WHFB My Imperium: Old World Warhammer Fantasy

(wobei ich mich fragte, wie man das Feuer dann bei Regen in Gang gehalten hat).
Harziges Holz+Pech/Öl.Birke zum anzünden.😉😁
wahrscheinlich innen mit einer Eisenkuppel ausgekleidet ist, die nicht brennen kann.
... würde trotzdem schwelen,das regeln da dann tatsächlich die Höhe des Daches und ständiger Luftaustausch.
Immer wieder schön,daß du die tatsächliche Funktionalität nicht ganz aus den Augen verlierst.😁
Sehr schönes Teil bisher.🔨🔨🔨
 
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Immer wieder schön,daß du die tatsächliche Funktionalität nicht ganz aus den Augen verlierst.😁
Naja, im Zweifel schlägt die Optik die Funktionalität.😀 Immerhin können die Schiefer-Schindeln nicht brennen; kritischer Punkt wäre allenfalls das Trägergerüst darunter. Ich mache mir jetzt mal nicht zu viele Gedanken darüber.

Wochenende; es geht voran. Die letzte Nacht habe ich mit dem Landesteg verbracht und versucht, die unregelmäßige Form in der Vorlage nachzuahmen, die improvisiert und zusammengestückelt wirkt. Besonders schwierig war, sie dem Felssockel anzupassen, was aber letztlich doch ganz gut geklappt hat.

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Im Zusammenhang sieht das Ganze nun so aus.

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Auf der rechten Seite der Platte konkretisiert sich der Plan für ein größeres Hafengebäude, zu dem der Landesteg hinaufführt. Von dort wird dann vermutlich eine Holzgerüst-Treppe über die Felsen zur Festung hinaufführen.

Der Leuchtturm ist bereits fest installiert. Die Klippe, auf der er steht, ist durch eine schmale Brücke mit der Festung verbunden.

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Auf der anderen Seite, zum Hafen hin, habe ich mich für eine Zugbrücke entschieden, um den Zugang sperren zu können, falls Feinde den Hafen erobern. Im Moment hängt die Brücke in der Luft, aber es wird noch ein hölzerner Gerüstbau entstehen, auf dem sie aufliegt.

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Ich mag auch sehr den Einbau von echten Historischen Elementen. Das ist ja genau die Basis die WHFB so toll macht und jedem direkt verständlich wird 🙂
Finde ich auch. Dabei ist die Vorlage nicht mal historisch, sondern auch ein Fantasy-Artwork, das aber klar historische Stile aufgreift. Mir geht es mit WHFB ganz genauso; ich fand immer den pseudo-historischen Bezug so wertvoll, weil er der Welt Glaubwürdigkeit und Tiefe verleiht, indem er unser historisches Wissen mit einbezieht und es uns leicht macht, das Gezeigte einzuordnen, zu interpretieren und auch in Eigenregie zu erweitern.

Inzwischen habe ich endlich eine klare Vorstellung von der Raumaufteilung. Weitergemacht habe ich zunächst mit der Verbindung von der Festung zur Hafenanlage. Sie wirkt improvisiert, und das ist sie sogar wirklich, denn es war nicht leicht, sie dem unregelmäßigen Felsrelief anzupassen.

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Für die Hafenanlage habe ich erneut ein konkretes Vorbild. Ich habe es wieder ausgedruckt und abfotografiert, um keine Rechte zu verletzen.

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Was mich daran reizt, ist die sehr komplexe und verwinkelte Anlage. Das wird fraglos knifflig werden, denn der Maler hat sich ganz sicher keine Gedanken gemacht, wie schwer so etwas in 3D umzusetzen wäre.
 
Übrigens bin ich gebeten worden, mehr vom Prozess des Bauens zu zeigen und auch hier und da mal Techniken zu erklären. Deshalb habe ich diesmal viele Schritt-für-Schritt-Bilder gemacht. Ich baue erwartbarerweise "von unten nach oben", fange also mit dem Mauersockel an. Es gibt lediglich einen groben Gesamtplan für die Abmessungen; selbst die endgültige Höhe steht noch nicht fest.

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Zuletzt bearbeitet:
Eine Erklärung zum Fachwerk: Ich hatte da im Laufe der Jahre die unterschiedlichsten Techniken; mittlerweile aber habe ich mich auf die nachfolgend Gezeigte eingeschossen.

1.: Fachwerk aufzeichnen
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2. Linien einritzen und Fenster einsetzen.
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3. Die Zwischenräume zwischen den eingeritzten Linien mit verschiedenen improvisierten Holzwerkzeugen eindrücken, sodass "Rinnen" entstehen.
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4. Die gesamte Fläche mit einer Alu-Kugel strukturieren, um ein unregelmäßiges Relief zu erzeugen.
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5. Holzstäbchen in die Vertiefungen einsetzen (hier: Streichhölzer).
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Beeindruckend was du aus dem Styrodur zauberst.
Und der verwinkelte Hafen passt sehr gut zu Warhammer. In den alten Artworks gabs ja auch immer Gebäude zu sehen die verwinkelt oder zusammengeschustert wirkten.

Lese mich auch gerade in ein paar Abenteuer für's Warhammer P&P ein. Und auch da zeigt sich an Gebäudeplänen, und Artworks, eine herrliche mischung aus pseudohistorischen aber doch fantastischen Gebäuden. Mit einem gewissen "das sah auf dem Bauplan nich so Windschief aus".
 
Und der verwinkelte Hafen passt sehr gut zu Warhammer. In den alten Artworks gabs ja auch immer Gebäude zu sehen die verwinkelt oder zusammengeschustert wirkten.

Lese mich auch gerade in ein paar Abenteuer für's Warhammer P&P ein. Und auch da zeigt sich an Gebäudeplänen, und Artworks, eine herrliche mischung aus pseudohistorischen aber doch fantastischen Gebäuden. Mit einem gewissen "das sah auf dem Bauplan nich so Windschief aus".
Ja, ich mag auch so gern dieses leicht Schrottige, Windschiefe am imperialen Stil. Im Grunde ist das eine Art übertriebenes Mittelalter-Flair, auch wenn jeder seriöse Historiker die Hände über dem kopf zusammenschlagen und mich belehren würde, dass das Mittelalter nie so ausgesehen hat (Beispiel: Youtube-Kanal "Geschichtsfenster", der all die Klischees sehr schön dekonstruiert). Aber Fantasy lebt nun mal von Klischees, und bei Warhammer ist ja alles immer noch mal extremer und stärker überzeichnet als anderswo. Da können die Gebäude gar nicht pittoresk genug sein; hier noch ein schiefes Erkerchen, da noch ein aufgeplatzter Lehmbewurf etc. Kann man so oder so beurteilen, aber ich liebe es. 😁 Und wenn's dann noch gefällt, freut mich das natürlich um so mehr.

Ich denke noch über irgendein Detail nach, mit dem das Ganze stärker in der Alten Welt verankert werden könnte. Und zwar hätte ich vorne links gern noch ein kleines Riff, auf dem irgendetwas steht - nur was? Es könnte eine Statue sein, nur finde ich keine passende Figur. Oder es könnte irgendein Symbol aus dem Fels geschlagen sein, z.b. ein Hammer oder irgendetwas Anderes, das nach Imperium aussieht. Wenn da jemand einen Vorschlag hat, nur zu...