Metawatch Edition X

Punkte reflektieren in etwa die Spielstärke einer Einheit. Oder zumindest sollten sie das. Dass sie das stellenweise nicht tun liegt zum Einen an einer gewissen Willkür seitens GW, stellenweise daran dass ausgefuchste Spieler einen Weg gefunden haben, niedrigpreisige Einheiten in Konstellationen zusammen zu fassen, die so offenbar nicht gedacht waren. Dann werden diese nachreguliert bis es wieder in etwa das Bild gibt, das GW haben will (Beispiel Sorcerer).
Okay, aber warum bezahlst du dann unabhängig von der Ausrüstung die identischen Punkte? Da kommt es nicht einmal "in etwa" hin, sondern teilweise gar nicht.
Und die Chronoshard ist keine Einheit, sondern eine Einheitenverbesserung. Die unterliegt der generellen "jedes Enhancement nur einmal" Regel, weil es wahrscheinlich seltene bzw einzigartige Artefakte sein sollen oder whatevs.
Okay, aber wenn klar definiert ist, wie oft man die nehmen kann, wie geht das mit deiner Theorie der "Regulation wie oft etwas mitgenommen werden kann" zusammen?
Die Kosten im MFM sind meines Erachtens nach nicht primär dazu da, die Einheit selbst widerzuspiegeln, sondern um zu regulieren, wie viele davon man mitnehmen kann.
Sicherlich kannst du das so wohlwollend interpretieren, da die Menge an Einheiten, die du somit spielen kannst pro Liste eine andere ist. Aber treffender ist halt, dass das die Spielstärke eines Modells darstellen soll. Und da war GW schlicht lazy und hat sich auf Turnierspiel beschränkt, während die Balance am heimischen Tisch nie schlechter war, weil man halt Punkte für Ausrüstung bezahlt und nicht einfach die beste ausgewählt hat. Gleiches gilt halt dafür, dass die Balance für den L-Ruinentisch gilt. Man kann die Relevanz für die eigene Spielergruppe meinetwegen abstreiten, aber es ist halt unglaublich dumm unterschiedlich gute Auswahlen gleich zu bepreisen. @Naysmith wenn du nun wieder "aber die Defensive" sagen möchtest - Spacewolves-Terminatoren mit 4 LP oder mit 3 LP? Bei einer Einheit mit defensivem Buff und Potenzial für den Nahkampf?
 
Ich schmeiß mal Victrix Honor Guard in den Raum, so als Beispiel für hervorragendes Balancing:

M6 T4 4LP 2+Sv
25 Attacken S5 -2 2 + 6A S6 -2 2 mit Precision und Twin Linked.
Dazu permanent -1 to wound, nicht nur in einer Phase oder wenn S>T oder so, permanent.
Blood Surge Move mit Erlaubnis in ER zu enden, und Once per Game +1S und +1A PRO MODELL.
210 Punkte...
Das sind Space Marines, die können volle Hit Rerolls und +1 to Wound aus OoM kriegen, +1 to wound sowieso aus mannigfaltigen Quellen.

Da kann Mary Callgirl rein, der bringt dann noch mal 2 weitere mit.
Da können sowieso das Who-is-Who der 278 SM Charaktere rein, die können so ziemlich jede verdammte Fähigkeit im Spiel bekommen.
Oh, sie schießen auch noch genauso gut wie Custodes, 2 Schuss 4 -1 2
Selbstredend treffen sie auch auf 2en, und natürlich haben die n LP mehr als Custodes ^^

Diese Einheit, zusammen mit dem gesamten Death Guard Codex, beweist mir einfach dass GW ihr eigenes Spiel nicht im Griff hat.
Null...
Entweder das, oder bösartig.
 
Okay, aber warum bezahlst du dann unabhängig von der Ausrüstung die identischen Punkte? Da kommt es nicht einmal "in etwa" hin, sondern teilweise gar nicht.
Kurze Antwort: Weil es einfacher ist.
Ein Cadian Shock Troop hat 4 schwere Waffen zur Auswahl. Wenn ich davon ausgehe, dass ein gewinnorientierter Spieler ohnehin die stärkste Option wählen wird (wobei auch da wieder "beste" Auswahl immer noch vom zu bekämpfenden Ziel abhängt, eine Meltagun brauche ich nicht auf Hormaganten abfeuern und den Flamer nicht auf eine Exocrine), dann kann ich entweder das Balancing jeder einzelnen Option überprüfen oder anhand der am häufigsten gespielten Variante nur an einer einzelnen Variable schrauben. Letzteres lässt sich deutlich schneller und einfacher umsetzen und überprüfen. Es ist schlichtweg einfacher und effizienter.
Erst Recht dank dem allgegenwärtigen Internet und der schnellen und einfachen Verbreitung von Dataslates und Co.
Früher[TM] war das anders, da konnte man nicht erwarten dass jeder Spieler innerhalb von zehn Sekunden auf Regeländerungen zugreifen kann. Da mussten Balancing und Preise im Druck stimmen, weil man eben nicht nach zwei Wochen einen "Hotfix" aufspielen konnte.

Okay, aber wenn klar definiert ist, wie oft man die nehmen kann, wie geht das mit deiner Theorie der "Regulation wie oft etwas mitgenommen werden kann" zusammen?
Sorry, aber da sage ich jetzt "Strohmann". Für mein Verständnis war die Diskussion um die Kosten und Bepreisung von Einheiten sowie deren dazugehöriger Ausrüstung. Nur für Charaktere verfügbare, einzigartige Ausrüstungsgegenstände sind da als Argument in meinen Augen fehl am Platz. Die werden schon seit zig Editionen separat bepreist und balanced, gefühlt.
Meine Theorie bezog sich auf nicht-epische Einheiten, NICHT auf Enhancements!

Sicherlich kannst du das so wohlwollend interpretieren, da die Menge an Einheiten, die du somit spielen kannst pro Liste eine andere ist. Aber treffender ist halt, dass das die Spielstärke eines Modells darstellen soll. Und da war GW schlicht lazy und hat sich auf Turnierspiel beschränkt, während die Balance am heimischen Tisch nie schlechter war, weil man halt Punkte für Ausrüstung bezahlt und nicht einfach die beste ausgewählt hat. Gleiches gilt halt dafür, dass die Balance für den L-Ruinentisch gilt. Man kann die Relevanz für die eigene Spielergruppe meinetwegen abstreiten, aber es ist halt unglaublich dumm unterschiedlich gute Auswahlen gleich zu bepreisen.
Natürlich ist es nicht wirklich angebracht. Natürlich ist es übertrieben simpel.
Aber es scheint zu funktionieren. Die Turniere sind AFAIK ausgebucht und der Laden brummt, also scheint es - objektiv betrachtet - augenscheinlich nicht per se "falsch" zu sein.

Und ob die Balance am heimischen Tisch schlecht oder gut ist hängt, ganz ehrlich, vom Tisch ab. Mit welcher Prämisse geht welcher Spieler in welches Match? Wollen beide Seiten ein fluffiges, ausgewogenes Match? Dann kann man im Vorfeld diskutieren und sich aneinander angleichen. Will einer dem Anderen unbedingt gepflegt die Kauleiste re-arrangieren? Dann hat man das Problem an anderer Stelle. Ich hab im letzten Kreuzzug eine eher fluffige Annihilation-Legion gespielt und nur aufs Maul bekommen. Jetzt spiele ich auf Gewinn und habe zwei MVBs bei 1.000 Punkten dabei 🤣

Du wirst in meinen Augen nie im Leben kompetetives Spiel und Hobbyspiel ausbalanciert bekommen. Stellen, an denen Du das Balancing für den Heimbereich verbesserst werden im kompetetiven Bereich dann wieder hemmungslos ausgenutzt. Sachen, die man für den kompetetiven Bereich optimiert, die beschneiden den Hobbyspieler.

Das heißt nicht, dass ich es gut finde. Das soll nur heißen, dass ich der Meinung bin, dass der Anspruch, den Du an das Spiel insgesamt stellst, nicht zufriedenstellend in der heutigen Zeit und der heutigen Denkweise der Zielgruppe innerhalb von 40k umgesetzt werden kann oder wird.
Erst Recht wenn GW anhand ihrer Zahlen sieht, dass der aktuelle Kurs gemeinhin scheinbar akzeptiert wird.
 
Mal ein Neuer Ansatz:
Detechments einen Punktewert geben anstatt immer die einzelnen Truppen angleichen.
So könnten die Meta relevanten Detechments teuer werden ohne die ganze Fraktion zu zerstören. Es müsste halt dann ein Top detechment 200-250 Punkte kosten und ein Casual 0-50 Punkte dann kann man auch sehr schnell sagen ob ein Detechment stark ist oder eben nicht
Und dann kann die Casual Community einfach sagen Nö diese Punkte Zählen für UNS nicht und wir spielen spassige Spiele mit unausgemXten listen.
 
Mal ein Neuer Ansatz:
Detechments einen Punktewert geben anstatt immer die einzelnen Truppen angleichen.
So könnten die Meta relevanten Detechments teuer werden ohne die ganze Fraktion zu zerstören. Es müsste halt dann ein Top detechment 200-250 Punkte kosten und ein Casual 0-50 Punkte dann kann man auch sehr schnell sagen ob ein Detechment stark ist oder eben nicht
Und dann kann die Casual Community einfach sagen Nö diese Punkte Zählen für UNS nicht und wir spielen spassige Spiele mit unausgemXten listen.
Ich würde sogar noch weiter gehen, warum nicht unterschiedliche Punktwerte je nach Detachment bzw Orden?

BA mit ihrer roten Wut haben ja auch im Fluff die besseren Sturmtrupps, die IH das bessere Verständnis für methodische Panzerkriegsführung.
Im Moment profitieren in vielen Detachments nur wenige Einheiten, so dass ich dann fast gezwungen bin, da viele zu nehmen, um mit nicht selbst ins Bein zu schießen (jedenfalls wenn ich gewinnen will). Hab zB neulich mal zum Spass das Todeskompaniedetachment der BA gespielt, da gibts wirklich das gesamte Detachment nur Sachen für Ordenspriester oder TK in ihren unterschiedlichen Formen.

Warum also nicht bei diesem Detachment die TK teurer machen, sie ist ja auch wirlich stärker als zB bei Gladius, und dafür ie ganzen Sachen, die gar nicht profitieren billiger? Warum muss ein BA-Sturmmarine im BA-Detachment, das ihn viel besser macht, genauso viel kosten wie einer der IH, der im IH-Detachment quasi in die Röhre schaut?

Früher wäre das ein Zahlen- und Rechenalptraum gewesen, aber wer setzt sich heute noch hin und macht ne Liste mit der Hand?
 
Mal ein Neuer Ansatz:
Detechments einen Punktewert geben anstatt immer die einzelnen Truppen angleichen.
So könnten die Meta relevanten Detechments teuer werden ohne die ganze Fraktion zu zerstören. Es müsste halt dann ein Top detechment 200-250 Punkte kosten und ein Casual 0-50 Punkte dann kann man auch sehr schnell sagen ob ein Detechment stark ist oder eben nicht
Und dann kann die Casual Community einfach sagen Nö diese Punkte Zählen für UNS nicht und wir spielen spassige Spiele mit unausgemXten listen.
Könnte in der 11ten aka 10.1 passieren. Fänd ich persönlich ziemlich cool. Allerdings hast Du da dann natürlich wieder das Problem, dass die Spezis schnell herausfinden welches Detachment 10% besser fürs Bodenwischen ist und dann wird das bis zur Punkteanpassung genutzt. Danach dann das was jetzt nach oben gerutscht ist.

cya
 
Mal ein Neuer Ansatz:
Detechments einen Punktewert geben anstatt immer die einzelnen Truppen angleichen.
So könnten die Meta relevanten Detechments teuer werden ohne die ganze Fraktion zu zerstören. Es müsste halt dann ein Top detechment 200-250 Punkte kosten und ein Casual 0-50 Punkte dann kann man auch sehr schnell sagen ob ein Detechment stark ist oder eben nicht
Und dann kann die Casual Community einfach sagen Nö diese Punkte Zählen für UNS nicht und wir spielen spassige Spiele mit unausgemXten listen.
Is eine Gute Idee.
Möchte ich um eine weitere ergänzen.
Wie wäre es wenn in manchen Detachments auch nur noch bestimmte Einheiten erlaubt wären.
Damit man nicht mehr über Bande Einheiten Bufft die eigentlich gar nicht gebufft werden sollten.

@Naysmith Etwas Schwund hat man immer, aber das wäre ja schon mal ein guter Schritt.
Immerhin hätte man hier etwas, mit dem man bei Bedarf nach justieren kann.
 
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Ich würde sogar noch weiter gehen, warum nicht unterschiedliche Punktwerte je nach Detachment bzw Orden?
Im schlimmsten Fall siehst du dann aber Iron Hands aus reinen Sturmmarines, weil die im Vergleich zu den anderen Marines günstiger und vielleicht zum Punkte holen ausreichend wären. Auch wenn ich dir komplett recht gebe.
wobei auch da wieder "beste" Auswahl immer noch vom zu bekämpfenden Ziel abhängt, eine Meltagun brauche ich nicht auf Hormaganten abfeuern und den Flamer nicht auf eine Exocrine
Und die haben das früher sogar einigermaßen geschafft, dass zu tun, obwohl der komplette Trupp auf ein Ziel feuern musste.

Gutes Balancing und das beste aller Zeiten ist es halt nicht, wenn durchschnittlich 75 Prozent der Auswahlen dadurch für den Hintern sind, dass sich GW nicht einmal Mühe gibt sie anzuschauen.
Wollen beide Seiten ein fluffiges, ausgewogenes Match?
Ich will, dass sich ne Firma, die 50 Euro für das selbe Buch wie vor 3 Jahren einen verdammten Kopf macht, wie sie Sachen gegeneinander ausgleichen. Du hast 4 Profile für das neue Artillerieteam die unterschiedlich gut sind. Wozu? Das Ding wurde in dieser Edition erfunden!
 
Ich würde sogar noch weiter gehen, warum nicht unterschiedliche Punktwerte je nach Detachment bzw Orden?

BA mit ihrer roten Wut haben ja auch im Fluff die besseren Sturmtrupps, die IH das bessere Verständnis für methodische Panzerkriegsführung.
Im Moment profitieren in vielen Detachments nur wenige Einheiten, so dass ich dann fast gezwungen bin, da viele zu nehmen, um mit nicht selbst ins Bein zu schießen (jedenfalls wenn ich gewinnen will). Hab zB neulich mal zum Spass das Todeskompaniedetachment der BA gespielt, da gibts wirklich das gesamte Detachment nur Sachen für Ordenspriester oder TK in ihren unterschiedlichen Formen.

Warum also nicht bei diesem Detachment die TK teurer machen, sie ist ja auch wirlich stärker als zB bei Gladius, und dafür ie ganzen Sachen, die gar nicht profitieren billiger? Warum muss ein BA-Sturmmarine im BA-Detachment, das ihn viel besser macht, genauso viel kosten wie einer der IH, der im IH-Detachment quasi in die Röhre schaut?

Früher wäre das ein Zahlen- und Rechenalptraum gewesen, aber wer setzt sich heute noch hin und macht ne Liste mit der Hand?
Halte ich für noch schwerer realisierbar.
Auf die Fraktion gesehen klar, aber nicht auf das einzelne Detachement.
Zumindest halte ich hier den Aufwand für echt schon sehr Hoch.

Sonderregeln, die erst durch Einheiten getriggert werden, haben ja praktisch schon eine „Tax“.
Während so etwas wie Gladius – also ein absolut perfektes Detachment – praktisch alles durchgehend stärker macht.
Da finde ich es okay, wenn ersteres praktisch umsonst ist, da man hier effektiv in der Einheitenauswahl eingeschränkt wird und eben diese Einheiten auch nehmen muss, um von den Vorteilen zu profitieren.

Hingegen ist letzteres das Super-Detachment, das dir für jede Situation das richtige Werkzeug bietet – und dementsprechend auch dafür sorgt, dass es auf Turnieren mit Abstand das populärste Detachment ist.
Ohne dabei irgendwie die Einheiten Auswahl einzuschränken.

Würde Gladius 100 Punkte kosten, würden die Leute wirklich anfangen, über alternativen nachzudenken.
Aber aktuell kann Gladius praktisch alles – und das oft sogar besser als spezialisierte Detachments in Ihren eigenen Fokus gebieten.

Figth on Death is für BT in Ihren eigenen Detachments nur mit Hürden zu bekommen, und dann auch noch in minderer Qualität.
Aber bei Gladius haste es in nem Praktischen Strat jederzeit zur Hand...

Is eigentlich Blöd, und verwundert nicht warum so viele Detachments neben Gladius abstinken.
 
Aber es scheint zu funktionieren. Die Turniere sind AFAIK ausgebucht und der Laden brummt, also scheint es - objektiv betrachtet - augenscheinlich nicht per se "falsch" zu sein.
Naja, scheint ja in der GW-Community mittlerweile Gang und gebe zu sein, dass man sich von der Firma über den Tisch ziehen lässt und die Reibung als Nestwärme empfindet...
Ein funktionierendes Buch der 9. Edition mit Individualisierungsoptionen wird eingestampft, damit eine 10. das bis zur totalen Runterdummung vereinfacht und die Leute jubeln, keine 29 Stratagems mehr, dafür eine Regel auf jedem Datenblatt und 5 Formationen von denen eine sinnvoll ist. Und bei all dem Streichen und der Verdummung von Kombiwaffen und ähnlichem, ist es dann auch noch sinnvoll, dass die letzten Optionen die noch drin sind weder gleichwertig noch bepreist sind. Das ist schon fast lustig 😆
 
Dass es Dir nicht gefällt heißt nicht dass Du so polemisch über die Leute her ziehen solltest, die die jetzige Edition trotz ihrer Schwächen gerne spielen.

GW hat sich Gedanken gemacht. Aus welcher Motivation und welchem Hintergrund auch immer sei dahingestellt.
Dir gefällt das Ergebnis nicht. Absolut fair.
Anderen gefällt es, und die Leute, die mit dem Hobby jetzt einsteigen und mit der "Verdummung" zufrieden sind, weil sie damit gut klar kommen oder es nicht anders kennen oder es anders kennen und vorher aufgrund der Komplexität einen Bogen drum geschlagen haben und jetzt einen Zugang zum Hobby finden haben da eine andere Meinung. Ebenfalls fair.

Kein Grund für so einen bissigen Verriss des Hobbys und derer, die es aktuell gerne spielen.
 
Zuletzt bearbeitet:
GW hat sich Gedanken gemacht. Aus welcher Motivation und welchem Hintergrund auch immer sei dahingestellt.
Echt, haben sie das? Sie hatten einen Codex, sie hatten einen Index. Sie hatten die Aufgabe eine handvoll neue Einheiten so zu gestalten, dass sie balanciert sind, also gleichwertig. Sie haben es nicht geschafft und sich für die Lösung entschieden, mit der sie es in dieser Edition auch nicht mehr anpassen können. Wo also sind da diese Gedanken? Dass sie aus den Fehlern gelernt haben, zeigen die Eldargeschütze, die sie getrennt haben. Oder die Krisis, die sie trennen mussten. Da steht eine bewusste Entscheidung hinter, dass es den Spieler schlichtweg nicht interessiert und die breite Masse den Unsinn schon verteidigen wird. Das sind eine handvoll neue Einheiten, sogar welche, die im Fall der Geschütze keine gängigen Waffenoptionen enthalten und man somit nicht überlegen muss "habe ich den Melter schon woanders" und man ist dennoch gescheitert, wenn es darum geht die ausgeglichen zu gestalten. Was außer Faulheit oder einem erwürfelten Profil kann da hinter stecken, was man verteidigen müsste?


Der (letztw) Statcheck aus der 9. Edition sagte, dass das letzte Buch des Astra Militarum voll im Mittelfeld lag. Es hatte also scheinbar funktioniert, als man es einriss.


Dass es Dir nicht gefällt heißt nicht dass Du so polemisch über die Leute her ziehen solltest, die die jetzige Edition trotz ihrer Schwächen gerne spielen.
Das ist Leute, die du auch nur als Argument für "sind ja echt viele auf Turniere gegangen" benutzt hast. 😉

Ich habe, denke ich oft genug betont, dass man an dem Einfluss, den das auf eure lokale Community haben kann, zweifeln kann. Ich habe gesagt, dass es vielleicht auf dem Turnierniveau von 45-55 % okay gebalanced ist. Aber mir erzählen zu wollen, dass nicht gleichwertige Ausrüstung keine punkte kosten sollte, wenn gleichzeitig ein MFM Anpassungen um 5 (!) Punkte vornimmt ist schon ein wenig fragwürdig.
 
Also ich weiß ja nicht wie das in anderen einen gehandhabt wird, aber bei uns spielen wir die Modelle so wie wir wollen. Haben zb einen eldarspieler, der hat einen neuen Phantomlord mit lala und Schwert und einen alten mit Raketen und nur Fäusten.
Da jetzt die Faustregel einfach nur platt viel schlechter sind haben wir sofort gesagt, er darf sie mir den Regeln des Schwerts spielen. Kann mir aber vorstellen dass das ein Mitspieler sagt: ne geht nicht, nicht am Modell. ..
 
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Also ich weiß ja nicht wie das in anderen einen gehandhabt wird, aber bei uns spielen wir die Modelle so wie wir wollen. Haben zb einen eldarspieler, der hat einen neuen Phantomlord mit lala und Schwert und einen alten mit Raketen und nur Fäusten.
Da jetzt die Faustregel einfach nur platt viel schlechter sind haben wir sofort gesagt, er darf sie mir den Regeln des Schwerts spielen. Kann mir aber vorstellen dass das ein Mitspieler sagt: ne geht nicht, nicht am Modell. ..
Die Dosis wird hier für viele das Gift machen denke ich.

Mal etwas proxen is kein problem, aber wenn jede zweite Unit nicht mehr das darstellt was man sieht, is es ein Problem.
Aber Klopf auf Holz, liegt die quote bei uns im Schnitt bei 0 Proxys und 0 nicht bemalten Modellen auf den Tisch.

Wenn etwas fehlt wird es halt besorgt und fertig gemacht, oder man nimmt es schlicht nicht mit.
Was nicht heisst das es nicht ginge, aber bisher musste niemand bei uns diese Karte ziehen.

Bei uns gilt aber, Modelle müssen bemalt sein, sonst haben die nichts auf dem Tisch verloren.
 
Da jetzt die Faustregel einfach nur platt viel schlechter sind haben wir sofort gesagt, er darf sie mir den Regeln des Schwerts spielen.
Darf, kann, sollte gehen. Sollte aber nicht notwendig sein, weil etwas zu schlecht ist, oder weil man sich Punktwerte spart. Macht ja auch Spaß zu erkennen, was Modelle darstellen. Ist ja auch irgendwo der Sinn, dass mit Modellen zu spielen..
 
@Haakon Deine Selbstgerechtigkeit ist wirklich unheimlich anstrengend. Da hat sich in einem Jahr ignore genau gar nichts verändert.

Das Du es als persönliche Beleidigung zu empfinden scheinst, dass GW Deine persönlichen Vorlieben nicht bedient finde ich wirklich bemerkenswert. Auch das Du Dich hier als einzig maßgebende Instanz hinstellst die jegliche ander Sichtweise (die sich aus Interessen und Lebensrealitäten ergibt) auf die Dinge als irrelevant abtut ist speziell. Vor allem wenn uns allen gemein ist, das wir nicht wissen was GW warum tut (Abseits von der Umsatzsteigerung natürlich ).

Deine Wut sei Dir gegönnt, pass aber bitte auf den Blutdruck auf. Im Alter kann sich das negativ auswirken, da muss man drauf achten welchem Stress man sich aussetzt.

Deswegen muss ich Dich auch wieder auf Ignore setzen. Was ich irgendwie schade finde. Aber Deine Posts machen mich aggressiv. Nicht wegen des Inhalts sondern wegen der herablassenden und abwertenden Tonart. Ich komme hier ins Forum um ne gute Zeit zu haben und da ist diese Art zu Posten für mich reines Gift.
Du hast nen scharfen Verstand und ich bin sicher, dass Du den positiver nutzen könntest wenn Du wolltest. Eine Antwort werde ich nicht lesen können, handle also zu diesem Post wie es Dir richtig erscheint.

cya
 
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🤣 Bei uns achtet jeder drauf, seine Minis bemalt ins Feld zu werfen - wenn's aber nicht geht weil keine Zeit da war oder der Kollege sich mit der Menge übernommen hat akzeptieren wir das auch.
Außer im Kreuzzug.
Und im regulären Spiel rechnen wir dann halt schön regeltreu mlt extra 10 VP für Battle-Ready Standard. Das motiviert eigentlich ausreichend.

Bzgl Proxen - wenn es leicht umsetzbar und klar erkenntlich ist, dann ist das bei uns kein Problem. Gehört ja eh zum guten Ton einander Armee mit Enhancements, Abilities und Sonderregeln vorzustellen, da weiß ein jeder worauf er sich einlässt.
Proxen ist halt schwierig wenn Du zB einen Flpgelprinzen mit einem Fußprinz proxen willst - weil die Flügel für LoS wichtig sein können.
 
Darf, kann, sollte gehen. Sollte aber nicht notwendig sein, weil etwas zu schlecht ist, oder weil man sich Punktwerte spart. Macht ja auch Spaß zu erkennen, was Modelle darstellen. Ist ja auch irgendwo der Sinn, dass mit Modellen zu spielen..
Stimme zu.
Letztlich kann das jeder so gestalten, wie er es für richtig hält.

Ich war vor ein paar Wochen in einem größeren Club, wo auf acht Tischen gleichzeitig gespielt wurde – siebenmal 40k und einmal HH.
Alles superfreundliche Leute, die einen echt sportlichen Eindruck gemacht haben und sichtlich Spaß am Spiel hatten.
Aber außer dem HH-Tisch hatten alle anderen Pappgelände oder recht einfach aussehendes Plastikgelände, das in erster Linie den Zweck hatte, das Turnierformat abzubilden – und nicht unbedingt atmosphärisch zu wirken.

Für diese Zwecke absolut perfekt.

In diesem Kontext kann ich auch viel Geproxe und unbemalte Modelle vollkommen nachvollziehen.

Nur ist das eben nicht, wie wir das Hobby angehen.
Unsere Prioritäten liegen einfach woanders – bei uns ist die Reihenfolge klar: Modellbau – Lore – Spiel.

Und das ist ebenfalls völlig in Ordnung.
Ich gehe ja auch nicht mit einer super schwachen, thematisch seltsamen Liste in einen Club und beschwere mich dann, dass mein Gegner „unfair“ spielt.

Proxen, graue Legionen, Fluff-Bunny-Listen – das alles ist in seinem jeweiligen Kontext völlig legitim oder eben auch mal fehl am Platz.
Darüber kann man meiner Meinung nach gar nicht ernsthaft streiten, und es lohnt sich auch nicht, sich darüber aufzuregen, dass andere das Hobby einfach ein bisschen anders leben.


@Naysmith @Haakon : Bitte lasst es einfach oder geht in die PN's.