Diskussion - Diverse Gerüchte Warhammer Fantasy

Ich muss da erstmal eine Nacht drüber schlafen.
Wenn das so stimmt, werden billige schneller 5er Einheiten wieder das um und auf, zusätzlich zu Monstern. Wer beides nicht hat, kann noch auf starke Magie setzen und der Rest darf dann in der übernächsten Edi wieder mitspielen.

Ausgenommen der "es gibt ein eigenes Regelbuch für 500 Punkte spiele" sehe ich nichts was die aktuelle Situation verbessert. Sie wird nur verändert.

Und meine Befürchtung ist eher das die 500 Punkte Regeln, genauso wie die Endtimes Regeln, alleine nur den Prozent Anteil der Characktermodelle verändern.
 
Hm, alles beim alten und es wird nur ein pseudo-skirmish System reingequetscht? Und Hintergrundtechnisch? Einfach alles zurück auf Anfang? Oder wie darf man das "warhammer as we played the last five years" verstehen? Neue Welt, aber die alten Geschichten oder wie?
Bei der Meldung passt einiges nicht zusammen. Muss nicht heißen, dass es falsch ist. Aber wenn es so wäre: Wie will GW den Leuten, die brav die Endtimes mitgemacht haben, die Nummer verkaufen?
"Ihr spielt nicht die Gegenwart (Universum futsch) sondern einfach Schlachten aus der guten alten Zeit. Tadaa"
Naja, man darf gespannt bleiben. Ich hoffe immer noch, dass GW die Gelegenheit nutzt um tabula rasa zu machen und mit was völlig neuem kommt, jenseits ausgelutschter Phantasy-Klischees. Auch regeltechnisch dürfen sie mal was anderes machen. Weg mit der ollen Stärke/Widerstands-Tabelle und am besten gleich weg vom W6-basierten System. Damit konnte man vor 20 Jahren vielleicht noch punkten, aber heutzutage gewinnt man damit keinen Blumentopf mehr. Das machen andere schon wesentlich besser.
Also wie gesagt: "Man darf gespannt sein."
 
Es hieß schon ganz am Anfang der Gerüchte zum neuen System das die Regeln zu 90% gleich bleiben.
Das Problem ist halt das beim Koloss "Warhammer Regeln" eine (1) kleine Regel ausreicht um das ganze System über den Haufen zu werfen wenn sie an der richtigen Stelle sitzt.

EndTimes wird wohl endgültig die Apo Version von Warhammer und die wichtige Frage ist, was wird das Hauptsystem.
Wie bei Herr der Ringe, das Skirmish System als Hauptsystem oder wie ex-Warhammer, das Massensystem als Hauptsystem.
 
In erster Linie wird interessant, welches Untersystem von GW mit Miniaturen und Regelupgrades gepusht wird.
Zudem sind da viele interessante Details enthalten, leichtere Negierung der Glieder (gute Sache, wertet Kavallerie wieder auf, sofern die Standhaft Regeln unverändert bleiben, wird die Wirkung auch gleich wieder eingefangen und limitiert). Aufwertung von Reitmonstern, auch gut, wobei hier die Frage ist, wie sehr man die Dinger dann schützen kann und wie die Kombiprofile funktionieren. Schlecht wäre wenn da dann untötbare Schnetzler rauskommen die erst recht wieder jeden Block zerrupfen.
Magie...naja...man kann noch hoffen, dass es halbwegs vernünftige Sprüche werden. Wobei es ist GW....

Die 3 Systeme klingen durchaus interessant.
Als Einstieg die kleineren Punkte, hier kann es durchaus andere Limits für die Einheiten geben.
Als "normales" Spiel das bisherige mit entsprechenden Grössen und als Apokalypse von Warhammer dann Endtimes.

Ich hoffe sehr, dass zumindest für die ersten beiden Aspekte des Spiels die alten Armeebücher ohne Mischungen oder Standardverbündete beibehalten werden.
 
Also wenn es sich am Ende herausstellt, dass das neue Warhammer doch im Grunde das alte ist und man sich den ganzen Endtimes Krempel in den Allerwertesten stecken kann, dann hat GW praktisch alle Kunden nach Strich und Faden verarscht. Also nichts von wegen neue Welt, neues Universum, komplett neues Setting. Nein. Die alte Warhammerwelt wird auf 5 vor 12 zurückgesetzt und als einzige Neuerung bekommen wir ein Anfix-System aus der guten alten Zeit mit Sigmar und Co. Kurz gesagt, die gasamten Endtimes waren komplett nutzlos, ohne Konsequenzen und wer sich alle 5 überteuerten Bücher gekauft hat, darf sich immerhin über verschwendete Regalmeter freuen...

Finde ich persönlich die schwächste Lösung. Da würde es mir lieber gefallen, wenn GW wirklich mal reinen Tisch gemacht hätte und Warhammer einen kompletten Relaunch mit vor allem modernen Regeln verpassen würde. Mit diesen Gerüchten hier wird man das System meiner Meinung nach auf jeden Fall nicht wieder beleben können sondern weiter wie bisher dahinkrebsen...
 
Ganz ehrlich....die Beste Entscheidung Endtimes in den Müll zu kippen, und das Spiel davor anzusetzen, in einer Welt die mit sehr viel Hintergrund und Geschichte gefüllt ist. Eine neue Welt erfinden bedeutet nicht, dass die Regeln sinnvoll oder besser werden. Die Regeln können durchaus im bestehenden System angepasst werden. Und "moderner" wird das Spiel nicht, weil man einen jahrzehntelang gewachsenen Hintergrund verwirft und eine neue Welt nach dem Urknall erschafft, das hängt schon hauptsächlich von den Regeln ab. Und da kommt wieder dazu, dass da vieles Geschmackssache ist.

Da sehe ich es durchaus als sinnvoll an, das Spiel auf 3 Varianten zu splitten. Das normale Spiel, das Endspiel mit Großmodellen und Powerplay (Monster/CHaraktermodelle wichtiger) und einen kleineren Umfang um auch Neueinsteigern einen sinnvollen Einstieg zu ermöglichen. Dementsprechend müssen die Abstufungen sein, sodass es für GW möglich wird, eine bzw. mehrere immer wieder neu aufgelegte "Einsteigerboxen" für einzelne Armeen oder auch direkt 2 Armeen rauszubringen, die halbwegs kostengünstig sind und mit deren Inhalt das Spiel auch sinnvoll spielbar ist. Der Anreiz die Armeen auszubauen die da drin sind, besteht bei Gefallen ohnehin. Nur muss der Rahmen der Regeln auch zu der Punktgröße passen, und das war in der 8. Edition schlicht nicht gegeben. Bei 1000 Punkte Spielen laut Regelbuch waren manche Aspekte einfach viel zu dominant, und das pendelte sich erst bei 2000+ Punkten halbwegs ein. Mit grundsätzlich auf kleinere Punkte ausgelegten Regelansätzen im Regelbuch kann man da den Einstieg vermutlich weitaus interessanter gestalten.
 
Die meisten Kommentare die ich über End Times gelesen habe enthielten den Wunsch das alles einfach nur ein Traum gewesen ist. Von daher ist doch alles supi. Niemand muss seine Armee einstampfen, nichts wird unspielbar, alles wie immer. Darum ging es doch meistens. Wenn es so kommt müssten die Veteranen doch zufrieden sein.

Auf den ersten Blick sehe ich jetzt aber nicht wie das WFB bilanzmäßig helfen soll...
 
Zuletzt bearbeitet:
In erster Linie muss das Spiel auch Neulinge ansprechen, die dann mehr als nur eine Einstiegsbox kaufen. Das klappt in meinen Augen nur, wenn das Spiel bzw. die Gestaltungsmöglichkeiten der Armeen auch darauf abgestimmt sind, was sie in der 8. Edition nicht waren.

Zusätzlich würde es natürlich helfen, wenn die Einheiten bzw. Armeebücher an sich auch halbwegs ausgewogen wären und die Punktekosten die Leistungsfähigkeit der Modelle tatsächlich widerspiegeln würden. Wobei man GW ja nicht mal den Vorwurf machen kann, dass sie Neuheiten zu billig oder zu stark machen würden, es gibt da schlicht keine Linie. Manchmal erscheinen neue tolle Modelle, die im Vergleich zu den Dingen mit denen sie in Konkurrenz stehen viel zu teuer sind. Dann kommen wieder neue Modelle raus die weitaus zu billig sind. Es fehlt da schlicht ein durchgängiges System der Bepunktung. Und selbst bei einem Bier und Brezel Spiel halte ich sowas für durchaus sinnvoll.
 
Die meisten Kommentare die ich über End Times gelesen habe enthielten den Wunsch das alles einfach nur ein Traum gewesen ist. Von daher ist doch alles supi. Niemand muss seine Armee einstampfen, nichts wird unspielbar, alles wie immer. Darum ging es doch meistens. Wenn es so kommt müssten die Veteranen doch zufrieden sein.

Auf den ersten Blick sehe ich jetzt aber nicht wie das WFB bilanzmäßig helfen soll...

Das ist egal! Veränderung ist böse! Bööööse sag ich dir!
Das System ist zwar scheiße und lediglich als Flickwerk aus Hausregeln grade so eben spielbar in einer Community, die keine neuen Spieler anzieht, weil die Einstiegshürden viel zu hoch sind und die zu großen Teilen aus Veteranen besteht, die in letzten Jahrzehnten ihre zwei 50er Blöcker zusammengesammelt haben während sie "Früher war alles besser!" predigen.
Aber Veränderung ist böööööse.

Alles zurück auf Anfang und weitere 10 Jahre zur Wand gerichtet stehen und Vollgas geben!

:cat:
 
So ein Unsinn. Hast du die 8. Edition überhaupt gespielt?
Die Einstiegshürde kam doch von GW, durch ein auf Spiele mit 2000-4000 Punkten ausgelegtes Auswahlsystem. Zudem durch ein Magiesystem das mit der Spielgröße weder nach oben noch nach unten skalierte mit teilweise für kleinere Spiele viel zu starken Zaubersprüchen. Kriegsmaschinen waren auch in kleineren Spielen ungleich mächtiger als in größeren Spielen.

Genau das war ja einer der vielen Kritikpunkte an der aktuellen Edition. Dazu kam, dass es sogut wie keine sinnvollen "Einsteigerboxen" gab.
Die Blutinselbox mit einer HE Armee aus 25 Modellen und einem Monsterreiter der bei der stellbaren Punkteanzahl gar nicht gemäss den Regeln spielbar wäre....ja, waren tolle Modelle. Nur es mag nicht jeder Skaven/HE spielen. Hier hätte durchaus bei Gelegenheit eine weitere Einsteigerbox nachgereicht werden können.

Die Veränderungen in Endtimes machten das Spiel nicht Einsteigerfreundlicher, sondern legten die Latte noch mal höher, einfach weil das Endtimes Setting auf Großschlachten mit gewaltigen Armeen und vielen Charaktermodellen ausgelegt ist. Sprich, völlig ungeeignet um Neulinge ins Spiel zu bringen. Klar mag ein Nagashmodell ansprechend sein, aber selbst mit den Endtimes Regeln braucht es da noch weitere 1000 Punkte um eine reguläre Armee aufzustellen.

Da ist eine Dreiteilung der Auswahlregeln und eine Skalierung der Magie durchaus sinnvoll. Sofern die einzelnen Zaubersprüche auch passen. Da hat GW ja in der aktuellen Edition auch sehr daneben geschlagen. Ich hoffe dass dieser Aspekt besser wird.
 
Klar mag ein Nagashmodell ansprechend sein, aber selbst mit den Endtimes Regeln braucht es da noch weitere 1000 Punkte um eine reguläre Armee aufzustellen.
Ne, gerade der nicht. Ja, ist wieder Gegnerabhängig weil einen Kanonenbatterie das Problem wohl eleganter löst als manch andere Armee aber Nagash ist mit seinen Regeln durch die Bank grob 2000P. wert. Wahrscheinlich noch mehr gegen Untote wo er gegnerische Einheiten übernimmt...

Da ist eine Dreiteilung der Auswahlregeln und eine Skalierung der Magie durchaus sinnvoll. Sofern die einzelnen Zaubersprüche auch passen. Da hat GW ja in der aktuellen Edition auch sehr daneben geschlagen. Ich hoffe dass dieser Aspekt besser wird.
Als ob es eine skalierte Magie geben wird ^^ Dreiteilung heißt bei GW doch nur 3 Punktevorgaben. Die Skalierung wird also höchstens auf die Armeeprozente Einfluß haben, auf nichts sonst 😉 Ein (1) Regelwerk sie zu knechten, denn alles andere ist zu viel Aufwand für jemanden der vornehmlich Miniaturen an Sammler verkauft.

-----Red Dox
 
Ja, man darf zurecht sehr skeptisch sein, bin ich ja auch, ob GW es schafft da etwas passendes zusammenzuschreiben.
Ohne Skalierung klappt es halt mmn. nicht. Ganz besonders die Magie, aber auch die Kriegsmaschinen waren da in der jetzigen Edition die Knackpunkte. Etwas weniger massiv die Einzelmodelle (Charaktere und Monster) die bei kleineren Spielen sehr schnell überstark wurden.

Mein Ansatz wäre da ja....die Spieler sammeln viel mehr unterschiedliche Einheiten, WENN das grundlegende Spiel, mit dem ich ja Neulinge anziehe, auch soweit wie möglich ausgewogen ist, sodass jeder das spielen kann was er will, und nicht nur die 30% meiner Modellreihe die aus Versehen überstark geworden ist. 😉
 
Im Grunde brauchen wir über die Probleme von Warhammer Fantasy doch gar nicht mehr zu diskutieren, die kennen wir alle doch zur Genüge: Mangelnde Einsteigerfreundlichkeit und Regeln, die auf das Spielen großer Armeen ausgelegt sind, verbunden mit teuren Miniaturen. Diese Mischung ist für das System absolutes Gift, denn damit holt man keine neuen Leute rein. GW hat es einfach absolut aus den Augen verloren, neue Leute für das Hobby zu begeistern. Mit den ganzen PC und immer mehr Handyspielen erreicht man kaum Leute, die danach die teurer Figuren kaufen werden. Ich erinnere mich da noch gut, an die Einsteigerleitfäden, die immer im GW auslagen, so etwas gibt es heute ja gar nicht mehr. Und bis heute hat man das Internet als attraktive Werbeplattform komplett verschlafen, von neueren Sachen wie Twitter und Co. ganz zu schweigen. Dazu kommt ja, dass die letzte Warhammer Fantasy Starterbox alles war, aber kein gelungener Einstieg in das System. Auch das man die Armeeboxen gestrichen hat ist auch heutiger Sicht ein großer Fehler gewesen.

So schlecht ich die End Times Storyline auch fand - sie war für mich ein Schlussstrich unter das alte Warhammer und in meinen Augen für GW die Chance, das System mit neuem Leben zu erfüllen. Die letzten Gerüchte sprechen aber leider eine ganz andere Sprache und zeigen eher ein verkrampftes "Weiter so." als einen echten Neuanfang. Und ich sehe das wie andere auch: Nur damit wird man Warhammer Fantasy nicht retten. GW muss in meinen Augen schleunigst was für die Neueinsteiger tun - vor allem endlich wieder günstige Starterboxen für die diversen Armeen anbieten, die etwas mehr sind als nur den Altbestand in eine große Kiste zu packen. Es ist schon traurig bis lustig - praktisch jedes andere Tabletopsystem schafft es, so was anzubieten, nur der selbsternannte Marktführer nicht...
 
Auch wenn der (von anderen Quellen) genannte Termin nicht hingehauen hat, die Box Age of Sigmar, wie sie von Harry und Arthurius11 im Warseer Forum ohne Termin gerüchtet wurde, mit Khorne Chaos Kriegern gegen die 'Neue Ritter Fraktion' ist weiterhin das brauchbarste was es an Hinweisen auf zukünftige Warhammer Fantasy Produkte gab. Darnok sprach von Juli, und das dürfte am wahrscheinlichsten sein. Preorder-Beginn während des Throne of Skull-Events im Juni in der Warhammer World? Schwer vorstellbar. Das letzte Gerüchte erinnert sehr an eine von Spielern geschriebene Errata-Liste. Schwer einzuschätzen was da dran ist