40k Mortarions Erben – Die Legion der Death Guard erhebt sich erneut.

Franky2k4

Eingeweihter
15. Oktober 2018
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Köln
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Willkommen zu meinem 5. Armeeaufbau-Thread und auch gleichzeitig zu meinem letzten, welchen ich erstellen werde. Wie an der ein oder anderen Stelle erwähnt, habe ich nahezu alles verkauft und mich nur noch auf meine vier Armeen beschränkt, wo ich schon einiges für bemalt habe und auch Interesse habe, diese noch weiter fortzusetzen. In diesem Thread geht es um die Death Guard, welche ich den Teil aus der Dark Imperium Box bereits fertigbemalt habe. Aktuell habe ich für die nur noch die Battleforce Box hier liegen, aber irgendwann kommt sicher noch was dazu. Aktuell dient er eher dazu, mein vorhaben mit den anderen Armeeaufbauten zu vervollständigen.

Die Bilder der fertigen Minis, wird demnächst noch vervollständigt. Hab auf meinem Schreibtisch gerade keinen Platz, um die Fotobox aufzubauen und Bilder der fehlenden Minis zu machen.

Folgender Text steht auch in meinen anderen Armeeaufbauten kopiert, falls ihr diesen schon gelesen habt, könnt ihr ihn einfach überspringen:

Ich habe nun einige Armeeaufbauten gesehen und verfolgt und es ist mir folgendes immer wieder aufgefallen. Jedes Projekt, ist nur für sich selbst. Nun, ich wollte, dass meine Projekte nicht so ganz alleine für sich dar stehen und habe mir überlegt, wie kann ich beides bekommen. Ein Projekt, was für sich alleine stehen und für sich betrachten kann, oder aber einen Bezug zu meinen anderen Armeeaufbauten bekomme. Somit habe ich mich die letzten Wochen öfters mit ChatGPT unterhalten und habe angefangen über meine Armeeaufbauten eine Geschichte zu entwickeln. Mein Hauptaugenmerk bezog sich darauf diese so zu gestalten, dass wenn man nur einen bestimmten Thread verfolgt, die Geschichte dennoch lesbar und nachvollziehbar bleibt, oder aber die kleinen Geschichten in den anderen Armeeaufbauten auch liest, um das große ganze zu verfolgen. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

Ich verfolge nicht den Lore, sondern lasse es schreiben und lese drüber. Sollt etwas nicht wirklich zusammenpassen, lasse ich es neu verfassen, oder ändere Kleinigkeiten manuell ab, welche in meinen Augen keinen Sinn ergeben. Daher kann es sicher vorkommen, dass manche Logiklücken sind, oder sich Fehler einschleichen, welche nicht beabsichtigt sind. Ziel ist es hauptsächlich ein wenig Spaß beim erstellen zu haben. Natürlich auch beim lesen und zu sehen, wie sich die Geschichte mit der Zeit ggf. entwickeln wird. So kann ich auch meine Armeeaufbauten auf eine gewisse Art miteinander verbinden, wie ich es gerne hätte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sicher? Meinst du nich, daß du noch 1-9 Platzhalter brauchen wirst?
Musst schon mal bissl in die Zukunft schauen!!

Ich bin neugierig und bookmarke das schonmal 😀
Ich denke nicht, dass ich mehr brauchen werde 😅. Vom Aufbau wird das so sein, wie meine anderen Aufbauten.

Denke ich werde heute Abend oder morgen früh das ganze hier aktualisieren und erstellen, wie es sein soll. Ich hoffe, dass große Ganze, was ich im Kopf habe wird auch aufgehen.
 
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Kapitel 1

Der Himmel war grün vom Feuer der Krankheit.

Verseuchter Regen fiel in dicken Tropfen, ätzte die Erde auf, sog sich in die Schützengräben der Loyalisten.
Jeder Atemzugschmeckte nach Eisen und Blut.
Varthak stand auf einem Hügel aus Leichen, das Gewicht seiner Rüstung ein Monument der Fäulnis, das selbst die Schwerkraft verabscheute.

Unter ihm tobte die Schlacht.

Die Ultramarines kämpften wie Götter aus Mythen– diszipliniert, präzise, makellos in jeder Bewegung.
Doch was ist Disziplin gegen Verfall?
Was ist Reinheit gegen Geduld?

Varthak beobachtete, wie ihre Linien zusammenbrachen, wie Bolterfeuer an den verseuchten Körpern seiner Kriegerverpuffte.
Seine Plague Marines bewegten sich langsam, doch jeder Schritt war unausweichlich.
Sie lachten, husteten, sangen, während sie durch den Rauch stapften – Hymnen aus Schleim und Hohn.

Ein Poxwalker wurde von einem Boltergeschoss zerfetzt.
Er fiel, spritzte Eiter und Knochenstücke – und aus seinem Rückgrat wuchs sofort eine neue, widerwärtige Kreatur.
Fäulnis gebar Leben.

„Vorwärts,“ grollte Varthak.
Seine Stimme vibrierte in der Luft, wie ein dumpfer Herzschlag aus Metall.
„Bringt ihnen das Geschenk des Vaters.“

Er schritt selbst voran, durch den Morast aus Blut und Knochen, seine Axt – Maggoth’s Lament – schwer in der Hand.
Mit jeder Bewegung tropft Schleim aus der Klinge, und wo er fiel, begann die Erde zu schwellen.

Ein Dreadnought der Death Guard stapfte neben ihm– ein Monstrum aus rostigem Eisen und verrottetem Fleisch.
Seine Kanonen spien Seuchenmunition, die mit jedem Treffer einen neuen Alptraum gebar.

Dann sah Varthak sie – drei Ultramarines in der Ferne, umringt von Rauch und Flammen.
Der Captain führte sie, stolze Haltung trotz der Verzweiflung, die ihn umgab.

„Der Reinherzige,“ murmelte Varthak. „Derjenige, dessen Glaube noch fest ist. Wie köstlich.“

Der Dreadnought feuerte.
Explosionen rissen durch die Verteidigungslinie der Loyalisten.
Einer der Ultramarines –Lieutenant, vermutlich – wurde von Splittern getroffen, fiel kurz, rappelte sich auf.

Aber sie flohen.

Varthak hob seine Seuchenaxt und zeigte auf das flüchtende Trio.
„Lauf, kleiner Engel. Lauf in den Himmel. Wir folgen dir in jeden Stern, in jede Hölle.“

Er lachte – tief, kehlig, erfüllt von Freude.
Hinter ihm hallte das Stöhnen der Poxwalker.
Der Gestank der Schlacht war wie Weihrauch.

Dann explodierte der Dreadnought – zerrissen von Bolterfeuer, seine Galle spritzte über den Hügel.

Varthak blieb stehen.
Er atmete ein.
Er spürte, wie die Seuche, die in ihm wohnte, jubelte.

„Nimm, was du willst,“ murmelte er. „Zerstörung ist auch Schöpfung.“

Über ihm zog der Stormhawk der Ultramarines auf.
Ein gleißender Strahl zerriss die Dunkelheit, als das Schiff in den Himmel schoss, die Triebwerke brüllten.

„Sie fliehen,“ sagte ein Plague Marine.
„Ja,“ antwortete Varthak leise. „Aber nichts entkommt dem Atem des Vaters. Der Warp wird sie verschlingen, und ihre Reinheit wird in Galle enden.“

Er hob den Kopf, sah, wie das Schiff im fernen Orbit verschwand.

In diesem Moment vibrierte etwas in der Luft.
Ein leises, flackerndes Flüstern durch den Warp.

Ein Ruf. Ein Schmerz. Ein Signal.

Varthak neigte den Kopf.
„Habt ihr das gespürt?“

Seine Hexer nickten.
„Eine Spur im Warp. Ein Licht, das fällt.“

Varthak lachte.
„Dann ist der Vater gnädig. Ihre Flucht ist unser Geschenk.“


Er trat vor, legte die Hand auf den Boden, der sich unter seiner Berührung verätzte.
„Bereitet die Schiffe vor. Folgt der Spur. Wo Reinheit gefallen ist, wird Fäulnis wachsen.“

Die Luft vibrierte.
Die Plague Marines begannen zu singen, tief und disharmonisch.
Die Poxwalker stürzten sich auf die Verwundeten, rissen sie auseinander, tränkten den Boden mit Blut.

Und Varthak blickte in den Himmel, wo der Stormhawk verschwunden war, und sprach mit einer Stimme, die wie ein Gebet klang:

„Habriel… dein Atem gehört jetzt uns.“




Und so folgte die Death Guard den Spuren der Verzweifelten.
Denn im Verfall liegt Wahrheit. Und im Tod liegt die Vollendung des Lebens.
 
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Kapitel 2

Das Schlachtfeld war still.

Kein Schrei mehr, kein Bolterschuss, kein Gebet.
Nur das Flüstern des Windes, der durch die Rauchschwaden wehte – und das leise, blubbernde Atmen der Seuche.

Varthak stand inmitten der Verwüstung.
Seine Axt Maggoth’sLament steckte in der Brust eines toten Ultramarines, und aus der Wunde sickerte Rauch.
Er zog die Klinge langsam heraus.
Das Fleisch zerfiel zu Schlamm.

„Schöne Arbeit,“ grollte er und wischte die Axt an seinem eigenen Panzer ab.
Der Schleim, der darauf tropfte, färbte das Metall in tieferem Grün.
Die Waffe lebte – und sie trank.

Um ihn herum bewegten sich seine Plague Marines, schwerfällig und methodisch.
Sie sammelten Reliquien, rissen Helme von den Toten, mischten Blut mit Seuchensporen.
Jede Bewegung war ein Ritual.
Jeder Atemzug ein Gebet.

Zwischen ihnen krochen Poxwalker – stöhnend, bettelnd, dankbar.
Einige knieten vor den Leichen der Loyalisten und rieben sich das Blut auf die Zunge.
Andere sangen in brüchigem Chor:

„Segen des Vaters… Segen des Verfalls… Fleisch zu Staub… Staub zu Leben…“

Varthak ließ den Blick über das Schlachtfeld gleiten.
Er sah die verbrannten Krater, die zerbrochenen Bolter, die Reste imperialer Banner, die im giftigen Wind flatterten.

Er sah Reinheit – und das machte ihn zornig.

„Diese Welt stinkt nach Ordnung,“ murmelte er. „Nach Regeln und Hoffnung. Sie verdient den Tod.“

Er hob die Hand.
„Flottenmeister, Statusbericht.“

Ein Seuchenhexer – einst Navigator, nun kaum mehr als ein Sack aus pulsierendem Fleisch – verneigte sich.
„Die Blight of Benediction ist bereit. Warp-Zugänge öffnen sich. Die Spur der Loyalisten ist… stark. Wie eine Duftspur aus Blut.“

Varthak nickte.
„Dann folgen wir ihr. Der Vater will, dass wir sie finden. Vielleicht will er, dass sie leiden. Es ist einerlei.“

Ein dumpfes Brüllen ging durch die Reihen der Plague Marines.
Sie hoben ihre Waffen, schlugen auf ihre Panzerungen, aus deren Fugengrüner Rauch stieg.

„Für Nurgle! Für die Fäulnis!“

Varthak trat zwischen sie, seine Schritte schwer wie Trommelschläge.
„Nein,“ sagte er. „Nicht für Nurgle. Mit Nurgle.“

Er breitete die Arme aus.
„Er atmet in euch. Er fault in euch. Ihr seid sein Husten, sein Blut, seine Freude. Jetzt atmet den Warp. Fühlt, wie er euch nährt.“



Die Schleusen öffneten sich.
Ein Strom aus verseuchten Kriegern, Maschinen und Poxwalkern ergoss sich in die Gedärme des Kreuzers.

Das Schiff war kein Konstrukt aus Metall – es war ein lebender Organismus.
Fleischwände zuckten, Adern pulsierten, aus Deckentropfte Flüssigkeit.
Jede Bewegung des Schiffs war begleitet von einem dumpfen Herzschlag, tief in der Maschinenkammer verborgen.

Varthak betrat die Brücke.
Ein Gestank nach Säure und Moderempfing ihn, süßlich und tödlich.
Er setzte sich in den Thron aus Knochen und Metall, dessen Armlehnen aus verschmolzenen Schädeln bestanden.

„Kurs auf das System der Fliehenden,“ befahl er. „Warp-Antrieb auf maximale Energie.“

Der Navigator – ein lebloser Körper mit einer Masse aus Augen und Fäden statt eines Kopfes – begann zu summen.
„Die Schleier sind dünn, mein Lord. Der Warp atmet… feucht. Und etwas ruft.“

Varthak schloss die Augen.
Er spürte es auch.
Ein leises Ziehen, ein Echo im Warp.
Wie der Nachhall eines Schreis, der nicht sterben wollte.

„Ja,“ flüsterte er. „Ich höre ihn. Ein Ruf, so rein, dass er schmerzt. Ein Captain der Ultramarines. Wie herrlich unrein er bald klingen wird.“

Er öffnete die Augen.
Die Brücke zitterte.
Die Realität brach wie morsches Holz.

Die Blight of Benediction glitt in den Warp.



Es war kein Raum, kein Ort.
Nur Pulsieren, nur Leben, nur Tod.
Die Hüllen des Schiffes bebten, als etwas Großes, Schleimiges über sie strich.
Flüsternde Stimmen bettelten. Hände aus Licht tasteten nach der Realität.

Varthak lachte.
„Atmet tief, meine Brüder. Der Vater hat uns in seinen Mantel gehüllt.“

Ein Seuchenhexer neigte sich zu ihm.
„Wir folgen dem Signal, mein Lord. Es führt uns zu einer Welt. Eine, die lebt.“

„Lebt?“
Varthak verzog das Gesicht zu einem Lächeln.
„Dann werden wir ihr Sterben schenken.“

Er schloss die Augen und sah durch den Warp hindurch –
sah einen blauen Planeten, sah drei kleine Lebenszeichen inmitten von Grün,
und in einem davon – eine Seele, die wie eine Glocke läutete.
Habriel.

„Ich komme, kleiner Engel,“ flüsterte Varthak.
„Ich bringe dir Frieden. Den einzigen, der ewig dauert.“



Und so zog die Blight of Benediction durch den Warp –nicht wie ein Schiff, sondern wie eine Krankheit, die auf der Suche nach ihrem Wirt war.
Das Echo führte sie, das Flüstern lockte sie. Und der Vater lachte im Dunkeln.
 
Kapitel 3

Die Blight of Benediction zerriss die Atmosphäre des Planeten mit einem wütenden, rostfarbenen Licht.
Die Hülle glühte wie eitrige Haut, als das Landungsschiff durch den Himmel fiel.

Varthak stand unbewegt im Inneren, während Erschütterungen das Deck erzittern ließen.
Neben ihm rasselten die Glocken des Noxious Blightbringers, jede Note ein Gebet an Nurgle.
Die Luft war schwer von Fäulnis und Freude.

„Spürt ihr das, Brüder?“ brummte Varthak.
„Etwas Lebendiges, das nicht sterben will. Etwas, das wachsen will… aber noch nicht weiß, wie man verrottet.“

Der Malignant Plaguecaster lächelte, ein Riss zog sich über seine verwesenden Lippen.
„Ein unbeschriebenes Blatt. Ein Körper ohne Seele. Wie… wunderbar.“

Die Landeplattform krachte auf, das Schiff öffnete sich mit einem zischenden Laut.
Grünliche Dämpfe entwichen, krochen in die Luft.

Varthak trat hinaus – und die Welt antwortete.

Der Boden lebte.
Die Felsen pulsierten leicht, als atmeten sie.
In der Ferne wehten Schwaden aus organischem Nebel.

Und zwischen den Hügeln… Bewegung.
Kreaturen, insektenhaft, aber geordnet.
Sie formierten sich. Beobachteten.

Varthak hob langsam die Axt, Maggoth’s Lament.
„Seht ihr sie, Brüder? Der Vater prüft uns erneut. Diese Kinder… sind hungrig.“

„Und wir sind nahrhaft,“ kicherte der Blightbringer.



Ein Schwarm von Termaganten kam heran.
Sie bewegten sich wie Wasser über Steine – elegant, lautlos, tödlich.

Varthak stand unbewegt, bis sie auf wenige Meter heran waren.
Dann nickte er.
„Beginnt das Sakrament.“

Die Plague Marines hoben ihre Bolter.
Fäulnisgeschosse flogen.

Der Malignant Plaguecaster hob den Stab und entließ eine Wolke aus warpverseuchtem Schleim, der in der Luftpulsierte wie ein lebendes Herz.
Der Zauber traf die erste Reihe der Tyraniden – und diese schrien.

Ihre Panzer blühten auf wie Blüten aus Fleisch.
Dann erstarrten sie.
Und aus ihren Rücken wuchsen neue Formen.

Varthak beobachtete, wie sich die Kadaver aufrichteten, nun grotesk verändert – keine Tyraniden mehr, aber auch keine Poxwalker. Etwas dazwischen.

„Seht ihr?“
Er lachte tief.
„Sie nehmen das Geschenk an. Sie sind willig.“

Der Blightbringer ließ seine Glocke erklingen, der Ton vibrierte durch die Ebene.
Die Poxwalker jubelten und rannten in das Gefecht, Arme ausgestreckt, Münder weit offen.

Ein Tyranid Neurogaunt sprang sie an, riss einem Poxwalker den Kopf ab –
doch der Poxwalker lachte, während er fiel.
Der Schädel zerplatzte, und aus der klaffenden Wunde sickerte eine grüne Flüssigkeit, die den Neurogaunt zerfraß.

Die Erde dampfte.
Fleisch fiel in sich zusammen.
Zwei Lebensformen kämpften – beide trugen den Tod in sich, aber auf unterschiedliche Art.



Varthak trat vor.
Ein Tyranid Warrior kam auf ihn zu, zwei Knochenklingen erhoben.
Er ließ ihn gewähren, bis die Klingen in seine Rüstung schlugen –
dann packte er das Biest am Hals und zog es zu sich.

„Schön,“ murmelte er. „So vital. So dumm.“

Er schwang die Axt.
Maggoth’s Lament zerschlug den Schädel.
Aber als der Körper fiel, kroch Bewegung darunter hervor – Fäden aus Fleisch, die sich an Varthaks Rüstung klammerten.

„Interessant,“ flüsterte der Malignant Plaguecaster.
„Sie fressen… die Seuche. Sie verstehen sie.“

Varthak trat zurück, betrachtete, wie die Biomasse zuckte.
„Dann verstehen sie bald Schmerz. Und Hingabe.“

Er lachte.
„Vater Nurgle wird sie lehren, wie man stirbt.“



Die Luft vibrierte.
Ein gellender Schrei durchschnitt das Schlachtfeld — nicht von einem Tier, sondern von einer Intelligenz.
Die Tyraniden zogen sich kurz zurück.
Dann begann der Boden zu beben.

Aus den Hügeln brachen größere Kreaturen hervor –Neurotyrant, Psychophage, Winged Prime.
Das Bewusstsein des Schwarms hatte entschieden, dass diese Krankheit nicht nur eine Bedrohung, sondern eine Herausforderung war.

Varthak breitete die Arme aus.
„Sie kommen. Oh, geliebter Vater, sie kommen!“

Der Blightbringer begann zu läuten, der Malignant Plaguecaster flüsterte Litaneien, die Luft selbst fing an zu verfaulen.

Dann trafen beide Armeen aufeinander.
Fäulnis gegen Hunger.
Gestank gegen Fleisch.
Der Klang des Krieges



Als die Sonne unterging, war nichts mehr klar zu erkennen.
Der Himmel brannte grün.
Die Erde pulsierte.
Und irgendwo zwischen all dem stand Varthak, lachte und hob seine Axt.

„Mögen sie fressen, mögen sie wachsen…
…denn was sie verzehren, gehört dem Vater.“

Er blickte hinauf, wo sich die Warplichter der Thousand Sons entfalteten,
und flüsterte:
„Und vielleicht… gehört auch ihr bald ihm.“



Die Death Guard hatte den Planeten gefunden,
aber der Planet hatte sie ebenso gefunden.
Und in seinem wachsenden Bewusstsein wurde die Fäulnis zu Nahrung.
 
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