Diskussion - Warhammer 40.000 8.Edition

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Ich war am Wochenende unterwegs und kann jetzt erst etwas besser und komfortabler schreiben, daher jetzt ein paar Gedanken von mir...


Ich denke, dass eine vollständige Bereinigung der Regeln von 40k schon lange bitter nötig war. Das aktuelle Regelwerk stammt ja eigentlich immer noch von 1998 - und hat damit stolze 19 Jahre auf dem Buckel. Viel in der Tabletop-Szene. Natürlich wurden die Regeln immer wieder ausgebaut und jede neue Edition drehte hier und da an einigen Stellschrauben, aber im Kern blieben sie unverändert.

Dann haben wir aktuell das ganze Problem mit den kostenlosen und effektiven Formationen, Detachments, Decurions, etc. Dazu Regeln die über mehrere Bücher verteilt sind. Jeder kann darüber ein Lied singen, auch mir als Blood Angels Spieler geht es ja so (BA-Codex, Shield of Baal, Angels Blade, etc. - Regeln einer Armee verteilt über mindestens drei Bücher).

Nein, es macht absolut Sinn, die Regeln einmal komplett neu aufzusetzen und auch einige alte Zöpfe abzuschneiden. Das man sich jetzt ziemlich deutlich an Age of Sigmar orientiert, liegt da nahe, denn nach einigen Startschwierigkeiten hat sich das System ja ziemlich gut etabliert - und auch einige wichtige Vorteile eingeführt. So zum Beispiel die Warscrolls mit allen Sonderregeln der Einheit auf einem Blatt. So etwas erwarte ich tatsächlich jetzt eins zu ein für 40k. Das ganze wird sicher nicht Warscroll heißen - vielleicht kehrt ja der altgediente Begriff "Datafax" zurück - aber es wird im Prinzip gleich aussehen. Dazu wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine 40k App geben, in der man die Datenkarten herunterladen kann.

Und das die Grundregeln kostenlos werden ist auch ein Zug, den GW von AoS übernimmt - und der ja mittlerweile sehr gut angenommen wurde. Sprich: Regeln und Daten gibt es gratis, wer aber mit Aufstellungsregeln und Punkten spielen will, holt sich bitte des Generals Handbook - 40k Edition. Und auch Formationen wird es sicher weiterhin geben - sie werden jetzt nur wie bei AoS Punkte kosten, die ihrem Spielwert entsprechen.

Das Universum bleibt dabei zwar erhalten, aber auch hier sollten wir uns auf Veränderungen gefasst machen. Schon letztens war der Fokus stark auf besondere Charaktermodelle gelegt und ich erwarte in der Beziehung eine Fortsetzung. In jedem Fall wird in der Narration jetzt der Fokus noch mehr auf die großen Anführer (Guilliman, Magnus, Abaddon, etc. gelegt werden)

Bei den Fraktionen sind die aktuellen Übersichten auf der neuen 40k website aber nur eine grobe Richtschnur. Klar, es freut mich, dass die Sororitas immer noch dabei sind, aber gleichzeitig sind auch die Custodes und Silent Sisters als eigene Truppen aufgeführt, während man die 2 AdMech Armeen schon zusammengelegt hat. Auch bei den 3 großen Themen (Imperium, Chaos, Xenos) erwarte ich vor allem bei den Aliens eher wenig Koorperation untereinander, Necrons kann ich mir neben Eldar ebenso wenig vorstellen wie Tau, die zusammen mit Tyraniden kämpfen. Da wird aber sicher noch mehr kommen, davon gehe ich aus. Und aus AoS wissen wir ja auch, dass aktuelle Regeln für eine alte Armee nicht zwangsläufig auch heißt, dass diese weiter supportet werden wird.


Für die Nahe Zukunft steht ziemlich sicher eine neue Starterbox an. Die neuen Marines waren ja schon kurz zu sehen und entsprechende Bilder sind im Netz. Egal ober das jetzt die gerüchteten MK10, MK9 oder nur MK8 Rüstungen sind - egal, in jedem Fall hat man das Marine-Design behutsam wieder etwas moderner gestaltet - vor allem mit realistischeren Proportionen. Als Gegenspieler ist die Deathguard gesetzt, immerhin haben die schon einen eigenen Eintrag beim Chaos, neue Minis waren schon auf der Adepticon zu sehen und die werden ziemlich sicher einer der nächsten großen 40k Releases - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit dem 3. Primarchen mit einer 40k Miniatur.
 
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Jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu geben.
Grundsätzlich sind solche Warscrolls die alle Sonderregeln der Einheit auf einen Blick enthalten richtig richtig gut, wenn allerdings die Profile der Einheiten so angepasst werden wie bei AoS muss ich leider sagen, dann wechsel ich das System! Fahrzeuge mit 12 Lebenspunkten die von allem verwundet werden können, Waffen die alles und jeden auf die 3+ 4+... verwunden können... sind zwar nur Spekulationen aber ich kann mir schon vorstellen das GW beide Systeme gleich ziehen will.

Was auf jedenfalls schon Fakt ist, das die 300€ Regelbücher die ich im Regal stehen hab Nutzlos werden. Ich hoffe mal das es meinen beiden Armeen nicht auch so geht, sonst ist auch ein hoher 4 stelliger Euronen Betrag für die Katz. Und "regeln gibts Kostenlos zum Downloaden" Zählt hier nicht, da bei den Download regeln keine Punktekosten dabei stehen werden ist man als Balancierter Spieler gezwungen die Bücher zu Kaufen.

Gut hätte ich gefunden wenn sie einfach nur Bewegungsverhalten im Gelände und co. vereinfacht hätten, einige doppelte regeln vereinfacht hätten und vor allem die Formationen und Detachment vereinfacht oder abgeschafft hätten. (Ich vermute bei der 8. wird das noch schlimmer mit dem Zusammenlegen mehrerer Fraktionen).

Mein 30K Projekt ist jetzt auch erst einmal auf Eis gelegt, hab kein Bock Haufen Geld auszugeben für ein Spiel was mir am ende nicht mehr gefällt, auch wenn man hier noch eine längere Schonfrist bekommen hat.
Von dem AOS Profil würde bislang ncihts gesagt, deshalb denke ich nicht dass das kommt. Eben genau wegen Farhzeugen ist das sehr Sinnlos und auch Automatisches verwunden wäre mit Waffen sehr komisch die so starke Abstufungen haben wie ein Lasergewehr S3 zu einer Laserkanone S9...
Das Argument mit den Regelbüchern finde ich komisch. Es war doch klar, dass die veralten. Der Codex Space Marines und Eldar wurde schon in der 7. ersetzt. Kampagnenbücher sind auf lange sicht nur noch für 1-3 Modellregeln wirklich sinnvoll. Wenn du 300€ für Bücher ausgibst solltest du darüber nachedenken, was der gegenwert ist... Wenn du nur für Tunierpowerlevel all diese Sachen holst, dann ist das doch in dem Bewusstsein, dass sich diese Regeln fürher oder später wieder ändern (ähnlich wie Leute die sich super teure Modelle nur für Power Tunierspielen kaufen). Und eigentlich sind die Regeln nur ein Teil des Inhalts. Du zahlst für Hintergrund (der sich wenig ändert und oft eher mau war in letzter Zeit) und Malanleitungen und Bilder von den Figuren. Wenn dich der Hintergrund interessiert, bleiben diese Bücher Sinnvoll. Ich werde zur 8. einige auf eBay fischen, die mir noch fehlen 😉
Wenn du nur Regeln möchtest dann kannst du in Zukunft vielleicht sogar einiges an Geld sparen... Ich habs schon lange nicht mehr eingesehen 40€ für nen Codex und erst recht nicht nochmal soviel für ein Supplement zu zahlen. Das wichtigste habe ich gebraucht gekauft, den neuen SM Codex zB. gar nicht, da die Unterschiede zu gering sind.
Das es bei den Downloadregeln keine Punktkosten geben soll, würde nirgends gesagt. Das ist bei AOS so und nur weil das generals Handbook später rauskam. Da 40k die Puntke behält, denke ich dass sie einfach auf dem Blatt drauf stehen werden, wie auch bei WD Veröffentlichungen.

Schlimmer als jetzt kann das zusammenlegen von Armeen eigentlich nicht mehr werden. Du kannst ja schon alles aufstellen, wenn du möchest. Formationen werden warscheinlich bepunkted wie bei Aos und allein dass alle bisherigen abgeschafft werden ist ein Fortschritt. Über Geländeregeln ist nichts bekannt.

EDIT:
Nochmal ein paar Highlight aus dem FAQ:
Why should I trust you?
Come on! This is New Games Workshop™
Seriously though, everything we’re talking about now is just an extension of all the community engagement work we’ve been doing over this last year and a half. We’ve learned a lot from you guys and gals, and we’ve tried really hard to make sure everything you’ve asked for is included. And if we’ve missed something? Drop us a line on the Warhammer 40,000 Facebook page and let us know. We’ll make sure your requests are given proper consideration.
Allein das ist ja mal ne Aussage, mit der ich von GW vor einiger Zeit einfach nie gerechnet hätte.

Will the rules be updated annually (ala, the General’s Handbook)?
What a great idea! We’ve had such a fantastic response to our community-led approach with the Warhammer Age of Sigmar rules updates that we’re committed to doing the same for Warhammer 40,000. You’ll be able to submit your questions and queries on the Warhammer 40,000 Facebook page and we’ll make sure we continue to evolve the game as feedback rolls in.

What do you mean “3 ways to play”?
We realise that people like to play Warhammer 40,000 in different ways. 3 broad systems are covered in the new edition: 1) Open play is the most flexible, and easiest to get started with, allowing you to use any miniatures you like. 2) Narrative play is where you can refight the iconic battles of the 41st Millennium, or create your own campaigns and sagas. 3) Matched play is designed for more balanced and competitive games, ideal for gaming clubs, leagues and tournaments. However you want to enjoy playing Warhammer 40,000, there will be rules for that.
Hier steht doch eindeutig dass sie wirklich verstehen warum das Handbook beliebt ist. Auch wenn 40k bislang theoretisch matched sein sollte, wurde es eigentlich sehr mit den anderen beiden Aspekten Vermischt. Durch die Trennung kann jeder Aspekt sich voll entfalten.


Have you dumbed down 40K?
Not at all. We’ve made it easier for new people to enter and get to grips with the basics. At the same time, we’ve made sure you can add as much depth and complexity as you like – there’s some fantastic new gameplay elements coming. What we’ve done is reexamine every aspect of the game, and made plenty of improvements, many based on the gaming community’s feedback and suggestions. If you play today, this game is recognisably still Warhammer 40,000.
Es wird doch dem meisten Schwarzsehen wiedersrpochen. Allein dass diese Punkte bewusst angesprochen werden ist super, denn das wurden sie seit Jahren nicht mehr (Ich glaube zuletzt beim Editionswechsel zur 6. WHFB und 4. Warhammer 40k und die waren beide sehr gut...)

Hier das FAQ auf deutsch:
https://17890-presscdn-0-51-pagely.netdna-ssl.com/wp-content/uploads/2017/04/GER_Warhammer40000-FAQ22ndApril.pdf

Bester Kommentar:
*Die Edition ist noch nicht einmal erschienen und es gibt schon FAQ? Wie sich die Zeiten ändern!


Es gibt sogar weider gratis Hintergrundmaterial!
https://warhammer40000.com/setting/


Ich bleibe Optimistisch und habe seit einiger Zeit weider gute Laune was GW politik angeht. Der AOS Release war für mich ein Rückschlag, aber alles was dann kam postiv. (Für mich war WHFB eigentlich bereits Mitte/Ende der 7. tot durch Power Creep und komische Designentscheidungen - Und die Wahre Beleidigung für WHFB war "The End Times", dagegen war AOS eigentlich wieder ein Fortschritt ...).
 
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Ich brauch kein WH40k-"Turniersystem", was immer das sein soll da ja jeder Schlaubi hier auch was anderes darunter zu verstehen scheint. In meinen Augen ist das ständige Fordern eines Turniermodus, lediglich das lärmende Lamento von nichterfolgreichen Turnierteilnehmern, die dadurch kompensieren das man dem 'System' für alles die Schuld gibt. Seit 30 Jahren werden Turniere im Warhammer-Universum geplant, ausgerichtet und gespielt und das obwohl es immer ein angeblich schlechtbalanciertes und mit OP-Einheiten belastetes Spiel war und lt. Aussage des Herstellers auch nicht als "Wettkampfspiel" gedacht ist. Ich betrachte Turnierspieler sogar als schädlich für das Spiel, denn MSU-Spam und krude, hintergrundvergewaltigende Armeezusammenstellungen verdanken wir dem Turniervolk, genauso wie absurde Regeldiskussionen, haarsträubenden Theorieszenarienregellecks sowie Begegnungen mit geeichten Würflern und Millimeterreitern. Wären diese "Spieler" von heut auf morgen weg, es wäre kein Verlust und es würde nur ruhiger und entspannter, besonders im I-Net.
 
Ich brauch kein WH40k-"Turniersystem", was immer das sein soll da ja jeder Schlaubi hier auch was anderes darunter zu verstehen scheint. In meinen Augen ist das ständige Fordern eines Turniermodus, lediglich das lärmende Lamento von nichterfolgreichen Turnierteilnehmern, die dadurch kompensieren das man dem 'System' für alles die Schuld gibt. Seit 30 Jahren werden Turniere im Warhammer-Universum geplant, ausgerichtet und gespielt und das obwohl es immer ein angeblich schlechtbalanciertes und mit OP-Einheiten belastetes Spiel war und lt. Aussage des Herstellers auch nicht als "Wettkampfspiel" gedacht ist. Ich betrachte Turnierspieler sogar als schädlich für das Spiel, denn MSU-Spam und krude, hintergrundvergewaltigende Armeezusammenstellungen verdanken wir dem Turniervolk, genauso wie absurde Regeldiskussionen, haarsträubenden Theorieszenarienregellecks sowie Begegnungen mit geeichten Würflern und Millimeterreitern. Wären diese "Spieler" von heut auf morgen weg, es wäre kein Verlust und es würde nur ruhiger und entspannter, besonders im I-Net.

Ich sehe das ganz exakt genau so.
Und vorallem ist nur ein kleiner Prozentsatz der Spielergemeinde hier in Foren unterwegs und von dieser kleinen Gruppe auch wieder nur ein Bruchteil der aktiv auf Turniere geht.

Aber genau dieser Bruchteil versucht den restlichen 95% ein System auf zu pressen.

Würden die Leute mal anfangen die regeln so zu Spiele was da steht und nicht irgend einen ominösen nonsens hinein interpretieren. Wäre dieses aufgeblasene GRB nie wirklich Zustande gekommen.

Mir fällt das in anderen System auf. Da kommen auch immer wieder welche mit Interpretationen von regeln. Doch da ist die Comunity gefestigt und gibt eben genau diesen Satz "Spiel was die Regel sagt. Und nicht was sie nicht sagt." warum funktioniert es da und bei aos/40k nicht?
 
Eigentlich seh ich das fast genauso wie du, werter guerillaffe, aber was unserem Hobby viel mehr schadet ist wenn man Hobbyisten jeglicher Spielweise auf Grund eigener Vorstellungen vom Hobby wegrationalisieren möchte. Wie viele reine Sammler gibt es, die nur sammeln und anmalen und denen es im Prinzip gerade echt gar nicht interessiert wie die Regeln ausfallen werden... sind diese auch schädlich? Sind wir Fluff-Liebhaber nicht auch schädlich, weil wir die Möglichkeiten des Systems nicht vollends nutzen und dann rumweinen weil wir ständig unterlegen sind (es sei denn wir haben viel Erfahrung und einen temporär besseren Codex?)... finde was dem System davor und wahrscheinlich auch nach den kommenden Änderungen mehr schade​t ist die egozentrische Sicht seiner Jünger... natürlich beschäftigt es die Turnierspieler gewaltig ob sie ihre alten Armeen zeitnah abstoßen müssen um sich wieder neu zu positionieren... ich mag auch nicht, dass diese Frustration dann im Schlechtmachen des Systems (das noch keiner kennt) mündet, aber so ist das nun mal mit der Meinungsfreiheit, oder nicht?

Mehr erfahren wir dann nach 17:15 Uhr... da soll doch dieser Stream zur 8. laufen, oder? Dieses Live-Interview... da bin ich eigentlich sehr gespannt drauf und wahrscheinlich sollte ich auch ein paar Fragen dort stellen, aber... andere in diesem Forum sollten diese Chance wohl eher nutzen =D
 
Ich sehe das ganz exakt genau so.
Und vorallem ist nur ein kleiner Prozentsatz der Spielergemeinde hier in Foren unterwegs und von dieser kleinen Gruppe auch wieder nur ein Bruchteil der aktiv auf Turniere geht.

Aber genau dieser Bruchteil versucht den restlichen 95% ein System auf zu pressen.

Aha. Und das belegst du nun wie? GW hat die Veränderungen in Angriff genommen, da sie mit der Community reden und wohl wieder mehr auf sie hören.
DIe Veränderungen kommen doch aber gerade auch den nicht-Turnierspielern, zu denen ich mich auch zähle, zu Gute, da gerade für entspannte Partien, auch mal unter sich Unbekannten, das derzeitige Regelwerk ein Graus ist. Gerade hier im Thread ist man sich doch fast schon einig, dass ein 200 Seiten-Regelwerk mit drölfhundert Sonder-und Ausnahmeregelungen aus den Codizes nicht gerade erfüllend ist.
Bei 40k funktioniert das, was du sagst nicht, da das Regelwerk sich in einzelnen Werken bewusst wiederspricht um ausnahmen eben ganz gezielt zu ermöglichen. Das öffnet aber halt, mangels Überblick der AUtoren, Tür und Tor für Powergaming auf teilweise perversem Niveau.
Und Turnierregeln sind eben ganz klar Regeln die für ein Balancing stehen - und genau das ist doch mit die größte Kritik an der 7. - das Ausufern der Powerspirale.

Und bitte bedenke - die englischsprachige Community zeigt ganz andere Strukturen als die deutsche. Da sind auch viel mehr Leute online unterwegs und äußern ihre Meinung auf vielen Kanälen.
Wenn nur ein Bruchteil online aktiv wäre und Angebote wahrnimmt, würde sich auch die Entwicklung von Apps für Battlescrolls etc. nicht lohnen. Tut es aber scheinbar.
 
Aha. Und das belegst du nun wie? GW hat die Veränderungen in Angriff genommen, da sie mit der Community reden und wohl wieder mehr auf sie hören.

Das ist Tatsache.. Und ein Forum ist nur ein Puzzleteil des ganzen Bildes.

DIe Veränderungen kommen doch aber gerade auch den nicht-Turnierspielern, zu denen ich mich auch zähle, zu Gute, da gerade für entspannte Partien, auch mal unter sich Unbekannten, das derzeitige Regelwerk ein Graus ist. Gerade hier im Thread ist man sich doch fast schon einig, dass ein 200 Seiten-Regelwerk mit drölfhundert Sonder-und Ausnahmeregelungen aus den Codizes nicht gerade erfüllend ist.
Bei 40k funktioniert das, was du sagst nicht, da das Regelwerk sich in einzelnen Werken bewusst wiederspricht um ausnahmen eben ganz gezielt zu ermöglichen. Das öffnet aber halt, mangels Überblick der AUtoren, Tür und Tor für Powergaming auf teilweise perversem Niveau.
Und Turnierregeln sind eben ganz klar Regeln die für ein Balancing stehen - und genau das ist doch mit die größte Kritik an der 7. - das Ausufern der Powerspirale.

Ich hab auch mit keiner Silbe gesagt das sich die NICHT Tunierspieler aufregen. Eben die B&B Spieler befürworten die Änderungen (wo ich auch zu gehöre)
Eher das Gegenteil ist der Fall. Was auch meine Aussage ausdrücken soll.


Es ist aber auch hinreichend bekannt das ein aktuelles Buch die Aussage des älteren ersetzt.
Hab ich das neue Buch (suplimemt) Spiel ich nach dessen aktuellen Regel.

Habe ich es nicht Spiel ich nicht danach. Wo kommt dann der Wiederspruch?

Wo wir wieder bei dem Punkt wären Spiel was die Regel sagt. Und nicht das was sie nicht sagt.

Also ich hab noch keine Regel gefunden die erst sagt mache A und dann drei Sätze weiter du mußt A ignorieren.


Und bitte bedenke - die englischsprachige Community zeigt ganz andere Strukturen als die deutsche. Da sind auch viel mehr Leute online unterwegs und äußern ihre Meinung auf vielen Kanälen.
Wenn nur ein Bruchteil online aktiv wäre und Angebote wahrnimmt, würde sich auch die Entwicklung von Apps für Battlescrolls etc. nicht lohnen. Tut es aber scheinbar.
Nur weil jemand eine App nutzt heißt das nicht das er auch gleich alle anderen Plattformen nutzt.
Es gibt auch genügend Spieler die ihren Unmut im GW Laden kund tun. Diese Leute gehören auch zur Comunity und haben nicht zwingend gleich einen Forenaccount.
 
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DIe Veränderungen kommen doch aber gerade auch den nicht-Turnierspielern, zu denen ich mich auch zähle, zu Gute,


Sprich für dich selber. In zahlreichen Systemen und Communities wurde der negative Einfluss von Turnierspielern auf die "Spielkultur", die überzogene Einstufung von Regeln über ad-hoc Spielabsprachen und das Marginalisieren kreativer Freiräume wieder und wieder bewiesen.

Wenn DU auf Balance getrimmte Turnierregeln aus persönlichen Gründen als Positiv empfindest ist das dein gutes Recht, aber es keinesfalls etwas von dem "alle" (oder auch nur die Mehrheit) profitiert.

Alles hat Trade-offs, und "Balancing"/"Turnierorientierung" priorisiert nun Mal die Präferenzen einer lautstarken Minderheit zu Lasten der Mehrheit.
 
Ich breche hier mal eine Lanze für die Turnier-Spieler. Turniere gehören für mich genauso zu 40k wie Story-basierte Spiele und B&B Partien.

Mit der ITC, Frontline und einigen anderen Turnier-Organisatoren hat man sich ja bereits letztes Jahr Hilfe ins Boot geholt. Ich hoffe, dass dies Früchte tragen wird und sich auch auf das Spiel positiv auswirkt. Im entsprechenden Matched Play Modus.

Was das Narrative angeht, da hätte 40k trotz einer Serie von Kampagnenbüchern noch Ausbaupotential. Ich wünsche mir dahingehend mehr Engagement von GW und hoffe auf offizielle und inoffizielle Events, die diese Spielweise mehr etablieren werden. Also nicht nur neue Bücher mit Szenario-Missionen wie zuletzt. Path to Glory gefiel mir ganz gut. Weitere neue Modi dieser Art wären mMn gut für 40k. Gerne auch andere Missionstypen als die bisherigen Standard, Echoes und Maelstrom Missionen.
 
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Klare Regeln ohne Spielraum und ein gutes Balancing ist etwas wovon immer alle profitieren

Falsch.

Und genau diese selbstgefällige Arroganz mit der Turnierspieler ihre Präferenzen als "Wohl aller" verkaufen wollen und Null Akzeptanz und Respekt für andere Hobbyisten zeigen ist eines der Hauptgründe warum Turnierspieler oft einen derart schlechten Einfluss auf Spieleszenen und das Hobby haben.
 
Falsch.

Und genau diese selbstgefällige Arroganz mit der Turnierspieler ihre Präferenzen als "Wohl aller" verkaufen wollen und Null Akzeptanz und Respekt für andere Hobbyisten zeigen ist eines der Hauptgründe warum Turnierspieler oft einen derart schlechten Einfluss auf Spieleszenen und das Hobby haben.

Und du sagst jetzt das B&B Spieler schlecht geschriebene Regeln mit möglichst vielen Unklarheiten bevorzugen?

oder was genau willst du nun?
das nur Turnierspieler von klaren Regeln was haben und alle anderen mit schwammigen Formulierungen besser dran sind ist ja wohl der größte Blödsinn den ich seid langem gelesen habe

Genauso das Turnierspieler schlecht sind weil sie klare Regeln fordern.

Wenn du schwammige Formulierungen besser findest ist das in Ordnung
aber von dir selbst auf den Rest der Welt zu schließen ist genau diese selbstgefällig Arroganz welche dich ja stört
 
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