Unter seinem Kommando als Leutnant der 8. Kompanie der Ultramarines attackierten drei Sturmtrupps einen Gruftkomplex der Necrons unter der Makropolwelt Erakses IV. Der Einsatz verlief nach Plan und die Zielkonstrukte konnten ohne eigene Verluste zerstört werden. Auf dem Weg zum Exfiltrationspunkt gerieten die Marines in einen Hinterhalt zweier Symbiontenrotten, welche durch einen Liktor unterstützt wurden. Der Kampf war blutig und grausam. Die Xenos überrumpelten die Elitesoldaten des Imperators, mussten allerdings selbst verheerende Verluste hinnehmen. Romanus stellte sich dem Liktor und konnte die Kreatur bezwingen, wurde aber von zwei Symbionten schwer verletzt, die ihm beim Duell mit dem größeren Xenos von hinten attackierten. Mit letzten Kraftanstrengungen konnte er die beiden weiteren Angreifer abwehren und den Kampf beenden. Als er das Bewusstsein wiedererlangte, fand er sich im Apothecarium der Fregatte "Gerechtigkeit" wieder. Der Apothecarius teilte ihm mit, dass er der einzige Überlebende des Kampfes sei und man nicht im Stande war mehr als 9 Gensaaten bergen zu können. Romanus erzürnte und beschämte diese Niederlage, die er als persönliches Versagen empfand. Als den Orden der Ultramarines wenige Monate später das Gesuch des Ordo Xenos zur Abstellung von Space Marines für die Deathwatch erreichte, meldete er sich unverzüglich um seine Ehre wieder herzustellen. Die Heldentat Romanus´ist dem Ordo Xenos nicht verborgen geblieben und der Watchmaster von Talasa Primus Mordelai verfolgte den Werdegang von Romanus in der Deathwatch mit großem Interesse. Romanus wurde nach mehreren erfolgreichen Jahren vor die Wahl gestellt, ob er zu seinen Brüdern nach Ultramar zurückkehren möchte. Die Deathwatch wurde für ihn aber zu einer zweiten Heimat und verspürte den Wunsch seine Dienstzeit für den Imperator auf diesem Wege fortzuführen. In einem Gefecht gegen Orks erreichte Romanus mit seinem Killteam "Orlok" als Schocktrupp das Kampfgeschehen. Sie unterstützten die zahlenmäßig deutlich unterlegenen Truppen der Mentor Legion und der Ultramarines. Sie banden zu zehnt fast 400 Orks und erschlugen sie reihenweise. Romanus eilte einem schwer verletzten Bruder der Ultramarines zur Hilfe, der von fünf Bossen in Megarüstung angegriffen wurde. In Windeseile bezwang er einen der Bosse indem er mit seinem Energieschwert in einer Drehbewegung den Kopf in der Mitte spaltete. Romanus konnte sich seine Schnelligkeit gegen die langsamen, dick gepanzerten Orks zu Nutze machen und bezwang auch die anderen gepanzerten Orks in einem hitzigen Kampf. Als das Duell vorüber war, stellte er fest, dass es sich bei dem verwundeten Bruder um Serverus, den Captain der 8. Kompanie handelte. Dieser erkannte in Romanus seinen alten Offizier und Bruder wieder und war von Stolz erfüllt. Serverus musste in Folge seiner schweren Verletzungen in den Sarkophag eines Cybots eingebetet werden, was ihn nach seinem Wiedererwachen nicht daran hindern sollte, voller Ehrgefühl und Stolz von Romanus und seinem Killteam zu verlautbaren. Für seine Brüder der 8. Kompanie und darüber hinaus war Romanus fortan ein Held, dem man nacheifern sollte. Dies führte dazu, dass sich in den Folgejahren überdurchschnittlich viele Brüder für einen Dienst bei der Deathwatch bewarben. Die räumliche Nähe der Watchfestung zum Ultramarsektor begünstigt diese Kooperation der beiden Orden noch weiter. Romanus wurde in der Deatwatch zum Captain der Watch Company Secundus befördert, nachdem der vorherige Befehlshaber Angelius vom Orden der Blood Angels dem roten Durst verfiel. Ca. 20 Jahre später wurde er zum neuen Watchmaster ernannt, da sein Vorgänger Mordelai vom Orden der Imperial Fists in einem Gefecht mit den Harlequinen in einem Duell mit einem Solitär kampfunfähig gemacht und in das Netz der Tausend Tore verschleppt wurde. Doch niemand wird zurück gelassen und die Deathwatch wird Mordelai unter der Führung von Romanus finden und jeden Xenos Abschaum töten, der sich ihnen in den Weg stellt.