Werkzeug Eure Erfahrungen mit Speedpaint Markern

Ashmodai

Fluffnatiker
14. Juni 2004
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Habt ihr bisher Erfahrungen mit Speedpaint Markern machen können? Es gibt von z.B. Armypainter so edding-artige Stifte mit Contrast Farben, die man z.B. bei Amazon auch leer kaufen und selbst befüllen kann.
Nach ein paar Rezensionen habe ich sie mir mal bestellt, bin aber noch nicht ganz so sicher. Man kommt wohl an viele Stellen nicht so gut dran, weil die Spitze wie bei einem Edding recht fest ist und nicht so biegsam wie ein Pinsel. Vorallem aber, wenn man eh kein so doller Maler ist und es von der Handhabung prinzipiell schneller ist und man nicht alles aufbauen muss (Wasser, Farben, Pinsel immer wieder säubern, etc.)

Aber die Figuren damit schneller zu bemalen, schien ganz attraktiv zu sein. Highlights und Details dann weiterhin mit Pinsel.

Habt ihr mit diesen Markern schon Erfahrungen gemacht?
 
Also ich habe von einem anderen Hersteller einen vergleichbaren Acrylmarker, den Verwende ich aber nicht zum Bemalen der Minis sondern Beschriften der Bases, da schreiben mit einem Pinsel für mich "unmöglich" ist.

Vor allem der Aspekt der Zeitersparnis für Gelegenheitsmaler ohne feste Paint-Station erscheint mir aber vor allem hinsichtlich Motivation überhaupt anzufangen mit malen als durchaus praktisch.

Da du die Stifte ja schon bestellt hast bin ich auf dein Feedback hier aber sehr gespannt.
 
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Ich hab ein paar von diesen Stiften ausprobiert. Find die persönlich die bessere Alternative zu Speedpaints, da man nen sehr schönen gleichmäßigen Farbfluss hat. Insbesondere das Schwarz hat es mir angetan. Das Silber find ich nicht ganz so gut, da bei diesem die Farbe in der Spitze trocknet.
Hab die Stifte auch mit meinem 6 Jährigen verwendet. Für den sind die optimal.
Hier mal seine ersten Ergebnisse. 80% er 20% Nacharbeit der Papa. Grundsätzlich Slap chop, agrax drüber und ultra matt Lack.
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Sieht gut aus. Auch was ich bei einem Freund gesehen habe, war nicht schlecht. Von daher bin ich gespannt. Grundiert wird schwarz und dann erst mit einem grau und dann weiß trockenbürsten.
So habe ich das bei 2-3 Armeen gemacht und das hat sich für mich am meisten bewährt. Mehr als Schwarze Grundierung und dann mit Weiß nochmal eine Lichtquelle simulieren.
Die nächste Armee wird wohl der Test dafür werden 😂 (Tzeentch ist eh farbenfroher, da kann ich die "Vibrant colors" ausprobieren)

Ich habe auch noch ein schönes Video gefunden. Bei den meisten Reviews wurde einfach über weiß oder grau gemalt und das sieht bei Contrast Farben schon nicht so gut aus. Bei den Stiften dann noch etwas schlechter.
Aber mit der Slap Chop Grundierung sieht das Ergebnis nicht so viel schlechter aus als mit Pinsel und Kontrastfarbe. Bin sehr gespannt, wie es dann real wirklich aussieht und wieviel ich mit dem Pinsel nacharbeiten muss außer bei Details, Highlights und evtl. hier und da mehr Schattierung.
Wobei die meisten der Marker Farben reeelativ dunkel zu sein scheinen.

 
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Reaktionen: Cpt. Com. Da'emus
Also meine bisherige Erfahrung:
die Stifte sind an sich echt gut! Zumindest, wenn man keine Malecke hat und auch nicht sonderlich gut malt. 😂
Wenn die Sachen fertig sind, poste ich mal Bilder. Es fehlen noch Details und einfache Highlights (das können die Stifte halt nicht).

Vorteile: sind einfach in der Handhabung, man kann direkt losmalen und das vorallem überall. Als jemand, der öfter schon mal eine Farbe umgeworfen hat, ist das ein deutlicher Vorteil. Einfach den Stift und die Figur nehmen und los.
Die Farben sind z.T. sehr gut deckend. Die Genauigkeit ist in etwa wie mit einem mittleren Pinsel, je weniger man aufdrückt, desto genauer werden sie logischerweise. Ich persönlich bin damit etwas genauer als mit einem Pinsel, vorallem was Ränder angeht. Man kann die Farben dunkler und intensiver machen, indem man einfach mehrfach drübergeht über Stellen. (könnte man mit Farbe auch, aber mit dem Stift ist es deutlich einfacher)
Wenn man mal eine Stelle übersehen hat, konnte man die innerhalb von Sekunden korrigieren.

Nachteile: sie versagen etwas auf größeren Flächen, da wäre ich mit einem Pinsel und Farbe deutlich schneller, da dem Stift schnell mal die Farbe in der Spitze ausgeht. Je nach Oberfläche franst die Spitze des Stiftes schnell aus, musste ich feststellen. Man kann immernoch fein malen, aber mit deutlich mehr Aufwand. Dafür braucht man wohl weitere Stift-Spitzen, die aber sehr einfach auszutauschen sind und man kann sie auch einfach umdrehen. Man kann die Spitze einfach rausziehen und wieder reinmachen und sie ist von beiden Seiten spitz.
Z.T. sind die Farben ZU deckend. Das ist nicht ganz so cool für Kontrastfarben. Und das lässt sich auch nicht anpassen. Bei Contrast könnte man einfach Medium oder Wasser benutzen, um die Deckkraft zu schwächen. Die Stifte sind, wie sie sind.

Mein bisheriges Fazit: ich mag die Stifte und sie waren ein guter Kauf. Wenn man eine sortierte Malecke hat und gut malt, sind die Stifte nichts. Außer evtl. die beiden Metallics. Wenn man aber schnell mal etwas bemalen will und keine Malecke hat, sind die Stifte super. Vorallem weil sie einfach zu benutzen sind. Wenn ich erst die ganzen Farben rauskramen, Wasser holen, Pinsel durchsuchen, etc. muss, bin ich eher geneigt, nix zu tun. So kann man einfach mal nebenbei etwas machen.
Qualität ist völlig in Ordnung, wobei ich Farbe und Pinsel für besser halte, aber die unkomplizierte Handhabung war das, was überzeugt hat.
 
Das Ausfransen könnte einfach Benutzerfehler sein. Das passiert speziell dort, wo ich versuche, großflächig Dinge zu bemalen. Wenn ich nur einzelne leichte Striche mache, passiert das nicht. Beispielsweise bei den Endlos Zaubern von Tzeentch, wo ich das rot/gelb gemacht habe (siehe Beispielbild). Also sprich dort, wo ich auch gegen Kanten malen muss, damit die Farbe tatsächlich überall hingeht und großflächig eine Farbe benötige. Das würde mit einem Pinsel auch passieren, aber den kann ich wesentlich besser danach wieder "reparieren".
Bei kleineren Dingen kann ich definitiv mit sanfteren Strichen malen, da passiert das sehr viel weniger. Also gegen Kanten malen und dort wo viel eintönig ist, weil die Spitze wie geschrieben dabei definitiv trocken wird und man kurze "Pump- und Erholphasen" braucht, damit wieder genug Farbe an der Stift Spitze ankommt. Vermutlich habe ich dann auch z.T. etwas zu kräftig aufgedrückt in den Fällen, weil ich es nicht so wirklich abschätzen kann und es einfach sehr trocken wurde bei großflächiger Nutzung einer Farbe.
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<-- das sind nicht meine, sondern die von GW ! Nur zur Verdeutlichung.