Das Leben wuchert in einem solchen Ausmaß, dass ich unzählige galaktische Zeitalter brauchen würde, um alles auszurotten. Es gibt effizientere Wege, aber viele davon erfordern die willige Zusammenarbeit mit anderen Spezies; anderen, die ebenso wie ich töten werden. Ich habe nicht die Zeit, irgendjemandem die große Wahrheit des Universums beizubringen: die grundlegende Notwendigkeit, es von Leben zu säubern. Eine solche Lösung würde von den kooperierenden Sterblichen verlangen, dass sie ihre Existenz fortsetzen, während sie die der anderen beenden. Unannehmbar.
~ Tfiektis
Als die Grabwelt Khepra-Taut unter den kalten Sternen erwachte, war Overlord Djosene'b bereits Äonen alt. Jahrtausende hatte er sein Reich in starrer Isolation gehütet, bis die Flotte von Nekrosor Ammentar in den Orbit trat.
Die Eroberung war schnell, präzise, makellos. Keine sinnlosen Vernichtungen, keine entwürdigende Zerstörung von Relikten. Ammentar ließ die Kryptek-Archive sichern, ließ die Grabstätten ehrenhaft öffnen und die Dynastie nicht auslöschen, sondern einbinden. Der Overlord beobachtete aus seiner Stasis-Kammer heraus, wie ein Feldherr von seltener Effizienz und noch seltenerer Vision handelte: nicht nur erobernd, sondern sammelnd. Nicht zerstörend, sondern ordnend.
Als seine Kammer schließlich entriegelt wurde, trat er dem Sieger entgegen – bereit zu kämpfen, wie es der alte Kodex verlangte. Doch Ammentar forderte keinen Kampf. Stattdessen bot er ihm einen Platz in einer größeren, neu geordneten Hierarchie an: eine Dynastie, die nicht im Staub der Vergangenheit verharrte, sondern die Galaxis systematisch unter eine einzige, unaufhaltsame Ordnung brachte.
Der Overlord erkannte in diesem Moment, was er selbst nie hatte sein können: ein Architekt des endgültigen Sieges. Statt gebrochen zu werden, kniete er freiwillig. Seine Protokolle wurden neu geschrieben, sein Körper neu geformt. Nicht aus Zwang, sondern aus Überzeugung. Freude – so nahe, wie ein Necron sie noch empfinden konnte – durchlief seine kalten Subroutinen.
Seitdem führt Djosene'b als neu geformter Skorpekh Lord Ammentar’s Vorhut mit der Präzision eines Skalpells, das den großen Schnitt vorbereitet. Wo Andere nur aus Pflicht dienen oder weil ihre neuen, eng umrissenen Routinen es ihnen so vorschreiben, dient er aus kalter Bewunderung. Für ihn war die Eroberung seiner Welt kein Verlust, sondern die Befreiung von Bedeutungslosigkeit. Unter Ammentar ist er nicht länger ein vergessener Wächter einer toten Dynastie, sondern ein Teil des unausweichlichen Plans der Vernichtung des Lebens dieser Galaxie.
Ich trage den Gedanken an Necrons in meiner Vitrine nicht zum ersten Mal mit mir rum. Zuerst vor etlichen Editionen, als ich eine haltbare Beschussarmee suchte. Da hatte ich auch alles notwendige zusammengekauft ... und ein neuer CSM Codex kam um die Ecke und hat mich entzückt und in seinen Bann gezogen. Also verlief das Projekt im Sande und wurde schlußendlich verkauft.
Und nun kommt unser aller liebster Püppchenhersteller mit einem schicken neuen named Destroyer Lord um die Ecke? Wo die Destroyer eh mein liebster Teil der Armee sind?! Na dann her damit!!
Es wird also thematisch sehr (sehr!) destroyerlastig werden. Genau wie ich bei den Custodes die Terminatoren und großen Bots bevorzuge und die Armee dann auch als fertig deklariert habe, werden es hier die Destroyer in ihren verschiedenen Ausprägungen sein.
Das
Lexicanum listet drei Unterarten:
Lokhust Destroyer - schwebende Fernkämpfer
Skorpekh Destroyer - klingenbewehrte Tripodläufer
- Hexmark Destroyer - fernkämpfender Tripodläufer
Ophydian Destroyer - klingen- und klauenbewehrte Schlangenwesen
Was sind eigentlich diese Destroyer? Schön, daß du fragst
😀
Kurz gesagt: Necrons des Destroyerkults wollen alles Leben und alle Lebensräume zerstören, einschließlich sich selbst. Blöd für alle anderen, daß sie nicht mit sich anfangen, denn sie nehmen das Thema sehr ernst. Destroyer verbringen auch mal Jahrzehnte damit, einen Ozean zu verdampfen, nur um wirklich sicher zu sein, auch alles Leben erwischt zu haben.
Es wird (unter Necrons) vermutet, daß eine Art Virus diese Necrons sich dem Destroyer Kult anschließen lässt. Evtl ist sogar Nekrosor Ammentar der Ursprung dieses Virus. Niemand hat Erinnerungen, wo Ammentar herkommt. Destroyerkultisten werden üblicherweise auf ihrer Gruftwelt als Außenseiter behandelt, verständlicherweise traut ihnen niemand über den Weg. Aufgrund ihrer Zielstrebigkeit und ihrer Zerstörungswut werden sie aber dessen ungeachtet gern als Schocktruppen eingesetzt.
Soviel mal zum Hintergrund, aber es soll ja auch um echte Minis gehen, mit denen ich dann obige Geschichte weiterschreiben kann! Von denen stehen durchaus schon einige hier (und irgendwann auch ein Ammentar, so GW den mal wieder produzieren wird
😛), allerdings noch grau in grau. Ein Farbschema steht noch nicht fest, a bin ich noch auf der Suche nach Inspiration. Die Necrons sollen auf dieselben Bases kommen wie die Custodes, also liegt da Schnee und Eis. Vll probier ich mich auch mal an Schneeeffekten auf den Modellen. Irgendwer hatte hier im Forum auch mal Frostwaffen mit GSW Effekten gemacht, die fand ich ganz schick.
Merkt man kaum, daß ich Blautöne und Lila bis Pink mag, oder? ^^
Ich könnte mir vorstellen, die Modelle metallen zu grundieren, dann einzelne Rüstungsteile in nem hellen Blau zu bemalen und die Waffen dann Pink/Lila zu machen. Aber erstmal wird alles gebaut
🙂