Was für die Gesundheit tun

MacB

Malermeister
Leute, der hat sich am 25. August 2019 angemeldet und war am gleichen Tag um 23:42 zuletzt (angemeldet) online.
Falls der überhaupt noch (ohne Anmeldung) hier reinschaut, dann nur, um sich über seinen gelungenen Trollversuch zu amüsieren.
 

Pimperella

Aushilfspinsler
Nahrungsergänzungsmittel? Wozu? Die helfen bei der Menge an Zucker und Fett überhaupt nicht. Gesunde Ernährung und Sport, mehr braucht es nicht.
Generell möchte ich dir gern zustimmen, da sich viel zu wenig Menschen vernünftig ernähren und sich zu wenig bewegen. Allerdings gibt doch ein paar Feinheiten bei dem Thema, die ich gern näher ausführen möchte:
1. Unsere Nahrungsmittelindustrie produziert Nahrung mit immer weniger Vitaminen und Nährstoffen (wegen schnellem, zeitoptmiertem Anbau und sterilisierter Verarbeitung in Betrieben)
2. Gibt es viele Menschen, die es trotz vernünftiger Ernärhung nicht schaffen, bestimmte Vitamine zu decken. Klassiker sind hier Vitamin D oder Eisen (letzteres besonders bei Frauen).
3. Gibt es auch natürliche Nahrungsergänzungsmittel ohne Zucker und Fett. Ich selbst habe zum Beispiel auch mit meinem Eisenhaushalt zu kämpfen. Den gleich ich durch Rote Beete Pulver aus, das ich in meine Säfte mit unterrühre oder in Tomatensoßen gebe. Ist auch ein Nahrungsergänzungsmittel aber ein ganz Natürliches, das mir sehr hilft. :)
 

Bemalmini

Codexleser
1. Unsere Nahrungsmittelindustrie produziert Nahrung mit immer weniger Vitaminen und Nährstoffen (wegen schnellem, zeitoptmiertem Anbau und sterilisierter Verarbeitung in Betrieben)
Ich bin nur durch Zufall über diesen Thread gestolpert, aber hier würde ich gerne mal nachfragen: Kannst du für diese Behauptung ein belastbare Quelle anführen? Ich habe diese Aussage schon mal von so einem LifePlus-Fan gehört und halte sie für reine Propaganda dieser Art von Supplement Herstellern. (Ich lasse mich da aber auch gerne eines Besseren belehren.) Durch die heutige ganzjährige Verfügbarkeit von Obst und Gemüse sind die meisten Menschen heute vermutlich besser mit Vitaminen versorgt als vor der modernen Globalisierung. Darüber hinaus beinhalten die Pflanzen Vitamine ja nicht nur aus reiner Menschenfreundlichkeit, sondern weil sie sie selbst benötigen. (Siehe auch hier: https://www.geo.de/wissen/gesundhei...-enthalten-heute-weniger-vitamine-als-frueher - Ja, das ist jetzt auch keine bombensichere Quelle, aber doch zumindest ein nachvollziehbarer Hinweis.)
 

Pimperella

Aushilfspinsler
Ich weiß, dass das Thema umstritten ist, ich denke da glaubt jeder, was er selbst für am Sinnvollsten hält. Meiner Meinung nach gibt es zwei Sichten:
1. Keine Veränderung/ Vitamingehalt ist gleich geblieben
Beggründet wird das immer damit, dass Böden heute sogar mehr Nährstoffe haben als damals und Pflanzen sich die Vitamine holen, die sie brauchen, da sie sonst eingehen würden - deshalb könne es überhaupt keinen Mangel geben. Zu beachten ist hier aber, dass natürlich nirgends steht, wie viel Vitamine Pflanzen zum Leben brauchen und ob diese wirklich auch das sind, was dem Menschen reicht. Und dass der Boden genug Nährstoffe hat nützt nichts, wenn die Pflanzen abgeerntet werden, bevor sie reif sind.
(hier ein besipielhafter Artikel)

2. Weniger Vitamine als damals
Begründet wird das über eine Studie, die den tatsächlichen Nährstoffgehalt von Obst aus dem Supermarkt getestet hat und tatsächlich nur ein Bruchteil der Vitamine vorfindet, die eigentlich drin sein sollten. Zu beachten ist hier, dass es viel zu wenige Untersuchungen dieser Art gibt (wieso eigentlich, finanziert die keiner?). Vielleicht ist diese Studie auch ein Ausreißer und hat genau immer die Pflanzen mit zu wenig Nährstoffen im Supermarkt erwischt. ;)
(hier ein beispielhafter Artikel)

Beide Seiten bringen natürlich pro und contra, warum die andere Seite falsch liegt, die ich jetzt hier nicht alle aufführen möchte. Wenn man sich hier der Wahrheit annähern möchte, müsste man wohl recherchieren, welche Studien und Informatioen von wem finanziert werden.
Wer macht die Untersuchungen für die erste Sicht? Stehen die der Industrie nahe und wollen vielleicht eine schnelle, ertragsreiche Produktion fördern für höhere Gewinne?
Wer macht die Studien für die zweite Sicht? Wurden die von Supplement-Herstellern in Auftrag gegeben, um den Absatz zu erhöhen?

Mit Studien und Statistiken kann man leider alles abbilden, wenn man nur aus dem richtigen Blickwinkel drauf schaut. Ich persönlich halte die gesamte Lebensmittel-Industrie allerdings für mächtiger als die Supplement-Hersteller. Ich unterstelle deshalb vor allem der Industrie, dass sie die Nachteile ihrer gewinn-optimierten Produktion unter den Tisch kehrt. Aber wissen kann ich es natürlich nicht.
 

Fallout_Boy

Eingeweihter
Moin, ich habe ja immer noch die Hoffnung, dass dieser Thread sich nicht mit Foodtech Verschwörungstheorien
beschäftigt.

Evtl. sind heutzutage wegen der Massenproduktion, Züchtung oder was auch immer etwas weniger Vitamine
in den Lebensmitteln, gleichzeitg sind wir aber sehr gut versorgt und leben im Überfluss.
Können jederzeit Südfrüchte essen, allerlei Nüsse und Hülsenfrüchte.

Daher sind zusätzliche Vitaminpräperate in den meisten Fällen unnötig und eine Geldmacherei der
Apotheken. Zum Teil spricht man sogar von Überdosierung mancher Vitamine.
Ich nehme das nur ein, wenn ich mir davon erhoffe eine Erkältung schneller zu vertreiben.

Jeder der sich normal ernährt und nicht nur zu McDoof geht muss sich keine Sorgen machen.
 

Dark Eldar

Hassassin Fiday
Moderator
Lieb gemeinte Frage: Hast du schon mal ein großes Blutbild mit Eisen, Vitamin D, Vitamin B12, Omega-Fettsäuren etc. erstellen lassen?
Ja (3 Stück innerhalb von 2 Jahren), und mit normaler Ernährung nirgendwo eine Unterversorgung. Diesen allgemeinen Vitamin D Mangel, von dem man immer wieder liest, halte ich auch für einen Mythos und nicht mehr.
 

Aex

Grundboxvertreter
Normal ernähren reicht leider nicht. Wer den ganzen Tag mit runtergelassenen Rollläden vorm Computer sitzt, leidet auf jeden Fall an Mangel, plus eben noch Bewegungsmangel etc. Vitamine kann man sich theoretisch endlos reinknallen. Bringt nur nichts, wenn man sonst nichts für Immunsystem / Muskulatur macht. Jeder auf Ernährung spezialisierte Arzt, wird einem mehr als nur eine bestimmte Ernährung ans Herz legen. Ausnahmen können natürlich Intoleranzen darstellen. Wer keine Gluten oder Laktose verträgt, wer vegetarisch isst, der braucht natürlich auch gewisse Vitamine. Das wir mit den meisten Vitaminen aber an sich bereits überversorgt sind, da stimme ich zu. Da reicht ein kleiner Teller Obst schon mal für das Minimum an Vitamin C.
Aber selbst als Fleischesser kann ich Mangelerscheinungen haben, da gerade die Billigproduktion auch nur mit synthetischen Vitaminzusätzen arbeitet... und Tageslicht spricht Sonne sehen die Tiere wahrscheinlich erstmals auf dem Weg zum Schlachter. Wobei es auch nicht bedeutet, weil man 10€ für ein Schnitzel bezahlt, das da wirklich mehr Wert drin steckt. Da muss man sich wenn schon an den Direkterzeuger wenden, um ganz sicher zu gehen. Und dann eben noch die schon erwähnten Omega-Fettsäuren bzw gute Fette. Nur billiges, gesättigtes Fett, noch Zuckerhaltige Getränke oder fertig bearbeitete Lebensmittel. Da kann man auch direkt zum McDoof rennen. Macht dann keinen Unterschied.
 

Cpt. Com. Daemus

Eingeweihter
…und: was heißt heute noch "normal ernähren"?! Wenn ich die Leute sehe, was sie größtenteils vor und hinter mir auf das Laufband legen, altersunterscheidlich keine Rolle spielend, ahnen diese gar nicht, was für ein Glück sie haben, dass ich zivilisatorisch erzogen bin... :rolleyes:
 

Cpt. Com. Daemus

Eingeweihter
Ok, war sehr abgekürzt...
Also: Was heißt heutzutage "normale Ernährung"? Die Definition von Normal leitet sich ja von einem umfassenden Durchschnitt ab. Da ich selbst einkaufe, erlebe ich "tagtäglich", was Mitmenschen - egal welchen Alters - so auf das Laufband an der Kasse legen, vor mir und hinter mir. Da ich mich selbst sehr bewusst ernähre und solche Sprüche wie "ich muss mir auch mal etwas gönnen können" in Bezug auf Drecksfras, oder z.B. Schokolade als "Nervennahrung" bezeichnet, zutiefst verachte, bin ich immer wieder fassungslos und zuweilen auch aggro, was da eben so auf dem Laufband liegt: Weißmehlfertigprodukte, häufig in Verbindung mit Zucker, Süßes und Knapperzeug in Ausmaßen 50% und mehr des gesamten Einkaufes... um nur die Spitze des Eisbergs zu nennen. Das bei Menschen, deren Hautbild und Übergewicht eigentlich dazu führen müsste, ihnen die Geschäftsfähigkeit bzw. Mündigkeit auf Auswahl auf Lebensmittel abzusprechen... Das in der heutigen Zeit allgemein zugänglicher und auch präsentierter Information.
Aber man/ich kann sie halt nicht alle waterborden und manchmal hält mich lediglich meine eigene, zivilisatorische Erziehung von entsprechenden Taten ab. 😅
 

Fallout_Boy

Eingeweihter
@Cpt. Com. Daemus ok, danke. Hört sich aber für mich recht militant an.

Theoretisch kann jeder essen, worauf er Lust hat. Auch wenn es nicht dem aktuellen "Meta" der Ernährungswissenschaft entspricht.
Früher war Fett schlecht (Cholesterin) und viele kleine Mahlzeiten über den Tag hinweg empfohlen.
Heute sind Kohlenhydrate und Zucker der Feind und empfohlen wird möglichst lange Pausen zwischen den Mahlzeiten zu haben.

Ich versuche auch den Einen oder Anderen Bekannten in Sachen Ernährung zu beraten, da dieser gewichtstechnisch in keinem
gesunden Rahmen bewegt.

Aber Verachtung kommt bei mir nicht auf. :)
 

alexgw

Miniaturenrücker
Das Beste ist regelmässig Laufen zu gehen. Trainiert die Bein-, Rücken- und Herzmuskulatur. Obendrein regst du deinen Stoffwechsel an. Aufpassen musst du bei Gelenk und Konditionsproblemen. Dann nicht joggen sondern schnell gehen. Die richtigen Schuhe helfen dir die Gelenke zu schonen. Das Problem ist nur der innere Schweinehund.
Bei der Ernährung hab ich die Schokolade gegen Äpfel ausgetauscht.
 

Grabgrub

Regelkenner
Radtouren (kein E-Bike) ist das aller Beste meiner Meinung nach, zweimal in der Woche je 10-20 Kilometer (2-3 Stunden)..vorher noch eincremen (zb den Bauch, Brust mit irgendas was die Hitze staut (Sonnencreme, Feuchtigkeitscreme oder ähnlcihes ect) das man auch schneller schwitzt...wenn man schwitzt hat man alles richtig gemacht und die Fettverbrennung beginnt, eine Wasserflasche sollte man am Fahrrad haben.
Regelmäßig laufen (Joggen) ist deutlich schweriger und wird oft schnell wieder einschlafen, auch wo will man laufen ect kommt noch dazu..gerade wenn man recht eingerostet ist ist das Fahrrad die Nr. 1 um rauszukommen.
8 Fahrradtouren im Monat sind schon sehr solide...nach paar Monaten kann man es noch erweitern (Joggen, Hanteln, Tanzen gehen ect)

Wenn du richtig hart bis dann gehe noch kalt duschen (vorallem die Beine so stärken) in Kombi mit Fahrradfahren....damit nimmst du noch schneller ab.
 
Zuletzt bearbeitet:

alexgw

Miniaturenrücker
Fahrradfahren oder Schwimmen wären weitere Alternativen. Regelmässig ist wichtig. Kondition und Kraft aufbauen braucht Zeit- Mehrere Monate
Vielleicht sogar Jahre kommt auf den Zustand deines Körpers an. Lieber langsam anfangen, sonst hälst du nicht durch und verletzt dich.
 
Oben