Klar frägt man sich jetzt direkt was hat das mit der Horus Heresy zu tun, eine eine Menge!
Man kann es auch übertreiben. Man findet sicher auch im
Kapital, der
Ilias und in
Dagobert Duck - sein Leben, seine Milliarden irgendwas.
Übertreibung, eher grundlegende Überlegung - denke wer die Gedanken von Karl Polanyi grundlegend versteht, der wundert sich viellleicht nicht so sehr über die Geschäftspolitik einer Firma. Ja "The Great Transformation" ist ein Klassiker auf dem Gebiet der Wirtschaftsoziologoie und in der Volkswirtschaft (und nebenbei auch in der politischen Theorie), ein Klassiker der eben eine große Transformation beobachtete, deren Entwicklung und Ausprägung bis heute beobachtbar sind. Nebenebei wäre ich auch ganz erfreut, wenn tadsächlich das Kapital und die Illias in diese Diskussion einbezogen werden würde.
Gegen die Übertreibung möchte ich tadsächlich Stellung beziehen und eher darauf verweisen, dass ich Klassikern, wie Polanyi s "The Great Transformation" manche progosefähige Erklährung(en) gesellschaftliche und wirtschaftliche Prozesse gefunden habe. So etwas abzuwerten finde ich recht unangemessen, da sich hier eher eine Chance bietet Bewussein für etwas zu entwickeln. Bewusstsein für etwas kann tadsächlich die Grundlage von bewusster Handlung werden.
Ein Beispiel:
Wenn ich ein GW Spielsystem, welches als fortlaufende Produktreihe von GW geführt wird, längfristig spielen möchte, dann ist davon auszugehen, dass ein Teil der von mir gekauften Produkte in diesem Spielsystem eine Form der Entwertung bezüglich des Spielsystems erfahren wird.
Entweder akzeptiere ich dies und bin dann quasi bereit Kaufkraft dafür zu opfern um in der aktuellen Edition angemessen spielen zu können oder bin es nicht und versuche alternative Handlungen zu entwickeln (z.B. bewusst für eine Edition entscheiden und in dieser verharren oder eben eigene Regeln schreiben). Beide Fälle entbinden ein wenig von Handlungsunsicherheit oder Ärger.
Ein anderes Beispiel:
Ja Klassiker sind übertrieben, wirklich? Die Lektüre des Kapitals von K.Marx und "The Great Tranbsformation" von K. Polanyi hat bei mir ein Bewusstein für Wirtschaftsprozesse ausgelößt, die es mir ermöglichen u.a. das Hobby über Überschüsse von Anlagekapital zu betreiben, fernab eine guten Jobs oder Vermögenstransfers von der Parentalgeneration. Eben gerade das Verständnis für die Entwertung des Bekannten und Vertrauten als Komodifizierung bislang nicht komodifizierter gesellschaftlicher Leistungen.
Letzter Satz...
Nett das die Illias als Beispiel angeführt wird, ja die Illias kann man als Beschreibung einer alternative Ökonomieform lesen, ´ganz im Sinne von M.Mauss "Die Gabe" und G.Batallies "Die Aufhebung der Ökonomie". Nur leider habe ich gerade
Dagobert Duck - sein Leben, seine Milliarden nicht zur Hand 🙂