7. Edition Kurze Fragen - Kurze Antworten 7th Edition

Themen über die 7. Edition von Warhammer 40.000
Aktuelle Debatte aus einer Facebook Gruppe in der ich bin:

Grav Beschuß gegen eine Einheit mit multiplen Rüstung/Rettungswurf und Widerstandswerten.

Bitte beschreibt die aus Eurer Sicht korrekte Abwicklung der einzelnen Schritte von Treffer bis Schutzwurf und untermauert dies mit den entsprechenden Regelpassagen:

Fiktives Szenario A: Grav Waffe erziehlt 3 Treffer auf einen Trupp von 5 Eldar Warlocks, 2 Farseers mit 4++ und 1 angeschlossenen Wraithseer mit 3+/5++ der vorne steht.
Fiktives Szenario B: Grav Waffe erziehlt 3 Treffer auf einen Trupp von 5 Eldar Warlocks die vorne stehen, 2 Farseers mit 4++ und 1 angeschlossenen Wraithseer mit 3+/5++.
Fiktives Szenario C: Grav Waffe erziehlt 3 Treffer auf einen Trupp von 2 Eldar Warlocks die vorne stehen, 1 Autarch mit 3+/5++ und 1 angeschlossenen Wraithseer mit 3+/5++.
 
Sorry, dein Anspruch, was Du gerne hättest, passt nicht zu dem, was Du selbst anbietest. ;-)

Vielleicht könntest Du uns einfach sagen, wo der Knackpunkt ist. 🙂

Was soll der Widerstand bei Grav-WaffenBeschuss für eine Rolle spielen? :-(


Ansonsten sind die Grav-Waffen-Regeln doch dahingehend klar, dass gegen den am häufigst vorhandenen Rüstungswert verwundet wird.


Gruß
GeneralGrundmann
 
Ansonsten sind die Grav-Waffen-Regeln doch dahingehend klar, dass gegen den am häufigst vorhandenen Rüstungswert verwundet wird.

Ich habe versucht das so neutral wie möglich zu verpacken, damit meine eigene Meinung nicht reflektiert wird.

Es wird in der erwähnten Gruppe so dargelegt, daß NICHT die Mehrheitsregelung gelte... ich dagegen vertrete Deine Meinung...

Hier die Diskussion:

https://www.facebook.com/groups/Eldar40k/permalink/936722089807433/
 
Ich hätt's salopp auch so zusammen gefasst:

Trefferwürfe -> eh klar
Verwundungswurf -> gegen den Mehrheitswiderstand bzw in diesem Fall Mehrheitsrüstungswurf (bei Gleichstand wie im Regelbuch beschrieben)
Verwundungen zuteilen -> anhand der Sichtlinie des schießenden Modells
Rettungswurf -> auf Basis des Modells welches die Verwundung zugeteilt bekommen hat

Beim schnellen Überfliegen, fällt mir an deinen Beispielen auch nicht auf, wo diese Vorgehensweise fraglich oder gar unspassend erscheint. Das Einzige was mir dazu einfällt ist: einfach alle Würfel einzelnen werfen (OK, Trefferwürfe kann man eigentlich alle zusammen werfen)

Edit: der Link bringt glaub ich nicht viel, da es sich um eine geschlossene Gruppe handelt 😉
Edit2: kannst vielleicht kurz erklären welches Argument GEGEN die Mehrheitsregelung verwendet wird? (oder sind's so viele, dass man das nicht in einem Satz widergeben kann?)
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja also dagegen wird einiges angebracht und die Ledute meinen ich würde Regeln erfinden...

Ich kopiers einfach mal raus, was die zu meinen Ausführungen sagen:

Originalfrage (nicht von mir):
I have a rules question:
If I was to combine a Wraithseer, Eldrad and a normal farseer, would the Grav weapon wound me on 6s? I understand that toughness would be 8 (majority) but what about grav?

Josef Orman Can you quote this in the rules please? There is no "majority to wound roll" and the grav rule even mentions "models" and not "units"
Harry Scarr Incorrect. You use majority toughness when use s/t
Josef Orman No it is not the same, as your example uses "majority toughness" (which is an actual rule) and not "majority armor" or "majority to wound" (which are no rules).
If the Wraithseer is in front, you will have to roll one dice after the other to see when he dies. At this moment you proceed to go for the Farseers (where you can speed up rolling again as the number is the same).

Kann schon erkennen was gemeint ist, ABER es gibt halt auch keine eundeutige Regelung die wiederum die bestehenden Regeln und Abläufe überschreibt.

Ich begründe meine Argumentation damit, daß es einen Ablauf gibt bei dem ermittelt wird "roll to wound" d.h. wie hoch man würfeln muss um eine Wunde zu erzeugen.
Hierbei wird Modell für Modell geprüft und am Ende dann der vorherrschende Wert genutzt. Das ganze beisst sich dann auch cniht mit der Formulierung der Graviton Regel pro Modell.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ah OK, ich glaub ich verstehe was "das Problem" ist. In der Beschreibung der Schussphase wird ja lang und breit erklärt, was man bei unterschiedlichen Widerständen macht. Bei den Grav-Waffen steht aber nur, dass der Verwundungswurf halt gegen den RW des Modells abgehandelt wird, da hat man sich seitenlange Erklärungen (für den Fall von unterschiedlichen Rüstungswürfen) gespart. Somit gibt es keine Regelstelle die besagt, bei Gravwaffen wird gegen den Mehrheitswiderstand gewürfelt. Hab ich das so korrekt verstanden/widergegeben?
 
Ja so in etwa. Ich halte das aber für mehr als fragwürdig. RAW isses nicht und das Problem wie lastlostboy bereits sagte: wenn man drüber diskutiert führt es wohl zu nichts, weil es eben nicht eindeutig ist.

Mir war es aber bis dato nicht os bewusst, da ich kein Grav spiele und auch sehr selten gemischte Einheiten habe, wo die Mehrheitsregel relevant wäre.

Daher ja auch die Frage wie ihr vorgehen würdet als alte Hasen :lol:
 
Und so lange es eine solche Regelung nicht gibt wird doch das nächststehende Modell getroffen. Dementsprechend wird dann in Abhängigkeit vom Rüstungswurf verwundet. Also für jedes Modell einzeln bei unterschiedlichen Rüstungswürfen

Naja eben nicht. es geht ja darum ERST die Verwundungen zu ermitteln bevor man anfängt und die Wunden vom nächsten Modell aus zuordnet...

Verwundungswurf != Schutzwurf

Logisch (Gott bewahre!) wäre das allemal Ganelon, aber im Spiel sind die Regeln nunmal nicht so, daß jedes Modell einzeln verwundet und nacheinander agehandelt wird.
 
Und nach welcher Regel sollte es nicht sein, dass du in dem Fall einzeln verwundest?
Trefferwurf - für alle ok
Verwundungswurf - für alle geht nicht, weil unterschiedliche Ergebnisse möglich bei unterschiedlichen vertretenen Rüstungswürfen. Dementsprechend muss ichs doch auf die kleinste gemeinsame Gruppe reduzieren, damit ich die ermittelten Treffer abarbeiten kann. Und das kann im Einzelfall auch einzelne Verwundungswürfe bedeuten.
Schutzwürfe - wieder für alle ok - in Abhängigkeit der Verfügbarkeit beim jeweiligen Modell
 
Und nach welcher Regel sollte es nicht sein, dass du in dem Fall einzeln verwundest?
Trefferwurf - für alle ok
Verwundungswurf - für alle geht nicht, weil unterschiedliche Ergebnisse möglich bei unterschiedlichen vertretenen Rüstungswürfen. Dementsprechend muss ichs doch auf die kleinste gemeinsame Gruppe reduzieren, damit ich die ermittelten Treffer abarbeiten kann. Und das kann im Einzelfall auch einzelne Verwundungswürfe bedeuten.
Schutzwürfe - wieder für alle ok - in Abhängigkeit der Verfügbarkeit beim jeweiligen Modell

Schön und gut, aber wo steht denn im Regelwerk diese Vorgehensweise? Es gibt kein einziges Beispiel einer Waffe wo die Verwundungen in dieser Form einzeln auf Modelle abgehandelt werden, nicht einmal bei D Waffen.

Auf kleinsten gemeinsamen Nenner bringen heisst für mich die Mehrheitsregel anzuwenden - wozu wurde diese niedergeschrieben? Genau um solche Probleme zu beheben. Wenn Graviton diese Regel nicht explizit aufhebt würde ich sie weiter nutzen.

Andere Ansätze entspringen mMn dem Wunschdenken der Gravwaffen Nutzer...
 
Und nach welcher Regel sollte es nicht sein, dass du in dem Fall einzeln verwundest?
Nach der Regel für Waffengruppen.
Sind Name, Stärke und DS einer Waffe einer Schussattacke gleich, würfelt man zusammen.
Der Widerstand, bzw Verwundungsschwellenwert ist keiner der Parameter, weil er durch die Mehrheitsregel (bei normalem Beschuss) gleich ist, da er nur von der Stärke bedingt wird und diese ein Parameter der Waffengruppen ist.
Die Tatsache, dass es Situationen gibt, bei denen die Mehrheitsregel keine Anwendung findet und das das gesamte Konzept kippen kann hat GW einfach nicht bedacht...

Wenn man will kann man noch weiter folgern. Alles was du in dem Spiel tun darfst, steht in den Regeln. Es gibt keine Regel für mehrheitliche Rüstungswürfe. Man könnte also auch logisch korrekt schließen, dass die Schussattacke nach den Trefferwürfen endet.

Dann einfach den Mitspieler fragen, ob er das möchte und schließlich doch die Mehrheitsregel nutzen. 🙂
 
Streng nach RAW käme eine Error Message. Du kennst den Rüstungswurf nicht, bis du das Modell bestimmst. Du bestimmst das Modell, nachdem du verwundet hast, wozu du den Rüstungswurf brauchst. Ist wie durch Null teilen.

Und wenn deine Gegner die Mehrheitsregel nicht wollen, dann sag ihnen, sie sollen nach RAW einen Ausweg aus dem Zirkel finden. Werden sie nämlich auch nicht können, wollen aber die Regelung bestimmen dürfen 😉
 
Es gibt aber keine Mehrheitsregel für gemischte Rüstungswerte - Da gibt es nichts zu diskutieren. Es gibt eine für gemischte Widerstandswerte.

Also entweder handelst du es so ab wie zuvor dargestellt, oder gar nicht, denn Mehrheitsregel Widerstandswerte auf Rüstungswerte übertragen ist definitiv nicht RAW...
Und mit Wunschdenken hat es nichts zu tun. Ich kann mit meinen Grey Knights keine Grav-Waffen nehmen und meine Tyraniden haben auch keinen großen Spaß daran.
Aber der Blick ist eben auch zu einseitig. Bei der Vorgehensweise kann man sich gegen Grav genauso gut schützen, wie gegen DS2 Waffen, in dem man einen 2++ nach vorne stellt. Im Fall von Grav-Beschuss sollte man eben jemanden mit einem +6 Rüstungswurf und einem 2++ Rettungswurf nach vorne stellen.
Also ist es nicht so einseitig wie du vielleicht angenommen hast.
 
Es gibt aber keine Mehrheitsregel für gemischte Rüstungswerte - Da gibt es nichts zu diskutieren. Es gibt eine für gemischte Widerstandswerte.

Also entweder handelst du es so ab wie zuvor dargestellt, oder gar nicht, denn Mehrheitsregel Widerstandswerte auf Rüstungswerte übertragen ist definitiv nicht RAW...
Und mit Wunschdenken hat es nichts zu tun. Ich kann mit meinen Grey Knights keine Grav-Waffen nehmen und meine Tyraniden haben auch keinen großen Spaß daran.
Aber der Blick ist eben auch zu einseitig. Bei der Vorgehensweise kann man sich gegen Grav genauso gut schützen, wie gegen DS2 Waffen, in dem man einen 2++ nach vorne stellt. Im Fall von Grav-Beschuss sollte man eben jemanden mit einem +6 Rüstungswurf und einem 2++ Rettungswurf nach vorne stellen.
Also ist es nicht so einseitig wie du vielleicht angenommen hast.

Du verstehst das falsch - ich finde es dämlich wenn es reicht einen nach vorn zu stellen, der dann die Verwundung des ganzen Trupps verhindern kann. Das wäre nämlich eine Art Schutzwurf vor dem Schutzwurf.

Es gibt die Mehrheitsregel mit einem Grund, und der ist es genau solchen Abuse zu verhindern. Für Schutzwürfe ist das ok, aber für verwundung eben nicht.
Und da Grav lediglich den Verwundungswurf modifiziert und sonst nichts, ist deine Auslegung genauso falsch oder richtig wie meine - es gibt halt keine 100%ige zutreffende Regel.

Was ist denn mit Monofilamentwaffen, die statt auf Widerstand auf Iniative verwunden? Willst du argumentieren, daß auch hier die Mehrheitsregel nicht anwendbar ist?
Und was ist mit Giftwaffen die immer auf festen Wert verwunden, aber dann evtl. nen Modell vorne steht das gegen Gift immun ist oder nen anderen fixen Wert verwundbar ist von Gift?

Ich kenne keinen der das so spielt - weder für Gift noch für Monofilament - wieso jetzt Graviton ne Extrawurst braucht leuchtet mir nicht ein.
 
Du hast Recht - es gibt keine RAW Lösung. Ich habe einen Vorschlag gemacht, nach dem es gehandthabt werden kann.
Dahingehend muss ich mich korrigieren. Alles andere sehe ich weiterhin so.
Klar ist es ne Extrawurst, aber die ist, wie du gesagt hast - genauso falsch und richtig wie die Mehrheitsregelung. Deswegen muss man sich fürs Spiel wohl einigen. Oder man vertraut natürlich dem Wort des GG...

Mir vollkommen egal - ich finde es eben nur komisch, dass es "nur" die Mehrheitsregelung geben soll. Eben nicht.

Wir sind eben dabei Opfer der Ungenauigkeit der Regel wenn man es so runterbrechen möchte.


Eine Ergänzung noch:
Bezüglich der Anwendung von Mehrheiten. Ich hatte eingangs gesagt, dass man das vorderste Modell nimmt und anhand dessen den Verwundungswurf bestimmt. Das kann man soweit ausdehnen, wie sich - bei Grav der Rüstungswert - bei Monofilament der I-Wert - bei Gift die Giftresistenz - mit anderen Modellen mit dem gleichen Wert zusammenfassen lässt, die in der Trefferfolge am nächsten wären. Soll heißen eine Einheit mit 4 Initiative 4 Modellen und einem Initiative 5 Modell ganz hinten würde bei mir 4 Verwundungswürfe auf einmal abhandeln und wenn dann das Initiative 5 Modell kommt mit dem Verwundungswurf fortsetzen.
Gleiche Verfahrensweise bei den anderen Beispielen
 
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