weil sie tatsächlich das Erstellen von Miniaturen vom Entwurf und bis zum bemalten Ergebnis zeigt.
Das sagt nicht, dass meshy AI nun das beste Programm ist, da habe ich noch gar keinen Überblick.

Wie sehr hat sich das Entwerfen von 3D Objekten mit AI schon in eurer Welt eingefunden, nutzt das schon jemand und kann ein paar Sätze zu seinen Erfahrungen schreiben?
 
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Ich habe mit Mesh AI in der kostenlosen Version schon etwas rumgespielt und halte es zumindest für "Kleinscheiß" wie Umbaubitz für sehr hilfreich. Da geht halt "nur" die alte Verion 5 statt 6...

In der Bezahlversion kann man mit dem Agent wohl ohne weiteres so richtig Eskalieren. Also z.B. eine monopose Figur welche man bereits in Besitz hat aus ein paar unterschiedlichen Winkeln fotografieren sich ein 3D-Modell erstellen lassen und dann die Pose verändern etc.
An der Stelle so manches Herstellers würde ich daher was Produktbilder angeht so langsam gar nicht mehr soviel online stellen... Denn auch daraus könnte man sich ein 3D Modell erstellen lassen und sich den neuen Audi dann einfach Drucken statt zu kaufen.
 
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Ein Kumpel hat sich eine Nightlord-angepasste Geißel erstellen lassen die ich jetzt drucken werde.

Auch die Figuren für seine DnD Gruppe hat er mit Meshy erstellt und ich hab sie dann gedruckt.
Ein sehr mächtiges Werkzeug.
Aber es bedarf einiger Nachbearbeitung. Gerade gerade Flächen und harte Winkel sind sehr schnell schwammig
 
Ich bin begeistert über die unerwartete Geschwindigkeit von Antworten und deren Inhalt.👍

So langsam hab ich den Eindruck, dass der 3D Druck zusammen mit der KI in der Lage sein wird, das anfängliche mal gegebene Versprechen von seiner Alltagsrelevanz zu erfüllen. Die Technik wurde schon günstiger und zuverlässiger und wenn jetzt noch das Elend der Entwurfserstellung über KI derartig reduziert wird, dass es wohl bald "voice-to-print" sein wird, dann wird 3D Druck wirklich massentauglich.
 
wenn jetzt noch das Elend der Entwurfserstellung über KI derartig reduziert wird, dass es wohl bald "voice-to-print" sein wird, dann wird 3D Druck wirklich massentauglich.
ist es doch schon. Also zumindest meine Herangehensweise war:
  • chatGPT erklären was ich will (geht theoretisch schon per Spracherkennung)
  • chatGPT ergänzenden mit skizzen oder Bildern (über Bildersuche google) füttern
  • chatGPT eine Konzeptzeichnung erstellen lassen und entsprechend verfeinern
  • chatGPT den Prompt für Mesh AI erstellen lassen
  • korrekturschleifen mit dem Prompt und chatGPT bis das Ergebnis von MeshAI zufriedenstellend war
Das einzige was ich können muss ist etwas ausdenken und niederschreiben.

und in der Bezahlversion, wo man dann den MeshAI Agenten hat und dem die Konzeptzeichnung geben kann + eine Erklärung wird es vermutlich noch einfacher & schneller. Und das Ergebnis wird der Konzeptzeichnung auch mehr entsprechen als dieser "freeware"-Hack den ich genutzt habe.

In der Free-Version war die adaption der Konzeptzeichnung zu 3D-Modell nicht so geil weil er die nicht sichtbare Seite "ergänzt" bzw. bei einer Konzpetzeichnung mit Front-n Rückansicht dies nicht als 1 Modell begreift sondern quasi jede Ansicht ergänzt.
 
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Das und dass man der Ki direkt die noch nötigen Anpassungen am Entwurf bis zur Zufriedenheit ansagen kann ohne selbst nochmal mit irgendwas nacharbeiten zu müssen.
Also Max Mustermann startet mit dem Einspielen einer Vorlage und redet dann nur noch mit dem Drucker und verfolgt auf dem Bildschirm wie das Gespräch im Entwurf umgesetzt wird, bis er sagen kann "Jetzt drucken".
Die Masse ist doch sonst nicht bereit, das Thema anzufassen oder erreicht nur ein betrübliches Level von Entwurfserstellungsfähigkeiten.
Wird nicht mehr ewig dauern bis dahin.
... und dann werden die Leute merken, wie kreativ sie tatsächlich sind ... oder auch nicht.
Wenn die KI dich darauf hinweist, dass das was Du da entworfen hast schon hundertfach gibt.
 
Um mich auch hier mal einzubringen...
ich hab der KI (Gemini) gesagt was ich will, und/oder Bilder aus der Google Suche genommen.
Diese habe ich ins MakerLab (für Bambu Kunden kostenlos (bei jedem Kauf gibts Credits, ich hab für einen Drucker 70 Credits bekommen, download kostet 2 Credits)) geladen, und mit Hunyuan, Tripo und Meshy rumgespielt...

Und ja, das geht wirklich gut... Die KI macht aus der 2D Frontansicht auch Figuren, bei denen beispielsweise der Gitarrengurt auch hinten noch weiter geht...

ach was laber ich, guckst du hier:

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1784354779669.webp


Das ist H0, also sind die Figuren 2 cm groß...
Aber es würde sich auch für "unsere" Maßstäbe eignen:

all.webp
 
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@senex , tatsächlich gar nix. Man sieht aber die grenzen der Ai, wenn man die Modelle von hinten sieht.

Da versucht die AI in einem ähnlichen Stil das nicht sichtbare fortzusetzen.

Man könnte natürlich mithilfe von Chat GPT auch fotos von hinten erzeugen lassen und diese bei Mesh AI einzupflegen.

Störte mich aber nicht, deswegen habe ich die direkt so gelassen.

Gruß Tobi
 
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Ich sag mal aus reiner Hobbyanwendersicht ganz ketzerisch: Warum sich jetzt erst noch groß mit Blender quälen, übt lieber ordentlich prompten und wartet, was die KI übermorgen kann.
Hat sich ja ziemlich zügig entwickelt, dass 2D bzw. Text zu 3D, mal sehen wo wir in einem Jahr stehen mit entsprechender Hobby-KI für nen 10er im Monat.
 
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Ich würde mich auch lieber mi Blender auskennen und das selber gestalten.

Ich glaube das wäre aber ein zu großes zusätzliches Hobby.

Aber du hast recht, da sind einige Fehler drin, die man mit veränderten Prompts sicherlich abmildern könnte.
Ich hatte auch den Gedanken, ob Chat GPT mir nicht direkt Blender erklären kann. Das wäre mal nützlich. Man muss Blender ja nicht bis ins letzte beherrschen, mit ein paar grundlegenden Funktionen kommt man ja schon ziemlich weit. Ich muss jetzt nicht unbedingt was von Grund auf modellieren können. Umpositionieren und Kitbahsing würde ja schon genug Möglichkeiten eröffnen.

Für einfach mal herumprobieren finde ich es schon echt gut. Mehr Aufwand geht ja immer. Viele Sachen sieht man eh erst, wenn man das Modell fertig gedruckt in der Hand hat.
 
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Ich hatte auch den Gedanken, ob Chat GPT mir nicht direkt Blender erklären kann. Das wäre mal nützlich
Ist es! Da habe ich den größten Teil meiner Blender Erfahrung her. Ich schildere Chattie was ich vor habe und der spuckt mir dann eine Schritt für Schritt Anleitung aus. Zum Beispiel Umhänge für meine Custodes modellieren und mittels Physikengine in realistische Posen bringen. Das wird dann exportiert und gedruckt. Klappt super
 
Ich hatte auch den Gedanken, ob Chat GPT mir nicht direkt Blender erklären kann

Klar, kann Chat GPR, die KI erstellt dir dafür sogar den Prompt:

"Handle als erfahrener 3D-Artist und zertifizierter Trainer. Ich möchte Blender von Grund auf lernen. Ich habe keinerlei Vorkenntnisse.
Bitte erstelle mir einen detaillierten Trainingsplan für die nächsten 6 Wochen. Berücksichtige dabei folgende Punkte:
  • Mein Zeitbudget: [z. B. 5 Stunden] pro Woche.
  • Mein Hauptziel: [z. B. 3D-Modellierung für Videospiele / Charakterdesign / Architketur-Visualisierung].
  • Bitte teile den Plan wochenweise ein und gib mir für jede Woche konkrete, kleine Projekte (z. B. Modellieren einer Tasse, Erstellen einer einfachen Szene).
  • Nenne mir für jedes Thema die wichtigsten Tastenkombinationen (Shortcuts) und die essenziellen Blender-Werkzeuge, die ich kennen muss.
  • Gib mir Tipps, welche offiziellen oder kostenlosen Tutorials (wie z. B. das berühmte 'Donut-Tutorial') ich ergänzend schauen sollte.
  • Weise mich auf typische Anfängerfehler hin und wie ich sie vermeide."