40k Im Dienste der Inquisition

@mixerriaJaaa...das war ja jetzt etwas dürftig. Könntest evt. etwas mehr zu meiner Geschichte sagen und mich weniger mit deiner Mail nerven? es braucht ein bißchen Zeit, da ändern zehntausend Hinweise deinerseits auch nichts dran. Außerdem macht man sowas über PN oder Profilnachricht, bittedankeschön.😉
*salutiert*
Jawoll, Herr Generalleutnant!
Zu deiner Geschichte kann man nich viel sagen.
Der Teil gefällt einfach. Und du weist selber, dass
mir nur die allerärgsten Fehler auffallen und so
etwas Richtung Schreibstil erst recht nicht.
 
Joa, isch bin doa.

Auf die Fluffsache freue ich mich schon einmal. Zum Teil fällt mir recht wenig ein. Mir gefällt Nova Britia, auch wenn ich was gegen englische Namen habe. Stil und so😛 sind ok. Die Rechtschreibfehler sind schon anderen aufgefallen.
Was ich dir noch sagen kann ist, dass du das dämliche Militärklischee von Frontkämpfer und Etappenhengst erfüllt hast. Ich vereine beides immer gerne.
 
Joa, isch bin doa.

Schön.😉

Auf die Fluffsache freue ich mich schon einmal.

Na ja, es ist nichts RICHTIG großes, aber nun ja...es wird einen "sektorübergreifenden" Konflikt geben.

Mir gefällt Nova Britia, auch wenn ich was gegen englische Namen habe.

Was hast du gegen englische Namen?

Stil und so😛 sind ok.

Immerhin etwas!🙄

Was ich dir noch sagen kann ist, dass du das dämliche Militärklischee von Frontkämpfer und Etappenhengst erfüllt hast.

Klischees FTW!:rock:
 
Mal schauen Vielleicht klaust du einfach vom SabbatKreuzzug.

Nicht gleich überteiben.

Sie klingen scheiße und fast jeder benutzt sie.

1. Tun sie nicht

und

2. wer denn noch? Hier im Forum keiner, außer vielleicht Gordon. Und überhaupt, die Nmane sind durch den Luff meiner künftigen imperialen Armee gegeben. Zumal ich auch nicht wüsste, warum russisch oder deutsch klingende Namen besser sein sollten (um mal die beiden Hauptsprachen zu nennen, aus denen "Impnamen" entliehen werden).
 
Das mit den Namen ist immer so ne Sache, wie ich finde.
Englische Namen haben was, definitiv.
Aber man sollte es nicht übertrieben.
Andererseits sollte man auch nicht versuchen, alles auf Teufel komm raus einzudeutschen. SpaceWolves sind nunmal SpaceWolves und nicht WeltraumWölfe, wenn ihr versteh was ich meine 🙂

Bei den Klischees ists ähnlich.
Entweder man nimmt sie mit ins Boot oder man läßt es. Aber man muss sich für eine Linie entscheiden. Hin- und herwechseln ist doof, was das angeht.
 
Aber man sollte es nicht übertrieben.

Nun ja, meine Welt hat durchaus was britisches. Die Namen müsst ihr ertragen, sorry!😉

Bei den Klischees ists ähnlich.
Entweder man nimmt sie mit ins Boot oder man läßt es. Aber man muss sich für eine Linie entscheiden. Hin- und herwechseln ist doof, was das angeht.

Das finde ich allerdings auch.
 
2. wer denn noch? Hier im Forum keiner, außer vielleicht Gordon. Und überhaupt, die Nmane sind durch den Luff meiner künftigen imperialen Armee gegeben. Zumal ich auch nicht wüsste, warum russisch oder deutsch klingende Namen besser sein sollten (um mal die beiden Hauptsprachen zu nennen, aus denen "Impnamen" entliehen werden).

Russisch? Davon fiele mir nur Karamasov von den DJ ein. Und ich benutzte fast ausschließlich russische Namen für meine Hauptcharacktere. Dazu kommen noch latainische, japanische und deutsche.
Dass deutsche Namen bei den Imps so oft vorkommen ist doch wohl eine offensichtliche Anspielung.
 
Dass deutsche Namen bei den Imps so oft vorkommen ist doch wohl eine offensichtliche Anspielung.
Schlimm genug.

Russisch? Davon fiele mir nur Karamasov von den DJ ein.
Schon mal was von Vostroyanern und Valhallanern gehört? Lateinische Namen gibt es soviele gar nicht, schon gar nicht unter den Imps. Es gäbe noch die Kategorie der "außerirdischen" Namen, also Sachen wie z.B. "Melyr", die ganzen Tanither, Sly Marbo (wobei das ja offensichtlich eine Ramboanpielung ist, aber na ja...🙄).
 
Schon mal was von Vostroyanern und Valhallanern gehört?

Habe ich. Allerdings kenne ich von denen keinen beim Namen. Und wenn du mir so kommst, kann ich ja mit Tallanern anfangen, Arabisch also, und Elysianer und Harakoni, verwenden doch englische Namen.

Andererseits könnte das auch einfach an meiner Anti- Anglizistischen Einstellung leigen, jedenfalls im Bezug auf deutsche Sprache und Texte.:lol::lol:
 
DIr ist schon klar, dass Anglizismen nicht mit englischen Namen zu tun haben, sondern vielmehr eingedeutschte Begriffe bezeichnen? Wie auch immer, es geht weiter.

Die Vorspeise bestand aus einer Gemüsesuppe. Als alle Anwesenden fertig waren, erhob sich Wessex, und die Gespräche, an denen sich Rawke und seine beiden Offiziere kaum beteiligt hatten, verstummten. Wessex räusperte sich und ergriff dann das Wort.
„Meine Herren, ich komme nun ohne langes Gerede zum eigentlichen Grund dieses Essens. Ich stelle ihnen hiermit ihren neuen kommandierenden Offizier vor: Colonel Maximilian Rawke. Die Umstände, unter denen sie ausgebildet und zu seinem Regiment versetzt wurden, sind ihnen allen bekannt. Das wäre dann Punkt eins. Punkt zwei beinhaltet, dass ich sie nun offiziell in Kenntnis setze, dass alle anwesenden Offiziere somit natürlich nicht mehr der PVS, sondern der imperialen Armee angehören. Rangabzeichen und neue Dienstnummern werden ihnen morgen ausgehändigt. Außerdem erwarten wir übermorgen den Besuch von Kaiser Mygan. Mygan ist imperialer Statthalter auf Korenia, und somit die oberste imperiale Autorität im Koreniasektor. Seine Eskorte müsste gerade in den Realraum eintreten. Der Koreniasektor war über 300 Jahre lang von einem Warpsturm abgeschnitten, und Mygan wird sich in einer offiziellen Zeremonie bei der Legislative, dem nova-britischen König und dem Munitorum für die schnelle, logistische Unterstützung bedanken. Der Koreniasektor war nie autark, und es ist ein Wunder, dass überhaupt jemand überlebt hat, da es gerade mal acht Agrarwelten gibt, soweit ich informiert bin. Jedenfalls werden mehrere Regimenter mit Kampferfahrung benötigt, um für Sicherheit und Eindruck zu sorgen. Die 1st Commandos werden eines dieser Regimenter sein.“ Wessex wandte sich direkt an Rawke. „Deshalb sollten sie den Tag morgen nutzen, um sich um die Neuorganisation zu kümmern, damit die Befehlsketten morgen glasklar sind. Zwischenfälle wären höchst peinlich, und wir wollen doch Eindruck schinden, nicht wahr?“
Wessex nahm wieder Platz. „Und nun, lassen sie uns mit dem Essen fortfahren.“
Rawke dachte über das Gehörte nach. Warum waren ausgerechnet sie zum Wachdienst eingeteilt worden, worden? Doch der nächste Gang kam, und Rawke beschloss, die Gedanken zumindest bis zum nächsten Morgen ruhen zu lassen.


*​
„Admiral? Wie empfangen Warpfluktuationen. Scheint die korenianische Flotte zu sein. War da nicht die Rede von drei Schiffen plus Eskorte? Das scheinen sehr viel mehr Schiffe zu sein…“
Der Offizier sah von seiner Anzeige auf. Das Gesicht von Admiral Morrison leuchte grün im Schein des Bildschirms. „Das gefällt mir nicht. Ganz und gar nicht.“, sagte er mit leiser Stimme. „Informieren sie die Invictio. Sie sollen Aufklärungsstaffeln starten. Verstärken sie das Empfangskomitee. Ich will die Repulse auf Kampfstation. Sie sollen sofort auf effektive Waffenreichweite gehen. Wenn das, was da aus dem Warp kommt, nicht die korenianische Flotte ist, will ich, dass es, was immer es ist, pulverisiert wird.“
„Sofort, Sir.“
Morrison starrte jetzt auf die Bildtafeln, die Bilder von der Außenhaut der gewaltigen Ramiliesraumfestung, die den Orbit über Nova Britia beschützte, übertrug. Ein Riss in der Realität öffnete sich, eine lange, lila glimmende, pulsierende Wunde.
„Wir empfangen eine Identifikation. Es sind die Korenianer. Soll ich die Alarmstufe senken lassen, Admiral?“
„Auf keinen Fall!“
Morrison sah zu, wie ein Schiff nach dem anderen in den Realraum eintrat. Drei imperiale leichte Kreuzer der Armatusklasse, mehr war von der Sektorflotte Korenias nicht übrig. Morrison wollte sich gerade abwenden, als ein weiteres, sehr viel größeres Schiff den Warp verließ. Die aggressive Pfeilform und die markanten Aufbauten ließen Morrison schaudern. Ein Schlachtschiff der Desolatorklasse. Eine Klasse, die vom Imperium seit Jahrtausenden nicht mehr eingesetzt wurde. Und während Morrison sich noch fragte, was das zu bedeuten hatte, eröffnete das Schiff das Feuer und pulverisierte zwei Schiffe des Empfangskomitees. Das dritte versuchte zu fliehen, wurde aber von einem Torpedo in zwei Hälften gerissen. Weitere Schiffe drangen in den Realraum ein, die taktische Anzeige füllte sich schneller mit roten Runen, als Morrison gucken konnte. „Alle Einheiten auf Kampfstation! Orbitale Verteidigungsanlagen aktivieren und sofort den das Sektoroberkommando informieren.“
Hektik brach auf der Brücke aus. Bootsmänner und Offiziere rannten durcheinander und brüllte Befehle und Anweisungen.


Die Repulse eröffnete sofort das Feuer. Die Waffenbatterien dieses Schlachtschiffes der Vergelterklasse spien Tod und Verderben in Richtung der Chaosflotte. Eine Fregatte wurde getroffen. Unter dem Beschuss brachen die Schilde innerhalb von Sekunden zusammen und sprengten das kleine Schiff in Stücke. Das Desolator-Schlachtschiff erwiderte den Beschuss, konnte aber nur die Bug- und Deckwaffen zum Einsatz bringen, während weitere Schiffe der nova-britischen Sektorflotte in Gefechtsformation gingen und feuernd gegen die Feindflotte vorrückten. Torpedosalven rasten ihnen entgegen und trafen einen Kreuzer der Lunarklasse. Die Frontpanzerung wurde weggesprengt, aber das Schiff hielt weiter auf den Feind zu.
Währenddessen fächerte die gegnerische Armada auf. Mehrere Schiffe, hauptsächlich Transporter, hielten auf Nova Britia zu und gelangten so ins Schussfeld der Raumfestung.
Morrison musste dennoch hilflos zusehen, wie mehrere kleine Fregatten mit Höchstgeschwindigkeit auf das Minenfeld und die orbitalen Verteidigungsanlagen zuhielten. Morrison traf die Erkenntnis wie ein Schlag, doch es war zu spät: die Schiffe rauschten zwischen die Raumverteidigung und explodierten. Das Minenfeld und die Abwehrlaser wurden in weitem Umkreis pulverisiert. Sofort waren die Transportschiffe durch den Verteidigungsgürtel geflogen und entluden jetzt wie riesige Insektenköniginnen ihre Brut. Aberhunderte Landungsboote, Kampfflieger und Kapseln rauschten der Oberfläche entgegen. Auf halbem Weg trafen sie auf die Abwehrbemühungen der Bodenverteidigung. Jäger schossen Landungsboote ab, Abwehrlaser atomisierten Landungskapseln. Doch so heftig sich der Planet auch wehrte, es waren schlicht zu viele Angreifer, um sie abwehren zu können. Morrison überlegte fieberhaft, was er tun sollte. Im Moment konnte er nichts tun außer zu hoffen, dass unten bereits Truppen zur Feindabwehr in Stellung gingen. Denn allem Anschein nach gingen die Landungstruppen des Feindes weit ab jeglicher Städte runter, was bedeutete, dass die PVS sie bereits zu Beginn vernichtend treffen konnte. Zumindest solange die Feindflotte beschäftigt war und den Planeten nicht bombardieren konnte. Morrison wandte sich wieder der taktischen Anzeige zu und stellte fest, dass die Runen mehrerer Schiffe, unter anderem auch die der Repulse, verschwunden waren. Der Imperator beschütze uns…Morrison stand vor der schwierigsten Entscheidung seiner Laufbahn. Mittlerweile hatten einige Kreuzer die imperiale Schlachtlinie durchbrochen und feuerten auf die Festung. Er hatte keine Wahl, er musste den Rückzugsbefehl geben. Wenn sie sich jetzt zurückzogen und neu formierten, könnten sie vielleicht zu späterer Zeit einen entscheidenden Schlag führen. Oder zumindest orbitale Unterstützung leisten. Außerdem war die astropathische Kommunikation gestört. Irgendetwas erzeugte massive Fluktuationen, sodass sie nichtmal einen Notruf an das Segmentumoberkommando abschicken konnte. Morrison griff nach dem Komgerät. „An alle Schiffe. Hier Admiral Morrison. Sofort zurückziehen, ich wiederhole: sofort zurückziehen. Counter Admiral Horch hat ab jetzt das Kommando. Sammeln sie sich im Zuliasubsektor.“
Morrison wandte sich an die Brücke, die ob des unerwarteten Rückzugsbefehls verstummt war. „Mein Herren, wir ziehen uns zurück. Das heißt, die Flotte zieht sich zurück. Wir bleiben hier und machen die Festung unbrauchbar. Dann können wir versuchen, mit unseren Rettungskapseln Nova Britia zu erreichen. Möge der Imperator uns beistehen.“
*​
Als die Sirenen losgingen, fiel Rawke fast vom Stuhl und Sykes machte ein Geräusch, als hätte er seine Gabel verschluckt. Hektik brach am Tisch aus. Wessex erhob sich und brüllte in sein Kom. „Was zur Hölle ist denn jetzt passiert? Antworten sie, verda…“ Wessex verzog das Gesicht und wurde immer weißer. Er wandte sich an die Anwesenden. „Meine Herren, ich wurde soeben in Kenntnis gesetzt, dass wir angegriffen werden. Der Feind hat Bodentruppen abgesetzt und einen massiven Luftangriff gestartet. Unser Befehl lautet, die Basis um jeden Preis zu halten. Anscheinend ist der Feind nur zwölf Kilometer nördlich von hier gelandet. Wir haben keinerlei Angaben über Stärke und Anzahl, aber wir dürfen mit dem schlimmsten rechnen. Ein Trägerschiff ist fünf Stunden von hier entfernt und hat schweres Gerät an Bord. Wir müssen die Stellung halten, bis er eintrifft. Dann können wir evakuieren und uns mit weiteren Truppen südlich von hier vereinigen und eine gemeinsame Verteidigungslinie bilden.“
„Was ist mit den Zivilisten in der Umgebung?“, fragte MacMillan.
„Wir haben keine Zeit, uns darum zu kümmern. Die meisten der Anwohner sind reiche Leute. Sie werden Fahrzeuge haben, um zu fliehen, oder zumindest genügend Wachpersonal haben, um mit feindlichen Infanteristen fertig zu werden.“
„Und was, wenn der Feind mit Panzern angreift?“, fragte ein Major.
„Dann sind wir am Arsch, Terril.“, gab Wessex barsch zurück. Dann wandte er sich an Rawke. „Ich will, dass sie mit mir zusammen die Verteidigung organisieren. Wir haben noch ein wenig Aufschub, weil momentan ein massiver Luftangriff auf die feindlichen Landungstruppen läuft. Bis dahin müssen sie einigermaßen kampfbereit sein. Also los, heißen wir diese Bastarde willkommen. Auf die feine nova-britische Art.“
 
Ah, es geht weiter.

Sehr schöner Teil. Endlich gibt es Action. Toll. Ist das dasselbe Chaos vom anfang? Wäre ja sonst ein ziemlich großer Zufall. Na ich werde mich mal überraschen lassen.

Also die Ansprache am Tisch fand ich noch sehr kurz, da könntest du noch mehr draus machen. Aber dann die Ankunft der Flotte... gut beschrieben.
 
Vielen Dank für das Lob.

Ja, die Ansprache hätte man länger machen können, aber mir fehlten buchstäblich die Worte.😉

Ist das dasselbe Chaos vom anfang?

Nein, es ist nicht dasselbe Chaos wie am Anfang. Zumindest nicht dieselben Truppen. Ich will jetzt nicht zu viel verraten, kann aber erwähnen, dass "dieses" Chaos ein sehr viel gefährlicher Gegner ist, wie man auch bald sehen wird.
 
Nette Raumschlacht, wenn ich auch sagen muss, dass Laien wie ich mit den Klassen der Schiffe schnell durcheinander kommen.

Und dein Oberbefehlshaber lässt zum Ende ja seine Manieren fallen, tz tz tz.

Da die Chaostruppen wahrscheinlich wieder aus Menschen bestehen, würde ich mir jetzt einen Schwenk zu dem Aspiranten der Da wünschen.
 
Nette Raumschlacht, wenn ich auch sagen muss, dass Laien wie ich mit den Klassen der Schiffe schnell durcheinander kommen.
Ja, ich vergesse oft, dass BFG nicht so verbreitet ist wie 40k. Ich empfehle hierzu die downloadbaren Regelbücher von BFG, da hat man dann einen guten Überblick, gerade bei imperialen und Verräter-Schiffsklassen.

Und dein Oberbefehlshaber lässt zum Ende ja seine Manieren fallen, tz tz tz.
Er ist kein Oberbefehlshaber. Er ist Stützpunktkommandant.😉

Da die Chaostruppen wahrscheinlich wieder aus Menschen bestehen
Nicht nur.Wenn man schon den ordo Malleus einbaut, kann man den ja auch nutzen... Den Schwenk kann ich dir leider nicht gönnen, das Kapitel will zu Ende gebracht werden. Ist es nach dem nächsten Fragment auch (der Kampf um Nova Britia nat. nicht).

Schöner neuer Teil!
An der einen STelle, wo der eine ein Geräusch macht, als ob er eine Gabel verschluckt hätte, musste ich doch sehr schmunzeln.

Danke sehr. Ja, ich konnte mir die Slapstickeinlage nicht verkneifen. Mir war irgendwie danach.
 
Und weiter...*sich für Doppelpost geißle*

Morrison duckte sich in die Deckung eines Cogitators. Eine Schrotladung zischte über seinen Kopf hinweg. Morrison erhob sich und feuerte mit seiner Autopistole in die Masse der Gegner, die die Brücke stürmten. Sie hatte es gerade noch geschafft, den Antrieb unbrauchbar zu machen, als die ersten Entertrupps sich durch die Hangarschotts geschnitten hatten. Ihr Gegner war gut ausgerüstet und gut ausgebildet. Sie hatten die Sicherheitstrupps, die Morrison geschickt hatte, um den Feind zurückzuschlagen, förmlich in der Luft zerrissen. Sie waren mit schweren, grauen Armaplastrüstungen ausgestattet und mit Gefechtschrotflinten bewaffnet. Sie trugen schwere, ebenfalls graue Helme mit Vollvisier. Einige trugen lange, graziöse Schwerter in einer Scheide auf dem Rücken. Morrison hatte noch eine Hand voll Matrosen und Offiziere unter seinem Kommando, außerdem hatten es noch ein paar Mitglieder der Flottensicherheit auf ihrem Rückzug geschafft, sich zu Morrison durchzuschlagen. Jetzt kämpfte er zusammen mit etwa zwei Dutzend Männern ein letztes Gefecht. Er konnte seinen eigenen Tod hinnehmen. Und er wusste, dass seine Besatzung bis zum letzten Mann kämpfen würde. Was ihn in seinen letzten Minuten wirklich traf, war die Tatsache, dass viele unschuldige Zivilisten an Bord der Frachter und Passagierschiffe im Orbit um Nova Britia sterben würden. Es war schlicht unmöglich, dass es alle Schiffe in Sicherheit schafften, bis die Chaosflotte über sie herfiel. Morrison löste sich aus seinen Gedanken. Der Feind stürmte die Barrikaden. Einer der Feindsoldaten hieb mit seinem Schwert nach dem Admiral. Er duckte sich unter dem Schlag weg und schoss dem Soldaten die letzten beiden Kugeln aus seinem Magazin in den Bauch. Zuckend kippte er nach hinten. Einer seiner Kameraden zerrte den Leichnam beiseite und feuerte mit seiner Schrotflinte. Morrison hatte keine Chance. Er fühlte einen unerträglich heißen Schmerz in der Magengegend. Dann wurde er bewusstlos. So bekam Morrison die letzten Minuten erbitterten Nahkampfes nicht mehr mit. Er verblutete und wurde, zusammen mit unzähligen weiteren Leichen aus einer Luftschleuse geworfen. Allerdings war sein Opfer nicht umsonst gewesen, denn die Waffensysteme und der Antrieb waren so schwer beschädigt, dass selbst erfahrene Techadepten Monate brauchen würden, sie zu reparieren.
Dennoch waren die Verluste hoch. Während des Rückzugsgefechts der Raumflotte Nova Britia wurden zwei Kreuzer abgeschossen, mehrere Eskortschiffe beschädigt oder geentert und vier weitere Kreuzer schwer beschädigt. Daran konnten auch die Verteidigungsanlagen von Moloch Prime, einer Fabrikwelt im Nova Britia System, nichts ändern. Selbst die mächtige Exploratorbarke Segen des Omnissiah konnte nicht mehr tun, als den Feind davon abzuhalten, Moloch Prime direkt zu beschießen. So musste die Flotte, die am Rand des Systems geordnet in den Warpraum wechselte, hilflos mit ansehen, wie weitere Schiffe ihre Fracht über Nova Britia abließen. Schwärme von Landungsschiffen gingen jetzt auf die Oberfläche nieder. Das unvermindert starke Abwehrfeuer war trotz allem nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Vice Admiral Horch schmerzte der Anblick. Doch sie würden wiederkehren, verstärkt mit den im Zuliasektor stationierten Schiffen und Truppen. Und dann würden die Chaosmissgeburten schon sehen, was sie davon hatten, sich mit dem Imperium anzulegen.


*​
Kaum hatte Wessex den Raum verlassen, um in Richtung Strategium zu eilen, richteten sich alle Blicke auf Rawke. Der warf einen Blick in die Runde und überlegte kurz.
„Meine Herren, wir haben nicht viel Zeit. Ich will, dass sie mir jetzt, einer nach dem anderen, Rang, Name und Battailons- und Kompaniezugehörigkeit nennen. Also?“
„Sir, Lieutenant Colonel Sherring, drittes Battailon, Sir! “, begann schließlich ein hochgewachsener Mann mit kurzen, bereits ergrauenden Haaren.
„Major Williamson, erstes Battailon, Bravo-Kompanie, Sir!“, meldete sich Williamson als nächstes.
„Womit sie drei“, sagte Rawke und sah die drei verbliebenen Männer an, „die Kompanieführer des dritten Battailon sein dürften.
„Ja Sir. Mein Name ist Major Trinner, und das sind Major Harsh und Major Remming.“, sagte der kleinste der Anwesenden.
„gut. Nachdem das geklärt wäre, möchte ich, dass sie ihre Einheiten sofort gefechtbereit machen. Wir treffen uns im Planungsraum auf Ebene…?“ Rawke sag Williamson fragend an.
„12. Ebene 12, Sir“, sagte Williamson rasch.
„Also Ebene 12.“, sagte Rawke. „Und jetzt ein bisschen Beeilung!“
Ein Chor von Bestätigungen folgte und die Offiziere verließen den Raum. Rawke wollte gerade folgen. als sein Kom summte. „Wessex hier. Kommen sie sofort ins Strategium, das sollten sie sich ansehen.“


Rawke eilte ins Strategium, eine arenaförmig angelegte Kommandozentrale in deren Mitte ein großer Holoprojektor stand. Wessex drehte sich um, als Rawke den Raum betrat und deutete wortlos auf einen der großen Bildschirme. Ein Mann mit feinen Gesichtszügen, die allerdings von einer langen, quer über das Gesicht verlaufenden Narbe verunstaltet waren, sprach zum versammelten Stab.
„Ich bin General Guyang. Diener des falschen Imperators, schließt euch uns an und huldigt der Herrlichkeit des Tzeentch!“
Ein Stöhnen ging bei der Erwähnung einer der verdorbenen Gottheiten durch den Raum.
„Euer Imperator ist tot. Ihr dient einer Leiche. Beugt euch dem Wandler oder vergeht in der Flut seiner Diener. Die Wahl liegt bei euch. Widerstand ist zwecklos. Euer Planet gehört uns, zerschmettert unter den Stiefeln meiner unbeugsamen Infanterie und zermalmt unter den mit oder ohne eurer bereitwilligen Unterwerfung. Bedenkt jedoch, dass ihr die Chance habt, die Ketten des Imperiums abzuwerfen und euch den unaufhaltsamen Legionen des Zauberers anzuschließen. Ihr habt eine Stunde. Dann werden meine Truppen euch vernichten. Ihr werdet Ketten meiner Panzer. Ehre sei Tzeentch und Kaiser Mygan. Tod dem falschen Imperator.“
Das Bild erlosch. Die Anwesenden waren wie gelähmt.
„Diese verdammten Wichser. Die haben uns verarscht. Von Anfang an!“, brach Wessex das Schweigen. „Stehen sie nicht da wie Salzsäulen! Bewegen sie ihre Ärsche zurück auf ihre Positionen und weisen sie anfliegende Bomber ein. Ich will, dass sie die diese Missgeburten in den Warp zurückbomben!“
Fluglotsen und Taktiker rannten durcheinander und Rawke machte sich auf den Weg in den Planungsraum auf Ebene 12.

*​
Der Planungsraum war relativ geräumig, mit einem Kartentisch, der eine hololithische Darstellung des Schlachtfeldes erzeugte, und reichlich Stühlen ausgestattet. Hinzu kamen mehrere Hochleistungskomanlagen und eine Bild-/Tontafel. Die Offiziere hatten Platz genommen. Während Rawke zwar seine Schirmmütze abgelegt und die obersten Knöpfe seiner Galauniform geöffnet hatte, trugen die Anderen bereits ihre Kampfanzüge, die mit dem Standardwaldtarn der nova-britischen Streitkräfte bedruckt waren. Über dem Kampfanzug trugen sie eine beschusshemmende Armaplastweste. Die meisten trugen das grüne Barett, das sie als Commandos kennzeichnete, einige hatte trugen aber auch bereits ihren Helm am Koppel. Als Rawke den Raum betrat, erhoben sich die versammelten Offiziere und salutierten. Rawke beließ es bei einem Nicken zur Begrüßung und besah sich dann die vom Tisch projizierte Karte. Reges Treiben herrschte darauf. Bomberstaffeln flogen Angriffe auf vorrückende Panzertruppen im Westen. Vultures dezimierten die in leichten Geländewagen und Halbkettenfahrzeugen vorrückende Infanterie im Osten. Zwischen diesen zwei mechanisierten Armen klaffte eine große Lücke. Eine Lücke, die mit Sicherheit mit leichter Infanterie gefüllt war, die von den hoch fliegenden, von einfachen Maschinengeistern gesteuerten Aufklärungsfliegern nicht erfasste werden konnte. Im Übrigen hätte aufgrund der geographischen Gegebenheiten ohnehin kein Fahrzeug über diesen Weg vorstoßen können; es handelte sich nämlich, anders als an den Küsten, um sehr sumpfiges Gebiet. Von Süden stießen jetzt erste nova-britische Panzertruppen gegen den Feind vor, konnten aber nicht in die Sümpfe eindringen. Aber das war auch gar nicht notwendig, das würden Rawkes Männer tun. Die Panzer mussten stationär bleiben, um die Flanken zu sichern. Alles in allem sah es so aus, als könnte die Basis fürs erste standhalten, bis der Träger eintraf. Rawke sah von der Karte auf.
„Meine Herren, bringen sie ihre Männer auf Trab. Wir rücken Richtung Norden in die Sümpfe ab. Maximale Tarnung. Und so wenig Munition wie möglich verschwenden. Die Commandos haben nicht umsonst die besten Schussergebnisse im ganzen Sektor.“
Dann wandte sich Rawke an MacMillan.
„Sie melden sich beim JSOC. Die werden schon eine Aufgaben für sie finden, im Frontkampf wären sie jedenfalls nicht optimal eingesetzt. Noch irgendwelche Fragen? Nein? Dann los! Ich werde mich dem Anlass entsprechend umziehen und erwarte bei meiner Rückkehr ein voll einsatzbereites Regiment. Wegtreten!“