Häusliche Gewalt und ihre kaum bekannte Seite
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Ehrlich gesagt macht sie das, weil ich mir Sorgen um sie gemacht habe. Wenn ich wieder irgendwo unterwegs bin und sie mit dem Mampfhund morgens um 5 oder abends um 23 Uhr spazieren geht, kann ich bei dem Gedanken nicht ruhig schlafen. Zumal unser Mampfhund im Ernstfall eher dazu neigt dem Angreifer auf die Füße zu urinieren oder sich hinter ihr zu verstecken.Ich finde toll, dass sie dort hingeht und sie selbst auch etwas dafür macht, als Frau nicht ständig Angst haben oder sich hilflos fühlen zu müssen. Und du sie dabei unterstützt.
Wobei ich die Frauen welche Angst vor Männern haben sehr gut verstehe. Nachdem ich auch schon zusammengeschlagen und ausgeraubt wurde, Wechsel ich im Dunkeln auch die Straßenseite, wenn mir ein Mann entgegen kommt.
Wobei wir wieder zum Thema kommen: Frauen sehe ich da weniger als Bedrohung, ich denke es ist schon tief in mir verwurzelt Frauen=zurückhaltend, defensiv, friedlich und Männer=körperlicher, aggressiver, gewalttätiger, ob das durch die Erziehung oder durch Erfahrung kommt kann ich nicht sagen. Aber ich denke gerade diese „Grundprägung“ macht es schwerer Männer als Opfer häuslicher Gewalt zu sehen.
