40k Warhammer 40.000 - Die 10te Edition vor Release

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Ich mag ja viele neue Kits, aber es gibt auch welche die so unsinnig veschnitten sind, nur um mehr einzelteile zu haben. Das ist mal wieder so ein Quatsch.. und sich dafür dann auch noch im Artikel loben.. ja nee iss klar!
Die Fäuste hätten es überhaupt nicht nötig, eine Extrateil zu haben, wie man es im gleichen Gussrahmen sehen kann.

Wenigstens scheint hier kein "Knie über Umwege mit dem Unterkiefer" verbunden zu sein 😀
 
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Ich mag ja viele neue Kits, aber es gibt auch welche die so unsinnig veschnitten sind, nur um mehr einzelteile zu haben. Das ist mal wieder so ein Quatsch.. und sich dafür dann auch noch im Artikel loben.. ja nee iss klar!
Die Fäuste hätten es überhaupt nicht nötig, eine Extrateil zu haben, wie man es im gleichen Gussrahmen sehen kann.

Wenigstens scheint hier kein "Knie über Umwege mit dem Unterkiefer" verbunden zu sein 😀
Hier muss ich leider GW kurz in Schutz nehmen, ich komme selber aus der Kunststoff Branche und das hat man wohl so Designt um Probleme bei der Produktion vorzubeugen. Klingt komisch ist aber so. Die Auslegung von Kunststoffspritzgusswerkzeugen ist nicht ganz so einfach.
 
Hier muss ich leider GW kurz in Schutz nehmen, ich komme selber aus der Kunststoff Branche und das hat man wohl so Designt um Probleme bei der Produktion vorzubeugen. Klingt komisch ist aber so. Die Auslegung von Kunststoffspritzgusswerkzeugen ist nicht ganz so einfach.
Tsk, tsk, tsk, du traust dich ja was, argumentierst an die Vernunft, in der GW-Fanworld... ??
 
Tsk, tsk, tsk, du traust dich ja was, argumentierst an die Vernunft, in der GW-Fanworld... ??
Es geht weniger um Vernunft, wie man die Regeln findet ist ja Geschmackssache, aber wenn es darum geht Leute aufzuklären das man gewisse Dinge auf bestimmte weise herstellt muss/sollte bringt das vielleicht etwas Einsicht und die Menschen regen sich weniger auf.
 
Hier muss ich leider GW kurz in Schutz nehmen, ich komme selber aus der Kunststoff Branche und das hat man wohl so Designt um Probleme bei der Produktion vorzubeugen. Klingt komisch ist aber so. Die Auslegung von Kunststoffspritzgusswerkzeugen ist nicht ganz so einfach.
Magst du das noch ein bisschen weiter ausführen, interessiert mich schon sehr! Noch bin ich da eher skeptisch und unwillig dir zu vertrauen.
Bin da aber gerne bereit mein Wissen und Horizont zu erweitern.
Ich meine ich habe 1000 Figuren von ArchonStudios ausm Kickstarter und die brauchten so n Quatsch nicht machen.. that's where i come from..
 
Ja @calga bitte näher ausführen. Mein gefährliches Halbwissen als Laie sagt mir durchaus angesichts mancher Gußrahmen wo ich mir an den Kopf fassen mußte, das z.b. im Hinblick auf raffiniertes Verbergen der Übergänge zwischen 2 Teilen durchaus ungewohnte Einzelteile notwendig sind.
Allerdings habe ich mich dann auch schon öfter gefragt welchen Sinn genau DIESE Trennung jetzt haben soll.
Eine so getrennte E-Faust fällt darunter, denn die E-Faust mit Unterarm als Einzelteil ist schon so lange Standard in den Gußrahmen, auch mit gestreckten Fingern, das die Frage schon aufploppen kann ob man da künstlich den Partcount hochzieht um die Bastler besser zufrieden zu stellen.
 
Magst du das noch ein bisschen weiter ausführen, interessiert mich schon sehr! Noch bin ich da eher skeptisch und unwillig dir zu vertrauen.
Bin da aber gerne bereit mein Wissen und Horizont zu erweitern.
Ich meine ich habe 1000 Figuren von ArchonStudios ausm Kickstarter und die brauchten so n Quatsch nicht machen.. that's where i come from..
Was würde das denn bringen, du hälst Archon Studios für "gut"... mir fällt eher die Wertung "minderwertig in Design und Qualität" zu Archon ein, aber ich hab auch keine 1000 Minis aus nem Kickstarter, schon weil Archon eine verherrende Bilanz auf der Plattform hat!
 
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Es geht weniger um Vernunft, wie man die Regeln findet ist ja Geschmackssache, aber wenn es darum geht Leute aufzuklären das man gewisse Dinge auf bestimmte weise herstellt muss/sollte bringt das vielleicht etwas Einsicht und die Menschen regen sich weniger auf.
Tsk, tsk, tsk, du machst Sachen. Eine nachsichtige und sachlich aufklärende Antwort hier in der GW-fanworld? ?


Spaß beiseite, es ist nicht so übel wie hier manche meinen.
 
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@Zeitgeist, wenn ich mich nicht irre, gehören die eingekreisten Teile nicht zusammen. Die eingkreiste Faustrückseite gehört auf den Arm im gleichen Gussrahmen linke untere Seite (Teil 33). Für eine ordentliche Detailschärfe, wie sie heutzutage GW Standard ist, muss man so vorgehen. (Zum eingekreisten Arm im unteren Rahmen gehört die Platte unter dem Beim links links neben den Hülsenhaufen).

cya
 
Was würde das denn bringen, du hälst Archon Studios für "gut"... mir fällt eher die Wertung "minderwertig in Design und Qualität" zu Archon ein, aber ich hab auch keine 1000 Minis aus nem Kickstarter, schon weil Archon eine verherrende Bilanz auf der Plattform hat!
Na zum Glück hab ich nicht dich gefragt, denn du scheinst kein Interesse an einer Klärenden Antwort zu haben. Außerdem kannst du dir dein "Argumentum Ad Hominem" sparen, in dem du mich als "nicht würdig" darstellen willst, bist du noch ganz frisch?
Nichts von dem was du geschrieben hast hat etwas mit den Details eines Spritzgussverfahrens zu tun sondern will nur eine Aufklärung verhindern indem du vom Thema ablenkst und eine Qualitätsbetrachtung reinbringst.

Ich bin weiterhin an den Details interessiert was @calga dazu beitragen kann, meine Skepsis ist keine Bewertung seiner Person/Position in dieser Diskussion, sondern nur der Context von dem ich aus Starte. Ich bin offen für Neues, aber dazu brauch ich n bisschen mehr.
GW zeigt in eigenen Gussrahmen, teiweile in der gleichen Box, dass manche Trennungen einfach nicht nötig sind.

@Naysmith:
Mir ist schon klar, dass das nicht die gleichen Teile sind und bei der einen Faust eine Platte ranmuss.. das isses doch was ich bemägnel. Ich seh aber wo man das missverstehen kann! Lass mich das noch ergänzen: 😀
Detailgrad deshalb Einzelteile
Du missverstehst vielleicht, ich gebe dir recht, dass es solche Fälle (aber sehr selten) gibt..aber eben auch unsinnige wie die Faust hier wo das nicht zutrifft.
Aus meiner Sicht: Beide Fäuste haben am Ende den gleichen Detailgrad, ob die Panzerplatte schon drangegossen ist oder ein Extrateil ist. Es geht wie man sieht auch nicht um einen gussgrat der sonst über die Panzerplatte gehen würde oder sonst was.
Kein Einzelfall:
Ich habe das schon bei mehreren Gussrahmen erlebt, da sind teilweise Schläuche die am LinkenArmpaar dran sind.. am Rechten nicht (Beispiel Pistolen-Boy bei den Necrons). Man sieht im gleichen Gussrahmen, dass nahezu identische Teile mal eine Trennung haben, mal nicht, trotz gleicher Lage im Gussrahmen. Das ist doch Quatsch (und da möchte ich mein Halbwissen durch Calgas wissen ergänzen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier muss ich leider GW kurz in Schutz nehmen, ich komme selber aus der Kunststoff Branche und das hat man wohl so Designt um Probleme bei der Produktion vorzubeugen. Klingt komisch ist aber so. Die Auslegung von Kunststoffspritzgusswerkzeugen ist nicht ganz so einfach.
Glaube ich nicht. Die Sturmkanone ist ein Teil aus Waffe und Arm, aber bei der Powerfist muss man das aufteilen ? GW scheint einer abzugehen wenn man Mikroteile ankleben muss. Es gibt Teile die sind 1-2mm groß, die man dann an ein größeres Teil ankleben soll. Ich erinnere mich an Gaunts Ghosts, da musste ich eine Haarlocke (!) an einen Kopf ankleben. Kann mir keiner erzählen das sich das nicht in einem hätte herstellen lassen können. Bei einer Laserkanone war ganz vorne der Lauf zweigeteilt, auch da musste ich ein kleines Teil ankleben.
 
Es macht bestimmt Sinn, die Teile so zu machen, wie sie aktuell sind. Ich vergleiche es immer mit meinem anderen Figurenhersteller, von dem ich Plasteminis zusammenbaue und finde, nur durch die Teileauftrennung, wie sie gefahren wird, sind die Figuren so erst möglich. https://build.kingdomdeath.com/Phoenix Link für "viele Kleinteile" 🙂
 
Magst du das noch ein bisschen weiter ausführen, interessiert mich schon sehr! Noch bin ich da eher skeptisch und unwillig dir zu vertrauen.
Bin da aber gerne bereit mein Wissen und Horizont zu erweitern.
Ich meine ich habe 1000 Figuren von ArchonStudios ausm Kickstarter und die brauchten so n Quatsch nicht machen.. that's where i come from..
Dann versuche ich es mal verständlich zu erklären.
Modelle aus Kickstartern werden oftmals auf Resin gegossen oder gepresst dieses liegt in flüssiger oder in Pulverform vor und Härtet in der Form aus. GW hat seine FinCast sachen auch so produziert. Das ist schön günstig und lässt dir mehr Freiheiten in der Auslegung des Modells.
Aber alles andere was GW aus Kunststoff produziert wird im sogenannten Spritzgussverfahren hergestellt, hierfür wird Granulat aufgeschmolzen und unter sehr hohem druck in die Form gepresst (400-2500bar). Die Form selbst wird permanent "gekühlt" (je nach Kunststoff kann die Kühlung 200°C betragen). Das hat den Nachteil das die aufgeschmolzene Kunststoffmasse zieht sich beim Abkühlen zusammen(Schwindung). Hierfür drückt die Maschine so lange wie möglich Kunststoffmasse nach um die Schwindung gleichmäßig und gering zu halten (funktioniert nicht immer das sieht man zb. wenn man eine Mini hat wo die Schulter ne delle hat) Damit das gut funktioniert Konstruiert man die Guss Ramen so das die Wandstärken möglichst gleich bleiben um Anhäufungen von Masse zu vermeiden. Den diese Schwinden stärker als der Rest und bekommen dadurch nicht den benötigten druck um das auszugleichen. Und gerade wenn der Anspritzpunkt weiter weg ist von dem zufüllenden Teil können Schwierigkeiten auftreten.

Warum verwendet man das Spritgießen dann? Die Antwort ist einfach Massenproduktion, die Werkzeuge sind zwar verdammt teuer und man muss Kompromisse eingehen was Design der Teile angeht (oder man zerstückelt ein Modell in 10 Teile) so ein Spritzgusswerkzeug kostet locker 100.000 Euro und mehr in dieser Qualität aber dafür Produziert es dir 5 Terminatoren in 30-60sec.

Ich hoffe das war so halbwegs verständlich.
 
Ich erinnere mich an Gaunts Ghosts, da musste ich eine Haarlocke (!) an einen Kopf ankleben.

Das kenne ich auch. Glaube ebenfalls, dass GW manchmal das Gefühl hat, seinen Preisen gerechter zu werden, wenn es einfach viele Teile sind. Ich persönlich habe da eigentlich wenig Probleme mit, da mir das Bauen selbst (sofern Plastik) sehr viel Spaß macht, aber auffällig ist es.

Andererseits ist bei diesen Modellen der allgemeine Detailgrad meist auch höher als bei den Modellen, welche in 4-5 Einzelteilen kommen, z. B. den Figuren aus Blackstone Fortress.
 
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Glaube ich nicht. Die Sturmkanone ist ein Teil aus Waffe und Arm, aber bei der Powerfist muss man das aufteilen ? GW scheint einer abzugehen wenn man Mikroteile ankleben muss. Es gibt Teile die sind 1-2mm groß, die man dann an ein größeres Teil ankleben soll. Ich erinnere mich an Gaunts Ghosts, da musste ich eine Haarlocke (!) an einen Kopf ankleben. Kann mir keiner erzählen das sich das nicht in einem hätte herstellen lassen können. Bei einer Laserkanone war ganz vorne der Lauf zweigeteilt, auch da musste ich ein kleines Teil ankleben.
Das kommt halt oft auf die Lage im Guss Ramen drauf an oder das Teile zu dick werden. Die Sturmkanone hat eine relativ gleichbleibenden Wandstärke weshalb die weniger Probleme macht als eine Faust die irgendwo in der Ecke von dem Ramen ist.
Das Problem mit der Laserkanone kenne ich aber das geht leider auch nicht anders außer die bekommt vorne kein Loch, denn ein Werkzeug besteht aus zwei hälften die sich öffnen und das Negativ des Modells bilden, hier ist man also auf eine Art 2,5D beschränkt bei der Produktion. Ähnlich wird das mit der Harrlocke sein. Sobald ein Hinterschnitt entsteht würde sich dieser nicht mehr entformen lassen. Deshalb sahen die alten Modelle auch immer so Klobig aus um solche Probleme zu vermeiden.
 
Dann versuche ich es mal verständlich zu erklären.
Modelle aus Kickstartern werden oftmals auf Resin gegossen oder gepresst dieses liegt in flüssiger oder in Pulverform vor und Härtet in der Form aus. GW hat seine FinCast sachen auch so produziert. Das ist schön günstig und lässt dir mehr Freiheiten in der Auslegung des Modells.
Aber alles andere was GW aus Kunststoff produziert wird im sogenannten Spritzgussverfahren hergestellt, hierfür wird Granulat aufgeschmolzen und unter sehr hohem druck in die Form gepresst (400-2500bar). Die Form selbst wird permanent "gekühlt" (je nach Kunststoff kann die Kühlung 200°C betragen). Das hat den Nachteil das die aufgeschmolzene Kunststoffmasse zieht sich beim Abkühlen zusammen(Schwindung). Hierfür drückt die Maschine so lange wie möglich Kunststoffmasse nach um die Schwindung gleichmäßig und gering zu halten (funktioniert nicht immer das sieht man zb. wenn man eine Mini hat wo die Schulter ne delle hat) Damit das gut funktioniert Konstruiert man die Guss Ramen so das die Wandstärken möglichst gleich bleiben um Anhäufungen von Masse zu vermeiden. Den diese Schwinden stärker als der Rest und bekommen dadurch nicht den benötigten druck um das auszugleichen. Und gerade wenn der Anspritzpunkt weiter weg ist von dem zufüllenden Teil können Schwierigkeiten auftreten.

Warum verwendet man das Spritgießen dann? Die Antwort ist einfach Massenproduktion, die Werkzeuge sind zwar verdammt teuer und man muss Kompromisse eingehen was Design der Teile angeht (oder man zerstückelt ein Modell in 10 Teile) so ein Spritzgusswerkzeug kostet locker 100.000 Euro und mehr in dieser Qualität aber dafür Produziert es dir 5 Terminatoren in 30-60sec.

Ich hoffe das war so halbwegs verständlich.
ArchonStudios als Vergleich spritzt auch im Spritzgussverfahren.


Ok ich guck mal ob ich das verstanden habe...

Trifft da so zu?:
Also wenn man in Gussrahmen "linker Arm mit Schulter und Schlauch" und "rechter Arm mit Schulter Schulter aber ohne Schlauch" findet.. quasi das selbe Teil nur mit einem Fitzelding unterschied... dann liegt das wahrscheinlich an der erwarteten Masseverteilung im Gesamtgussrahmen und deshalb kommt es zu so komischen Trennungen?
 
Das kenne ich auch. Glaube ebenfalls, dass GW manchmal das Gefühl hat, seinen Preisen gerechter zu werden, wenn es einfach viele Teile sind. Ich persönlich habe da eigentlich wenig Probleme mit, da mir das Bauen sehr viel Soaß macht, aber auffällig ist es.
Ich glaube dazu gab es vor "Urzeiten" mal ein Interview von GW zur 8. Edition mit Goodwin. Er selber ist laut eigenen Aussagen weniger im direkten Modellieren beteiligt, weil er schlicht das 3D-Design nicht beherrscht. Dieses sei aber nötig, weil die Gussrahmen eben auch nicht von Hand erstellt werden. Kein "gesunder Typ" kommt auf die Idee, dass du den Hinterkopf eines Necrons über ein Verbindungsstück mit Loch durch das Torso-Teil ziehst um dann ein Gesicht drauf zu setzen. Damit ist das ganze eben schlicht das, was der Computer gerade "logisch" findet. Und dann ist es eben eine Frage der Automatisierung und der Parameter. Diese könnte man sicherlich teilweise hinsichtlich der "Benutzerfreundlichkeit" optimieren, aber dann hat man an anderer Stelle eben Nachteile.
 
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