40k Shin ye Shen Killteam

. Eine sehr spezifische Frage: Ob römische Zahlen im Imperium immer noch römische Zahlen genannt werden, fände ich interessant zu wissen. In meiner Vorstellung müssten sie zumindest etwas verballhornter klingen, rumanische Zahlen z.B.. Aber der Lesbarkeit halber besteht natürlich immer die Option sie in moderner Terminologie zu beschreiben, das ist vollkomen in Ordnung. 🙂
Da ist die Autokorrektur mir reingekrätscht... Das war eigentlich "Romani" 🙄


Edit: Die grpßen Zeilenabstände machen es etwas anstrengender zu lesen. Bei Raben-Floki ist das meine ich ähnlich, ist das ne Standardeinstellung im Forum?

Scheinbar, ich hatte eigentlich in meiner Vorlage Standartabsätze. Muss ich mal gucken ob das beim nächsten Mal auch so ist.


Aber im Kern, freut mich das es dir gefällt. 😀
 
Edit: Die grpßen Zeilenabstände machen es etwas anstrengender zu lesen. Bei Raben-Floki ist das meine ich ähnlich, ist das ne Standardeinstellung im Forum?
Ich habe die Geschichten immer in einer normalen Datei gespeichert und kopiere sie dann in den Beitrag. Dabei habe ich dann auch immer wieder diese größeren Zeilenabstände. 🤷‍♂️
Das nervt wirklich, aber die Arbeit diese Abstände zu verkleinern nervt noch mehr. 😉😁
Da bin ich dann immer zu bequem für und ich vermute mal, dass das hier so ähnlich ist.

Ansonsten:
Coole Geschichte, die mir tatsächlich mehr Spaß macht, als die "Geschichten" (Beschreibungen?) davor.🥳
Das ist aber auch Geschmackssache. Letztendlich musst Du entscheiden, wie Du Deine Geschichten erzählen möchtest.
 
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Das nervt wirklich, aber die Arbeit diese Abstände zu verkleinern nervt noch mehr. 😉😁
Da bin ich dann immer zu bequem für und ich vermute mal, dass das hier so ähnlich ist.
Ja, solange es nicht am lesen hindert bin ich da ziemlich entspannt.

Ansonsten:
Coole Geschichte, die mir tatsächlich mehr Spaß macht, als die "Geschichten" (Beschreibungen?) davor.🥳
Das ist aber auch Geschmackssache. Letztendlich musst Du entscheiden, wie Du Deine Geschichten erzählen möchtest.


Ich finde Lore schreiben auf beide Arten (ent)spannend. Ich hab es anfangs sehr sachlich gehalten, weil ich dachte das passt auf einen Armeeaufbauthread besser. Ich dachte wenn ich in meinen Beschreibungen was ich gebaut, bemalt, probiert und wenn ich mit euch interargiere etwas flapsig bin, dann ist der ernste Ton passender als Kontrast.

Aber da ihr mir spiegelt das es euch so besser gefällt, es für euch besser lesbar ist, dann werde ich euch durch Oswald und seinen Stab, Niponris, die Shin ye Shen erleben, erkunden lassen. Und Xi zeigt euch wie Niponi das Imperium erleben. Dazwischen kleine Exposés die näher auf das eingehen was die beiden Gruppen erleben.

Natürlich wenn ihr Details braucht, oder ihr einfach noch mal tiefer als tief eintauchen wollt, dann schickt mir eine PN oder kommentiert. Wenn ihr eine Idee habt die das Worldbuilding voran bringt, gerne los! Bin auch offen für eine Zusammenarbeit, wenn wir eure Regimenter, Charakter oder was auch immer mit meinen Niponi aufeinander treffen lassen. Aber bitte, und daran halte ich mich auch, bitte bringt nicht unsere Welten zusammen ohne es mit mir abzusprechen. Baut sie nach, gerne, baut eure eigene Lore, aber bitte lasst meine in Ruhe und verändert sie nicht öffentlich. Ich will euch nicht verbieten wie ihr das Hobby lebt, aber ich bin stolz auf meine Welten und wie ich sie erschaffe! Danke, das ihr darauf Rücksicht nehmt!
 
Ich experimentiere gerade bei Mini Nummer 2 mit Contrast bzw Speed-Paint Farben. Und bin semizufrieden, auch für mich der zwei linke Hände hat, sind sie in vielen Bereichen echt gut... Nun zu meiner Frage: In welchen Verhältnis mische ich das Contrast/Speed-Paint- Medium mit einer neutralen Farbe? Ich hab es jetzt einmal mit mehr Farbe als Medium probiert, da sah ich außer einer besseren Fliesbarkeit keinen Unterschied. Nehme ich zuviel Medium wird es dermaßen blass dass die Farbe nicht mehr mit der ursprünglichen Farbe gemein hat. Falls es von Wichtigkeit ist, ich verwende von Vallejo das Türkis. Ich habe bei anderen Herstellern keinen Farbton gefunden der diesen Ton trifft, bzw eine Speed/Contrast Farbe ist. Daher bitte ich um Hilfe...
Vielen Dank schon einmal!
 
Neues Lesefutter...



Xi führte Oswald zu einer äußerst schicken Limousine. Das Fabrikat war ihm unbekannt, keine imperiale Standardausführung, wahrscheinlich heimische Produktion. Oswald zollte den Niponi innerlich kurz Respekt. Das hatte er von diesen Hinterwäldlern nicht erwartet.

„Xi? Warum nennen Sie mich eigentlich immer Maisa? Mein Vorname ist Harn“, fragte Oswald, während er in der Limousine Platz nahm.
„Verwunderung. Maisa Oswald?“
Xis Stimme blieb ausdruckslos.
„Ich erinnere mich nicht daran, den Begriff im Vokabular oder im Exposé gelesen zu haben. Mit E und I?“
„Fast richtig, Maisa Oswald. Freu, freu. Nipon kennt EI nicht. Versuchen Sie es mit A und I noch einmal.“
Oswald grübelte, fand aber keine Antwort.
„Nein, der Begriff ist unbekannt. Also klären Sie mich auf.“
„Freu. Natürlich gerne, Maisa Oswald. Maisa ist ein Lehnwort aus einer alten Sprache. Ich bitte um Verzeihung... verlegen... aber welche es war, müssen Sie später den Kulturattaché fragen. Mit Maisa bezeichnen wir eine Respektperson, die über uns steht. Man kann Maisa daher mit Herr oder Dame übersetzen. Ich glaube, im Gotischen wäre auch Sir passend. Das ist jedoch zu formell. Das kennt Nipon nicht.“


Xis Hände waren still.


Das war doch ungewöhnlich.

„In Ordnung, Maisa Xi...“
Oswald betonte das Maisa mit hörbarem Stolz.
„Erschrocken... verlegen. Maisa Oswald! Das ist... das ist falsch. Bitte unterlassen Sie das!“
Xis Stimme und Gesicht blieben ausdruckslos, doch ihre linke Hand wurde hektisch, beinahe panisch, während die rechte eine abwehrende Bewegung machte.
„Maisa Oswald, wenn Sie mich formell ansprechen möchten, ist Lai'a die passende Anrede. Maisa wird nur von unten nach oben verwendet. Niemals von oben nach unten. Wir sagen dazu: Es ist leichter, nach oben zu greifen, als es schmerzhaft ist, nach unten zu fallen. Es ist niemals verkehrt, jemanden zu gering einzuordnen. Aber es ist unschicklich, jemanden zu hoch einzuschätzen.“
„Also Lai'a Xi? Ist das richtig? Das finde ich auch nicht.“
Oswalds Blick war verwirrt. Dieses Nipon schien noch nicht vollständig übersetzt worden zu sein. Sein Mem-Implantat stieß immer wieder an seine Grenzen. Allerdings, dachte Oswald mit einem boshaften Lächeln, war das Munitorium dafür bekannt, seine Software sträflich zu vernachlässigen. Gerade die mittleren Ränge bekamen häufig Implantate, die störanfällig waren. Sein eigenes Implantat hatte er von seinem Vater geerbt, der es wiederum von dessen Vater erhalten hatte.


„Freu! Maisa Oswald, das ist richtig!“
Xis linke Hand schien Freude zu zeigen.
„Sind Maisa und Lai'a universell? In jedem sozialen Kontext richtig? Und warum verwenden Sie nicht meinen Rang? Was ist überhaupt Ihr Rang?“
Oswalds Stimme überschlug sich fast, als seine Neugier siegte. Schon in der Schola hatte man ihn getadelt, weil er Theorie schrecklich langweilig fand, in der Praxis jedoch regelrecht aufblühte. Deshalb war Oswald maßlos enttäuscht gewesen, als er als erstgeborener Sohn den Schreibtisch seines Vaters hatte übernehmen sollen, während seine Schwester hinaus durfte, um praktisch zu arbeiten.
Zum Glück hatten sie tauschen dürfen.
Beziehungsweise...


...sie hatten einfach die Geburtsurkunden gefälscht.


Bürokratie war schön, wenn sie für einen arbeitete.


Für den Bruchteil einer Sekunde zeigte Xis Blick etwas, das Neugier nahekam. Für einen winzigen Moment zeichneten sich im Halbdunkel sogar ihre Grübchen ab.
„Freu. Bitte haben Sie einen Moment Geduld, Maisa Oswald. Ich versuche, Ihnen zu erklären, was Sie fragen.“
Ihre Hände begannen wieder zu sprechen. Beide bewegten sich deutlich lebhafter.
„In Nipon kennen wir keine Ränge. Wir verwenden Berufs- oder Rollenbezeichnungen. Diese besitzen jedoch keine Wertung. Das Kollektium lehrt uns, dass jede Arbeit gleich wichtig ist. Sie dürfen daher einfach die jeweilige Bezeichnung verwenden. Maisa benutzen wir nur, wenn eine Weisungsbefugnis besteht oder wenn wir mit... verzeihen Sie... Fremdweltlern sprechen.“

Oswald nickte langsam.

Bedeutete das, wenn Xi ihm Anweisungen geben musste, wäre er Lai'a Oswald und sie Maisa Xi?

„Maisa Oswald, wenn man Ihr imperiales Rangsystem verwendet, dann wäre ich General. Ich bin... verlegen... die ranghöchste Vertreterin der Verbindungsoffiziere. Das ist jedoch nur im Kontext mit Ihnen und dem Imperium wichtig.“

„In Nipon kennen wir drei Formen der... ich bitte um Verzeihung... Anrede. Maisa und Lai'a kennen Sie bereits. Normalerweise sprechen sich Personen mit ihrer Rolle oder Berufsbezeichnung an und setzen ein Kol davor. Kol steht für das Kollektium, also die Gesamtheit Niponris. Unter Freunden ersetzt der Vorname die Rolle. Man sagt dann beispielsweise Kol Xi.“

Xi machte eine kurze Pause.

„Innerhalb der Familie verwenden wir Sir oder Sira zusammen mit dem Vornamen. Das bedeutet ungefähr Bruder oder Schwester. Es ist jedoch eine universelle Anrede für alle Verwandten.“

Auch wenn sich Xis Stimme nicht verändert hatte, wirkten ihre Hände beinahe dozentenhaft, als würde sie ein Orchester dirigieren. Sie hatte die Augen sanft geschlossen. Ihre Lider flatterten leicht und darunter wanderten ihre Augen langsam von links nach rechts und wieder zurück.
Offenbar rief sie gerade Informationen aus ihrem Gedächtnis ab.
Eine typische Implantatnarbe hatte Oswald jedenfalls nicht entdecken können.
„Lernen Sie das alles auswendig, Lai'a Xi?“
Neugierig beugte sich Oswald vor. Das Munitorium hatte ihn einst in der Memotechnik „Lagerhalle der Daten“ unterrichtet. Auch wenn er sie heute kaum noch nutzte, war sie ausgesprochen hilfreich, um Informationen dauerhaft zu speichern.

Xi öffnete die Augen.

„Maisa Oswald? Verwunderung. Nein. Im Rahmen meiner Rolle hat man mir psionisch ein Exposé eingesetzt. Leider lässt es sich nicht immer zuverlässig aufrufen. Ich benötige zur Unterstützung meine Hände, um die Informationen darin zu suchen. Ich glaube, das Imperium bezeichnet so etwas als Holmes-Memo. Falls das falsch ist, bitte ich um Verzeihung. Ich werde mich erkundigen, wie es korrekt heißt.“

Sie erreichten den Raumhafen.
Schnell gingen sie auf die Terminals zu. Xi steuerte zielstrebig eines davon an. Oswald bemerkte, wie die Niponi ihr den Weg freimachten, als wäre sie ein Eisbrecher.

Er dagegen keuchte und schnaufte, während er sein Fett hinterher schleppte.

Doch ihm machte niemand Platz.
Immer wieder stieß er mit Passanten zusammen.

„Ri... ri... ri...“, murmelte er entschuldigend.

Xi zog einen Stein aus ihrer Tasche und legte ihn mit einem lauten Knall auf das Terminal.
Die Körperhaltung des Beamten, eben noch nachlässig, versteifte sich augenblicklich. Sein Blick blieb derselbe, doch sein gesamtes Auftreten hatte sich verändert.

Oswald kannte dieses Verhalten nur zu gut.
Genau so sahen Untergebene aus, wenn sie gerade über ihren Vorgesetzten gelästert hatten und dieser plötzlich hinter ihnen auftauchte.

„Lai'a Xi, was ist das für ein Stein?“
„Das ist ein Siegelstein aus dem Palast der Korrektur. Er weist mich als Trägerin staatlicher Autorität aus.“

„Darf ich mal?“

Oswald betrachtete den Stein.
Prismarinblau, durchzogen von silbernen und goldenen Einsprengseln. Wunderschön.
Unglaublich schwer zu bearbeiten, und doch zeigte seine Oberfläche ein hochkomplexes Muster. Die Herstellung musste unvorstellbar viel Zeit gekostet haben.

„Ich habe gehört, Prismarin bricht sehr leicht und ist gleichzeitig extrem stabil. Stimmt das?“

Xi nahm den Stein zurück.

Mit einer Geschwindigkeit und Wucht, die man ihr niemals zugetraut hätte, schleuderte sie ihn auf die Bodenfliesen.

KRACH!

„Nein!“

Oswald fuhr erschrocken zusammen und bückte sich bereits nach dem Stein.
Doch nicht der Stein war zerbrochen.
Die einzigen Opfer waren die Fliesen.

„Prismarin bricht nach dem Brennen nicht mehr“, erklärte Xi sachlich.
Aus einer Ecke eilten mehrere Sicherheitskräfte herbei. Mit geübten Handgriffen entfernten sie die zerstörten Fliesen und ersetzten sie durch neue.
Anschließend legten sie die linke Hand auf ihr Herz, riefen im Chor:
„Koll Ma!“
Sie deuteten eine kaum wahrnehmbare Verbeugung an...
...und verschwanden wieder.


„HE! FETTARSCH! BIST DU SELBST FÜR DIE WELT HIER ZU SCHWER GEWORDEN? HÄTTEST AUF DER HEROLD MIT MIR TRAINIEREN SOLLEN! HASTE NUN DAVON! HAHAHA!“


Ich hoffe ihr hattet beim heutigen Loreteil genauso viel Spaß wie ich beim Schreiben. Mit diesem kleinen Appetithaben am Ende entlasse ich euch aus der heutigen Lektion. Kommt wieder, gebt am Ausgang Likes ab, schreibt einen Komi ins Gästebuch und wenn Zeit ist macht Werbung...

Mal gucken, ob ihr heute noch einen Malfortschritt bekommt. Wenn nicht...

Dann lesen wir uns demnächst wieder!
 
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