40k Emperor's Children - You can't write paint without pain

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Gestern gab es ein (kurzes, schmerzvolles) Spiel gegen Tau ... lauter fliegende Anzüge, die dringend in die kurze Reichweite meiner Schallwaffen wollten. Das war schlicht ein Missmatch, die hatten keine Chance. Und ich hab mal wieder festgestellt, daß Noise Marines toll sind. Vor allem, wenn ein Lord Kakophonist dabei ist! Wenn bei den sechs Schuss mit den Bassblastern vier 6er liegen und man plötzlich 10 Treffer hat, die gegen die Anzüge alle auf 2+ verwunden ... da blieb nich viel stehen ^^
Aber auch abseits solcher unverschämten Trefferwürfe lief es echt gut 👍 Die einzigen, die mal wieder nix gemacht haben, waren die Infractors. Die waren nun zum fünften Mal auf der Platte und wurden wieder direkt ausradiert.

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Ich musste ein paar Modelle proxxen, weil ich nur einen "echten" Maulerfiend hab. Aber die Spinne hat sich da auch gut gemacht 👍
Der pinke Dreadnought war ein War Dog Brigand, auch wenn er eher wie ein Karnivore aussieht. Ich denke, nächstes Mal spiele ich den auch als Karnivore, das hat mich nämlich anfangs hart verwirrt 😀

Die Acrylplatten kamen gestern frisch mit der Post an. Ich hatte nach einigen Gesprächen Lust, mal das offizielle GW Layout hinstellen zu können. Das bietet halt schon sehr viel mehr Deckung als der normale Seja-Tisch 😉
Und mit den Platten unter meinem normalen Gelände funktionierte das gestern ganz gut. Bis auf die Tatsache, daß wir in Unkenntnis einfach ALLES als Ruine gekennzeichnet hatten und dann die Fahrzeuge nirgends drauf konnten 😛
 
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Lord Valaal stand neben seinem Kakophonimeister und betrachtete das Schlachtfeld. Zwischen den Kreuzgangruinen der ehemaligen Basilika lagen verstreut Körper in Power Armour in den Farben seiner Legion. Nicht weit davon häuften zerschmetterte Xenoskörper inmitten der Splitter ihrer einst weiß strahlenden und blutbefleckten, zerstörten Anzüge. Es musste ein kurzes Vergnügen für die Emperor's Children gewesen sein, so geballt wie die Opferreste da lagen.
"Da ist nicht viel übrig geblieben von den Tau", dröhnte der Bass der Stimme Carcigo Terenas, lakonisch die offensichtlichen Fakten in Worte fassend. Valaal erbebte beim Klang der verstärkten Stimme und seine Ohren klingelten.
"Ja, das war wohl ein Gemetzel. Warum diese Xenos hier landeten und dann auch noch auf die Unseren zustürmten, ist mir ein Rätsel. Leider eins, das sich uns wohl nie offenbaren wird, so wie es hier aussieht."
Der Lord Kakophonist grunzte zustimmend.
"Haben wir Informationen, wer dafür zuständig war?" fragte Aluthyvius Valaal, diesmal in sein Vox gerichtet.
"Mylord, wir haben diese Informationen soeben bekommen." kam die knackende Antwort. "Es war laut eigenem Bekunden ein Salassek Caesansi und er wünscht euch zu sprechen. Genauer gesagt ist er bereits auf dem Weg zu ..."
Die nächsten Worte gingen in einem Knistern unter. Das Knistern breitete sich von seinen Ohren über seinen gesamten Körper aus, bis alles an ihm prickelte. Lord Valaal blickte zu Carcigo und sah an seiner Haltung, daß es ihm genauso ging. Es ging über in ein Knistern in der Luft, die nun einen deutlichen Schimmer aus Gold und Magenta angenommen hatte und Valaal konnte kleine schwarze Flecken in der Luft schweben sehen. Die aufkommenden Reize wurden um einen süßen, lieblichen Duft erweitert, der sich in der Nase festsetzte und bei jedem Atemzug etwas mehr kratzte. Die schwarzen Partikel sammelten und verdichteten sich, bis sie ein mehr als mannshohes tintenschwarzes Oval ergaben, aus dem eine hochaufragende Gestalt trat. Das Oval in der Luft verschwand genauso wie das Knistern und Lord Valaal konnte nun die Gestalt besser erkennen.
Sie war über und über mit Totenschädeln und sich windenden Gesichtern bedeckt. Im Torso, wo bei Lord Valaal der gewaltige Bauch war, war bei dieser Gestalt ein weiterer Torso zu sehen, zusammen mit einem Paar wild fuchtelnder Arme und einem einzelnen Auge an der Stelle des Solarplexus. Unter diesem Torso war ein weit geöffnetes, eine rote, blutähnliche Substanz sabberndes Maul zu sehen.
Er konnte nicht erkennen, wo die Haut der Gestalt endete und die Rüstung begann. Alles war in demselben verstörenden Schema aus Pink und Schwarz gehalten und alles bewegte sich ... irgendwie. Die Gesichter wanden sich ihm und dem Lord Kakophonist zu, als sie sie erblickten und ihre stummen Schreie galten nun ihnen. Eine Hand der großen Gestalt endete in zwei langen, schwarz glänzenden Klingen während eine Verdickung in der Rüstung oder was es war den anderen Unterarm inklusive Hand komplett ersetzte. Oder nur umhüllte, wer konnte das schon sagen. Auf dem Rücken entfalteten sich mit quietschenden, knarrenden, knisternden Geräuschen sechs Flügel, die in bewundernswerter Asynchronität flatterten und die Gestalt elegant über dem Boden schweben ließen. Der Kopf war ein von zwei gedrehten Hörnern gekrönter grinsender Totenschädel und war ... golden. Oder war das nur der Schimmer der Luft, der ihm diesen Anschein gab? Lord Valaal konnte es nicht mit Sicherheit sagen.
Er hing mit seinem Blick noch an den leeren Augenhöhlen der Gestalt als eine sanfte Stimme wie der Fluss eines süßen Weins in ein kristallenes Glas bei einem festlichen Bankett in seinem Kopf erklang und sämtliche anderen Gedanken hinfort spülte.
"Willkommen auf meinem Schlachtfeld, Lord Aluthyvius Valaal und Lord Carcigo Terena von den Lascivious Whispers. Eure Anwesenheit hier ehrt mich und die Meinen und wir sind aufrichtig erfreut, euch hier anzutreffen. Mein Name ist Salassek Caesansi, Gesegneter Prinz der Bringers of Golden Delirium, auserwählter Träger der Gaben des Slaanesh. Wie euch führte mich das Flüstern um einen Kreuzzug der imperialen Lakaien des Throns auf Terra in dieses System. Wie ihr habe ich die Gerüchte vernommen, daß Lord Fulgrim ebenfalls hier erwartet wird."
Lord Valaal wollte den Dämon unterbrechen und ihm sagen, daß es mehr als Gerüchte waren und daß er inzwischen Belege dafür hatte, daß sowohl Fulgrim als auch Lucius hier auftauchen würden. Doch er brachte es nicht übers Herz, diesen lieblichen Fluss an Worten zu unterbrechen und so sprach Salassek weiter.
"Wir hörten ebenfalls von einer auf eure Befestigung zukommenden Bedrohung und würden nichts lieber tun, als euch bei der Abwehr dieser nach Kräften zu unterstützen. Nicht, daß die Lascivious Whispers diese Unterstützung vonnöten hätten, versteht mich nicht falsch, meine Lords." Er breitete seine Arme aus und das Grinsen des goldenen Totenschädels wurde unwirklich breit.
"Doch warum die Gaben, die der tote Imperator zu uns bringt, allein genießen, wenn man das auch in Gesellschaft von Freunden tun kann?"
Salassek hob den Kopf und begann zu lachen, was die Gesichter in seiner Gestalt in Panik versetzte und den Torso in seiner Mitte immer wilder um sich greifen ließ. Das Lachen wurde immer lauter und volltönender und zu dem so sanften Klang seiner Stimme gesellten sich nach und nach immer mehr Stimmen. Krächzende, kichernde, laute und basslastige, hastig hechelnde ... und sein Lachen verkam zu einer Kakophonie sondergleichen, die abrupt endete, als der Dämonenprinz den Kopf senkte und mit wieder lieblicher Stimme an Lord Valaal gerichtet fragte:
"Nun, was sagt ihr?"
Lord Aluthyvius Valaal, noch immer bezaubert von dem Erlebten, konnte nur nicken.
 
Zwischenmeldung ... der CreeperCrawler wartet immer noch auf seine erste Farbschicht, dafür sind aber zwei Prinzen (einer mit und einer ohne Flügelchen) dazu gekommen, die ebenfalls geduscht werden wollen.
Und die Infractors sind fertig gestellt worden:

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Die beiden Äußeren sind noch von den Farbtests, die drei in der Mitte stellen das Endergebnis dar. So werden dann die restlichen Marines bemalt. Hab das auch brav im Brushrage dokumentiert, damit ich mich nicht nächste Woche frage, wie ich das gemacht habe 🙂

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Hier hat der Geflügelprinz schon seine ersten Flügel bekommen ... die anderen wollten im Druck nicht so recht und wurden über Nacht nachgedruckt. Wenn die Sonne ihre Arbeit heut Nachmittag getan hat, werden die dann auch verbaut und der Gute ist fertig für die Dusche.
Die pinken sehen auf jedenfall sehr geil aus und du solltest dieses Schema definitiv beibehalten. Die roten passen da irgendwie absolut nicht rein. Ggf. Mal überlegen die ins Isobad zu werfen und an die anderen anzupassen.
 
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Reaktionen: sejason
Find ich gut, daß du die pinken Marines auch magst! Neu bemalen werd ich die vorherigen Testsubjekte allerdings nicht ... die werden im Zweifel einfach weniger gespielt, sobald die nächste Fuhre Infractors fertig ist 😉

Ich hab gestern Abend noch bissl gemalt und kann euch nun den gesegneter Prinzen der Bringers of Golden Delirium, Salassek Caesansi, vorstellen:

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Ich muss ja ehrlich gestehen ... das Foto finde ich kakke. Da stecke ich so viel Zeit in die Mini und dann sieht das auf dem Bild aus, als wäre sie nur so halbherzig bemalt. Ja, ich weiß, Selbstmitleid is doof 😉 Aber ich schwör, in echt sieht der besser aus!! ^^
Vll wird das ja besser mit besserem Licht. Muss eh die Fotobox mal raus holen und dann die Galerien auf der ersten Seite auffüllen.
 
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Der nächste Daemon Prince hat es geschafft und wandert nachher vom Maltisch in die Vitrine:

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Das Pink ist eigentlich etwas differenzierter. Im Gegensatz zum vorherigen Flügelprinz hab ich hier mehr mit Schatten und Highlights gearbeitet und bin insgesamt zufriedener mit den Farben. Hat die Smartphonekamera allerdings nicht interessiert, die wollte euch einfach PINK um die Ohren Augen hauen ^^
 
Mal kein Update ... gestern war Bulweih mit seinen Space Wolves hier und es kam zu einem pink-grauen Schlagabtausch.
Nachdem der Startschuss gefallen war, haben alle Beteiligten plötzlich alle taktischen Finessen vergessen und rannten einfach aufeinander zu. Wie erwartet quasi 😉
Wir kamen in den 3h trotz der auf 1250p reduzierten Listen nicht wirklich weit, weswegen hier einfach nur ein paar Fotos folgen:

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Ein paar tolle Momente gab es allerdings. Der Flügelprinz und der Wulfendread haben sich gegenseitig so richtig auf die Mütze gegeben ... ohne daß wirklich was passierte. Beispielsweise hatte der Prinz in einer Nahkampfphase von seinen 7 Attacken 4 Verwundungen hin gelegt und der Dread hat davon drei weg gerettet UND von den verbleibenden 4 Schaden auch noch 2 mit Feel No Pain einfach weg ignoriert. Statt potentieller 16 Schaden kamen also 2 an. Es war zum verzweifeln.
Wobei ich mich da nicht beschweren wollte, ich hatte auch solche Würfe, beispielsweise im Abwehrfeuer gegen vorrückende Terminatoren mit den Noise Marines. Von 6 Schuss der Bassblaster treffen 4 (!!) und dank Lord Kakophonist sind das 8 Treffer, die dann 2,5 der Termis aus den Latschen hauen. Nachdem vorher in der Schussphase in genau dieser Konstellation genau nix passiert war, fand ich das doch sehr erfrischend. Bulweih sicherlich nicht 😉

War auf jeden Fall ein schönes halbes Spiel!
 
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Und mal wieder ist was fertig geworden!
Der fiese Krabbler hat gestern seine finalen Farben bekommen und ist eben in die Vitrine gewandert.

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Am Dienstag wird er seinen ersten Einsatz haben ... wie ich die AdMechs von DestinyFish so kenne, wird er nich lange rumstehen. Klassisches "Neues Modell Syndrom" halt 😀
 
Das Grundgerüst bildet der Infernal Stalker von Wildmesh.
Der Torso vorn ist von Solwyte, ein "Legions of Khurybah Hollow One". Darauf habe ich eine Standarte als Kopf gesetzt 🙂
Und dann hab ich noch ne Schallwaffe und ein paar Dämonenfratzen angebracht und das übliche EC Smybol in die Seite gehämmert.
 
Der Schwerthieb kam schnell und war exzellent ausgeführt. Aluthyvius wich elegant aus und spürte den Windhauch der Klinge an seinem Gesicht vorbei fließen. Eine Attacke von oben, eine Finte, ein Stoß von unten. Langsam nach hinten gehend wich er auch diesen Hieben aus. Die Augenlinsen des schwarzen Space Marines glühten ihn emotionslos an, während sich das Schwert in seiner Hand immer schneller bewegte. Aluthyvius genoss es sichtlich, Speichel lief aus seinem breit grinsenden Mund. Er lachte. Unerwartet schoss die kettenumwickelte Faust des Marines vor und traf sein Gesicht. Blut spritzte und er spürte seine Nase brechen. Im Bruchteil einer Sekunde wechselte seine Stimmung von leichter Erheiterung zu schäumender Wut. Aluthyvius blinzelte und zischend leerte sich eine Phiole in seinen Blutkreislauf. Seine Hände zuckten und seine Augenlider flatterten unkontrolliert während sich sein Körper an die Drogen gewöhnte. Einen weiteren Sekundenbruchteil später war er wieder da und parierte lässig einen Hieb des schwarzen Space Marines. Die Welt war langsamer geworden, farbloser. Im Gegensatz dazu sah alles, was sich bewegte heller aus, leuchtend fast. Aluthyvius erwartete fast einen Leuchtpfeil zu sehen, der anzeigte "schau, da bewegt sich was!" Er schwang seinen Speer herum und schnitt mühelos durch den Unterarm des Marines. Die Hand, die seine Nase zertrümmert hatte, fiel zusammen mit den Ketten klirrend zu Boden. Es war ein eigenartiger Klang, fast singend. Zusammen mit dem aus dem Arm pumpenden Blut war es fast schon schön. Er legte seinen Kopf leicht schief und lauschte verzückt.
Der Space Marine schwang sein Schwert und es fuhr auf den scheinbar entblößten Hals zu. Aluthyvius fing es mit seiner Peitsche ein und riss es dem Marine aus der Hand. Dieser stürmte nun waffenlos auf ihn zu und mitten in den Speer hinein, den Aluthyvius blitzschnell vor sich gehalten hatte. Durch den Speer auf Armeslänge gehalten konnte der Space Marine nichts mehr ausrichten und Aluthyvius war sofort als die Bedrohung für ihn verschwand des Kampfes überdrüssig. Er schlang in einer eleganten Bewegung seine Peitsche um den Hals des Marines und riss seinen Kopf mit einem lauten Knacken ab.
Um ihn herum war es ruhiger geworden, der Lärm der Schlacht klang ab. Was nicht nur an den Drogen lag, deren Wirkung sein Körper schon wieder abbaute. Die Schlacht war schlicht vorbei, die letzten Reste der Imperialen zogen sich zurück, unter dem Dauerfeuer der stetig vorrückenden Truppen des Chaos. Auf einem Hügel schrieen Kultisten ihre Gebete an die Götter und schienen irgendetwas oder irgendwen zu opfern. Noise Marines liefen hinter den Imperialen hinterher und feuerten Welle um Welle aus ihren Schallwaffen. Aluthyvius sah die Loyalen stürzen, sah getroffene Glieder platzen, hörte die Schmerzensschreie. Apothecarii suchten nach Opfern für ihre Laboratorien, nach Ingredenzien für die Tinkturen und Drogen. Terminatoren stapften hinter ihnen her und feuerten ihre Boltgeschosse in alles, was sich noch bewegte und leben könnte.
Der Angriff der Imperialen war gestoppt worden. Sie hatten sich unter hohen Verlusten durch das System bis zur Festungswelt vorgearbeitet und waren nun hier gescheitert, zogen sich zurück und liefen mit eingekniffenem Schwanz zurück zu ihrem Imperator. Aluthyvius schnaubte verächtlich und machte sich auf den Weg zurück zur Festung. Die zur Verteidigung ausgearbeiteten Strategien hatten sich als erfolgreich herausgestellt und nun liefen die Rädchen weiter im großen Plan.

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Wieder einmal stand Lord Exultant Aluthyvius Vaalal in seiner Kabine und schaute durch die Fenster, deren dickes Glas ihn vor dem Außen schützten. In diesem Fall war dieses Außen der Warp, durch den sie nach ihrem Abflug aus dem Epharion System zu navigieren versuchten, was sich als wesentlich schwieriger herausstellte als die Navigatoren angenommen hatten. Und er selbst, aber das konnte er natürlich nicht zugeben. Vor allem nicht sich selbst gegenüber.
Er verzog angewidert das Gesicht, als etwas milchig-gelbgrünes gegen die Fensterscheibe prallte und zerplatzte. Der entstandene Schleier trübte seine Sicht ein und würde beim nächsten Halt im Realraum entfernt werden müssen. Seit Wochen irrten sie nun schon durch den Sturm, der das System bei ihrem Start umgeben hatte.

Es knackte in seinem Vox. "Lord Vaalal?" fragte die sanfte Stimme des Navigatorenchors.
"Was?" krächzte er seine Standardantwort auf die unschönen und trotzdem regelmäßigen Störungen.
"Wir haben einen Weg durch den Sturm gefunden, sehen aber nicht, wo wir im Realraum erscheinen werden." klang die sanfte Stimme weiter.
"Könnt ihr ausschließen, daß wir in einer Sonne erscheinen werden? Oder vor Terra?"
"Unsere Erfahrungswerte sagen uns, daß es sehr unwahrscheinlich ist, aber wir können es nicht in Gänze ausschließen. Beides."
Was hatten sie denn für eine Wahl, fragte sich Aluthyvius.
"Los. Bringt uns durch diesen Sturm und dann schauen wir weiter."
"Jawohl, Lord."
Die Stimme verschwand mit einem Knacken und er konnte direkt spüren, wie sich das Schiff mit ihm in die neue Richtung bewegte. Das Außen bewegte sich nur wenig. Anhand des Ausblicks in den Warp hatte er noch nie erkennen können, in welche Richtung sich das Schiff wie schnell bewegte. Aber er spürte es im Schiff stehend sehr genau. So war es schon des Öfteren vorgekommen, daß er die Navigatoren wegen einer ungeplanten Kursänderung kontaktiert hatte und Erklärungen forderte, was diese immer wieder irritierte.
Wolken aus gold-grünem Glitzer zogen vorbei, das Dunkel des Hintergrunds verdeckend. Wobei es kein Schwarz war, es war einfach leer, farblos, tief und dunkel. Die Wolken wurden von einem Schwarm Horrors in buntem Mix abgelöst, der seitlich auf das Schiff zuströmte, es jedoch nicht erreichte. Turbulenzen schüttelten das Schiff ... oder hatten sie etwas gerammt? Die Turbulenzen wurden stärker und er fiel auf ein Knie.

"..örungen..Warp..Angr..Hül...geriss" knackte sein Vox.

Das Schiff vibrierte und er spürte, daß es diese Art Vibrationen nicht lange durchhalten würde.

"Holt uns aus dem Warp! Jetzt! Realraum! Jetzt!" brüllte er in sein Vox. Die Vibrationen hielten an und verstärkten sich weiter. Er sah einen Teil des Rumpfes am Fenster vorbeitreiben, übersäht von Dämonen und dämonischen Fratzen. Sie zerrissen den treibenden Schrott bis nichts mehr übrig war und warfen sich dann erneut in Richtung des Schiffs.
Gerade als Aluthyvius erneut ins Vox brüllen wollte fielen sie in den Realraum. Die unwirklichen Gestalten verblassten, gefangen im dünnen Vorhang, der den Realraum und ihre Welt voneinander trennte. Er sah Sterne und die angenehme Schwärze des Raums zwischen den Sternen. Und er sah einen Planeten auf den sie zu fielen. Schon starteten die Triebwerke doch er war sich unsicher, ob sie der Atmosphäre entkommen würden.
 
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Während Aluthyvius sich mit einem Zuviel an Planetenatmosphäre rumschlagen muss, waren Fulgrim und Fultarion dieses Wochenende anderweitig beschäftigt. Zusammen mit einem "Trupp" Slaanesh Dämonen waren sie auf einem Planeten der Blood Ravens zu Gast und haben die dortigen Imperialen sowie die Blood Ravens selbst bespaßt, wie ihr in den nachfolgenden Bildern bestaunen könnt:
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Aufstellung fertig ... ein paar vorwitzige Halblinge waren wohl von den süßen Düften der Slaaneshis angelockt worden und hatten sich dreist vor unserer Linie positioniert.

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Die vorwitzigen Halblingscharfschützen kamen sogar noch näher und wurden nun von einem Läufer begleitet.

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Die Imperialen hatten sich in ihrer Runde nicht viel bewegt, sondern nur viel geschossen. Also oblag es Fulgrim, den Gegnern die Freuden des Kampfes zu zeigen und er stürmte auf sie zu, begleitet von einem Keeper of Secrets und einer Schar Streitwägen ... von dem aber nach dem Beschuss nur der Herold übrig blieb.

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Auf der anderen Seite führte Fultarion die Dämonen vorwärts ... und vermasselte anschließend seinen 6" Charge zum Robot, so daß die Dämonen sich allein mit den Soldaten rumschlagen mussten.

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Der Pilot des Walkers hatte eindeutig zuviele Folgen "Walker, Texas Ranger" gesehen und wollte das "Problem" nun seinerseits aus der Welt schaffen. Nachdem der Prinz im Beschuss schon auf halbe Lebenspunkte reduziert worden war, machte der Walker einen Tank Shock, was den Prinzen mit einem letzten Lebenspunkt zurück ließ. Und mit einem beherzten Tritt beförderte der Walker den Prinzen zurück in den Warp!! Damit war er nun definitiv Robot of the Match 😀

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Während ein aus dem Warp aufgetauchter Keeper of Secrets einen Trupp Imperiale vernascht ...

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... widmet sich Fulgrim derweil dem Gladiator 🤤

Es war nach Runde 5 quasi nix mehr von den Slaaneshis da (mein letzter Lord Kakophonist wurde bis zum Ende stehen gelassen, damit ich auch noch mitspielen darf, yay! 😀) und nach dem Auszählen der Punkte hatten die Imperialen gaaaaaanz knapp gewonnen. Hätten die Suppressors ihren letzten 9" Charge gegen die Daemonettes auf dem Missionsziel nicht geschafft, wäre es ein Unentschieden gewesen.
So oder so war es ein tolles Spiel mit @Huntsman, @Girlyman und @DeStinyFiSh <3
 
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