@Object303
Danke für dein super ausführliches Feedback! Mit soviel investierter Zeit hatte ich nicht gerechnet, bin aber sehr dankbar und möchte gerne auf deine Kritik eingehen. Ich möchte meine Gedanken und Wahrnehmungen noch etwas weiter ausführen - nicht um mich zu verteidigen - sondern zu erörtern ob meine Denkweise überhaupt die richtige war.
Zu a.): Stimmt, man könnte auch beides machen und auf seine eigene Art und Weise eine theatralische Schwere der Aufgabe in einem verseuchten Areal operieren zu müssen. Würde auch weiterhin sehr gut zum Thema passen. Vielleicht übernehme ich das noch so - meine Grundidee war das Herausstellen des manuellen Exterminatus als Solo-Option um den Umfang und Schwere dieser Aufgabe zu bekräftigen.
Zu b.): Bisher wurden Planeten mit Auftreten von Symbiontenkulten durchaus auch verteidigt - in der Hoffnung den Feind zu bezwingen, auszumerzen und weiter den Planeten zu halten. Das Imperium scheint also Planeten die von Symbionten befallen wurde nicht von vornherein aufzugeben, weil es ja auf lange Sicht sinnlos wäre. Entweder sie wissen nicht exakt um die Langlebigkeit der Bedrohung oder man ist zuversichtlich es unter Kontrolle kriegen zu können. Und ich hatte ja auch beschrieben, dass der Kult sich außer Sicht der Arbites verborgen hält. Und das nächste was wir wissen, ist der abrupte Kontaktabriss zu Pragmis' Lock in Gänze. Es wird also nahegelegt, dass sie in der Tat gewartet haben, bis sie die notwendige Stärke hatten um den Mond zu übernehmen, und dies dann auch getan haben. Vielleicht sind sie auch frühzeitig entdeckt worden und waren gezwungen voreilig zu agieren und den Mond zu übernehmen - auch das könnte ich erläutern.
Zu c.) Das könnte ich vermutlich wirklich besser erklären. Zum einen ist der Mond desolat von Flora und Fauna, zum anderen gibt es nur die eine primäre Station mit den Landeplattformen, unter der es direkt in die Tiefe geht. Es gibt nichts dort draußen. Sich außerhalb der Station oder der Minenschächte zu bewegen wäre entweder eine Garantie der giftigen Atmosphäre des Mondes zu erliegen oder von den Auspex der Quarantäne-Blockade aufgeklärt zu werden.
Zu d.) Alle Schwestern die mit dem Feind in Kontakt getreten sind, haben sich einschließen lassen - eben, weil nur so sichergestellt werden kann, dass die Infektion nicht entkommt. Generell traue ich den Adepta Sororitas zu relativ gut für so eine Aufgabe gewappnet zu sein. Ihr Glaube mag sinngemäß potenter gegen Kräfte des Chaos wirken, doch vergessen wir nicht, dass sie auch Servorüstungen mit hermetisch abgeriegelter Integrität tragen.
Und die Ordensfestung wird errichtet nachdem man den Planeten als gereinigt erklärt hat. Ich glaube nicht jeder Planet auf dem jemals ein einzelner Tyranid oder Symbiont aufgetaucht war ist völlig niedergebrannt und auf ewig in Quarantäne versetzt worden. Warum hätte man in Space Marine 2 sich sonst überhaupt die Mühe gemacht sich zu verteidigen?
😀
Sehe ich gewisse Punkte völlig falsch - oder liegt es einfach daran, dass ich gewisse Umstände besser beschreiben sollte?
Deine Alternativ-Idee mit der dunklen Kultstätte ist auch sehr, sehr cool. Aber tatsächlich wollte ich nach den Roten Korsaren nicht nochmal dem Standardgegner bedienen. Außerdem fände ich die Grundlage mit dem Symbiontenkult ein ansprechendes Szenario um zukünftig Kurzgeschichten ála "Aliens" (der Film) als Auszüge dieses Konflikts zu schreiben. Du weißt schon: "Sie kommen aus den Wänden!"
😀
Ich werde nochmal über deine Punkte sinnieren und gewisse Absätze besser beschreiben.
Nochmals, großes Danke! 🥰