KrautScientists "Inquisitor 28"-Modelle

KrautScientist

Hintergrundstalker
Hallo zusammen,

als kleines Kontrastprogramm zu meiner "regulären" World Eaters-Armee, deren Modelle Ihr hier anschauen könnt, möchte ich in diesem Thread meine verschiedenen "INQ28"- oder "Inquisitor 28"-Modelle zeigen.

Worum geht es dabei? Es handelt sich um das GW-Spiel "Inquisitor", das von GW schon seit einiger Zeit nicht mehr unterstützt wird. Ursprünglich war es mal im 54mm-Maßstab angelegt, im Netz finden sich aber immer mehr extrem talentierte Leute, die ihre Inquisitionsgefolge im "vertrauteren" 28mm-Maßstab bauen. Deren Arbeiten haben mich so sehr inspiriert, dass ich damit ich auch vor einiger Zeit begonnen habe, was eine tolle Entspannung vom "regulären" 40k darstellt, weil man sich viel mehr auf einzelne Charaktere konzentrieren kann. Und außerdem spielt das Ganze zwar im 40k-Universum, es kommen aber deutlich andere, teilweise sehr schräge Charaktere zum Tragen. Also ein Himmel für Fluff- und Umbaufanatiker ;) Aber genug der Vorrede, wer sich für den Hintergrund interessiert, kann ja mal in meinem Blog vorbeischauen. Hier gibt es jetzt erst einmal meine INQ28-Modelle zu sehen. Und los: :D

Inquisitor Lazarus Antrecht, Ordo Malleus:

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Magos Explorator Hiram Zeiss:


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Dämonenwirt Zalambur:




Kopfgeldjäger "der Mandalorianer" (hihi :D)

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Chrono-Gladiator Klytus




Officio Assassinorum Agent "Sigma"




Twist-Scharfschütze Elias Cobb



Freue mich wie immer über Reaktionen! :D
 
Zuletzt bearbeitet:

Morbidus

Bastler
Sehr coole und charaktervolle Umbauten! Beim Inq dachte ich noch, naja. Jedoch beim weiteren Runterscrollen wurden die Figuren immer besser. :) Wie ist das Spielsystem zum "zwischendurchspielen"? Braucht man da nicht auch einen Spielleiter, so dass eine kurze Partie zu zweit nicht wirklich schnell geht?

Gtz
 

Lazarus

Tabletop-Fanatiker
Moin,

Zunächst mal: Coole Fiecher. Vor allem der Schütze (ehemals Gnoblar...)
Will mir eigentlich auch schon lange ne Inqui-Gruppe im 40k-Maßstab bauen... Sammel schon seit geraumer Zeit für nen Eisenhorn-Nachbau.

Wie ist das Spielsystem zum "zwischendurchspielen"? Braucht man da nicht auch einen Spielleiter, so dass eine kurze Partie zu zweit nicht wirklich schnell geht?
Schnell geht da net viel, außer du modifizierst die Regeln vielleicht ein wenig. Träume da eigentlich auch schon seit langem von ner "Apocalypse"-Version (also mit ner kleinen Armee).. Wäre schon cool Gaunt´s Ghosts damit nachzuspielen....
Brauchst neben beiden Spielern noch nen Spielleiter...
 

Kanazawai

Malermeister
mir gefallen besonders magos, kopfgeldjäger (^^) und scharfschütze.
die frage woraus letzterer gebaut ist erübrigt sich ja dank lazarus, allerdings wären ein paar andere ansichten noch cool.
 

KrautScientist

Hintergrundstalker
Hallo zusammen,

zuerst einmal vielen Dank für die positiven Reaktionen! :D

@ Morbidus & Lazarus: Wenn ich ehrlich sein soll, bin ich bis zum eigentlichen Spielen noch gar nicht vorgedrungen :D Erstens war ich bislang schon vom Umbauen, Bemalen und Hintergrund ausdenken schon so geflasht, zweitens wollen ja auch eventuelle Mitspieler erst einmal überredet werden -- ist eben kein "Mainstream 40" mit Armeeliste schreiben, Mission auswürfeln und los.

Lazarus hat recht damit, dass die regulären Inquisitor-Regeln recht komplex sind und im Optimalfall einen GM erfordern. Ist eben auch weniger ein klassisches Skirmish- oder Tabletop-System, sondern eine Mischform hin zum Rollenspiel. In England hat gerade eine erste größere INQ28-Tagesveranstaltung stattgefunden, bei der teilweise in Missionen nicht ein Schuss abgefeuert wurde, weil sie so dialogbasiert waren :D

Neben den Inquisitor-Regeln gibt es allerdings noch mindestens zwei andere Varianten, Geschichten rund um die Inquisition zu spielen - entweder man spielt sie als "Inquisimunda", das auf den Necromunda-Regeln basiert. Dann wird alles etwas stromlinienförmiger weil eher Skirmish. Oder man nutzt die aktuelle Version von Special Operations Killzone, wo ein Inquisitionsgefolge regulär enthalten ist. Das ist dann im Grunde relativ reguläres 40k im kleineren Maßstab. Will heißen, sicherlich am wenigsten Regelaufwand, aber man muss vielleicht ein bisschen aufpassen, dass das Erzählerische nicht hinten runterfällt.

Mein erstes Spiel steht diesbezüglich wie gesagt noch aus. Momentan würde ich aber - trotz aller Schwierigkeiten - den "regulären" Inquisitor-Regeln den Vorzug geben.

@ Kanazawai: Der Scharfschütze ist, wie von Lazarus erkannt, ein Gnoblar aus dem Eisenwänste-Bausatz. Diese "Bonus-Gnoblars" aus den Ogerbausätzen geben super Umbaufutter für verschiedene Twists und Mutanten ab! Was verschiedene Ansichten der Modelle angeht, hier sind noch ein paar:

Magos Explorator:

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Kopfgeldjäger:

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Chrono-Gladiator:








Assassine:









und der Scharfschütze, von dem ich leider momentan nur eine weitere Ansicht habe:



So gut wie alles, was ich am Modell umgebaut habe, ist allerdings auch an der Vorderseite zu sehen. Ansonsten ist es, wie gesagt, das Standard-Gnoblarmodell mit zusätzlichen Bitz.
 

Darios

Wyrd Henchman
Teammitglied
Super Moderator
Inqui geht auch gut zu 2... Ich habe oft und gern das 54mm Pendant gespielt und habe da auch eine recht brauchbare Sammlung... Theretisch kann man nämlich auch Singlepalyer spielen... also ein Spieler mit Gruppe gegen NPCs die der GM spielt... funktioniert in der Praxis richtig gut und sorgt dafür dass man auch mal Sidestorylines machen kann die nicht immer irgendwie auf beide Protagonisten ausgerichtet sein müssen...
 

Lazarus

Tabletop-Fanatiker
@ Morbidus & Lazarus: Wenn ich ehrlich sein soll, bin ich bis zum eigentlichen Spielen noch gar nicht vorgedrungen :D Erstens war ich bislang schon vom Umbauen, Bemalen und Hintergrund ausdenken schon so geflasht, zweitens wollen ja auch eventuelle Mitspieler erst einmal überredet werden -- ist eben kein "Mainstream 40" mit Armeeliste schreiben, Mission auswürfeln und los.

Lazarus hat recht damit, dass die regulären Inquisitor-Regeln recht komplex sind und im Optimalfall einen GM erfordern. Ist eben auch weniger ein klassisches Skirmish- oder Tabletop-System, sondern eine Mischform hin zum Rollenspiel. In England hat gerade eine erste größere INQ28-Tagesveranstaltung stattgefunden, bei der teilweise in Missionen nicht ein Schuss abgefeuert wurde, weil sie so dialogbasiert waren :D

Neben den Inquisitor-Regeln gibt es allerdings noch mindestens zwei andere Varianten, Geschichten rund um die Inquisition zu spielen - entweder man spielt sie als "Inquisimunda", das auf den Necromunda-Regeln basiert. Dann wird alles etwas stromlinienförmiger weil eher Skirmish. Oder man nutzt die aktuelle Version von Special Operations Killzone, wo ein Inquisitionsgefolge regulär enthalten ist. Das ist dann im Grunde relativ reguläres 40k im kleineren Maßstab. Will heißen, sicherlich am wenigsten Regelaufwand, aber man muss vielleicht ein bisschen aufpassen, dass das Erzählerische nicht hinten runterfällt.

Das natürlich net, aber das ist ja der Reiz an "Inquisitor" (mMn). Du erschaffst deine Charaktere (üblicherweise mit dem GM zusammen) und dieser überlegt sich ein geeignetes Szenario für die Spieler... Kann natürlich dann auch sein, dass die Spieler den GM mit ihren "tollen" Ideen so anpissen und stellenweise überfordern, dass er halt dann mehr als eine Gemeinheit in ein Spiel einbaut..(hab ich beim ersten Versuch als GM so gemacht, weil die mich nur genervt haben^_^)
Ne, das was mir so gefällt an dem Spiel ist der Aspekt, dass das "Gewinnen wollen" hinten ansteht und es wichtig ist ne Geschichte zu erzählen... (so sollte es zumindest sein)...

Hmmm.. Solchen Modifikationen stehe ich ein wenig skeptisch gegenüber. Wiederspricht meinen Argumenten oben. Allerdings finde ich ein Spiel, in dem kein Schuß fällt (weil vermutlich alles nur reine Rollenspiel-Nerds) auch ein "wenig" übertrieben...-_-

Würde mich diesbezüglich ja als Spieler anbieten, aber fürchte mal das wir so ziemlich an den entgegen gesetzten Ecken Deutschlands wohnen....:)

Gruß
 

KrautScientist

Hintergrundstalker
Vielen Dank für die weiteren Wortmeldungen :D

@ Greg: Die Individualität war auch genau das, was mich magisch angezogen hat. Schön, dass davon offensichtlich auch was bei meinen Minis hängengeblieben ist :D Seitdem ich Inq28-Modelle umbaue, gehe ich übrigens auch an meine "regulären" 40k-Projekte anders heran: Plötzlich verwandeln sich auch meine World Eaters-Spielfiguren in Charaktere mit eigenen Persönlichkeiten und Hintergründen. Und das, obwohl ich sicherlich kein eingefleischter Rollenspieler bin.

@ Darios: Habe ich auch schon mehrmals gehört. Allerdings ist manchmal ja gerade die Konfrontation mit anderen Inquisitoren (= anderen Leuten) der besondere Spaß, und dann ist es wahrscheinlich schon gut, wenn man einen GM hat, der da ein bisschen ordnend eingreift. Ich bin aber durchaus auch schon gespannt, wie sich das alles konkret entwickelt, wenn es erst mal ans Spielen geht.

@ Lazarus: Oh, keine Frage, wir sind uns vollkommen einig, was die Motivation angeht! Ich wollte nur darstellen, dass es verschiedene Regeloptionen gibt und man das Ganze auch durchaus als "reguläres" 40k spielen kann, wenn man denn will. Wobei man ja tatsächlich auch 40k durchaus erzählerisch spielen kann. Das kommt nur bei der vielen *entschuldigung* Regelfickerei im Netz manchmal etwas unter die Räder :D

Mich persönlich hat besonders das Erschaffen von Charakteren und ihrem Hintergrund an Inquisitor fasziniert. Und als ich dann von dem Ansatz erfuhr, das Ganze einfach in einem mir schon vertrauten Maßstab zu versuchen, war ich Feuer und Flamme. Mittlerweile habe ich es glücklicherweise auch schon geschafft, in meinem Umfeld ein oder zwei Leute anzustecken, und die ersten Storyskizzen gehen schon hin und her.

Was das Spiel ohne Schuss angeht: Klingt tatsächlich erst mal blöd, machte aber im Kontext der Veranstaltung durchaus Sinn: Es ging bei dem Event darum, die Nachfolge für einen (ermordeten?) Großinquisitor zu regeln, und es gab jede Menge Verschwörungen, Intrigen und Misstrauen. Wen es interessiert: Das Event wurde veranstaltet von "Commissar Molotov", der sich sehr stark für Inquisitor 28 einsetzt und hier seinen sehr guten Blog hat.

Und zuletzt habe ich auch noch was zum Zeigen, wo wir gerade so schön bei Charakteren sind. Momentan arbeite ich gerade an diesen beiden Kollegen für INQ28 (sorry fürs unbemalte Modell):







Wer errät, wo die Inspiration herkommt, gewinnt eine Donnerkuppel mit Sahne :D

Und so sieht immerhin schon mal der kleine Bruder in bemalt aus:


Die Sänfte alleine:



Konnte mir den Hasen einfach nicht verkneifen... :D







Sorry übrigens für meine dreckigen Finger auf dem Foto. Beim Grundieren ist die Sprühdose ein wenig nach hinten losgegangen :D













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Der große Bruder kommt voraussichtlich am Wochenende dran :D
 

Goatmörser

Armeeaufbau-Squig
Sehr, sehr cool! Die ganzen Kitbashs rocken ohne Zweifel. Da sind sehr viele gelungene Ideen dabei, die sich klasse in das 40K-Universum einfügen. Da steckt nämlich neben der verfügbaren Modellpalette noch seeehr viel Potential drin (was man hier ja sehen kann). Spätestens ab dem kleinen Twist war mir klar, dass es sich bei dir auch um einen Eisenhorn-Fan handelt :)
 

KrautScientist

Hintergrundstalker
Vielen Dank, Goatmörser!

Spätestens ab dem kleinen Twist war mir klar, dass es sich bei dir auch um einen Eisenhorn-Fan handelt :)

Oh, absolut. Letzten Endes ist ja auch mein Inquisitor fast schon ein Eisenhorn-Nachbau (eigentlich stark inspiriert von Phil Kellys Inquisitor Lichtenstein, der aber basierte wiederum auf dem Eisenhorn-Modell).

Auf jeden Fall aber ein sehr unterhaltsamer Romanzyklus, auch wenn ich Ravenor sogar noch etwas besser fand.
 

Astorath

Erwählter
Wow sehr charakteristische Modelle, solide bemalt und einfach nur ein, wei Goatmörser schon sagte cooler Kitbash, mach bitte weiter so.
Grüße, Astorath :)
 

KrautScientist

Hintergrundstalker
Whoa, das sieht ja alles sehr ungewohnt aus hier :eek:

Aber zurück zum Thema:

Erst einmal vielen Dank für das Lob, Astorath!

Und dann gibt es noch einen neuen Zwischenstand zu den beiden Brüdern. Und los:




Detailansicht des rostigen Handschuhs:











Es müssen hier und da noch ein paar Details nachgearbeitet werden, aber man sieht schon, wohin die Reise geht.

Und hier beide Brüder zusammen:













Freue mich wie immer über Reaktionen! :D
 

eisenlunge

Fluffnatiker
Masterblaster! Wie geil!
Schön zu sehen, dass es noch mehr solch Verrückte wie mich (und einige aus meinem Spielerumfeld) gibt.
Inquisitor auf 28mm is fein, da kann man das ganze Necromunda-Zeug verwenden und und und...
Als das Spiel damals rauskam, hatten wir sehr schnell die Entscheidung getroffen, das Ganze mit normalen 40k-Minis zu spielen, weil die hatten wir zur Genüge.
(Wenn ich darf, stell ich dir mal Inquisitor August Iner vom Ordo Sepulturum vor/rein)

Klasse Umbauten... wie gehabt!:wub:

:)
 
Zuletzt bearbeitet:

KrautScientist

Hintergrundstalker
Vielen Dank, Eisenlunge!

Das man einfach den normalen 40k-Maßstab verwenden könnte, darauf bin ich tatsächlich erst gekommen, als ich es im Netz gelesen habe -- in der Rückschau betrachtet natürlich ganz schön bescheuert ;-)

INQ28 ist vielleicht die coolste Art, sich mit einzelnen Modellen kreativ so richtig auszupowern. Ich kann mir eigentlich kaum vorstellen, dass das eigentliche Spiel da überhaupt noch mithalten kann ;-)

Und ja, bitte stell unbedingt den Inquisitor hier rein/vor/wasauchimmer! Ich bin immer auf der Suche nach coolen INQ28-Minis!
 

eisenlunge

Fluffnatiker
Wie gesagt, Necromunda hat da seinen Beitrag geleistet! Es war sofort alles da, Gelände und die ganze Bandbreite an 28mm/Heroic Minis von allen möglichen Anbietern und mit etwas Anpassung hatte man auch praktikable Regeln. Und alle in der Gruppe haben mit Rollenspielen begonnen...
Für die 54mm hätte man viel neu basteln und bemalen müssen...
:) Morgen gibtsn Bild!
 
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