Balancing und verbesserung selbiger

GabbaGandalf

Hintergrundstalker
26. November 2014
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Da die Diskussion in den Gerüchten fehl war:

Was sollte GW eurer Meinung nach tun um das Balancing zu verbessern?
Wie kann GW kurzfristiger auf Balancingprobleme reagieren?
Wer sollte als Benchmark fürs Balancing dienen? Turnierspieler? Joe Casuals?

Was ist eure Meinung zu Stein-Papier-Schere? (Einheitenbezogen, nicht ganze Armeen)
 
1)Was sollte GW eurer Meinung nach tun um das Balancing zu verbessern?

Ich finde GW tut schon viel. Balancing probleme gehen sie auf mehreren Schichten an.
a) Sie balancen an der Figur selber (bisher durch punkteanpassung. Siehe GirlyMan, Stukas, Brimstones etc)
b) Sie balancen Konzepte (zB durch boots on the ground, sudden death, durch die character anpassung in den betaregeln) um auf kaputte konzepte einzugehen und diese zu nerfen (steigender smite zB) oder um sie schlicht zu zerstören (collexus cover)

Das finde ich an sich einen guten Ansatz. Was mir da noch etwas fehlt ist das balancing von einzelnen Regeln von figuren. Manche sachen kann man mit punkten nicht balancen (zB girlyman). Man kann sie nur so teuer machen, dass sie sich garnicht mehr lohnen. das ist so nen an-aus ding.


2) Wie kann GW kurzfristiger auf Balancingprobleme reagieren?
Eigentlich nicht. FAQ und Errata blenden wir mal raus, weil diese ja eher eine korrektur von fehlern darstellen. Ohne FAQ und errata kommen wir jetzt auf 2 updates pro jahr (CA und INI). Dazu vermutlich auch zukünftig die veröffentlichung neuer Beta-Regeln. In diesem nicht elektronischen spiel kann man die taktung nicht zu hoch schrauben. Ich fände punkte anpassungen 4x pro jahr noch okay, da man als reiner fun-hobbyist ja auch PL spielen kann und damit kein problem hat. Allerdings sollten die updates elektronisch sein. Ich hab die regeln ja schonmal original gekauft. Die Punkte updates sollten gratis zur verfügung stehen.

3) Wer sollte als Benchmark fürs Balancing dienen? Turnierspieler? Joe Casuals?
Ganz klar Turnierlisten. Und nicht irgendwelche, sondern die Top platzierten von großen events. Im Hobbyclub kann jeder gegen jeden gewinnen, da kann man nichts benchmarken. solange keiner ausmaxt ist alles möglich. Nur wenn man an die grenze geht kann man sehen welches volk unten und welches oben steht.


Würde gerne eine Frage ergänzen:

Welche Einheit steht für euch auf #1 der Abschussliste für einen Nerf?
Für mich aktuell ganz klar khaindare. Die Regel ohne abzüge zu schießen ist unfassbar mächtig. man kann sie ohne einbuße in runde 1 im serpent starten lassen oder im webway, sodass sie absolut safe sind. Die synergien mit den zauberern geben ihnen einen ekelhaft hohen und zuverlässigen output. Dazu sind sie super flexibel dank der zwei feuermodi. Wenns dann noch alaitoc ist und man sie auf -3 stackt kann man fast nichts mehr gegen sie tun. Sie kosten deutlich weniger als zB devastator und sind massiv viel besser, sowohl offensiv als auch defensiv dank einfachem zugang zu sicken buffs. mMn mindestens 8-10 punkte mehr pro modell.
 
Ich ergänze um:
Was sollten Spieler das Balancing betreffend tun?
Noch 6-8 Monate warten bis alle nen Codex haben.


Ansonsten ist GW so aktiv wie selten zuvor. Sie korrigieren schnell, sie nutzen regelmäßige Publikationen (Generals Handbook & Equivalente) und sie sind transparenter.
Kurzfristiger zu reagieren bedeutet auch immer die Gefahr, schnell das Maß zu verlieren und zu sehr die Nerfkeule zu schwingen. Ich habe lieber 4 Wochen länger ne Übereinheit als ne Ewigkeit ne Codexleiche (nach dem Hammer). Generell ist Balancing ein Stück weit auch immer Sache der Spieler gewesen. Früher hat man abgesprochen ob besondere Chars erlaubt sind oder man hat festgelegt welche nicht.
Bärtige Listen wurden nicht zwingend zu jeder Zeit gespielt und man hat eben miteinander gegeneinander gezockt.

Als Benchamrk muss die breite Masse ebenso gelten wie die Turnierspieler, wobei sich diese seit jeher auch mit Anpassungen geholfen haben. Das wird auch zukünftig immer so sein, da ein solch großes Spiel niemals die absolute Balance erreichen wird. Dafür sind dort zu viele Faktoren im Spiel.

Stein-Schere-Papier ist im Kern nicht vermeidbar. Das ist allein durch die Waffen bedingt. Es wird immer die richtige Kontereinheit geben und alles andere wäre auch Unsinn. Es ist eben das Ziel eine Armeeliste zu finden in der man auf so viele Bedrohungen so adäquat wie möglich reagieren kann und gleichzeitig selbst so bedrohlich wie möglich zu sein.
 
Naja Benchmarken kann GW ja effizient eher bei offiziellen, großen Turnieren, was sie ja auch tun. Schon beachtlich wie sie reagieren auf trends und dementsprechend gegensteuern.

Ein Turnier ist auch der beste Prüfstein, da die TOP 10 versuchen das Spiel oder das System/Regeln zu brechen und zu biegen, das finde ich gut. Das ist auch kein Vorwurf sondern absolut legitim im Wettbewerbsgedanken. Gerade auch sehr interessant einfach zu sehen was und wie gespielt wird für mich persönlich, ohne das ich es nachmache. ist einfach nur Neugier. Jetzt sogar mit schnellen Reaktionen von GW, finde ich TOP. Ganz lösen lassen wird sich das allerdings nicht, da brauchen wir uns nichts vormachen. Jeder Codex-Release mischt das Meta richtig durch. Hat halt auch Schattenseiten.

Aus Erfahrung würde ich an Abschusslisten für Nerfs klar die Smite-Spams Sachen packen. Die Fliegersache haben sie ja eingedämmt zum Glück
 
Noch 6-8 Monate warten bis alle nen Codex haben.
Sehe ich eigentlich nciht ganz so. Es ist ja nicht weg zu diskutieren, dass das balancing auch unter den bereits veröffentlichten dexen noch nicht gut ist. Warum sollte man daran nicht schon arbeiten? ein neuer codex der jetzt drüber drunter oder in der mitte ist, ändert ja nichts daran, dass es bei den bereits existenten schon klare und große leistungsdifferenzen gibt.

Generell ist Balancing ein Stück weit auch immer Sache der Spieler gewesen. Früher hat man abgesprochen ob besondere Chars erlaubt sind oder man hat festgelegt welche nicht.
Bärtige Listen wurden nicht zwingend zu jeder Zeit gespielt und man hat eben miteinander gegeneinander gezockt.

Als Benchamrk muss die breite Masse ebenso gelten wie die Turnierspieler, wobei sich diese seit jeher auch mit Anpassungen geholfen haben. Das wird auch zukünftig immer so sein, da ein solch großes Spiel niemals die absolute Balance erreichen wird. Dafür sind dort zu viele Faktoren im Spiel.
Klar, solange man seinen Gegner kennt und sich vorher abstimmt kann man mit absolut jedem matchup spannende Spiele auf Augenhöhe haben. Ich hatte auch Spiele bei denen Termis richtig gut waren, einfach weil wir uns geeinigt haben den harten scheiß mal zuhause zu lassen. Und ohne 7.000 ap-3 dmg2 oder w3 waffen waren die dudes tatsächlich nen ziemlich zäher haufen. Ändert aber nichts daran, dass sie in der Hackordnung insgesamt sehr weit unten stehen.

Daher finde ich Balancing ist immer eine sache für wettbewerbs spiele. Mit den Kumpels ausm Club oder Laden oder wo auch immer kriegt man das selber geregelt, solange kein dick dabei ist (mit dem dann irgendwer keiner mehr spielt). Daher ist das vom Hersteller gegebene balancing eigentlich nur relevant für Wettbewerbe und sollte entsprechend auch daran angepasst werden.

Stein-Schere-Papier ist im Kern nicht vermeidbar. Das ist allein durch die Waffen bedingt. Es wird immer die richtige Kontereinheit geben und alles andere wäre auch Unsinn. Es ist eben das Ziel eine Armeeliste zu finden in der man auf so viele Bedrohungen so adäquat wie möglich reagieren kann und gleichzeitig selbst so bedrohlich wie möglich zu sein.
[/Quote]
Da hast du recht, das lässt sich nicht vermeiden. Zumal sich GW ja entschlossen hat defensivbomben (man erinnert sich an das necron decurion oder den IronHand biker stern) raus zu nehmen und den fokus klar auf die offensive zu legen. Alles ist tödlicher. Inzwischen geht es auch garnicht mehr so sehr um kontereinheiten/waffen. Man braucht einfach Zeug was in der ersten Runde nicht sterben kann und dann brontal schaden macht. Und davon gibts zu viel 😀
 
Zum balancing finde ich ist GW aktuell ganz gut dabei.

Hier aber mal etwas zur (nicht-wissenschaftlichen) Spieltheorie und Stein - Schere - Papier:
Für gemütliche Spiele finde ich das äußerst gut. Jeder hat einige Standards, etwas Elite, nen Panzer und jeweils was gegen Horde, Elite und Panzer. Dann noch ordentlich Deckung (insbesondere Sichtblocker), sodass Bewegung relevant ist und Start frei für ein tolles Spiel!
Alles super, solange sich alle daran halten. Nimmt aber jemand nur noch eine Kategorie, bricht das ganze zusammen. Mit ner reinen Panzerarmee (oder Stormraven wie zu Beginn der Edition) gegen ne gebalanced Liste ran sorgt dafür, dass man sich nur um die gegnerische Panzerabwehr kümmern muss und der Rest kann nicht mehr so viel machen. Wenn die Punkte das Konzept auch noch ein wenig unterstützen, wird das schon schnell stark (imba). Nennt sich dann Meta und man bekommt das gefühl, dass das Schere - Stein - Papier Prinzip nur noch auf Armeeebene vorhanden ist, da jede Armee für das eine oder andere Konzept besser geeignet ist.
 
... Es ist ja nicht weg zu diskutieren, dass das balancing auch unter den bereits veröffentlichten dexen noch nicht gut ist. ...

Sorry, aber ist diese "faktische" Aussage irgendwie zu belegen? So lange Du das nicht kannst ist es lediglich ein Eindruck und somit Deine persönliche Erfahrung, die man auch als solche Kennzeichnen kann. Meine persönliche Erfahrung sieht anders aus. Ist daher allerdings nicht allgemeingültig.

Genau das nervt mich zunehmend an dieser Art von "Diskussion". Hier werden immer wieder persönliche Erfahrungen als Regelfall dargestellt und durch die gewählte Formulierung dem ganzen ein objektiver Anstrich verliehen um sich selbst mehr Glaubwürdigkeit zu geben.

Das betrifft nicht nur Dich DMR sondern auch viele andere. Ich glaube wir könnten hier sehr viel Feuer vermeiden wenn wir es endlich mal schaffen unsere subjektiven Ansichten auch als genau das kenntlich zu machen!

Für mich persönlich ist das Balancing schon immer recht gut gewesen. Ich glaube aber das viele die dritte Armee auf dem Feld vernachlässigen, das Gelände. Meine Erfahrung ist nämlich, dass das Gelände Spiele entscheidet.

cya
 
Zuletzt bearbeitet:
Sagen wir es so, Balancing der Punktkosten anhand von Testspielen ist allgemein ja was neues für GW.
Und da das alles neu ist, ging man am Anfang auch davon aus das man über Punkte alles ausgleichen kann.

Mit den letzten Codexbüchern hat sich nun gezeigt das dazu übergegangen ist das manche Sachen Regeländerungen brauchen um ins Bild zu passen.

Bei 6-12 Monaten Vorlaufzeit für einen Codex ist halt das Problem das Änderungen nur sehr langsam umgesetzt werden und aus aktueller Sicht wird es bei 40k gegen Ende 2018 so weit sein das man weis wo man damit hin will bzw alles auf dem akuellen Stand ist.


Hier könnte GW eingreifen indem öfters Punkte angepasst werden.
zB müsste eine Beta Regel ebenso mit Punkteänderungen kommen, da vorher ja Einheiten dafür bezahlt haben etwas zu können oder nicht zu können.


Was Stein/Schere/Papier angeht, das wird GW nie hinbekommen
Über die Editionen hinweg hatte man immer wieder das Problem das sich ein Waffentyp als gut gegen alles raus gestellt hat
Da macht es keinen sinn teure Laserkanonen oder Flamer mit kurzer Reichweite ein zu packen um was gegen Panzer und Masse zu haben wenn 1 Waffe beides kann.

Durch das jeder verwundet alles ist es in der Edition sogar schlimmer als früher.
Ja, man braucht eine Menger Bolterschüsse um einen Blutdämon zu töten, ja eine Laserkanone kann das besser, ABER um die gleichen Punkte an (Pinke) Horrors zu töten braucht es mehr Schüsse, womit der Blutdämon durch die Anti-Infanterie Waffe schneller stirbt als die Infanterie.

Da kann man entweder sagen der Bluter ist zu teuer, oder das System hat einen Fehler, den es gibt keine Schraube die man drehen kann welche den Bolter ausschließlich besser gegen Infanterie macht.
 
Wie wärs wenn bestimmte Waffen Boni gegen bestimmt Keywords bekommen würden um das S-P-S Prinzip zu verstärken?

LasKa z.b. die Stärke auf 7 und Wunden auf 1 reduzieren mit der Prämisse das gegen Keyword Monster und Fahrzeug Stärke +2 und W6 Wunden kommt.

Damit könnte man Quasi die starken Allroundwaffen gegen bestimmte Ziele spezialisieren.
 
Dadurch wird das Balancing nur noch schwerer denke ich.

Was sollte GW eurer Meinung nach tun um das Balancing zu verbessern?
Einfach am Ball bleiben, bei so vielen Völkern ist es fast unmöglich es richtig geblanaced zu kriegen, aber wenn sie auf das aktuelle Turnier Meta immer reagieren sind sie auf einem guten Weg.

Wie kann GW kurzfristiger auf Balancingprobleme reagieren?
Kurzfristig ist immer relativ, aber bisher machen sie das gar nicht so verkehrt mit den FAQ´s etc, wie manche hier immer meinen.

Wer sollte als Benchmark fürs Balancing dienen? Turnierspieler? Joe Casuals?
Joe Casual kennt die richtigen Probleme gar nicht, also ganz klar Turnier Spieler, wobei ich sagen muss manche Dinge lese ich in einem DEX und denke mir direkt omg wie krass, wenn man davon z.B. 6 Stück aufstellt, also müsste es GW eigentlich auch selbst auffallen (zumindest teilweise), aber genau dabei liegt das Problem in der 8ten Edition, eigentlich kann man alles Spielen wie man will. Möchte ich 12 Hq´s bei meinen 2000 Punkten kriege ich das schon irgendwie hin (vorausgesetzt die HQ´s kosten keine 300 Punkte pro Modell versteht sich xD) mit den verschiedenen Kontingenten, oder 9 Unterstützung Einheiten. Ich persönlich fände es Cool, wenn man eine ausgewogene Armee spielen "muss" so das die Punkte gleichmäßig auf die Standard Einheiten HQ´s etc. verteilt sind. Das Decurion der Necrons in der 7ten war ein perfektes Beispiel, war es Stark? Bestimmt nicht ohne, aber so eine Armee zu spielen ist vielseitiger da man mehr als 2 verschiedene Einheiten typen hat und oft sind es die Units die man unterschätzt oder gezwungener maßen mit nimmt, die einem am meisten Freude bereiten.

Was ist eure Meinung zu Stein-Papier-Schere? (Einheitenbezogen, nicht ganze Armeen)
Papier ist Imba sagt der Stein, Schere hingegen ist gut geblanced 🙂 Ich denke dies ist einfach ein Teil von jedem Hobby was so viele Möglichkeiten her gibt, wie Warhammer und eigentlich finde ich es auch gut, bzw. wüsste nicht wie man so was umgeht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, aber ist diese "faktische" Aussage irgendwie zu belegen? So lange Du das nicht kannst ist es lediglich ein Eindruck und somit Deine persönliche Erfahrung, die man auch als solche Kennzeichnen kann. Meine persönliche Erfahrung sieht anders aus. Ist daher allerdings nicht allgemeingültig.

Genau das nervt mich zunehmend an dieser Art von "Diskussion". Hier werden immer wieder persönliche Erfahrungen als Regelfall dargestellt und durch die gewählte Formulierung dem ganzen ein objektiver Anstrich verliehen um sich selbst mehr Glaubwürdigkeit zu geben.

Das betrifft nicht nur Dich DMR sondern auch viele andere. Ich glaube wir könnten hier sehr viel Feuer vermeiden wenn wir es endlich mal schaffen unsere subjektiven Ansichten auch als genau das kenntlich zu machen!

Für mich persönlich ist das Balancing schon immer recht gut gewesen. Ich glaube aber das viele die dritte Armee auf dem Feld vernachlässigen, das Gelände. Meine Erfahrung ist nämlich, dass das Gelände Spiele entscheidet.

cya

natürlich ist nicht nur der Codex entscheidend für das konkrete einzelne spiel. Da gehts auch um können, würfelglück, seitenwahl etcetc. Aber je größer die anzahl der spiele unter etwa ähnlich qualifizierten spielern, desto weniger fallen diese punkte für die gesamtanschauung ins gewicht.

Zu balancing in den vorhandenen Publikationen.
Vergleiche mal nen Stormraven mit nem Fireraptor. Der Fireraptor hat viel mehr Firepower. Der Transport ist in der aktuellen welt komplett irelevant.
Oder Vergleiche nen Dark Reaper mit SM Devastators oder CSM havoks. Die sind eigentlich ein paradebeispiel dafür.
Sie kosten weniger Punkte haben besseren zugriff auf Buffs die sie auch effizient nutzen. Sie können nicht gealphastriked werden (serpent oder webway) und sie nehmen extrem zuverlässig eine Einheit pro runde raus.
Auf dem letzten Turnier hatte jeder Eldar 10 Khaindare mit (war highlander). Die TTM liste von nem Kumpel hat fucking 36 khaindare. 27 Punkte für
-diesen krassen Raketenwerfer,
-dazu die option den treffer zu synchen und ggf das wunden,
-niemals abzüge zu kriegen,
-immer bewegen und schießen haben,
-bis zu -3 auf trefferwürfe gegen sie zu stacken wodurch sie fast unangreifbar werden für die meisten armeen (sie könne von AM artillerie zB tatsächlich garnicht erst beschossen werden),
-eine solide range,
-ne 2er hose in deckung, die man immer hat, da man in deckung reinschockt und auch dank FLY transportern auf geländestücke drauf kommt die gegner ohne FLY garnicht erreichen können
macht sie einfach viel zu krass.
Vergleich das mit nem Rakenwerfermarine für 38 Punkte. Habe auf dem Turnier auch mit 3 Eldarspielern gesprochen udn alle finden dass die zu krass sind. Tatsächlich haben auch wir khaindare nur gegen andere Khaindare verloren 😀 😀

Du siehst auch in den ITC scores wie sich die Power zwischen den Völkern mit den dexen verschiebt. Marines haben am längsten ihren codex. Sie waren entsprechend ganz vorne zu der Zeit als der neu war. inzwischen werden sie komplett durchgereicht, weil viele der neuen dexe besser sinn und in kürzerer Zeit mehr Top3 platzierungen erreicht hat. Und bei marines kann man auch nciht gerade sagen, dass sie eine Nieschen Armee sind, die von wenig leuten gespielt wird😀

Also wer wirklich denkt, dass alle aktuellen dexe das annähernd selbe potential haben, der hat noch nie am limit gespielt.

Auch mal ein Beispiel um nicht nur über Eldar zu Reden: chaos space marines.
Ende August hatten sie in ITC events dieser season (8th only) 5 top 3 Platzierungen. Ultramarines hatten 9.
Ende November (meine aktuellsten daten) liegen CSM bei 17 und Ultramarines bei 16.
Rate mal wann der codex CSM erschienen ist: Ende August.
Vor Erscheinen des Codex CSM waren ultramarines besser mit 9:5 (hatten ja auch schon ihren dex). Dann kam Ende August der codex CSM und seit dem steht es 12:7 für die CSM.
Entweder liegt das daran dass es genau seit August auf einmal superskillte CSM spieler gibt wie sand am meer - oder es liegt einfach daran dass der codex mehr potential hat der Ende august erschienen ist.

Wenn man natürlich große Turniere und ligen nicht als maßstab nehmen will, dann kommt man ggf zu anderen ergebnissen.

Also unter der Prämisse, dass die Ergebnisse aus ITC einigermaßen das maximale Potential eines Codex abbilden, ist es nicht subjektiv zu behaupten dass die dexe die existieren nicht balanced sind.
Mir persönlich fällt nichts besseres ein um eine "benchmark" für das leistungspotential eines Codex zu finden.
Leistungsunterschiede gibt ist, und ich finde man muss nicht alle publikationen abwarten ehe man diese angeht

Was die beurteilung natürlich etwas schwerer macht, ist das es seit der 8ten ja die typischen "suppen" gibt. Ich habe mir jetzt nicht die mühe gemacht jede einzelne der listen anzuschauen. Bei ITC wird die Fraktion angegeben die am meisten vertreten ist (vereinfacht formuliert). Durchaus möglich dass in einigen der CSM listen auch nicht-CSM einheiten drin sind. Das gilt allerdings für Ultramarines auch und da hab ich einige suppenlisten schon gelesen als SM spieler^^

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Wie wärs wenn bestimmte Waffen Boni gegen bestimmt Keywords bekommen würden um das S-P-S Prinzip zu verstärken?

LasKa z.b. die Stärke auf 7 und Wunden auf 1 reduzieren mit der Prämisse das gegen Keyword Monster und Fahrzeug Stärke +2 und W6 Wunden kommt.

Damit könnte man Quasi die starken Allroundwaffen gegen bestimmte Ziele spezialisieren.

Das find ich tatsächlich ne richtig geile idee. Es gibt zu viele eierlegende wollmilchsäue und das könnte man so in den griff kriegen. Es darf sich eigentlich nicht lohnen mit laserkanonen auf infanterie statt auf fahrzeuge zu schießen. und ich tue das ständig 😀
 
Zuletzt bearbeitet:
Muss es sich ja auch.
Zumindest in anderen Spielen funktioniert balancing ja auch genau so. Das was zu gut ist, wird etwas schlechter gemacht (bezogen auf warhammer dann entweder schlechtere Regeln oder mehr punkte) und das was zu schlecht ist wird besser gemacht. Daher ist es ja gut, dass man - vor allem auf Turnieren - sehr schnell erkennt welche einheit zu gut und welche zu schlecht ist.
Das ist neben dem Balancing von Armee-Konzepten, was GW wie ich finde sehr gut macht, halt auch ein wichtiger Punkt. Und im Endeffekt kommt es selbst dem Hobbyisten zu Gute, denn wenn es richtig gemacht wird und funktioniert sorgt es dafür, dass die komplette einheiten range näher zusammen rückt.
Es wird natürlich immer die eine Einheit geben die trotz aller Bemühungen etwas besser ist als die andere, das ist ganz klar, aber je kleiner die Differenz, desto größer die Bandbreite an kompetitiv Einheiten die man auf den Tischen sieht 🙂
 
Das find ich tatsächlich ne richtig geile idee. Es gibt zu viele eierlegende wollmilchsäue und das könnte man so in den griff kriegen. Es darf sich eigentlich nicht lohnen mit laserkanonen auf infanterie statt auf fahrzeuge zu schießen. und ich tue das ständig 😀

Das wäre halt der Gedanke hinter der Idee.
Es sollte Waffen geben die gegen Monster/Fahrzeuge gut sind aber gegen Infanterie nur einen Notnagel darstellen.
Umgekehrt sollten Anti Infanteriewaffen an Monstern/Fahrzeugen nur tiefe Lackkratzer hinterlassen. 😉 (Wobei wir das ja fast schon haben)

Dadurch währe man quasi "gezwungen" eine Mischung aus Waffen mitzunehmen. Oder man müsste damit leben gegen gewisse Einheiten fast nichts ausrichten zu können.
 
@ DMR

Deine Beobachtung gilt vermutlich nur für Germany? Wie sieht das ganze aus wenn man Global guckt? Und wo kann ich nachsehen worauf Du Dich beziehst?

cya

Edit sagt: Woran liegt es das bei den TTM Finals nur einmal Eldar dabei sind? Zwar mit der DR Liste aber nur einmal?
 
Zuletzt bearbeitet:
ne wie gesagt ich beziehe mich auf ITC was nicht deutsch ist. Auf bloodofkittens macht sich ein netter user die mühe immer die top3 von den ITC events eines montas zu posten mit armeeliste und dann auf zu summieren.
Also ich hab mal grad auf die listen geschaut (http://www.tabletopmasters.de/wp-content/uploads/2018/01/TTM-Finale-2017-Listen.pdf) und ich sehe da 2x eldar und 3x chaossuppe aus 8 spielern.
2x imperiummischung (AM+BA und AM+AdMech) und einmal Orks.

Jetz vergleich das mal mit den Top ITC fraktionen seit beginn der Edition (stand november 2017):
#1 Astra Militarum. Jetzt nur noch in kleinen Detachments dabei 2x da sie halt relativ heftig mit der nerfkeule gehauen wurden stichwort (conscripts, commissare, primaris psycher)
#2 CSM/Chaossuppe -> hier auch am meisten vertreten
#3 Ultramarines -> hier garnicht mehr vorhanden. Die sinken grade auch in ITC ab, der hohe platz kommt daher dass sie am Anfang (august, september) halt die besten waren und jetzt noch zusätzlich generft wurden. Stichwort girlyman, ravenspam und stukabacks.
#4 ynnari/eldar -> hier 2 mal vorhanden
#5 Orks -> hier einmal vorhanden

Wir sehen also: Aus den top 5 ITC fraktionen sind 4 dabei. Zusätzlich dabei sind BA, deren Codex neuer ist als meine Daten. Kann ich jetzt nichts zu sagen. spacemarines sind wie zu erwarten raus, da sie einfach nicht mehr oben mitspielen können.
Garnicht vorhanden sind die keller armeen, ich gehe mal von unten nach oben: Darkangels(haben codex), spacewolves, Custodex , knights(sind im admech codex), genestealer, deathguard (haben codex), sisters, Greyknights(haben codex), Tau.

man kann also sehen: das was bei ITC oben ist, ist weitestgehend auch bei den TTM finals dabei. Das was bei ITC unten ist, ist weitestgehend auch bei TTM nicht dabei. BA sind hier die ausnahme, was einfach daran leigt, dass der codex neuer ist als meine datenbasis. Man kanna uch sehen, dass im keller, der sowohl bei ITC nichts reißt, als auch bei TTM schon fraktionen dabei sind, die bereits einen eigenen dex haben.

Und ncihts anderes wollte ich sagen: Bei den vorhandenen Dexen gibt es bereits starke leistungsunterschiede. Orks die bislang nur index haben outperformen mehrere fraktionen die nen codex haben. Also warum noch ein jahr warten mit balancing, wenn man jetzt ja schon was tun kann.


Alles unter der Prämisse dass man die Performance in großen ligen und turnieren wie ITC major events als grobes benchmark anerkennt. Wenn man sich auf erfahrungen im eigenen spielerkreis beruft oder so kommt man ggfzu anderen ergebnissen, aber das ist eine datenbasis auf die nunmal kein anderer zugriff hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm...ok...konnte die ITC-Ergebnisse nicht nachvollziehen...ergo wenig dazu sagen. Deren eigenes offizielles Ranking kam mir wenig aussagekräftig vor, vermutlich weil ich es nicht verstanden habe. Was ich dagegen verstanden habe, sind unsere nationalen Rankings.

Ich weiß, das werden wieder einige nicht gern hören, aber laut aktuellem Stand sind im T³-Ranking momentan was gewonnene Turniere angeht von den ersten 3 Plätzen nur 2 Fraktionen mit Codex und 5 ohne Codex (einige Plätze teilen sich mehrere Fraktionen, weil gleich viele Turniersiege). Und das beste Ergebnis mit Codex erzielte eine Fraktion mit einem "alten" Codex.

Also, unter der Prämisse, dass die Völker korrekt eingetragen wurden (und bitte nicht wieder die Leiher von wegen falsche Ergebnisse...nahezu jede Orga sagt mir, dass sie die Ergebnisse korregiert an T³ weitergeben) ...wer kann mir erklären, warum so viele Index-Armeen grade vorne sind, wo doch angeblich neueste Codexarmeen immer am stärksten sind?

Über alle Platzierungen ist es etwas gleichmäßiger verteilt. Aber auch da ist es 50/50 und auf Platz ganz oben eine Fraktion aus der Index-Reihe.

International keine Ahnung. TTM, auch keine Ahnung. T³ ...deckt sich eindeutig nicht mit den hier größtenteils gemachten Aussagen und Einschätzungen.

Wie gesagt, wer kann mir das schlüssig erklären?

Grüße vom Veri
 
...erklären vielleicht nicht, eher etwas mutmaßen:
a) viel von den Empörungen hier zum Imba eher akademisch, auf der realen Platte nicht wirklich wirksam, insbesondere in Verbindungen mit Zufälligkeiten des Spiels/Missionszielen (Mahlstrom usw.)
b) die hier diskutierten Imba-Konstellationen (mit Buffs & Zusammenstellungen von Einheiten, Sprüchen und Strategems), die sofort zerbrechen, wenn ein Rädchen im Getriebe herausgenommen wird. Sprich, auf dem Papier schauen die Möglichkeiten, es auf die Spitze zu treiben toll aus, sobald aber ein entscheidender Faktor (Charakter z.B.) ais dem Spiel ist (und Assassinen hat ja irgendwie jeder), geht der Plan den Bach runter.
Index-Armeen haben im Nachteil den Vorteil: Wenig Konstruktionsspielraum, also nur "zuverlässige Mechaniken", die wenig Abenteuer versprechen bzw. kaum Risiken tragen, einfach funktionieren.