(Gelesene) Warhammer 40k-Bücher

Puh, die Arche, neben der jedes bekannte Schiff in 30k/40k wie ein Ruderboot wirkt, war in meinen Augen ziemlich drüber.
Nach dem Motto: „Das wird eh nie wieder aufgegriffen werden, also lassen wir es richtig krachen.“

Aber diese Krankheit haben ja einige Bücher, erinnere mich da an den Grey Knight Roman mit dem Ur-Titan oder die Gaunts Ghost mit der "Iron Man" Maschine oder oder oder.. Früher hat man ja gerne, ohne not, einfach mal die absoluten Superlative abgefeuert.
 
Puh, die Arche, neben der jedes bekannte Schiff in 30k/40k wie ein Ruderboot wirkt, war in meinen Augen ziemlich drüber.
Nach dem Motto: „Das wird eh nie wieder aufgegriffen werden, also lassen wir es richtig krachen.“

Aber diese Krankheit haben ja einige Bücher, erinnere mich da an den Grey Knight Roman mit dem Ur-Titan oder die Gaunts Ghost mit der "Iron Man" Maschine oder oder oder.. Früher hat man ja gerne, ohne not, einfach mal die absoluten Superlative abgefeuert.

40k ist doch der Inbegriff des "Drüber" seins. Und Mechanicums Archen sind doch spätestens seit Battlefleet Gothic etablierter Teil des
Hintergrunds zum Mechanicum.
Gerade wenn man sich mal mit dem dunklen Zeitalter der Technologie beschäftigt oder mit dem was die Necrontyr so vom Stapel
gelassen habe, ist eine Mechanicum Arche doch absolut nichts Weltbewegendes.

Mal ganz davon ab, dass viele Sci-Fi Fans auch die Dimensionen und Größen und Entfernungen im Weltall völlig unterschätzen.
Ist aber ganz natürlich, für unser Gehirn sind solche Werte und Kräfte auch einfach zu viel.
Oder um es mit anderen Worten zu sagen:
Ich lebe auf einer Felsplatte, die auf einer geschmolzenen Gesteinskugel treibt und sich mit wahnsinngier Geschwindigkeit
um einen brennenden Gasball und auch noch um sich selbst dreht.
Worüber soll ich mir Sorgen machen ?

Von daher denke ich, in Anbetracht der Verhältnisse im Weltall ist eine Mechanicum Arche gerade gut genug um die Galaxis zu bereisen
und eventuell zu erkunden.
Der Millenium Falke oder die Enterprise erscheinen mir da deutlich unpassender.
 
40k ist doch der Inbegriff des "Drüber" seins. Und Mechanicums Archen sind doch spätestens seit Battlefleet Gothic etablierter Teil des
Hintergrunds zum Mechanicum.
Gerade wenn man sich mal mit dem dunklen Zeitalter der Technologie beschäftigt oder mit dem was die Necrontyr so vom Stapel
gelassen habe, ist eine Mechanicum Arche doch absolut nichts Weltbewegendes.

Mal ganz davon ab, dass viele Sci-Fi Fans auch die Dimensionen und Größen und Entfernungen im Weltall völlig unterschätzen.
Ist aber ganz natürlich, für unser Gehirn sind solche Werte und Kräfte auch einfach zu viel.
Oder um es mit anderen Worten zu sagen:
Ich lebe auf einer Felsplatte, die auf einer geschmolzenen Gesteinskugel treibt und sich mit wahnsinngier Geschwindigkeit
um einen brennenden Gasball und auch noch um sich selbst dreht.
Worüber soll ich mir Sorgen machen ?

Von daher denke ich, in Anbetracht der Verhältnisse im Weltall ist eine Mechanicum Arche gerade gut genug um die Galaxis zu bereisen
und eventuell zu erkunden.
Der Millenium Falke oder die Enterprise erscheinen mir da deutlich unpassender.
Eine Mechanicum Arche is an sich relativ gut definiert, und die is nicht deutlich gewaltiger als ein Imperator Klasse Schlachtschiff, sogar ziemlich mit diesem Vergleichbar. Cawls persönliche Arche lässt die Maccrage Honour auch nicht wie ein Ruderboot aussehen.
Aber die Speranza war praktisch gewaltiger als alles das man im Imperium jemals kannte. Selbst die persönlichen Flaggschiffe des Imperators hätten sich von dem teil versteckt.

Kann dich nicht stören, muss aber einen auch nicht gefallen. 😉
 
Das die Speranza krass war, mag ja sein. Hab auch nicht mehr im Kopf, wie groß, ist schon etwas her dass ich das Buch gelesen habe,
war glaube ich 2012 oder so ?
Aber es war halt auch ein Schiff aus dem dunklen Zeitalter, kurze Internet recherche sagt, es war nicht nur eine Arche,
sondern als mobile Schmiede konzipiert. (Was wohl die Votann dazu sagen ?)
Von daher, wie du sagst, stört mich nicht. Passte für mich gut ins Bild.
Schließlich ist das Imperium auch technologisch nur Schatten dessen, was die Menschheit vor Jahrtausenden schon entwickelt hatte.

Und am Ende ging es um den Atem der Götter, da muss das Flagschiff für die Reise in den Halo Bereich schon ein bischen was mitbringen.
Und bei 40k erwarte ich einfach, dass die Schiffe und die Technologie drüber sind.
Ist ja wie gesagt nicht Star Trek, Star Wars oder gar Perry Rhodan, wo 2500m durchmessende Kugelraumer schon als riesig gelten.

Ich meine, ich habe auch nur eine ungefähre Ahnung davon, was technologisch möglich ist und was im Weltraum so auf uns wartet.
Also auf die Menschheit, nicht auf uns persönlich. 😄
Aber mich würde schon mal interessieren, ob es die Menscheit wirklich mal gebacken bekommt, das All zu bereisen,
welche Technologien so entwickelt werden und wie es so in der Zukunft aussieht.
Kann man ja immer drüber spekulieren, aber das ist ja auch kein Wissen.
Seis drum.

Ich fand die Mechanicum Trilogie gut, sollte sie am besten nochmal lesen. Gutes altes 40k, keine Primaris,
Cadianer, die Straßen von Vogen und der kalte unbarmherzige Weltraum.
 
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Star Wars oder gar Perry Rhodan, wo 2500m durchmessende Kugelraumer schon als riesig gelten.
Da gibt es aber auch Gegenbeispiele:

-Bei Perry Rhodan "Old man" mit 120 (?) Kilometern Durchmesser.
-Bei SW war die Executor mEn knapp 20 Kilometer lang und über Dinge wie nen Todesstern muss man nicht wirklich reden.

Auch in diesen Universen hat man mal auf die Kacke gehauen! 😉
 
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Danke dir, werde mir das mal anschauen.
Grundsätzlich fangen
Schlacht um den Reißzahn und die Saga des Gyrfalken die Tragik der Spacewolves schön ein. Danach könnte man den Feuerdämmerungsteil mit den SW lesen. Da verhalten sie sich aber vor allem gemessen an der vorherigen Tragik bisschen dumm. Aber das verdeutlicht vielleicht auch bisschen die Problematik mit den Primaris.
 
Ich meine auf Amazon stand es vor kurzen noch für November an, nun ist es auf Januar verschoben(?) wurden.
Danke für die Info!

Gerade geschaut: Englische Ausgabe 16. Dezember, auf Deutsch ab dem 19. Januar.
Auf Amazon würde ich mich aber nicht mehr verlassen wollen, die haben sich bei einem der letzten SoT-Bände auch um mehrere Wochen nach hinten vertan.

Ich werde jedenfalls ab November die Augen offen halten... 😉
 
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Gelesen: Fulgrim - Der Perfekte Sohn von Jude Reid

Worum geht es? Fulgrim ist gelangweilt und ruft einen Wettbewerb aus: Wer ihm den Kopf eines bestimmten Champions des Imperators bringt, wird sein neuer Liebling. Die Emperor's Children haben zwar keine Ahnung, was an dem Typ so besonders sein soll, was sie überhaupt mit der Welt sollen, die er verteidigt und haben generell irgendwie keinen Plan außer rumhängen, Drogen nehmen und Loyalisten abstechen. Aber wenn Daddy es sich so sehr wünscht... Also gehen sie einander an die Gurgel, bis nur noch einer steht. Ziemlich verstümmelt, aber er steht - und erstaunlicherweise nicht wie einst Eidolon hinter Fulgrim, um seine Augen nicht zu beleidigen, sondern neben Fulgrim.

Lesenswert? Hm. Auffälligerweise ist der Plot genau so strukturiert wie beim Angron - Buch. Ein halbwegs netter und kompetenter Protagonist mit Vorliebe für Nahkampf. Eine ihm loyal ergebene Kultistin, die ihn dahin bringt, wo er hin will, ihm das Leben rettet und dafür von ihm abgemurkst wird. Eine Invasion auf einer Welt, die eigentlich gar keinen Wert hat, aber die loyalen Space Marines haben da etwas hingebracht, was der Primarch unbedingt will. Und die "normalen" loyalen Soldaten sind Kanonenfutter. Ein Primarch, der seine Anhänger irgendwo hinbringt, ohne Plan und Ziel - Hauptsache Blutbad und Papa Imperator eins reinwürgen. Space Marines, die der Meinung sind, sie seien dazu bestimmt, einen Primarchen im Zweikampf zu erledigen und dahinter alles andere zurückstellen. Weil eine Vision ihnen gesagt hat, sie seien dazu auserwählt.
Allerdings kommen hier Black Templars dazu, die permanent Dorn preisen statt Imperator und Sigismund - der letztere scheint für diese Templars gar keine Rolle zu spielen. Kommen eher rüber wie schwarz angemalte Imperial Fists. Gefiel mir nicht.
Die Emperor's Children sind hier auch eher Versager, die ohne Doping und Schummeln nicht viel erreichen. (OK, geschrieben von einer Chirurgin - die 'sagt nein zu Drogen' - Message ist wenigstens subtil verpackt). Bolterporn ist hier nicht so - eher Klingenfetisch. (OK, geschrieben von einer Chirurgin. Die lieben halt ihre Skalpelle.)
Kann man als Appetithäppchen lesen, um etwas Einblick in Fulgrims Kiddies zu bekommen. Ungefähr so wie Der Rote Engel für Angrons Jungs.
 
Ich würde sagen: vernachlässigbar. Eine stimmungsvolle Beschreibung einer Vision eines Champions des Imperator, ansonsten wie gesagt hatte ich eher das Gefühl, daß wir es hier mit Imperial Fists zu tun haben, die sich von den Black Templars Rüstungen geliehen haben. Und die unterwegs noch ein paar Reste von den 8. Cadianern eingesammelt haben. Würde man gar nicht merken, wenn nicht ab und zu jemand "Cadia hält stand!" brüllen würde (miese Übersetzung von "Cadia stands!", nebenbei).

Der Champion des Imperators verliert sein Schwarzes Schwert im Kampf. An einen Apothecarius, der es vom Schlachtfeld klaut. Klingt für mich nicht wie etwas, was bei den BT passiert.
Wilde Theorie: Die Autorin hatte wohl den Befehl, irgendwie die Templars rein zu bringen, die kennt aber die Imperial Fists besser und wollte wohl ursprünglich die verewigen. Liest sich für mich jedenfalls so.
 
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Warte, das klingt fast wie Lord of Excess. Das Buch was auf erstaunlich gute Art schildert wie CSM funktionieren. Richtig, gar nicht 😆😅
Die Night Lords-Trilogie hat diese Aspekte ja relativ offen thematisiert, ohne sich allzu sehr davon weck zu ducken.
Bei den anderen CSM-Büchern, die ich gelesen habe, war das alles eher so ein Aspekt, über den man nicht zu sehr nachdenken durfte.

Kleines Beispiel aus Genefather:
Fabius Bile muss eine sehr komplizierte Operation durchführen, und der Raum, in dem er es durchführt, ist praktisch eine Kloake von einem Raum.
Nach allem, was wir über Fabius wissen, ist er ein medizinisches Genie und brillanter Wissenschaftler.
Nur weil das aber ein CSM-Roman ist, muss halt auch wirklich alles immer „despair and horror“ ausstrahlen.

Das sind dann Momente, wo ich eher etwas schmunzeln muss und mich frage, ob das die Entscheidung vom Autor war oder ob das beim Lektorat verändert wurde.
„Moment, das ist auf einem CSM-Schiff. Wenn die Wände nicht bluten und alles nicht so aussieht, als wäre in dem Raum kurz vorher Menschen grauenhaft ermordet worden, merken die Leute nicht, dass dies auf einem CSM-Schiff stattfindet. Ändern!“ ^^
 
Es ist schon etwas auffällig, daß in verschiedenen Büchern zu verschiedenen Settings immer wieder die gleichen Dinge auftauchen. Gerade der weibliche Nebencharakter, der dem CSM den Allerwertesten rettet - das hab ich jetzt schon drei Mal mit CSM gelesen, dazu in den HH - Stories über die White Scars.
Gibt es sowas eigentlich auch in Sisters - Romanen? Also daß die Sororitas, sagen wir mal von einem normalen Fußsoldaten gerettet wird? Oder haben die andere Must - Have - Elemente?
Dann brauche ich nämlich nur ein Buch zu lesen anstatt 4 oder 5, in denen nur ein Palettentausch vorgenommen wird. Wäre schade. Man sollte gerade den 'kleineren' Autoren doch mal etwas mehr kreative Freiheit lassen, anstatt ihnen per Inquisition... äh, meine natürlich Lektorat irgendwas aufzuzwingen.
 
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Es ist schon etwas auffällig, daß in verschiedenen Büchern zu verschiedenen Settings immer wieder die gleichen Dinge auftauchen. Gerade der weibliche Nebencharakter, der dem CSM den Allerwertesten rettet - das hab ich jetzt schon drei Mal mit CSM gelesen, dazu in den HH - Stories über die White Scars.
Gibt es sowas eigentlich auch in Sisters - Romanen? Also daß die Sororitas, sagen wir mal von einem normalen Fußsoldaten gerettet wird? Oder haben die andere Must - Have - Elemente?
Dann brauche ich nämlich nur ein Buch zu lesen anstatt 4 oder 5, in denen nur ein Palettentausch vorgenommen wird. Wäre schade. Man sollte gerade den 'kleineren' Autoren doch mal etwas mehr kreative Freiheit lassen, anstatt ihnen per Inquisition... äh, meine natürlich Lektorat irgendwas aufzuzwingen.
Oh man du sagst es.

Hier mal eine Auflistung aus dem Gedächtnis.

In den Black Legion Romanen - Weibliche Dämonin und Drukhari stehen dem Chaos Hexer zu Seite als Leibwächter.
Fabius Reihe - Seine Dienerin und. Leibwächterin
Gene Father - Fabius hat eine neue Dienerin und Leibwächterin
Cadia's Fall Reihe - Abaddon's zieh Tochter


Also ja, irgendwie is das so bei den CSM in den Storys eingebaut.