TWS über Negativität im Hobby

Ja okay, da gehe ich mit. Nun haben wir das "Soll" definiert. In sozialen Medien wirst du das nicht finden, das ist eine Plattform zum "Ego buttern" (schön gesagt) und nichts anderes. Vor allem in der Kommentarfunktion. Interessante Hobbydiskussionen, Nachfragen usw. entfalten sich in den PNs. Damit sowas in den Kommentaren passiert, brauchst du etwas wirklich "unerwartet" neues - meine 40k Eisenbahn oder so, bei der Leute Fragen hatten. Mit einem bemalten Seuchenmarine holst du die Leute nicht vorm Ofen hervor und du bekommst maximal "👏👏👏" oder "awesome". Und das ist auch eher ein "hey, guck mal, ich habe social media für dich gemacht, nun folge mir".

Und nun gucken wir ins Forum und versuchen deine durchaus berechtigte Prämisse hier umzusetzen und zu finden. Mir persönlich ist kein Armeeaufbau, kein Geländebau, keine Picdump oder ähnliches bekannt, wo es zu Kritik kommt. Falls ich mich irre, zeige mir diesen Thread gerne. Und hier hat weder der User die Option den Beitrag zu löschen, noch löschen Mods Kritik abseits der derbsten Kommentare.
 
Ich glaube der Mal-Bereich ist nicht repräsentativ.
Zum einen schauen hier imho hauptsächlich interessierte Maler (mit Respekt vor der Mühe und im Bewußtsein ihrer eigenen Erstversuche) rein.
Zum anderen triggert eine mittelmäßige bis schlechte Bemalung halt auch deutlich weniger als Eingriffe in die persönliche Wahrnehmung des Hobbys.
 
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Ja okay, da gehe ich mit. Nun haben wir das "Soll" definiert. In sozialen Medien wirst du das nicht finden, das ist eine Plattform zum "Ego buttern" (schön gesagt) und nichts anderes. Vor allem in der Kommentarfunktion. Interessante Hobbydiskussionen, Nachfragen usw. entfalten sich in den PNs. Damit sowas in den Kommentaren passiert, brauchst du etwas wirklich "unerwartet" neues - meine 40k Eisenbahn oder so, bei der Leute Fragen hatten. Mit einem bemalten Seuchenmarine holst du die Leute nicht vorm Ofen hervor und du bekommst maximal "👏👏👏" oder "awesome". Und das ist auch eher ein "hey, guck mal, ich habe social media für dich gemacht, nun folge mir".

Und nun gucken wir ins Forum und versuchen deine durchaus berechtigte Prämisse hier umzusetzen und zu finden. Mir persönlich ist kein Armeeaufbau, kein Geländebau, keine Picdump oder ähnliches bekannt, wo es zu Kritik kommt. Falls ich mich irre, zeige mir diesen Thread gerne. Und hier hat weder der User die Option den Beitrag zu löschen, noch löschen Mods Kritik abseits der derbsten Kommentare.
In deinem Armeeaufbau löschen dir die Mods jeden Kommentar, den du da nicht haben willst.
So wurde es zumindest in den letzten Jahren gehandhabt, auch wenn es (meines Wissens nach) kaum genutzt wurde. Das ist ein schon sehr geschützter Raum und wirklich überhaupt nicht mit "da draußen" vergleichbar.
 
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In deinem Armeeaufbau löschen dir die Mods jeden Kommentar, den du da nicht haben willst.
Spannend, wie oft musstest du das schon tun? 😅
Zum einen schauen hier imho hauptsächlich interessierte Maler (mit Respekt vor der Mühe und im Bewußtsein ihrer eigenen Erstversuche) rein.
Zum anderen triggert eine mittelmäßige bis schlechte Bemalung halt auch deutlich weniger als Eingriffe in die persönliche Wahrnehmung des Hobbys.
Naja, aber damit und mit der Aussage von @Peter sind wir halt recht an dem, wie es auf instagram aussieht. Welche Plattform sollte dann für "einen kritischen Austausch bei dem es nicht nur darum geht den Paintjob zu loben" gewählt werden? Das sind wir dann doch beim üblichen Positivismus. Am Ende bleiben dann nur die Situationen in denen gezielt gefragt wird.
 
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Spannend, wie oft musstest du das schon tun? 😅
Gar nicht, wenn ich mich richtig erinnere. Es wurde mir mehrfach angeboten, von Mods genauso wie von den Verfassern selbst. Mal weil der Ton "schwierig" war, sehr viel häufiger, weil das Thema verfehlt wurde oder jemand anderes meinen Armeeaufbau "an sich riss". Was ich aber nicht störend finde, ganz im Gegenteil.

Welche Plattform sollte dann für "einen kritischen Austausch bei dem es nicht nur darum geht den Paintjob zu loben" gewählt werden?
Ich finde hier ganz wichtig: Das will nicht jeder. Ganz im Gegenteil denke ich sogar, dass hier Leute einfach einen lockeren Austausch wollen, ohne eben das ständige "Gekrittel und Gemecker".
Vor einer Weile haben die Mods im Hobbybereich die Prämisse ausgerufen, dass nur kitisiert werden darf, wenn das auch gewünscht wurde. Kann man jetzt sehen wie man will, aber ich muss gestehen, dass sich mein Blick darauf tatsächlich geändert hat, während ich hier mitgelesen habe - und finde das nun gut.
Für mich ist das hier Hobby und "privat" und ich lasse andere an meinem Kram teilhaben und hoffe an dem Kram der anderen Teil haben zu dürfen (was mir tatsächlich schon direkt und indirekt untersagt wurde). Ich will aber z.B. definitiv kein Profimaler werden. Wenn da jemand Kritik für mich hat, gerne her damit. Ich werde das dann liebevoll ignorieren 😜

Wer knallhart bewertet werden wollte postete damals auf coolminiornot - hat mich selten interessiert (mit Ausnahme von Magmatrax 😍), daher wüßte ich nicht mal wohin mit meiner "Kunst", wenn ich das wollte.

Daher passiert mein Kram halt auch hier im Forum. Da hier letztend anachronistische Vergleiche gemacht wurden versuche ich das auch mal: Wenn instagram der Buchdruck ist, ist das Forum hier eine handgravierte Steinplatte für Dinosaurier wie mich! Und allein deswegen privat genug, um mich nicht zu verschrecken 🙂

Ansonten halte ich es (meist) wie von Oma empfohlen: Wenn du nichts Gutes zu sagen hast, sag nichts.
 
Deine Oma und meine Mutter müssen aus der gleichen Generation sein. Oder zumindest den gleichen Blick aus die Welt haben 🙂

Vor einer Weile haben die Mods im Hobbybereich die Prämisse ausgerufen, dass nur kitisiert werden darf, wenn das auch gewünscht wurde.

Wusste ich gar nicht.

Aber mal grundsätzlich, warum ich im Mal/Bastelbereich poste/lese:

1. Technische/kreative Fragen & Erfahrungsaustausch.

2. Inspiration für andere (und das Ergebnis von 1. zeigen).

3. Ein kleines bisschen auch der Stolz auf die eigene Leistung und das Teilen mit Gleichgesinnten, die das zu schätzen wissen.
 
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@Peter das erinnert mich jetzt an die letzte South Park Folge, wo die Smartphone KI jede dumme Idee unterstützt und schön redet.
Irgendwo ist dann auch die Stelle erreicht, wo man jemanden von einem Fehler abhalten könnte. Wenn da dann alle nur noch unreflektiert Bauchpinseln, ist das auch eher ein Bärendienst
Dann fragt man höflich an, ob man Kritik äußern darf.
Soviel Sozialkompetenz muss man bei Erwachsenen schon voraussetzen können - oder geht einfach davon aus, dass man es eben mit keinem zu tun hat und lässt es unktiritisiert um die kindliche Seele zu schützen ...

Man ist hier im Forum erstmal immer noch ein Fremder, dessen Kompetenz zu Bewertung bewiesen werden muss. Inhaltlich wie in der Form.
 
Kritikfahigkeit ist auch eine soziale Kompetenz. Und wenn ich hier jetzt Fragen muss, ob ich dir da widersprechen darf, führen wir jede Debatte ad absurdum. Wenn du nur geheucheltes Lob willst, musst du das wohl ausschließlich privat mit Bots Teilen. Alles andere erscheint mir Weltfremd.

Edit: was natürlich nicht heißen soll, du würdest keine coolen Sachen machen, die Lob in höchsten Tönen rechtfertigen.
 
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Kritikfahigkeit ist auch eine soziale Kompetenz. Und wenn ich hier jetzt Fragen muss, ob ich dir da widersprechen darf, führen wir jede Debatte ad absurdum. Wenn du nur geheucheltes Lob willst, musst du das wohl ausschließlich privat mit Bots Teilen. Alles andere erscheint mir Weltfremd.

Edit: was natürlich nicht heißen soll, du würdest keine coolen Sachen machen, die Lob in höchsten Tönen rechtfertigen.
Lieben Dank 🙂

Deine Kritik an meiner Kritikfähigkeit lasse ich mal liebevoll unkommentiert.
 
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Ähm ... jetzt dreht sich mir der Kopf ... 😉

Die Fähigkeit Kritik sozial verträglich und vielleicht auch konstruktiv zu äußern ist genauso Teil von sozialer Kompetenz wie die Fähigkeit, mit Kritik umzugehen.

Beides lernt man imho nicht ohne den Umgang mit Menschen in der realen Welt. Vermutlich ist das sogar Teil der frühkindlichen Prägung und Erziehung.

Nicht zu vergessen die Fehlerkultur in unterschiedlichen Gesellschaften.

Insofern spiegelt Social Media vielleicht auch nur die gesellschaftliche Entwicklung wieder, die es in der realen Welt schon gibt, aber weniger präsent ist.
Oder alles ist gut, und die Leute ticken aufgrund der anderen Umstände auf Social Media (Anonymität, vermeintliche Straffreiheit, weniger sozialer Druck usw.) einfach total aus. Manche zumindest. Oder Kampagnen. Oder alles zusammen. Eigentlich weiß ich gar nichts.
 
Von dieser Regelung hatte ich tatsächlich noch NIE gehört; könnte mir vorstellen, dass das einigen anderen auch so geht, und man über die sticky threads (erst recht über den an 8. Position) eher wegscrollt?! 😉

Da steht an einer Stelle:
fragt diese, ob sie Kritik und Verbesserungsvorschläge erhalten möchten und haltet euch gegebenenfalls mit Kritik zurück, selbst wenn sie angebracht erscheint.

Ich hab in dem "Golden Demon"-thread letztens das hier geschrieben als Kommentar zu @darkolis Beitrag für den GD:

Wunderschön.
Der liqiud frost auf Wölfen und Großem Wolf ist ne echt kreative Idee und für den Hintergrund der SW auch thematisch sehr passend.

Ich bin mir persönlich aber nicht zu 100% sicher, ob er in der Verteilung AUF den drei Minis (Rücken/Schultern) nicht zuviel Wirkung nimmt?! Das vorletzte Bild fand ich tatsächlich malerisch noch eindrucksvoller. Bei dem von heute hab ich den Reflex, "Pusten" zu wollen, damit der Schnee weg ist, und man das Modell "richtig" sehen kann. 😉
Keine Kritik, nur mein ganz subjektiver Eindruck.

Das wurde jetzt nicht negativ aufgefasst, dass ich da was zum "Schnee/Eis" geschrieben hatte, aber hätte ich nicht wegen Stichwort "Verbesserungsvorschläge" streng genommen vorher nachfragen mussen? Da weiß ich zugegeben nicht, ob und wie praktikabel das ist?!

Der Übergang zwischen subjektiver Eindruck-persönliche Meinung-Vorschlag-Ratschlag-Kritik-Sarkasmus ist natürlich fließend (die Extrema lasse ich mal außen vor) und auch, als was man die Äußerung vom Gegenüber selber wertet.
Wenn man da tatsächlich den -ich nenne es mal- "Vorbehalt der Erlaubnis" einführt, müsste dieser mE doch irgendwie zentraler sichtbar sein, damit man ihn überhaupt bemerken/befolgen kann. Ich seh meinen obigen Beitrag natürlich nicht als problematisch an, aber der Vorgabe an sich wird er streng genommen ja nicht gerecht, oder?
 
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Die Regelung empfinde ich als klaren Fall der Kategorie "(vielleicht) gut gemeint, aber nicht gut gemacht".

Das Beispiel von @beetlemeier würde doch technisch betrachtet schon eine "Verletzung" besagter Regelung darstellen, eine derartige Äußerung aber in irgendeiner Weise als problematisch zu empfinden, ist irgendwie weltfremd.

Wenn Foren dem Austausch dienen und wenn man dort seine (im weitesten Sinne) künstlerischen Werke präsentiert, muss man schlicht und ergreifend davon ausgehen, dass darauf reagiert wird, ggf. eben auch mit einem kritischen Kommentar.

Die Vorstellung, man müsse "höflich nachfragen", ob man Kritik "äußern darf", finde ich irgendwie sehr irre. Grundsätzlich sollte man nämlich erst einmal alles äußern dürfen, was nicht rechtlich problematisch ist.

Klar, Forenbetreiber können Diskussionen über bestimmte Themen unterbinden, wenn sie die nicht möchten, etwa Politik, wie in diesem Forum geschehen. Aber die "Legalität" kritischen Kommentierens bei der öffentlichen Präsentation von künstlerischen Werken vom Präsentierenden abhängig zu machen, ist irgendwie ein anderes Kaliber.

Wenn Foren schon so altmodisch sind, dann sollten sie ja eben einen angenehmen, normalen, natürlichen Gegenentwurf zur verfälschenden, künstlichen Oberflächlichkeit der "modernen" Social Media-Kanäle bieten. Und normal ist, dass man bei der Veröffentlichung künstlerischer Werke ganz selbstverständlich Kritik üben kann und darf (freilich mit der gebotenen Höflichkeit) und die veröffentlichende Person sich dessen auch ganz selbstverständlich bewusst ist.
 
Aber warum gibt es jetzt so viel Erregung über eine Regelung, die bisher offensichtlich noch keiner wahrgenommen hat und die laut Peter auch noch nicht durchgesetzt werden musste.
Es geht doch einfach darum, dass man einen zivilen Ton bewahrt, wenn man Hobby-Projekte von anderen Foristen betrachtet, da diese sich - wie Peter ja ausch schön beschrieben hat - bis zu einem gewissen Grad öffnen und etwas Privates zeigen, in das sie im Zweifelsfall auch viel Zeit und Mühe investiert haben. In dem "Erlebnisse im GW-Thread" ist die wenig wertschätzende Art in einigen Beispielen als ganz klarer Kritikpunkt benannt worden, gerade gegenüber jüngeren Hobbyisten (zugegeben, laut Altersumfrage hier eher selten, auch da es ein Forum ist und damit ein "Boomer-Ding"). Zivile formulierte Anregungen, wie die von Beetlemeier, sollten doch überhaupt kein Problem darstellen, zumal man auch Anregungen und Kritik formulieren kann, ohne gleich ins (thread-passend) Negative abzurutschen.
 
Die Diskussion ist doch eher theoretischer Natur.

Die eigentliche Frage ist doch: Wie werden diese Regeln durchgesetzt?
Und wenn dies in moderater und sehr überlegter Form passiert, ist die Regel an sich erst mal gar kein Problem.

Ich vermute mal, der Sinn dieser Regel ist es, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, in der auch Anfänger gerne neben solchen Pros wie Gambit und Darkoli und Co posten. Und Leute sich mit möglichst wenig Barrieren austauschen können.
Zudem ist die Regel auf nur diesen Bereich begrenzt.

Man muss sich einfach mal vor Augen führen:
Hier geht es darum, dass Leute Stunden bis Tage an Arbeit öffentlich stellen.
Da sind die Stakes ganz andere als bei einem halb überlegten Post, wie ich sie hier meist rausfeuere..

Was wäre denn die Alternative, um dieses Ziel zu erreichen?
Eine Anpassung der Netiquette?
Wollt ihr, dass @voidseer hier gar nichts mehr posten darf? (Nichts für ungut, Void. 😘 )

Ich glaube, wir verkomplizieren hier das Ganze einfach zu sehr.
Das ist nicht die Charta der UN, die hier verfasst wurde, sondern ein kleiner Hobbybereich in einem anachronistischen Nerd-Forum, der von Leuten mit Fingerspitzengefühl moderiert wird.
 
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