Bolt Action 3. Edition

Italien ist die nächste Veröffentlichung. Zum Buch wird es auch neue Minis geben: Die italienischen Fallschirmspringer.

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Interessant wird es bei den Regeln, da das Buch drei verschiedene italienische Armeen vereint.

1. Die Italiener als Teil der Achse bis zum "Waffenstillstand" Anfang September 1943

Defensive Strategy gab es schon in der PDF-Version. Für einige Szenarien kann das Spielentscheidend sein bzw. je nach Aufbau des Spielfelds fast schon kein Spiel mehr zustande kommen lassen. (Wenn ein Objektziel aufgenommen und vom Tisch befördert werden muss.) In den meisten Situationen sind die Auswirkungen minimal (zumal Artillerie bei erster Welle trotzdem auf den Tisch kommen kann).
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Wiederholbare Moraltest (nicht Befehlstests) für Artillerie ist nett, aber auch kein großer Bonus. Da hätte Stubborn mehr gebracht.0
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Kostenlos Green für alle unerfahrenen Truppen kann hilfreich sein, ist in V3 aber risikoreicher als früher.
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2. Die noch immer mit den Deutschen verbündeten Truppen nach September 1943

Hier spielt der Zufall für die meisten Einheitentypen dann schon eine sehr große Rolle. Kann aber natürlich im Spiel zu interessanten Konstellationen führen. Deutsche Unterstützungs-Einheiten gab es bisher auch schon.
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3. Die mit den Alliierten verbündeten Italiener nach September 1943

In meinen Augen die deutlich stärkere bzw. zuverlässigere Version. Die Regel mit dem optionalen Pin-Abbau ist eine der alten Briten-Sonderregeln. Verstärkung durch britische oder US-Einheiten gab es bisher glaube ich nicht. Je nachdem, welche Einheiten da erlaubt sind, wertet das die Auswahl noch mal deutlich auf (gerade bei Fahrzeugen).
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Auch die Italiener bekommen vier Waffengattungen mit besonderen Regeln:

Die Fallschirmspinger: Stubborn, wie eigentlich immer. Der mit einem Punkt je Modell erkaufte Vorteil bei Charges gegen Fahrzeuge ist Okay.
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Etwas Casino-Feeling bei den Schwarzhemden. Immerhin eine 2/3 Chance, sich nicht zu verschlechtern.
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Einerseits ein solider Bonus. Veteran und noch mal ein Punkt je Modell oben drauf ist aber auch nicht billig.
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Ich habe in letzter Zeit ein paar Spiele gegen Armeen mit Fieldcfraft gespielt und das ist ziemlich stark. Aber auch hier sind die Punkte nicht ohne.
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Der Vorlauf für das Commonwealth-Buch ist gestartet.

Was bisher bekannt ist...

Folgende Fraktionen werden mit eigenen Armeeregeln im Buch vertreten sein: Australien, Indien, Kanada, Ostafrika, Neuseeland und Südafrika.

Viele Wiederholungen: Mit dem Argument, das Commonwealth-Buch soll auch ohne das Briten-Buch eigenständig nutzbar sein, werden viele Einheitenprofile in beiden Büchern abgedruckt (teilweise mit kleinen Anpassungen an nationale Sonderregeln).

Plastik-Gurkhas sind bereits als neues Set angekündigt. Laut einem Nebensatz aus dem letzten Artikel scheint es auch Plastik Chindits zu geben (tatsächlich als eigenes Kit und nicht nur als Kopf-Option).



Auch die ersten nationalen Sonderregeln sind bereits bekannt.

Australien:

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Thematisch schon stimmig und in Pazifik-.Schlachten gegen Japaner vermutlich auch brauchbar. Gegen andere Gegner ist nicht mit all zu viel Nahkampf zu rechnen.

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Infiltratoren sind schon ein dominanter Aspekt in V3. Ich sehe diese Regel eher defensiv, denn "eine Infiltratoreneinheit mit maximal 5 Mann rp Rifle-Platoon" wird in den meisten Fällen auf eine Zusätzliche Infiltratoren-Einheit hinauslaufen (wobei der Artikel andeutet, dass Australien da ohnehin einige Optionen haben soll). Aber die eigenen Vorhutaufstellungen sicher zuerst machen zu können, gibt einem sehr solide Möglichkeiten, den gegnerischen Infitratoren Aufstellungsbereiche zu verwehren.

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Die Regel könnte im kompetitiven Bereich durchaus stark sein, wo Ambush sehr viel häufiger genutzt wird.

Alles in allem recht passend für eine Armee, die abgesehen von den frühen Einsätzen in Nordafrika vor allem im Dschungelkrieg eingesetzt wurde. Die dürften sich schon deutlich anders spielen, als die klassischen Briten.


Kanada:

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In V2 konnten Kandier für einen Punkt pro Modell "Stubborn" dazu kaufen. Die neue Version ist kostenlos, greift dafür aber erst ab drei oder weniger Modellen. Insgesamt schon eine starke Regel. In vielen Konstellationen dürfte es damit sehr unwahrscheinlich sein, dass Einheiten weglaufen und man auf diese Weise Missionsziele oder Würfel verliert.

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Auch eine sehr starke Regel und die üblichen Verdächtigen (ich schaue da nach Dänemark) spekulieren auch schon, ob Kanadier damit innerhalb von 12 Zoll um einen Feind keinen FUBAR mehr erleiden können. (Im Moment vermutlich ja, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das nicht erratiert wird.)

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Die Regel ergibt für mich in der Form keinen Sinn. D Kanadische Armeen sollen eigentlich überdurchschnittlich viele Flammenwerfer mitführen (ist nicht ganz falsch, z.B. auch der WASP Carrier), aber so wie die Regel geschrieben ist, werden zwar die meisten einen Flammerwerfer mitnehmen (den Einen pro Rifle Platoon), mehr aber auch nicht, weil sich ein Engineer Platoon gerade nicht lohnen würde, weil die Squads da keinen mitnehmen dürfen.

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Durchaus praktisch, vor allem mit dem HMG-Upgrade. Ich versuche gerade, zumindest auf Turnieren auch ein paar HMGs in meinen Fuhrpark zu integrieren, um gepanzerte Fahrzeuge und nicht-Vet Panzer zu pinnen, ohne meine AT-Optionen nutzen zu müssen. (@Squigknutscher hat meine armen Briten mit seinem Ami-Vehikeln da schon ordentlich beharkt). Nachdem die Briten da relativ wenige Optionen haben (mir fallen drei ein), ist das hier ein netter Booster.

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An sich erstmal nur der Airborne-Standard. Dabei ist mir nur aufgefallen, dass die Australier scheinbar keine Varianten für ihre Einheiten haben.
 
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Ost-Afrika

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Wenn man eine Nahkampf-Armee spielen will, dürfte das hier so mit die stärkste mögliche Regel sein. Eine komplette Tough Fighter-Armee ohne Aufpreis ist ein ziemlicher Hammer.

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Und der Nächste folgt sogleich. Ab Runde 2 praktisch überall auf dem Tisch flanken zu können, ist gigantisch. Artillery- und Heavy Weapon-Platoons sind gegen so eine Armee potenziell nahezu unspielbar, weil jederzeit eine Einheit in Point Blank über eine Tischkante spazieren kann. Auch das Spiel um Missionsziele kann so ganz anders gespielt werden. Man kann "seine" Ziele einfach in irgendeiner Ecke platzieren und darauf setzen, einfach kurz vor Schluss über die Flanke zu kommen. Der Gegner kann einem die Punkte entweder überlassen oder muss seine Armee aufteilen und Einheiten an den Zielen zur Untätigkeit verdammen.

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Und dann noch die Infiltratoren. Nachdem die Sowjets noch wieder an die Leine gelegt wurden, kann Ost-Afrika wieder praktisch so viele Infiltratoren mitnehmen, wie man nur haben wollen kann. Spannend wird, ob auch Waffenteams aufgewertet werden können. Ein Infiltratoren-PIAT-Team z.B. wäre schon stark.

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Mit Kavallerie habe ich bisher wenig Erfahrung in V3. Da hier keine Karabiner aufgeführt sind und berittene Charges explizit ausgeschlossen werden, ist das hier wohl vor allem eine Möglichkeit, sich etwas schneller über die Platte zu bewegen.

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Und Variante Nr. 2 wären dann Chindits mit weitgehend den gleichen Regeln wie die Pendants aus dem Briten-Buch, nur dass keine Transportfahrzeuge genutzt werden können.

Das dürfte eine der neuen Meta-Armeen werden. Abwarten muss man aber natürlich noch (bei allen Commonwealth-Fraktionen), auf welche Einheiten aus dem Briten-Buch die jeweiligen Nationen tatsächlich Zugriff haben, welchen außen vor bleiben (und welche möglicherweise dazu kommen).

Ich bin außerdem eher wieder zunehmend misstrauisch, wie hoch den Anteil neuer Inhalte in diesem Buch sein wird.
 
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Heute kamen die Indien Regeln und dabei natürlich auch die mit Spannung erwarteten Gurkha.

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Solidea Regel.

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Auch wenn "Green" in der aktuellen Edition etwas abgeschwächt wurde, ist es als kostenlose Option immer noch attraktiv. Das ist hier die beste Chance auf eine britische Horden-Armee.

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Meine bisherigen Erfahrungen mit bzw. ausschließlich gegen Einheiten mit Fieldcraft waren, dass die Regel auf dem richtigen Tisch sehr stark sein kann. Wenn da mal eben ein großer Trupp (oder auch nur das benötigte Waffenteam) durch einen Wald rennt, erschreckt man sich als Gegner schon mal.

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Die Gurkhas sind im Vergleich zur letzten Edition (und dem V3 Grundbuch) deutlich abgeschwächt worden, aber das war in meinen Augen auch nötig. Ich finde die Regeln immer noch stark. Mit Fieldcraft und unter Ausschluss des Abwehrfeuers (in den meisten Fällen) kommt man in 12" fast garantiert mit voller Einheitenstärke in den Nahkampf und schlägt nie zuletzt zu. (Allerdings ohne die Bonusattacken von Fixed Bayonettes, denn das haben nur die Standard-Briten).
Ob man die Combo noch einen Punkt teurer machen musste, als Commandos, weiß ich nicht. Die würde ich insgesamt als variabler einsetzbar einschätzen.

Insgesamt kann ich mir vorstellen, dass man Indien-Armeen als Ansatz für hohe Würfelzahlen sehen wird. Mit einem großen Gurkha-Comeback rechne ich trotz neuem Plastik-Kit mit diesen Regeln nicht. Für eine Nahkampf-Armee wäre Ostafrika in meinen Augen der stärkere Kandidat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Heute kamen die Indien Regeln und dabei natürlich auch die mit Spannung erwarteten Gurkha.

Anhang anzeigen 352387

Solider Regel. Und bis auf die 1/36 Change auf einen FUBAR kann man sich auch nicht verschlechtern.
Fubar ist beim Order-Test zum Aktivieren, der Morale Check ist das Ding bei 50% Verlusten vernichtet zu werden. Also eigentlich nur Vorteil, nichts Schlimmes das passieren könnte.
 
Da ich eine Sikh Armee für Nordafrika habe, werde ich mir das Buch wohl holen, denke die indische Nationale Sonderregel passt da ganz gut.

Ist eigentlich schon bekannt, wie sich die Einheiten mischen lassen, mit dem normalen Armeebuch? Ich habe auch SAS in der Armee, das waren ja nun keine Inder, haben aber eben mit denen Seite an Seite gekämpft. Wäre sehr schade, wenn man das nicht kombinieren könnte. Bei den bisherigen Gerüchten habe ich da keine entsprechende Info wahrgenommen, ich habe das meiste an Gerüchten allerdings in den letzten Wochen auch eher überflogen, als dass ich es mir genauer angeschaut hätte. Ist da schon was bekannt?
 
Da ich eine Sikh Armee für Nordafrika habe, werde ich mir das Buch wohl holen, denke die indische Nationale Sonderregel passt da ganz gut.

Ist eigentlich schon bekannt, wie sich die Einheiten mischen lassen, mit dem normalen Armeebuch? Ich habe auch SAS in der Armee, das waren ja nun keine Inder, haben aber eben mit denen Seite an Seite gekämpft. Wäre sehr schade, wenn man das nicht kombinieren könnte. Bei den bisherigen Gerüchten habe ich da keine entsprechende Info wahrgenommen, ich habe das meiste an Gerüchten allerdings in den letzten Wochen auch eher überflogen, als dass ich es mir genauer angeschaut hätte. Ist da schon was bekannt?

Kaufen werde ich es mir auch. Zum einen denke ich immer noch über eine (kleine) Pazifikarmee nach und einige Commonwealth-Nationen sind ja auch für die Süd- und Westfront relevant. (Und die Kanadier besonders für meine Schotten. Die 51. Highland Division war nach dem D-Day für fast den Rest des Krieges Teil der 1st Canadian Army.)

Zu den Kombinationsmöglichkeiten gab es jetzt noch nichts neues. Ich rechne damit, dass es dazu einen eigenen Artikel geben wird, wenn die letzten zwei Armeesonderregeln bearbeitet wurden.

Als kurz vor dem Erscheinen des Briten-Buchs wurde meiner Erinnerung nach mal gesagt, dass Kombinationen möglich wären. (Ergibt für verschiedene Schauplätze ja auch Sinn.)
 
Als kurz vor dem Erscheinen des Briten-Buchs wurde meiner Erinnerung nach mal gesagt, dass Kombinationen möglich wären. (Ergibt für verschiedene Schauplätze ja auch Sinn.)
Das klingt gut und ist ja wirklich eine logische Vorgehensweise. Für meine Nordafrika Armee hatte ich da früher schon mal recherchiert und es war ja doch üblich, dass einzelne indische Bataillone mit englischen/britischen Bataillonen in Brigaden zusammen gefasst wurden. Also die Truppen wirklich Seite an Seite gekämpft haben. Die Sikhs hatten entsprechend nur Infanterie Bataillone in diesen Brigaden in Nordafrika, (schwere) Artillerie und Panzer waren demnach üblicherweise von Engländern/Briten bemannt.
 
Das klingt gut und ist ja wirklich eine logische Vorgehensweise. Für meine Nordafrika Armee hatte ich da früher schon mal recherchiert und es war ja doch üblich, dass einzelne indische Bataillone mit englischen/britischen Bataillonen in Brigaden zusammen gefasst wurden. Also die Truppen wirklich Seite an Seite gekämpft haben. Die Sikhs hatten entsprechend nur Infanterie Bataillone in diesen Brigaden in Nordafrika, (schwere) Artillerie und Panzer waren demnach üblicherweise von Engländern/Briten bemannt.

Das ist auch noch ein Aspekt, der die teilweise Recht starken Commonwealth-Regeln wieder relativieren könnte: Welchen Zugang Zugang haben diese Armeen zu Fahrzeugen (vor allem Panzern) und anderen Equipment?

Und wie eine Kombination aussehen soll, wird spannend. In V2 gab es ja auch schon die Möglichkeit, dass für einzelne Einheiten eigene Sonderregeln galten, dafür die Armeeregeln nicht.

Ich würde mir aber wünschen, dass Warlord das dann gleich gegen die Powergamer absichert.
Meine Idealvorstellung wäre, das auf Platoon-Basis zu machen, also dass mindestens das Platoon die gleiche Armeeregeln hat. Das würde schon mal das gröbste Min-Maxing verhindern. (So mal eben ein Fünfertrupp Ostafrika, um gegnerische Artillerie abzuräumen oder wild platzierte Missionsziele einzunehmen.) Und meinetwegen auch weitere Einschränkungen, wie dass ein Rifle Platoon und eventuell alle Armored Platoons zur Hauptnationalität gehören müssen, nur eine bestimmte Anzahl an Fraktionen gemischt werden darf usw.

Leider ist Warlord (gerade in V3) jetzt nicht für intensives Playtesting bekannt.
 
Was das Balancing/Powergaming/Min-maxen angeht kann ich nicht allzuviel dazu sagen. Bei uns war das immer sehr lockeres Spiel, mit recht fairen, normalen Armeelisten. Oftmals an einem recht realistischen Infateriezug orientiert. Da keiner Gurkhas gespielt hat, habe ich auch nie deren starke Listen auf dem Spielfeld erlebt (aber schon wahrgenommen, dass sie als Overpowered galten). Aus der Perspektive hat sich bei uns mit der 3ten Edition nichts verändert. Sie gefällt uns mit starker Tendenz besser als die 2te und wir haben immer noch viel Spaß beim Spiel. Genauer gesagt wurde die Motivation wieder häufiger Bolt Action zu spielen sogar befeuert, als die neue Edi kam.
 
Was das Balancing/Powergaming/Min-maxen angeht kann ich nicht allzuviel dazu sagen. Bei uns war das immer sehr lockeres Spiel, mit recht fairen, normalen Armeelisten. Oftmals an einem recht realistischen Infateriezug orientiert. Da keiner Gurkhas gespielt hat, habe ich auch nie deren starke Listen auf dem Spielfeld erlebt (aber schon wahrgenommen, dass sie als Overpowered galten). Aus der Perspektive hat sich bei uns mit der 3ten Edition nichts verändert. Sie gefällt uns mit starker Tendenz besser als die 2te und wir haben immer noch viel Spaß beim Spiel. Genauer gesagt wurde die Motivation wieder häufiger Bolt Action zu spielen sogar befeuert, als die neue Edi kam.

Unsere lokale Gruppe hat auch kein größeres Problem mit Powergamern. Allerdings ist es schon gut, wenn wir einen Spieltermin pro Monat zusammenbekommen. Deshalb nehme ich schon öfter Turniere mit, solange sie in einem Radius bis 2 Stunden Fahrzeit liegen und da hat man dann doch wieder mit den Meta-Spielern zu tun.

In V2 waren die Gurkhas schon heftig, mit dem halbieren der gegnerischen Attacke und keinem Abwehrfeuer. Dazu kam noch, dass der Angreifer in der Edition meistens zuerst zugeschlagen hat und Tough Fighters eine Zusatzattacke nach einem Verwundungswurf war. Da hatte der Angreifer eh meistens schon gute Chancen und mit einem Trupp Gurkhas hattest du zum einen im einzelnen Nahkampf fast einen Auto-Win und wenn du sie in mehreren Runden in den Nahkampf bekommen hast, konntest du davon ausgehen, drei Einheiten komplett auszulöschen.

Die dritte Edition finde ich insgesamt auch nach wie vor deutlich interessanter, was vor allem an der größeren Freiheit bei den Listen liegt. Selbst mit einer Fraktion kann man deutlich unterschiedlichere Listen spielen, als früher. (Und ich orientiere mich persönlich fast immer an einem konkreten Kriegsschauplatz und Zeitpunkt.)

Leider ist bei uns aber kein Aufschwung zu spüren. Minyarts ist bei mir in der Nähe und die haben ein großes BA-Sortiment (und verkaufen wohl auch recht gut), aber auf den Spieltischen im Laden findet es kaum statt. Wenn an den Spieltagen mal BA gezockt wird, sind es fast immer @Squigknutscher und ich.

Leider ist recht früh in der 3. Edition auch der Spieler ausgestiegen, der hier in der Gegend (Münster bis Wuppertal) die meisten Turniere organisiert oder mindestens mit-organisiert hat. Da ist ja schon deutschlandweit seit dem Editionswechsel nicht mehr viel los, aber hier im Westen sieht es besonders schwach aus.