Guten Abend, bzw. Gute Nacht allerseits,
vorweg hoffe ich, das ist das richtige Oberthema, vllt. passt es aufgrund der sehr unterschiedlichen Fragen bzw. Inhalte fasst mehr in Off-Topic, wobei alles W40k verbunden ist.
Wer direkt zu den konkreten Fragen springen kann und die "kurze" Erzähl- und Gedankenstunde überspringen will, einfach weiter runterskippen. 😉
Wieso bin ich denn nie 100% angekommen?
Nun, ich war seit klein auf jemand, der sich in Hobbys und generell alles was ihn interessiert extrem überstürzt reingeschmissen und -gelesen hat, dies ist bis heute so und gepaart mit einer großen biologischen Sammellust (vllt. der frühe Kontakt mit Pokemon, damn you 4-Jahre altes Ich...) hat das schon immer auf den Geldbeutel geschlagen. Früher auf den meiner Eltern, später auf den meinen.
Mit ca. 10-11 (inzwischen 24) kam ich das erste mal zu Warhammer, tatsächlich weiß ich nicht mehr sicher wieso. Ich glaube ich bin zufällig mit meiner Mutter am GW hier in Köln am Neumarkt vorbeigelaufen und nachdem ich mich schon lang fragte was von weitem aus dem Auto so bunt und cool aussah, war ich sofort angetan. Due erwähnt problematische Kombination schlug zu und ich wusste gar nicht wo anfangen, zunächst Fantasy, Khemri, Echsenmenschen, Skaven, dann aber dauerhaft zu 40k, Eldar, dann Imperium. Ich hatte gut 5 ca. 300 Euro (nach damaligem Preis) angesammelt an buntem Mischmasch, immer im Traum dann irgendwann in diesem coolen GW zu spielen, neue Leute kennenzulernen und natürlich wunderschöne Figuren zu erschaffen. Die Sprunghaftigkeit machte das natürlich schwierig, außerdem hat mich die Lore damals -da das erste wirklich "brutale" was man je gelesen hatte mit 11- weit mehr zu sich gezogen als Maltipps, weshalb meine Figuren ziemliche Grütze waren. Immerhin hatte ich das auch schon damals selbst realisiert und was war mir einerseits deshalb zu peinlich und andererseits war ich sehr jung und traute mich nicht ganz alleine in den GW zum spielen zu gehen ohne das Regelbuch nicht 100% auswendig zu kennen. Freunde hatte ich zwar auch angesteckt, deren Eltern waren aber natürlich nicht so wahnsinnig und über 2 Trupps und 1 Panzer kamen die wenigstens in den 1-2 Jahren hinaus.
Es folgten mit 13 extrem einschneidende private Erlebnisse, mit meiner Mutter als einzigem Familienmitglied das übrig blieb zog man aus einem große Haus im besten Viertel, mit (im nachhinein fast wahnsinnig wirkenden) extra großen Tisch nur für mich zum Figuren anmalen, in eine 2 Zimmerwohnung wo einer auf dem Boden schlafen musste. Warhammer hatte sich ziemlich erledigt. Ich denke in dieser Phase hätte es mich auch nicht mehr interessiert und wäre mir zu nerdig vorgekommen. Ich entwickelte sogar ein bis heute anhaltendes extrem schlechtes Gewissen darüber was für eine sinnlose Geldverschwendung das damals war, aber dazu später mehr.
Doch alles besserte sich wie es immer auf und abs gibt und in halbwegs stabiler privater Situation und mit deutlich mehr Abstand zu allem fand ich wieder zu dem Hobby, inzwischen 18 und in der Abiphase. Außerdem hatte ich natürlich sowohl durch das Jahr in dem wir uns befinden, als auch das Alter deutlich mehr und schneller Chance mich selbst anzufixen durch das Internet. Ich liebte in der Zeit Reisen und kam auch zu klassischer Malerei (nur als Fan, nicht selbst Maler) und andere Designhobbys, weshalb mich inzwischen wiederum der Malaspekt und das perfektionistische mehr interessierte, außerdem schien es so einen Überschwung an Lore durch das Inet zu geben, dass ich mir dachte das wird mich eh überfordern. Es ging ganz schnell, das Volk (nun Tau) war ausgesucht und die ersten 2 Boxen bestellt. Ich dachte mir ich könnte sicher zumindest etwas mehr als damals, obwohl ich zwischenzeitlich keinen Millimeter Malen mehr als damals gelernt hatte, außer Kunstunterricht in der Schule war da nichts. Schnell war ich jedoch von mir selbst und den Möglichkeiten der Recherche angetan, da mir die Ergebnisse x mal mehr zusagten nachdem ich auch nur 4-5 Seiten und Youtubevideos angeschaut hatte. Gar Highlighting, Brushen usw. kam dazu, wenn natürlich auch nicht in perfektester Form. Doch alleine die ersten 3-5 Figuren des Feuertrupps zu sehen, in der Farbkombination über die ich mir gefühlt 14 Tage den Kopf zerbrochen hatte (von meinen Reisen in Schottland inspiriert sollte sie sein) inkl. Basegestaltung, hatte mir ein Gefühl der Selbsterfüllung gegeben über etwas, das man geschafft hatte, wie zumindest selten sonst zuvor im Leben. Ich musste damals grinsen weil ich mich erinnerte, dass ich mit 12 noch dachte so Details wie zB mehrere Farben in kleinen Sensoren/Glasobjekten (wie am "Gesicht" der Feuerkrieger) nutzen um zB Lichteinfall zu simulieren könnten doch sicher nur die Top 20 Maler der Welt schaffen, ist doch viel zu klein. Doch selbst das hatte ich zumindest grob mit 3-4 Farben hinbekommen an jenen Stellen.
Es kam jedoch wie es kommen musste, die "Sammelsucht" schlug zu.
Sicher, dass ich mit inzwischen 18-19 alt genug war um mal alleine im GW vorbeizuschauen um zu zocken und direkt eine riesen Armee dafür haben zu wollen, führte dazu, dass sich (diesmal aus eigener Tasche) eine ca. 500,- Armee ansammelte, sogar Teile aus Forge World da ich zu meiner ersten Warhammer-Messe überhaupt ging hier in Köln im Gürzenich. Original während ich noch...am ersten Trupp Feuerkrieger saß. Ich war sehr frustriert als ich dies realisierte, denn eigtl. war das befriedigende das Ergebnis dieser paar mickrigen Feuerkrieger, warum hatte ich also wieder soviel Zeug angesammelt. Ich hatte mir von anfang an in dieser zweiten Phase gesagt diesmal sei alles anders und ich wolle es als ausgleichenden und beruhigenden Faktor in einer stressigen Abiphase nutzen sowie als Kontrapunkt zum reisen, einfach in der Stille mit feiner Musik im Hintergrund im Zimmer sitzen und Malen, etwas kleines erschaffen. 2 Tage nach der Feststellung dieser Differenzen zwischen Wunsch und Ausgang rauchte auch noch mein PC ab nachdem ich schon lange einen besseren wollte und ich hatte natürlich dank 40k wieder fast nix auf dem Konto. Auch wenn es wie ausgedacht klingt, aber tatsächlich wiederum 2 Tage nach dem PC nahm unsere Reinigungskraft mein Tablett mit meinem ersten fertigen Trupp mal hoch zum Putzen und es kam wie es kommen musste. 8 der 11 Recken endeten abgetrennt von ihren unteren Gliedmaßen, wieder zusammenkleben half nicht viel da man es direkt merkte. Ich war genervt, von mir selbst enttäuscht und alles kam zusammen. Alles wurde verkauft. Genau an dem Moment übrigens auch meine Anmeldung hier.
Wir befinden uns im Jetzt. Ich weiß nicht mal wieso mal wieder, ich denke durch ein paar zufällige Klicks und zurzeit wieder besonders großes Interesse für (bildliche) Malerei bin ich nun seit 2 Tagen wieder mit mir am kämpfen ob ich es nochmal wagen soll. Habe ich nicht langsam aus meinen Fehlern gelernt? Aber was heißt hier gelernt, es nie wieder zu tun weil man einfach nicht für so ein Hobby gemacht ist oder diesmal die Fehler daran ausmerzen? Dann habe ich noch die paar Fotos die ich damals (mit 19) von meinen ersten Figuren gemacht hatte gefunden und war immer noch sehr angetan. Dadurch merkte ich aber auch wieder, dass ich eigtl. fast mehr das Ästhetische und Physische daran interessiert. Tolle Farbkombinationen finden. In Ruhe etwas erschaffen. Sich eine Geschichte dazu ausdenken. Doch als Perfektionist denke ich mir, wieso ein Hobby anfangen und nicht alles davon ausnutzen, ergo auch lokal spielen? Ebenso dieser Perfektionist ist es aber auch, der mich frühestens das tun lassen würde, hätte ich eine zumindest kleine komplett genauso gut mindestens angemalte Armee, was locker 5-6 Monate brauchen würde. Halte ich so lang überhaupt aus wieder? Sammle ich vorher doch wieder zu viel an?
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FRAGEN:
Während dies alles letzten Endes Dinge sind, die man mit sich selbst ausmachen muss, würde ich doch von dem ein oder anderen der sich vllt. bis hier durchgequält hat, gerne einen Gedanken dazu hören.
Kennt ihr manches davon? Wie seid ihr dann mit sowas umgegangen? Gerade was die "Sammelwut" angeht ist dies bestimmt oft der Fall hier, habt ihr da wirklich konkrete Lösungen parat?
Ist zurzeit ein sinnvoller Wiedereinstiegspunkt? Ich habe zugegebenermaßen jetzt nur 15 Minuten kurz ein wenig auf der Homepage von GW und in ein paar Foren geschaut. Dabei merkte ich, dass es generell ruhiger um das Thema geworden ist, auch online. Dazu sind die Preise schon wieeeder angestiegen. Und es scheinen irgendwie alle 6 Monate sowas wie Addons rauszukommen, bin ich alles noch nicht gewohnt, einmal ein Remake über 30k, jetzt dieses Gathering Storm, wirkt sehr forciert als neutraler Beobachter. Ist es ein eigtl. sterbendes Hobby? Oder steht sehr bald eh eine wichtige Neuerung bevor?
Gibt es Stress wenn man mit einer nicht sinnvoll zusammenhängend bemalten Armee im GW ankommt? 😀 Da ich ja tatsächlich bis heute nie gespielt habe (deshalb die Überschrift), habe ich keine Ahnung von so was. So wie ich in diesem Moment denke, würde es mir fast erst mal am meisten Spaß machen 2 Boxen Feuerkrieger zu kaufen und dann 4 x 5 verschiedene Minitrups in ganz unterschiedlichen lang konzeptionierten Farbkombinationen zu kreieren. Dann ärgere ich mich gedanklich schon wieder weil das zusammen dämlich aussehen wird und auch wenig Sinn macht, sowohl geld- als auch lore-technisch, argh.
Gerne auch ein paar Meinungen zu den wenigen Fotos, die ich noch aus der letzten 40k-Phase habe und dem einen knappen Trupp, den ich gerade mal fertig hatte am Ende.
Kommt mir das nur so vor, oder ist das schon halbwegs vorzeigbar? Also natürlich meilenweit von allem entfernt, was man stolz online in Forengalleries usw. zeigt, aber für jemanden der absolut eindimensionalen Mist ohne jeden Licht- und Schatteneffekt gemalt hat vllt? 😀
Danke vielmals für jede Antwort und jeden der sich sogar meine Biographie antut! :happy:
Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bild 4
PS: Auch 5 Jahre nach Hobbyausstieg und obwohl ich nie deep in der Tau-Lore drin war, da ich konkret sie ja nur 1 Monat gesammelt habe, weiß ich, dass eigtl. nur die Truppanführer zweifarbige Helme haben. Das find ich jedoch locker 20% hässlicher. :'D
Sie haben ja sogar noch diese schöne feine Linie am Helm, die es so einfach macht den toll zweigeteilt zu malen, gibt viel schöneren Kontrast. Sollte jeder so machen. 😎
vorweg hoffe ich, das ist das richtige Oberthema, vllt. passt es aufgrund der sehr unterschiedlichen Fragen bzw. Inhalte fasst mehr in Off-Topic, wobei alles W40k verbunden ist.
Wer direkt zu den konkreten Fragen springen kann und die "kurze" Erzähl- und Gedankenstunde überspringen will, einfach weiter runterskippen. 😉
Wieso bin ich denn nie 100% angekommen?
Nun, ich war seit klein auf jemand, der sich in Hobbys und generell alles was ihn interessiert extrem überstürzt reingeschmissen und -gelesen hat, dies ist bis heute so und gepaart mit einer großen biologischen Sammellust (vllt. der frühe Kontakt mit Pokemon, damn you 4-Jahre altes Ich...) hat das schon immer auf den Geldbeutel geschlagen. Früher auf den meiner Eltern, später auf den meinen.
Mit ca. 10-11 (inzwischen 24) kam ich das erste mal zu Warhammer, tatsächlich weiß ich nicht mehr sicher wieso. Ich glaube ich bin zufällig mit meiner Mutter am GW hier in Köln am Neumarkt vorbeigelaufen und nachdem ich mich schon lang fragte was von weitem aus dem Auto so bunt und cool aussah, war ich sofort angetan. Due erwähnt problematische Kombination schlug zu und ich wusste gar nicht wo anfangen, zunächst Fantasy, Khemri, Echsenmenschen, Skaven, dann aber dauerhaft zu 40k, Eldar, dann Imperium. Ich hatte gut 5 ca. 300 Euro (nach damaligem Preis) angesammelt an buntem Mischmasch, immer im Traum dann irgendwann in diesem coolen GW zu spielen, neue Leute kennenzulernen und natürlich wunderschöne Figuren zu erschaffen. Die Sprunghaftigkeit machte das natürlich schwierig, außerdem hat mich die Lore damals -da das erste wirklich "brutale" was man je gelesen hatte mit 11- weit mehr zu sich gezogen als Maltipps, weshalb meine Figuren ziemliche Grütze waren. Immerhin hatte ich das auch schon damals selbst realisiert und was war mir einerseits deshalb zu peinlich und andererseits war ich sehr jung und traute mich nicht ganz alleine in den GW zum spielen zu gehen ohne das Regelbuch nicht 100% auswendig zu kennen. Freunde hatte ich zwar auch angesteckt, deren Eltern waren aber natürlich nicht so wahnsinnig und über 2 Trupps und 1 Panzer kamen die wenigstens in den 1-2 Jahren hinaus.
Es folgten mit 13 extrem einschneidende private Erlebnisse, mit meiner Mutter als einzigem Familienmitglied das übrig blieb zog man aus einem große Haus im besten Viertel, mit (im nachhinein fast wahnsinnig wirkenden) extra großen Tisch nur für mich zum Figuren anmalen, in eine 2 Zimmerwohnung wo einer auf dem Boden schlafen musste. Warhammer hatte sich ziemlich erledigt. Ich denke in dieser Phase hätte es mich auch nicht mehr interessiert und wäre mir zu nerdig vorgekommen. Ich entwickelte sogar ein bis heute anhaltendes extrem schlechtes Gewissen darüber was für eine sinnlose Geldverschwendung das damals war, aber dazu später mehr.
Doch alles besserte sich wie es immer auf und abs gibt und in halbwegs stabiler privater Situation und mit deutlich mehr Abstand zu allem fand ich wieder zu dem Hobby, inzwischen 18 und in der Abiphase. Außerdem hatte ich natürlich sowohl durch das Jahr in dem wir uns befinden, als auch das Alter deutlich mehr und schneller Chance mich selbst anzufixen durch das Internet. Ich liebte in der Zeit Reisen und kam auch zu klassischer Malerei (nur als Fan, nicht selbst Maler) und andere Designhobbys, weshalb mich inzwischen wiederum der Malaspekt und das perfektionistische mehr interessierte, außerdem schien es so einen Überschwung an Lore durch das Inet zu geben, dass ich mir dachte das wird mich eh überfordern. Es ging ganz schnell, das Volk (nun Tau) war ausgesucht und die ersten 2 Boxen bestellt. Ich dachte mir ich könnte sicher zumindest etwas mehr als damals, obwohl ich zwischenzeitlich keinen Millimeter Malen mehr als damals gelernt hatte, außer Kunstunterricht in der Schule war da nichts. Schnell war ich jedoch von mir selbst und den Möglichkeiten der Recherche angetan, da mir die Ergebnisse x mal mehr zusagten nachdem ich auch nur 4-5 Seiten und Youtubevideos angeschaut hatte. Gar Highlighting, Brushen usw. kam dazu, wenn natürlich auch nicht in perfektester Form. Doch alleine die ersten 3-5 Figuren des Feuertrupps zu sehen, in der Farbkombination über die ich mir gefühlt 14 Tage den Kopf zerbrochen hatte (von meinen Reisen in Schottland inspiriert sollte sie sein) inkl. Basegestaltung, hatte mir ein Gefühl der Selbsterfüllung gegeben über etwas, das man geschafft hatte, wie zumindest selten sonst zuvor im Leben. Ich musste damals grinsen weil ich mich erinnerte, dass ich mit 12 noch dachte so Details wie zB mehrere Farben in kleinen Sensoren/Glasobjekten (wie am "Gesicht" der Feuerkrieger) nutzen um zB Lichteinfall zu simulieren könnten doch sicher nur die Top 20 Maler der Welt schaffen, ist doch viel zu klein. Doch selbst das hatte ich zumindest grob mit 3-4 Farben hinbekommen an jenen Stellen.
Es kam jedoch wie es kommen musste, die "Sammelsucht" schlug zu.
Sicher, dass ich mit inzwischen 18-19 alt genug war um mal alleine im GW vorbeizuschauen um zu zocken und direkt eine riesen Armee dafür haben zu wollen, führte dazu, dass sich (diesmal aus eigener Tasche) eine ca. 500,- Armee ansammelte, sogar Teile aus Forge World da ich zu meiner ersten Warhammer-Messe überhaupt ging hier in Köln im Gürzenich. Original während ich noch...am ersten Trupp Feuerkrieger saß. Ich war sehr frustriert als ich dies realisierte, denn eigtl. war das befriedigende das Ergebnis dieser paar mickrigen Feuerkrieger, warum hatte ich also wieder soviel Zeug angesammelt. Ich hatte mir von anfang an in dieser zweiten Phase gesagt diesmal sei alles anders und ich wolle es als ausgleichenden und beruhigenden Faktor in einer stressigen Abiphase nutzen sowie als Kontrapunkt zum reisen, einfach in der Stille mit feiner Musik im Hintergrund im Zimmer sitzen und Malen, etwas kleines erschaffen. 2 Tage nach der Feststellung dieser Differenzen zwischen Wunsch und Ausgang rauchte auch noch mein PC ab nachdem ich schon lange einen besseren wollte und ich hatte natürlich dank 40k wieder fast nix auf dem Konto. Auch wenn es wie ausgedacht klingt, aber tatsächlich wiederum 2 Tage nach dem PC nahm unsere Reinigungskraft mein Tablett mit meinem ersten fertigen Trupp mal hoch zum Putzen und es kam wie es kommen musste. 8 der 11 Recken endeten abgetrennt von ihren unteren Gliedmaßen, wieder zusammenkleben half nicht viel da man es direkt merkte. Ich war genervt, von mir selbst enttäuscht und alles kam zusammen. Alles wurde verkauft. Genau an dem Moment übrigens auch meine Anmeldung hier.
Wir befinden uns im Jetzt. Ich weiß nicht mal wieso mal wieder, ich denke durch ein paar zufällige Klicks und zurzeit wieder besonders großes Interesse für (bildliche) Malerei bin ich nun seit 2 Tagen wieder mit mir am kämpfen ob ich es nochmal wagen soll. Habe ich nicht langsam aus meinen Fehlern gelernt? Aber was heißt hier gelernt, es nie wieder zu tun weil man einfach nicht für so ein Hobby gemacht ist oder diesmal die Fehler daran ausmerzen? Dann habe ich noch die paar Fotos die ich damals (mit 19) von meinen ersten Figuren gemacht hatte gefunden und war immer noch sehr angetan. Dadurch merkte ich aber auch wieder, dass ich eigtl. fast mehr das Ästhetische und Physische daran interessiert. Tolle Farbkombinationen finden. In Ruhe etwas erschaffen. Sich eine Geschichte dazu ausdenken. Doch als Perfektionist denke ich mir, wieso ein Hobby anfangen und nicht alles davon ausnutzen, ergo auch lokal spielen? Ebenso dieser Perfektionist ist es aber auch, der mich frühestens das tun lassen würde, hätte ich eine zumindest kleine komplett genauso gut mindestens angemalte Armee, was locker 5-6 Monate brauchen würde. Halte ich so lang überhaupt aus wieder? Sammle ich vorher doch wieder zu viel an?
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FRAGEN:
Während dies alles letzten Endes Dinge sind, die man mit sich selbst ausmachen muss, würde ich doch von dem ein oder anderen der sich vllt. bis hier durchgequält hat, gerne einen Gedanken dazu hören.
Kennt ihr manches davon? Wie seid ihr dann mit sowas umgegangen? Gerade was die "Sammelwut" angeht ist dies bestimmt oft der Fall hier, habt ihr da wirklich konkrete Lösungen parat?
Ist zurzeit ein sinnvoller Wiedereinstiegspunkt? Ich habe zugegebenermaßen jetzt nur 15 Minuten kurz ein wenig auf der Homepage von GW und in ein paar Foren geschaut. Dabei merkte ich, dass es generell ruhiger um das Thema geworden ist, auch online. Dazu sind die Preise schon wieeeder angestiegen. Und es scheinen irgendwie alle 6 Monate sowas wie Addons rauszukommen, bin ich alles noch nicht gewohnt, einmal ein Remake über 30k, jetzt dieses Gathering Storm, wirkt sehr forciert als neutraler Beobachter. Ist es ein eigtl. sterbendes Hobby? Oder steht sehr bald eh eine wichtige Neuerung bevor?
Gibt es Stress wenn man mit einer nicht sinnvoll zusammenhängend bemalten Armee im GW ankommt? 😀 Da ich ja tatsächlich bis heute nie gespielt habe (deshalb die Überschrift), habe ich keine Ahnung von so was. So wie ich in diesem Moment denke, würde es mir fast erst mal am meisten Spaß machen 2 Boxen Feuerkrieger zu kaufen und dann 4 x 5 verschiedene Minitrups in ganz unterschiedlichen lang konzeptionierten Farbkombinationen zu kreieren. Dann ärgere ich mich gedanklich schon wieder weil das zusammen dämlich aussehen wird und auch wenig Sinn macht, sowohl geld- als auch lore-technisch, argh.
Gerne auch ein paar Meinungen zu den wenigen Fotos, die ich noch aus der letzten 40k-Phase habe und dem einen knappen Trupp, den ich gerade mal fertig hatte am Ende.
Kommt mir das nur so vor, oder ist das schon halbwegs vorzeigbar? Also natürlich meilenweit von allem entfernt, was man stolz online in Forengalleries usw. zeigt, aber für jemanden der absolut eindimensionalen Mist ohne jeden Licht- und Schatteneffekt gemalt hat vllt? 😀
Danke vielmals für jede Antwort und jeden der sich sogar meine Biographie antut! :happy:
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Bild 2
Bild 3
Bild 4
PS: Auch 5 Jahre nach Hobbyausstieg und obwohl ich nie deep in der Tau-Lore drin war, da ich konkret sie ja nur 1 Monat gesammelt habe, weiß ich, dass eigtl. nur die Truppanführer zweifarbige Helme haben. Das find ich jedoch locker 20% hässlicher. :'D
Sie haben ja sogar noch diese schöne feine Linie am Helm, die es so einfach macht den toll zweigeteilt zu malen, gibt viel schöneren Kontrast. Sollte jeder so machen. 😎