Metawatch Edition X

Für zuhause ist es halt dumm, wenn du die Ausrüstung nicht angebaut hast, dein Gegner aber schon ...

Ich halte das für einen Mythos. In nahezu allen Casual Runden wird Ausrüstung, wenn sie nicht WYSIWYG ist, geproxt bzw das proxen beim Gegenspieler anerkannt. Gerade weil es sich hier um das Casual Game handelt und nicht Turniere.

Ich glaube die hier postulierte Wahrnehmung kommt von den unterschiedlichen Spielermentalitäten auch in Casual Spielrunden. Nach meiner Erfahrung gibt es in nahezu oder Casual Spielrunde diesen einen Spieler, der die optimierten Turnierlisten spielt und dann auf die Casual Listen trifft.
Da sehe ich aber kein Problem im Balancing sondern das Problem darin, dass unterschiedlich gespielte Powerlevel und Kompetenzen aufeinandertreffen.

Noch mal grundsätzlich zum spielen mit nicht optimierter Ausrüstung:
Ich finde hier werden die Auswirkungen auf den Verlauf der Schlacht durch eine Plasmapistole oder E-Faust im Trupp deutlich überbewertet im Vergleich zu zb Boltpistole/E-Waffe.

Ich kann aus der Spielpraxis sagen, dass ein Leman Russ auch mit Schwebos in den Seitenkuppeln spielbar ist. Gerade im Casual Game.

Das soll natürlich nicht hinwegtäuschen, dass das Spiel tatsächlich nicht 100% gebalanced ist.
Womit wir wieder am Anfang des Kreises sind.
Denn 100% Balancing ist imho schlichtweg nicht möglich.
Ist das der Anspruch, hat Info nicht das Spiel ein Problem sondern der Spieler (kein persönlicher Angriff).

Ich frage mich auch, wie man denn perfektes Balancing zb. der Fraktionen abbilden will. Sobald man eine Rangliste erstellt gibt es IMMER Fraktionen an der Spitze und an Ende.
Da finde ich GWs Ansatz von einem 45% bis 55% Fenster eigentlich ganz gut.
Auch wenn die Inqusitorial Agents wohl nie dieses Fenster erreichen werden. Keine Ahnung, was sich GW dabei denkt.
 
Ich finde hier werden die Auswirkungen auf den Verlauf der Schlacht durch eine Plasmapistole oder E-Faust im Trupp deutlich überbewertet im Vergleich zu zb Boltpistole/E-Waffe.
Um diesen Strohmann geht es nicht. Es geht um solchen Unsinn wie Multimelter umsonst, Sturmschilde umsonst, 3 Waffen im Krieg Waffenteam von denen 2 Müll sind. Oder die Eldar Waffenplattformen, die man zwangsweise trennen musste. Die Krieg Geschütze von denen eins mathematisch praktisch immer besser ist. Sanitäter, die vorteilhaft sind und nicht wirklich in jeden Kriegtrupp passen. Der Sentinel im Cadiaschema, der eben keine Laserkanone und Kettensäge hat.
Ich halte das für einen Mythos. In nahezu allen Casual Runden wird Ausrüstung, wenn sie nicht WYSIWYG ist, geproxt bzw das proxen beim Gegenspieler anerkannt.
Warum sollte ich Modelle die etwas darstellen proxxen müssen, wenn die Regeln doch so gut gebalanced sind? Wieso ist dass dann erforderlich so zu tun als hätte der Auxilia Leman Russ nun Seitenkuppeln?

Ich glaube die hier postulierte Wahrnehmung kommt von den unterschiedlichen Spielermentalitäten auch in Casual Spielrunden. Nach meiner Erfahrung gibt es in nahezu oder Casual Spielrunde diesen einen Spieler, der die optimierten Turnierlisten spielt und dann auf die Casual Listen trifft.
Sorry, aber mit Nachbarskindern für die ich ne Schachuhr brauche, spiele ich aus Prinzip nicht. Aber ich spiele meine Krieg Waffenteams mit Maschinengewehren auch nicht als Laserkanone. Das ist mir zu albern.
 
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Interne Balance, Admech ist so n super Beispiel für fast alles ^^

Ruststalker, genial!
75 Punkte, M8, T4, 4+/5++ 2LP mit +1 auf Advance and Charge, +2 wenn Battleline in der Nähe, und Zugriff auf Advance and Charge, Stealth.
12A 5 -2 2 mit Anti Infanterie 3+ und PRECISION
5A 5 -2 1 mit zusätzlich Devastating Wounds
Funktionieren super ohne Charakter

Fulgurite Electro Priests
70 Punkte, M6 T3 7+/5++/5++ 1LP
10 Attacken 6 -1 2 mit Devy.
Deren ability ist super, -1 to wound, brauchen dafür aber zwingend einen Charakter, sonst haben sie keine Ability.

Ruststalker snipen dir stabil jeden Char aus jedem Trupp raus, Elektropriests fallen vor Schreck um wenn sie mit Taschenlampen in Tötungsabsicht angeleuchtet werden.

Dabei Fang ich noch gar nicht von utility an ^^

Infiltrators, genial!
70 Punkte, M8 T4 4+/5++ 2LP mit Stealth und Infiltrators
25 Schuss 3 0 1
15A 6 -1 1 Sustained 2
Triggern Battleshock in 6" mit -1 bis -2
Brauchen keinen Charakter

Corpuscarii Electro Priests
65 Punkte, M6 T3 7+/5++/5+++ 1LP
15 Schuss 5 0 1 Sustained 2
15A 5 0 1 Sustained 2
Was getroffen wird kriegt -2 auf move, Advance, Charge.
Gehen notfalls ohne Charakter.

Mit den Priestern machst du nix, die sterben einfach, selbst wenn sie ankommen sollten passiert wenig.
Die beiden Sicarians gewinnen Spiele alleine.

So Dinge meine ich persönlich mit Interner Balance, Sicarians haben jetzt glaube ich den dritten Profilbuff bekommen, Priester sind seit Beginn der 10. grottig.

Turniermeta interessiert mich null, aber ich weiß ganz genau dass ich ne spaßige Admechliste mit Fokus auf Elektropriests gegen bspw Death Guard gar nicht hinstellen brauche.
Eigentlich fällt mir neben Harlequins und Imperial Agents auch gerade nichts ein wogegen die entfernt Spaß machen würden ^^

Dabei sind die Elektropriests auch wirklich nur ein Beispiel, Kastellan Robots sind auch so'n Trauerspiel.
 
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Kompromissvorschlag, es nervt vor allem beim Astra Militarum und wäre vermutlich einfacher zu beheben, wenn man sich an den Leman Russ setzt und den Infanterietrupp überarbeitet, sodass es einen Infanterie und einen Veteranentrupp gibt.

Die Waffenteams bräuchten vermutlich Waffenteams geteilt in Anti-Inf, AT statt Krieg, Cadia usw.

Paar der Geschütze müssen man trennen.

Kleines Thema noch zu der Truppgröße... die Edition braucht ne Sonderregel dafür, dass Votann sich für ihren Transporter aufteilen dürfen, statt einfach einen Trupp mit 5 Modellen zu haben... das ist auch ein seltsames Konzept.
 
1) und 2) sind in meinen Augen keine Argumente.

Zu 1) Dieses Argument geistert doch schon seit Anbeginn der Edition rum, also seit die Ausrüstung kostenlos ist. Entweder hat man davor auch schon die bestmögliche Edition gekauft, weil es eben die beste Ausrüstung war. Oder man hat den Trupp ohne Ausrüstung gespielt, um ihn billig zu halten. Dann hat man diesen Trupp aber auch nie mit teurer Ausrüstung gesehen. Und der eine z.B. bewusst gekaufte Flammenwerfer am Marinestrupp hatte dann Fluffgründe und lag doch nicht daran, dass man die gesparten Punkte zum Plasmawerfer anderweitig eingesetzt hat. Wie gesagt, wenn dann gleich ohne Ausrüstung gespielt.
Ja klar, kann man es als Veteran seltsam finden, dass ein nackter und ein voll ausgerüsteter Trupp das gleiche kosten. Aber diese Voraussetzung hat doch jede Armee, also gleicht es sich wieder aus. Und abgesehen davon, früher konnte ich einen Panzer auch mit einem Schuss aus der Laserkanone zerstören. Insofern ist die Vergangenheit doch nicht immer so gut.

Zu 2) Damit magst du jetzt genau worauf hinaus? Es gibt doch mittlerweile 25+ Fraktionen, jede mit 3 Detachments, und schon bist du bei 75 Stück, Braucht es die alle? Absolut nicht. Aber sind bei dieser Menge (die genau auf den Casual Spieler abzielen, was du bei 3) ja verneinst) dann mal bessere und schlechtere dabei? Absolut ja!

Und zu 3, es gibt sehr wohl einen Casual Fokus, wozu sonst gibt es diese Unmengen an Detachments? Doch nur, dass Peter seine weißen Bikes als White Scars, Max seine schwarzen Bikes als Ravenwing und Lars seine grünen Bikes als Death Guard spielen kann.
Zu 1:
Schwingt um die eigentliche Frage herum.
Interessiert es das Spiel, wie ich meine Armee zusammengebaut habe? Im Endeffekt nein.
Du zahlst – ob du es hast oder nicht.
Und es ist kein Wunder, dass die Kosten für Ausrüstungen einer der meist kritisierten Punkte in der Edition sind.
Punkte für jeden kleinen Schrott wünscht sich niemand zurück, aber Upgrades, die einen deutlichen Stärkeunterschied machen, sollten in den Augen vieler, nicht umsonst sein.
Und das ist wenig überraschend eine der meistgewünschten Verbesserungen für die kommende Edition.

Wer schon immer nah an der Ideal Linie gebaut hat ohne Rücksicht, den stört natürlich weder das eine noch das andere.
Sollte es in der 11. Edition kommen, gehe ich davon aus das du auch damit Prima klar kommen wirst.

Zu 2:
Mit der internen Balance ist es nicht weit her, wenn schon praktisch die gesamte Edition durch dieselben Detachments dominiert wird.
Interne Balance bedeutet, es gibt mehrere Wege nach Rom – und nicht Gladius, gesprenkelt mit ein paar wenigen Ausreißern. (Ich spreche hier von SM)
Davon ab kannst du mit DG kaum eine Schwache Armee bauen, aber mit anderen fraktionen sehr wohl ohne es zu wollen. (Lore anyone?)
(Kudos an GW die mit den DG Dex echt abgeliefert haben.)
Die Winrate einer Armee gibt wenig Auskunft über deren Internen Balance, aber diese wird in der Edition aber recht offentsichtlich übersehen.
Solange BT mit Gladius rocken, und um Ihre Kerneinehiten herum bauen können is doch alles im Lot...

Zu 3:
Da widerspreche ich.
Die pure Anzahl an Detachments hat erst mal überhaupt keine Qualitative Aussage in sich.
Und ich sehe da auch keinen Fokus, sondern eher ein Abspeisen.
Wer meint, dass die alten Modelle und extrem teuren FW-Modelle keine Aufmerksamkeit verdient haben, soll das bitte so sehen, kann aber nicht behaupten, das dieser für viele wichtige Aspekt des Hobbys hätte hier irgendeine Form von relevanter Aufmerksamkeit von GW bekommen in dieser Edition.

Ich nehme es niemandem übel, der nach Turnierregeln auf Pappgelände spielt und meint, das wäre das Spiel.
Das ist absolut in Ordnung und sei jedem mit allen Segen gegönnt.
Aber es gibt einen nicht unsignifikanten Teil der Community, der dies nicht als die Art des Spiels betrachtet, die diese spielen möchten.
Und diese Spieler bekommen nun wahrlich nicht viel Aufmerksamkeit von GW, und da dran ändern auch ein haufen Detachments nichts, die sich um die neusten Modelle drehen.

Es ist schon irgendwie ein sehr komischer Streitpunkt, wenn sich die nach breiter Meinung turnierorientierteste 40k-Edition nicht den Vorwurf gefallen lassen soll, die Spiele außerhalb des Turnier formats zu vernachlässigen. 😅
 
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Ich habe mal kurz zusammengestellt, was mein konkretes Problem, insbesondere mit dem Astra ist.

Ich habe dabei die festen Optionen entfernt:

Char1: 6x Krieg Command Squad (65 pts)
• 5x Veteran Guardsman
1 with Veteran Guardsman , Close combat weapon, Plasma gun
1 with Veteran Guardsman, Power weapon, Plasma pistol
• 1x Lord Commissar: Laspistol, Plasma pistol, Power fist

Char1: 6x Krieg Command Squad (65 pts)
• 5x Veteran Guardsman
1 with Veteran Guardsman (Regimental Standard), Close combat weapon, Boltgun
1 with Veteran Guardsman (Regimental Standard), Chainsword, Laspistol
• 1x Lord Commissar: Laspistol, Power weapon
Warum macht er das? Ganz einfach, wenn ich einen Kommandotrupp der Kompanie darstellen möchte, habe ich dazu die Option oben, einer des Zuges würde durch die Option unten besser abgebildet. Nun kann man ne andere Spezialwaffe unten sehen und der soll nicht in den Nahkampf, die Optionen unterscheiden sich aber dennoch deutlich.


10x Death Korps of Krieg (65 pts)
• 9x Death Korps Trooper
1 with Death Korps of Krieg Medi-pack, Death Korps of Krieg, Close combat weapon, Lasgun
1 with Death Korps of Krieg, Close combat weapon, Meltagun
1 with Death Korps of Krieg, Close combat weapon, Plasma gun
• 1x Death Korps Watchmaster: Power weapon, Plasma pistol

10x Death Korps of Krieg (65 pts)
• 9x Death Korps Trooper
7 with Death Korps of Krieg, Close combat weapon, Lasgun
1 with Death Korps of Krieg, Close combat weapon, Grenade launcher
• 1x Death Korps Watchmaster: Chainsword, Bolt pistol
Wenn ich den nach Hintergrund baue, haben die kein Medi-Pack, sondern der Quartiermeister übernimmt das erlösen und die Klamotten. Dazu haben sie zumindest lt. Vraks Hintergrund eine Spezialwaffe und mehrere Munitionsträger aufgrund der hohen Verluste. Davon ist ein Trupp mit Plasmapistole, Energieschwert und zweu Spezialwaffen eben weiter weg. Als Kerneinheit, von der ich potenziell 6 spielen kann und das für unter 400 Punkte auch kann, fällt das natürlich schon deutlich mehr auf als die hypothetische Energiewaffe an einem Sergeant.

1x Artillery Team (95 pts): Crew close combat weapons, Lasgun, Heavy mortar
1x Artillery Team (95 pts): Crew close combat weapons, Lasgun, Heavy quad launcher
1x Artillery Team (95 pts): Crew close combat weapons, Lasgun, Heavy mortar
1x Artillery Team (95 pts): Crew close combat weapons, Lasgun, Multiple rocket launcher
Unterschiedliche Profile, unterschiedlich effektiv. Ich zitiere einfach mal goonhammer hier:
There are a few options, but the standout is fairly clearly the siege cannon, which hits at S12 AP-2 D3.

Nun kann ich die Armee gut und gerne so aufbauen. Sofern, so wie oben von @Gigagnouf erwähnt das codexinterne Balancing schlecht ist, kann ein Gegner wie beispielsweise Eldar, bei denen die Trupps nahezu keine Optionen haben, da schlecht nach unten anpassen. Wenn ich meine Guardsmen mit einer Waffe statt 2 Spiele kommen 5 Feuerdrachen dennoch mit 5 Meltern an.

Nun hätte ich nach @KalTorak die nach kompetitiven Maßstäben vielleicht auch vorher scheiße gebaut, weil ich sie nackt oder komplett spielen sollte. Ich hätte nach dem vorherigen Modell aber immerhin noch Punkte sparen können, die ich bestenfalls in andere Einheiten hätte investieren können. Jetzt sind die Punkte komplett im Äther.
 
@Ghost Writer die eine E-Faust am Space Marine Sergeant entscheidet gar nichts, d'accord.

Gibt aber Gott sei Dank nicht nur Space Marines 😉

Admech (iwie wird das n Thema)
In den Battleline Einheiten kann ich 4 Spezialwaffen nehmen (3 mal Beschuss, 1 mal melee), die allesamt ein massives Upgrade gegenüber den Standardwaffen sind, ohne Wenn und Aber.
Gängiges Konzept für mich, weit ab vom aktuellen Meta, 6-7 Trupps davon, Ranger und Vanguard.
Macht 24-28 Spezialwaffen für umme, und vertrau mir, meine Spielrealität sagt ganz klar, das HAT einen Impact, und zwar verschärft.

Drukhari, Kabalite Warriors, 4 fixe Spezialwaffen pro Trupp, allesamt um Dimensionen besser als die Standardwaffe.
Wyches, 5 Spezialwaffen, 4x melee, 1x Pistole, alle MASSIV besser als die Standardbewaffnung.
Also wirklich, ALLE stats sind flach besser.

Auch hier sind es stinknormale Battleline Units, nichts cheesiges, nichts exotisches.

Und jetzt kommt's, alle haben unterschiedliche Ranges bei den Fernkampfwaffen, bei den Meleemodellen ist wichtig welche du entfernst und welche in Meleerange sind.
Die musst du irgendwie markieren um halbwegs präzise spielen zu können.
Zu sagen dass der Zitronenpanzer jetzt aber Kuppeln hat, oder die Minigun vom Dreadnought plötzlich Plasma schießt, geschenkt, bin ich total bei dir.

Das ist aber eben auch nicht die ganze Wahrheit 😉
 
Zu sagen dass der Zitronenpanzer jetzt aber Kuppeln hat, oder die Minigun vom Dreadnought plötzlich Plasma schießt, geschenkt, bin ich total bei dir.
Ich würde es auch niemandem nehmen, der das machen möchte. Aber wenn mein Panzer nun einmal so aussieht:

dann möchte ich den auch so spielen, wie er dargestellt ist.
Und der sieht nun einmal so aus, weil das der Mars-Pattern Leman Russ ist, der auf dem Coverart dieser Fraktion drauf war. Das ikonische Ding, welches sogar die Sonderversion des Codex ziert.
 
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Ich würde es auch niemandem nehmen, der das machen möchte. Aber wenn mein Panzer nun einmal so aussieht:

dann möchte ich den auch so spielen, wie er dargestellt ist.
Und der sieht nun einmal so aus, weil das der Mars-Pattern Leman Russ ist, der auf dem Coverart dieser Fraktion drauf war. Das ikonische Ding, welches sogar die Sonderversion des Codex ziert.
Du weißt dass ich da eher auf deiner Seite bin, aber @Ghost Writer hat aber schon auch Recht, wenn du den mit Kuppeln spielen willst verbietet dir deine Bubble sicher nicht, oder?

Den inneren Monk hab ich auch, würd mir auch stinken wenn ich du wäre 😉
 
Du weißt dass ich da eher auf deiner Seite bin, aber @Ghost Writer hat aber schon auch Recht, wenn du den mit Kuppeln spielen willst verbietet dir deine Bubble sicher nicht, oder?

Den inneren Monk hab ich auch, würd mir auch stinken wenn ich du wäre 😉
Dann habe bitte aber nicht zwei LR's mit unterschiedlichen Kuppeln. 😁

Cool wäre es ja, wenn das Spiel die Entscheidung des Spielers irgendwie honorieren würde.
Ganz verrückte Idee, mit weniger Punkten. 😱


Edit: @Haakon Kosten Seitenkuppeln in HH Punkte?
 
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Edit: @Haakon Kosten Seitenkuppeln in HH Punkte?
Da hat er keine. Wenn man der Lore aus der Siege of Terra folgt, ist die Taktik so nah beieinander zu fahren, dass sie ihre Flanken schützen. Das Modell sah das aber auch nicht vor, soweit ich weiß (also das alte Mars-Schema).

Mittlerweile ist man häufiger auf Seitenkuppeln festgelegt bei anderen Panzern. Meistens die Basisoption, die man dann aufwerten kann. Hier schleicht sich das mit den Bausätzen auch langsam hinein.

Edit: ich muss mal in das PDF für die imperiale Armee (nicht Auxilia) schauen. Die dürfen fast alles für Punkte. Inklusive zivile Lastwagen.
 
Um diesen Strohmann geht es nicht. Es geht um solchen Unsinn wie Multimelter umsonst, Sturmschilde umsonst, 3 Waffen im Krieg Waffenteam von denen 2 Müll sind. Oder die Eldar Waffenplattformen, die man zwangsweise trennen musste. Die Krieg Geschütze von denen eins mathematisch praktisch immer besser ist. Sanitäter, die vorteilhaft sind und nicht wirklich in jeden Kriegtrupp passen. Der Sentinel im Cadiaschema, der eben keine Laserkanone und Kettensäge hat.
Und ich sage, auch das alles ist im Casual-Bereich, den du ja explizit angesprochen hast, völlig egal. Ich finde es gerade auch sehr witzig, dass der LR, Sentinels und vorher die Krieg Truppen genannt wurden. Warum? Weil ich genau das Zeug in Casual-Matches spiele, also Krieger ohne Medic, Sentinel ohne Säge, LR ohne Seitenkuppeln. Dann kommt auch noch ein Legends Greif dazu und ich freue mich über meine bemalten Wysiwyg Minis auf dem Tisch. 10 Krieger sind übrigens immer noch 20+OC auf dem Objektive, das ist komplett fine für die Punkte. Beim Sentinel ist die Waffe auch relativ egal, wenn ich den dann dafür nutze mein Backfield zu screenen. Der LR ist ohne Seitenkuppeln halt etwas zu teuer, aber immer noch ein T12 2+ Rüstung Tank mit 3 OC. Andere Auswahlen in anderen Armeen sind auch zu teuer (siehe unten).
Du schreibst, "Aber die Eldar mit ihren Feuerdrachen...mimimi!" (sinngemäß ;-)). Der Eldarcodex hat auch genug schwache Auswahlen bzw. kann man da auch genug machen, um das Powerlevel anzupassen (z.B. Wraithguards sind nicht gut für ihre Punkte, Guardians mit Waffenplattformen haben schlechtere Auswahlen, die großen Waffenplattformen sind auch nicht toll). Bei 5 Feuerdrachen sagst du auch einfach "Smoke" und schon machen die bösen Spaceelfen einen Leman Russ nicht mehr sicher kaputt und du freust dich, dass dir der Gegner 110 Punkte geschenkt hat. Und falls der doch stirbt, war es auch egal, ob der Seitenkuppeln hatte oder nicht ;-P
Wenn du allerdings aus Fluffgründen auf den Medic im Kriegtrupp verzichtet, aber dein Gegner Fuegen mit 10 Drachen aus dem Serpent ein- und aussteigen lässt und keine schwachen Auswahlen spielt, hat das nichts mit fehlenden Punkten bei der Ausrüstung zu tun, sondern wie Ghost Writer sehr treffend geschrieben hat, damit, dass einer härter spielen will als der andere.
 
Eldarcodex hat auch genug schwache Auswahlen bzw. kann man da auch genug machen, um das Powerlevel anzupassen (z.B. Wraithguards sind nicht gut für ihre Punkte, Guardians mit Waffenplattformen haben schlechtere Auswahlen, die großen Waffenplattformen sind auch nicht toll).
Schon klar, aber im gleichen Atemzug wurde ja das interne Balancing in diesem Thread als gut bezeichnet 😆

Aber okay, wenn hier ne Fraktion der Meinung ist, Punkte müssten etwas anderes bedeuten als Spielstärke, dann sollen sie das für sich haben. Ich finde das hier halt bisschen albern:
Beim Sentinel ist die Waffe auch relativ egal, wenn ich den dann dafür nutze mein Backfield zu screenen. Der LR ist ohne Seitenkuppeln halt etwas zu teuer, aber immer noch ein T12 2+ Rüstung Tank mit 3 OC. Andere Auswahlen in anderen Armeen sind auch zu teuer (siehe unten).
Ein schlechterer Panzer ist genauso teuer wie ein besserer und das ist nun in Ordnung. Und dann argumentierst du, dass es ja mieses internes Balancing gibt, und deshalb ist es okay. Aber das Balancing der Edition ist gleichzeitig voll okay. Was denn nun?

Wenn du magst, können wir nun bei den Seuchenmarines weiter machen 😉
 
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Es misst nicht jeder mit dem gleichen Maß wie Du und muss es auch nicht. Was für den einen OK ist, ist es für Dich nicht und eben auch umgekehrt.

Wie schon hundertmal gesagt, solange sich da nicht geeinigt wird welche Schwankung (und nein wir kommen nicht ohne die aus so lange GW das macht) in Ordnung sind und ab diese zu groß ist und auch keine Einigung vorliegt wie das "gemessen" wird, können wir uns hier ad Infinitum die Köpfe heiß reden.

Ein Aspekt der mir z.B. zu wenig betrachtet wird, ist die Haltbarkeit von Einheiten. Output-Potenzial ist eines, aber dieses ist auf einem "Chassis" das wenig aushält sehr viel weniger wert als auf einem, dass schwer vom Tisch zu bekommen ist.

Ich vermute daher dass Damage Output sich deutlich weniger in Punkte ausdrückt als die Haltbarkeit der Einheiten.

Deswegen ist ja die DG so ein ekeliger Pain in the ass, obwohl sie pro Runde eher wenig austeilen. Man bekommt die unheimlich schwer vom Tisch (anekdotische Evidenz, was sonst 😅) was es schwer macht gegen sie zu gewinnen.

cya
 
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Ein Aspekt der mir z.B. zu wenig betrachtet wird, ist die Haltbarkeit von Einheiten. Output-Potenzial ist eines, aber dieses ist auf einem "Chassis" das wenig aushält sehr viel weniger wert als auf einem, dass schwer vom Tisch zu bekommen ist.
Okay, ich versuche es noch einmal - der Impulsor der Black Templars, der einen Multimelter zusätzlich erhalten kann, kostet 85 Punkte. Der reguläre Impulsor ist derzeit bei 80 Punkten. Hier wurde also ein Multimelter mit eingepreist - richtig?

Derzeit sind wenige Punktkostenänderungen farblich markiert, daher beschränke ich mich auf die Drukhari - da wurden beispielsweise einige Sachen 5 Punkte teurer, wie beispielsweise der Chronoshard oder die Incubi. Andere dann 10 Punkte.
Hier ein Link zur farbigen Version.

Nun kann ich stumpf argumentieren, dass es ja eh egal ist, weil es auf den Skill ankommt. Dann ist die Mühe von GW, Einheiten 5 Punkte oder 10 Punkte teurer zu machen aber ohnehin vollkommen für den Hintern und würde ja niemals einen Unterschied machen dürfen. Da ja der Skill entscheidet. Anders herum ist das allerdings angesichts der getätigten Punktänderungen kaum zu argumentieren, dass die beispielhaften 2 Multimelter eben nicht einmal 5 Punkte wert wären. Gleiches gilt für sämtliche andere Ausrüstung. Insbesondere, wenn GW es sogar als erforderlich ansieht, Verbesserungen, die du einmal auf einem Charakter mitnehmen kannst, in ihren Punktkosten anzupassen.

Bedeutet, wie stabil etwas ist, ist sicherlich wichtig. Aber die Punktkosten spiegeln eben beides wieder. Und du kannst mir schlicht nicht erklären, dass ein Seuchenmarinetrupp unabhängig von seiner Ausrüstung immer gleich effektiv sei.

Das bedeutet in letzter Konsequenz für Beführworter der "keine Punkte für Ausrüstung"-Fraktion, das Munitorum Field Manual abzulehnen, denn die Codexpunkte müssten ja vollkommen ausreichen und GW sollte sich im Balancing auf etwas besseres konzentrieren ODER das MFM macht tatsächlich einen Unterschied, dann tut es die kostenlose Ausrüstung jedoch auch. Und dann sind wir uns einer Meinung, dass eben diese das Balancing des Spiels verschlechtert.

Dabei können unbalancierte Spiele durchaus Spaß machen, Bloodbowl hat einige Fraktionen, die eher aus Spaß auf den Platz gehen. Nur braucht man mir nichts von gutem Balancing einer Edition erzählen, wenn Ausrüstung nichts kostet, aber 5 Punkte Unterschied in einem MFM auf einmal der heilige Gral des Balancings wären.
Du schreibst, "Aber die Eldar mit ihren Feuerdrachen...mimimi!" (sinngemäß ;-)). Der Eldarcodex hat auch genug schwache Auswahlen bzw. kann man da auch genug machen, um das Powerlevel anzupassen (z.B. Wraithguards sind nicht gut für ihre Punkte, Guardians mit Waffenplattformen haben schlechtere Auswahlen, die großen Waffenplattformen sind auch nicht toll). Bei 5 Feuerdrachen sagst du auch einfach "Smoke" und schon machen die bösen Spaceelfen einen Leman Russ nicht mehr sicher kaputt und du freust dich, dass dir der Gegner 110 Punkte geschenkt hat. Und falls der doch stirbt, war es auch egal, ob der Seitenkuppeln hatte oder nicht ;-P
Alles gut, ich spiele die 😉
Unter anderem deshalb, weil ich mich nicht permanent wegen der Ausrüstung verarscht fühlen muss. Gilt aber für Necrons, Tyraniden, tatsächlich auch die meisten Primaris-Spacemarines genauso. Man kann das ja durchaus so designen. Nur dann halt nicht mit "Altlasten" 30 Jahre alter Profile und ihrer Zusammenstellung. Bei AOS läuft das ja nicht anders, da sind aber die Trupps genau so designed.
 
Machen wir uns nix vor:
Die Kosten im MFM sind meines Erachtens nach nicht primär dazu da, die Einheit selbst widerzuspiegeln, sondern um zu regulieren, wie viele davon man mitnehmen kann.
GW sieht nicht, wie gut eine Einheit performt, sondern wie viele davon in Listen gespielt werden um bestimmte Mechaniken auszuhebeln oder zu maximieren.

Beispiel der Thousand Sons Sorcerer, der jeweils 3 Mal einzeln eingekauft und als grüppchen gespielt wurde um einen fiesen Alpha mit dessen Ability zu haben.
Zack, Punkte hoch und der eigentlich weniger mächtige "Gossenzauberer" ist 5 Punkte teurer als der "Erhabene Zauberer"😆
 
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Zack, Punkte hoch und der eigentlich weniger mächtige "Gossenzauberer" ist 5 Punkte teurer als der "Erhabene Zauberer"😆
Hast du Belial oder Logan Grimnar gesagt? 😜
Also nun doch nicht das beste Balancing?
sondern um zu regulieren, wie viele davon man mitnehmen kann.
Das würde bedeuten und das wäre mein nächster fieser Vorschlag gewesen, die Punkte abzuschaffen, wie bei AOS einfach Basis und verstärkte Einheiten einzuführen und dir zu sagen, wie viele Einheiten du mitnehmen darfst. Also, haben sie nun eine Bedeutung für die Spielstärke einer Einheit oder nicht? Und falls sie das haben, warum ist dann dir Ausrüstung eines Modells dafür irrelevant?
Die Kosten im MFM sind meines Erachtens nach nicht primär dazu da, die Einheit selbst widerzuspiegeln, sondern um zu regulieren, wie viele davon man mitnehmen kann.
Sieht GW dann wohl anders, denn es ist ziemlich genau reguliert, wie viele Chronoshards du mitnehmen kannst. - einen.
 
Also nun doch nicht das beste Balancing?

Das beste Balancing definiert sich in erster Linie durch den Vergleich mit dem Balancing davor bzw in anderen Editionen.

Und wenn ich in den Turnieren sehe, dass zb in den Top10 8 verschiedene Fraktionen vertreten sind, zeigt das, dass das Balancing innerhalb der verschiedenen Fraktionen nicht schlecht ist.
Ein genauerer Blick auf die Listen zeigt nicht nur Unterschiede in der Zusammenstellung der Einheiten, sondern auch, dass bestimmte Einheiten nur noch selten getripled werden. Das war nicht immer so und ist ein weiteres Indiz für gutes Balancing. Internes Balancing.

Das in einer Fraktion mit 20+ Einheiten nicht alle Einheiten gleichhäufig gespielt werden, ist ganz logisch wenn man zb. nur 8-10 Einheiten aufstellen kann.
Das liegt imho teilweise an misslungenen Einheiten-Design, aber auch am Meta.
Jetzt kann man natürlich die obligatorischen Codexleichen heranziehen und aufgeregt "Beschissenes Balancing!" schreien, dass verkennt aber die im Vergleich zu früher relativ große Vielfalt der gespielten Einheiten.
 
Ich habe nie behauptet, dass es überhaupt das beste Balancing gibt - schlicht weil es einfach nicht DAS beste Balancing gibt. Jeder versteht darunter etwas Anderes, und ein Balancing, in dem jede beliebige Geschmacksliste gegen jede beliebige andere Liste gewinnen kann ist in meinen Augen schlichtweg die Quadratur des Kreises.
Das Balancing ist aktuell in-Ordnung-ish weil es in etwa das erreicht, was GW sich vorstellt. Nämlich dass man in den Top 10 der Listen nicht auf Platz 1 bis 5 die gleichen Armeen und Konstellationen findet.

Punkte reflektieren in etwa die Spielstärke einer Einheit. Oder zumindest sollten sie das. Dass sie das stellenweise nicht tun liegt zum Einen an einer gewissen Willkür seitens GW, stellenweise daran dass ausgefuchste Spieler einen Weg gefunden haben, niedrigpreisige Einheiten in Konstellationen zusammen zu fassen, die so offenbar nicht gedacht waren. Dann werden diese nachreguliert bis es wieder in etwa das Bild gibt, das GW haben will (Beispiel Sorcerer).
Epische Helden mal außen vor gelassen, die sollten und müssten deutlich besser anhand ihrer messbaren Spielstärke bepreist werden.
Was in einigen Fällen nicht der Fall ist.
Ich empfinde Mortarion zum Beispiel für seinen Output und vor allem für seine Resilienz immer noch recht günstig gegenüber Fulgrim oder Angron. Besonders wenn ich sehe dass der zum Teil das doppelte seiner Punktekosten locker reinholen kann und mit mehr Toughness, einem FNP und Granaten daher kommt.

Und die Chronoshard ist keine Einheit, sondern eine Einheitenverbesserung. Die unterliegt der generellen "jedes Enhancement nur einmal" Regel, weil es wahrscheinlich seltene bzw einzigartige Artefakte sein sollen oder whatevs.
 
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