11. Edition Unit teilweise in Cover?

AKSHUALLY ist das alles voll transparent und klar formuliert. Die beste Edition seit ewig, James Workshop hat mit vielen Experten gesprochen und die sagen auch alle, dass diese Edition die beste Edition ist, besser sls jede andere und glaub mir, James Workshop kennt sich da aus 😆
Die Frage ist doch, warum GW das mittlerweile so schwer zu fallen scheint. Die letzten drei Systeme, also die 10., 11. und die Horus Heresy ernten(ernteten) reichhaltig Kritik für ihre Gelände-/Deckungsregeln. Und zumindest letzteres nutzt ja sogar noch einen Deckungswurf, sodass es kein rein spielmechanisches Ding ist.

Ich habe aus Spaß mal die Anzahl der Bilder verglichen - Infinity hat beispielsweise sieben Bilder auf denen die Deckungsregeln erklärt werden. Und das bei einem rein digitalen Regelwerk. Da verstehe ich nicht, dass GW nicht noch mehr davon in die App packt. Die 5. Edition hat beispielsweise sogar acht einzelne Fälle dafür aufgeführt, wann es Deckung gibt und wann nicht.
 
Ich fand die Diskussion aufschlussreich und die Erklärung von Emu-Sesh macht das Ganze klar. Ist doch super, dass sich Spieler hier im Forum damit beschäftigen und alle anderen davon profitieren.

Ich finde es auch kompliziert und würde es sinnvoller finden, wenn das Thema einfacher rwz (z.B. mind. die Hälfte der Modelle einer Einheit stehen in Deckung = gegen alle Attacken hat die Einheit Deckung). Ist aber leider nicht so. Kann man sich seitenlang aufregen oder dankbar sein, dass es Spieler gibt, die Probleme aufdröseln und klären.
 
Bei bestes Ding seit ewig und all den Superlativen habe ich an einen Mann aus den Staaten gedacht, haha.

Aber mal Hand aufs Herz. Ich finde diese Regelung von Deckung um Meilen besser als den Kack aus den vorherigen Editionen. Den BS modifizieren ist um Kilometer entspannter als bei den Rustungswürfen einzelner Modelle rumzudoktern.

Sorry für‘s OT, sorry für‘s Auskotzen und somit Verbreiten von schlechter Laune, aber das ist irgendwie alles was ich aus dieser Diskussion mitnehme.

Meine Laune hat dein Post gesteigert. 😅
 
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Aber mal Hand aufs Herz. Ich finde diese Regelung von Deckung um Meilen besser als den Kack aus den vorherigen Editionen. Den BS modifizieren ist um Kilometer entspannter als bei den Rustungswürfen einzelner Modelle rumzudoktern.
Letzteres steht und fällt mit der Einfachheit/Schwierigkeit die Modelle die Deckung bekommen zu identifizieren. Dss Konzept unterschiedlicher Schutzwürfe haben einige Einheiten, die Mechanik ist daher da. Wenn man nun von der absoluten Basis ausgeht, dass nur in einer Geländezone Deckung verliehen wird oder nur in direktem Basekontakt zu einem Rohr, dann geht das auch mit separaten Schutzwürfen sehr schnell.

Wenn du allerdings Sichtlinien benutzen willst, wirds komplizierter. Dabei ist die Lösung jetzt auch nur bisschen herumgerechne.
 
Ich wünschte mir, die Regeln wären an dieser Stelle klarer formuliert. Anscheinend gibt es da den Kommentaren nach öfters Diskussionen. Und auch hier war das ja nicht jedem von Anfang an klar ... 😉

Deshalb habe ich eine kleine Email formulieren lassen und an GW geschickt. Wäre schön, wenn sich da viele User anschließen für eine klarere Formulierung:

An:
[email protected]
Betr:
Rules Question – Rule 13.08 Benefit of Cover (11th Edition)
Text:
Dear Warhammer 40,000 Rules Team,

I have a question regarding Rule 13.08 ("Benefit of Cover") in the 11th Edition Core Rules.

The wording is unclear to me regarding how "Benefit of Cover" is determined for attacks made by a unit.

Is the Benefit of Cover determined individually for each attacking model within the attacking unit, so that some models in the attacking unit suffer the Cover penalty while other models in the same unit do not?

Or is the Benefit of Cover determined once for the entire attacking unit, so that all attacks from that unit are resolved the same way?

This is especially relevant in situations where the target unit is only partially in Cover. For example, some attacking models can only draw line of sight to target models that have the Benefit of Cover, while other attacking models can also see target models that are not in Cover.

Could you please clarify how Rule 13.08 should be applied in this situation?

Thank you for your time and for your continued support of the game.

Kind regards,
[Your Name]
 
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In meinen Augen sind die Regeln tatsächlich so sauber formuliert wie schon lange nicht mehr. Was mich mehr stört ist die "didaktische Aufbereitung". Auch wenn es gut und klar formuliert ist, ist die Ordnung, naja nennen wir es seltsam (für mich). In meinen Augen wäre eine Erklärung in der Folge 1, 2, 3, 4 etc. sehr sinnvoll für die Verständlichkeit. Aber für mich erscheint die eher 1,3,4,7,5,2 und man darf sich das dann selber sortieren 6. Das verlangt ein sehr genaues lesen der Regeln und ist einfach schlecht wenn man etwas spezifisches sucht, weil es halt nicht an Position 2 ist wie man (also ich 😉) vermuten würde sondern halt an Position 7 des zweiten damit zusammenhängenden Abschnitts steht (polemisch überspitzt).

@Ghost Writer evtl. das ganze auch in anderen Foren und auf Reddit Posten, damit jeder dem das auch noch nicht klar ist sich beteiligt.
 
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Bzgl. der didaktischen Aufbereitung gebe ich dir recht. Bei mir ist es aber vor allem das, was @Imu-Sesh oben erwähnt hatte. Wir Menschen können komplexe Sachverhalte allein durch lineare Texte oft nur mit großer Anstrengung lesen und verarbeiten. Deswegen werden sie heute eigentlich immer durch nicht lineare Inhalte unterstützt. Ich verstehe auch nicht, warum dem Leser nicht mehr bzw. besser ausgewählte Erklärbilder zugemutet werden. Bei den gleichen Formulierungen hätte ein entsprechendes Bild inklusive Erklärtext ausgereicht, um den Sachverhalt sicher einzutüten. Die Fragen von @Ghost Writer sind mir beim ersten Lesen ja auch gekommen.

Zum Schreiben eines guten und verständlichen Regelwerks gehören schon einige Dinge dazu. Das gleiche Phänomen haben wir beispielsweise auch bei Schulbüchern. Es gibt manche Werke, da schüttelt man nur den Kopf, und andere, die machen das richtig gut. Das liegt dann oft an der Fähigkeit des Autoren, sich in seine Klientel hineinzuversetzen. Das Antizipieren von Schülerfragen und Problemstellen ist hier wie auch im Lehramt selbst von großer Bedeutung. Beim Schreiben von Regeltexten ist das nicht viel anders.

Unterm Strich macht GW das aber schon ganz gut. Es gibt einen Zugang auf mehreren Kanälen, auch was Videos und Co anbelangt. Man bleibt dort aber oft sehr oberflächlich und geht nicht den letzten Schritt. Als würde es nur Neueinsteiger und Profis geben und dazwischen niemanden. Die dadurch entstehenden Fragen versucht GW dann oft durch eine Flut an nachgereichten Regelkommentaren und FAQs aufzulösen. Was wiederum anstrengend ist im Blick zu halten. 😅
 
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Ich bin insgesamt mit der Strukturierung der Regeln sehr zufrieden.
Aber 100% Perfektion ist im ersten Anlauf imho kaum zu erreichen und viele Fragen kommen erst während des Spiels auf.

@Ghost Writer evtl. das ganze auch in anderen Foren und auf Reddit Posten, damit jeder dem das auch noch nicht klar ist sich beteiligt.

Ich bin weder in anderen Foren noch auf Reddit (oder einem Discord). Deshalb wäre es schön, wenn das vielleicht jemand mit mehr Social Media Präsenz übernehmen könnte 🙂
 
Aber 100% Perfektion ist im ersten Anlauf imho kaum zu erreichen und viele Fragen kommen erst während des Spiels auf.
Zum Glück hatten sie dafür ja nicht nur einen, sondern elf Anläufe.

Sam Pearson gibt ja einige Einblicke darauf, wie die Regeln bei GW entwickelt werden, sofern er dabei die Wahrheit sagt. Aber trotz dessen, dass da ein Team draufschaut, scheinen die das wohl als absolut verständlich empfunden zu haben.
 
Jep. Wenn man GW die Wahl läßt, kann man sich darauf verlassen, dass sie die Schlechtere treffen 🙁
 

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Wobei ich das echt noch entspannt finde. Es gibt pro Waffenprofil nur zwei Möglichkeiten. Normaler BS oder BS+1. Also sind es stets zwei Würfelpools. Und das zu Beginn der ganzen Sequenz. Wie gesagt, ätzender fand ich das mit dem Slow Rolling bis alle Modelle mit Cover das Zeitliche gesegnet haben. Je nachdem wie die Würfel gefallen sind hat das lange gedauert und war echt mühsam. Insbesondere wenn man mangels Erfahrung eh schon lange für so etwas braucht.

Aber es braucht erste Spiele, damit ich das praktisch bewerten kann.
 
Ist halt ne zusätzliche Gruppe, die man würfelt. Zusätzlich zu möglichen Spezialwaffen/Waffen des Truppführers. Mitsamt der Abwägung, welche Reihenfolge am Effektivsten ist und wo man seine eigenen Modelle mit den Spezialwaffen denn platziert.
Für Routiniers mit 3+ Spielen die Woche sicherlich kein Problem. Mich mit durchschnittlich 1-2 Spielen im Monat nervt das, weil zusätzliche Zeit ohne spielerischen Mehrwert.
 
Jep. Wenn man GW die Wahl läßt, kann man sich darauf verlassen, dass sie die Schlechtere treffen 🙁
Wie die Wahl? Sie haben halt erklärt was sie sich dabei gedacht und auch aufgeschrieben haben. Ist doch auch super für alle die sich mehr Simulation wünschen. Wer freie Sicht hat trifft nunmal besser 🤷🏼‍♂️
 
Ist halt ne zusätzliche Gruppe, die man würfelt. Zusätzlich zu möglichen Spezialwaffen/Waffen des Truppführers. Mitsamt der Abwägung, welche Reihenfolge am Effektivsten ist und wo man seine eigenen Modelle mit den Spezialwaffen denn platziert.
Für Routiniers mit 3+ Spielen die Woche sicherlich kein Problem. Mich mit durchschnittlich 1-2 Spielen im Monat nervt das, weil zusätzliche Zeit ohne spielerischen Mehrwert.
Kann ich verstehen dass man den Aufwand nicht gerade schätzt. Muss aber sagen dass ich die Regelung deutlich besser finde, als wenn eine einzelne, außenstehende Miniatur (die vielleicht mangels Bewegungsrate nicht mehr in den Footprint passte) die Deckung für eine 20er Einheit Hormaganten zunichte macht.
Vom Ablauf her einfacher, aber vom spielerischen her - in meinen Augen - nicht wirklich fair.
Weil ganz im Ernst, wenn ich durch das Positionieren eines einzelnen Termis auf einmal alle AP-2 Bolter und die beiden Raketenwerfer und die Soulreaper unmodifiziert würfeln kann, obwohl 10 von 11 Truppmitgliedern eingeschränkte Sicht haben... Naaaa, das fände ich sehr fragwürdig.

Und vom Aufwand: In der 10 hast Du geschaut, wie viele Deiner Modelle Deckung bekommen haben, und hast von 20 einkommenden Treffern immer nur Teile gewürfelt um die bessere Rüstung der in Deckung befindlichen Modelle zu nutzen.
"10 erfolgreiche Verwundungen, 2 meiner Jungs sind in Deckung.. okay, ich würfele einmal 2... und nochmal 2... und noch mal zwei... oh, einer tot. ich würfele einen... und noch einen... und noch einen... und den letzten."
Stattdessen würfelt jetzt der Angreifer zwei verschiedene Pools pro Waffe, anstatt dass der Verteidiger schlimmstenfalls 5 Gruppen würfelt. Ist eigentlich nur eine Verlagerung des Problems 😅
 
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Und außerdem kann GW die Zahl der Fraktionswürfel pro Packung weiter reduzieren, wenn man maximal 10 auf einmal wirft. 😀
Kann ich verstehen dass man den Aufwand nicht gerade schätzt. Muss aber sagen dass ich die Regelung deutlich besser finde, als wenn eine einzelne, außenstehende Miniatur (die vielleicht mangels Bewegungsrate nicht mehr in den Footprint passte) die Deckung für eine 20er Einheit Hormaganten zunichte macht.
Sollte nur halt irgendwie in die andere Richtung auch so funktionieren, dass nicht einer von 19 Ganten verhindert, dass der Trupp Deckung bekommt. Da waren die älteren >50 Prozentregeln irgendwie besser.